Antira- und Klimacamp in Hamburg
Vom 15. bis 24. August werden in Hamburg parallel ein Klima- und Antiracamp stattfinden. Nach langem Hinhalten und erst auf massiven politischen Druck hat der schwarz-grüne Senat jetzt ein Campgelände zur Verfügung gestellt. Auf den Camps werden zahlreiche Debatten und Workshops geplant, am 22. August wird die Aktion Fluten 3.0 den Abschiebeflughafen lahmlegen, für den 23. August hat Gegenstrom08 die Besetzung der Kohlekraftwerksbaustelle in Moorburg angekündigt.
Am heutigen Freitag unterzeichneten der Hamburger Senat und die Vorbereitungsgruppen des AntiRa- und Klimacamps nach tagelangen Verhandlungen den Vertrag für einen Platz im Vorhornweg im Hamburger Stadtteil Lurup. Ursprüngliches Ziel der Camp-AktivistInnen war, eine Erlaubnis für den innenstadtnahen Park Entenwerder zu bekommen.
"Selbst nach Aussagen der Stadt wäre Entenwerder von der Anlage her geeignet gewesen für ein Camp, aber der schwarz-grüne Senat will unseren Protest unsichtbar machen“, erklärt Ines Koburger von der Vorbereitungsgruppe des Klimacamps. Andrea Doria von der Pressegruppe des AntiRa-Camps ergänzt: „Trotzdem sind wir froh, einen Platz vertraglich besiegelt zu haben. Der Aufbau wir nun in Windeseile beginnen. Wir lassen uns auch durch einen zwar schönen, aber abgelegenen Platz nicht davon abhalten, eine Woche lang die Themen, die uns wichtig sind und wofür wir uns treffen, an die Öffentlichkeit zu bringen.“
Das Doppelcamp in Lurup wird vom 15. - 24. August Ort von Diskussionsveranstaltungen, Seminaren und Ausgangspunkt von vielfältigen Aktionen zu den Themen Antirassismus und Klimawandel sein.
„Wir wünschen uns nun einen guten Kontakt zu unseren Nachbarn. Wir laden alle HamburgerInnen ein, uns im Camp und unser Veranstaltungsprogramm zu besuchen und an den Aktionen teil zu nehmen“, sagt Andrea Doria.
„Nach der Platzsuche rückt der Fokus nun auf unsere politischen Inhalte. Wir wollen ein ganz anderes Klima, weltweit und in Hamburg. Das bedeutet kein Kohlekraftwerk in Moorburg, keine Abklemmungen von armen Haushalten vom Stromnetz und einen Stopp von Abschiebungen,“ ergänzt Ines Koburger.
Seit einigen Wochen sind die Campvorbereitungsgruppen damit beschäftigt, Druck auszuüben, um einen Platz für das Camp zu erhalten, siehe auch hier.
Die Polizei lehnte den Versammlungleiter einer im Rahmen des Klimacamps geplanten Demonstration gegen Agrofuels willkürlich ab:
http://de.indymedia.org/2008/08/223840.shtml
In Großbritannien findet seit einigen Tagen ein Klimacamp statt - dort musste der Platz in der Nähe des Kohlekraftwerks Kingsnorth besetzt werden. Am 9.August soll dieses Kraftwerk im Rahmen des Campaktionstags stillgelegt werden. Weitere Infos auf Englisch:
http://www.indymedia.org.uk/en/actions/2008/climatecamp/
"Selbst nach Aussagen der Stadt wäre Entenwerder von der Anlage her geeignet gewesen für ein Camp, aber der schwarz-grüne Senat will unseren Protest unsichtbar machen“, erklärt Ines Koburger von der Vorbereitungsgruppe des Klimacamps. Andrea Doria von der Pressegruppe des AntiRa-Camps ergänzt: „Trotzdem sind wir froh, einen Platz vertraglich besiegelt zu haben. Der Aufbau wir nun in Windeseile beginnen. Wir lassen uns auch durch einen zwar schönen, aber abgelegenen Platz nicht davon abhalten, eine Woche lang die Themen, die uns wichtig sind und wofür wir uns treffen, an die Öffentlichkeit zu bringen.“
Das Doppelcamp in Lurup wird vom 15. - 24. August Ort von Diskussionsveranstaltungen, Seminaren und Ausgangspunkt von vielfältigen Aktionen zu den Themen Antirassismus und Klimawandel sein.
„Wir wünschen uns nun einen guten Kontakt zu unseren Nachbarn. Wir laden alle HamburgerInnen ein, uns im Camp und unser Veranstaltungsprogramm zu besuchen und an den Aktionen teil zu nehmen“, sagt Andrea Doria.
„Nach der Platzsuche rückt der Fokus nun auf unsere politischen Inhalte. Wir wollen ein ganz anderes Klima, weltweit und in Hamburg. Das bedeutet kein Kohlekraftwerk in Moorburg, keine Abklemmungen von armen Haushalten vom Stromnetz und einen Stopp von Abschiebungen,“ ergänzt Ines Koburger.
Seit einigen Wochen sind die Campvorbereitungsgruppen damit beschäftigt, Druck auszuüben, um einen Platz für das Camp zu erhalten, siehe auch hier.
Die Polizei lehnte den Versammlungleiter einer im Rahmen des Klimacamps geplanten Demonstration gegen Agrofuels willkürlich ab:
http://de.indymedia.org/2008/08/223840.shtml In Großbritannien findet seit einigen Tagen ein Klimacamp statt - dort musste der Platz in der Nähe des Kohlekraftwerks Kingsnorth besetzt werden. Am 9.August soll dieses Kraftwerk im Rahmen des Campaktionstags stillgelegt werden. Weitere Infos auf Englisch:
http://www.indymedia.org.uk/en/actions/2008/climatecamp/
Indymedia ist eine Veröffentlichungsplattform, auf der jede und jeder selbstverfasste Berichte publizieren kann. Eine Überprüfung der Inhalte und eine redaktionelle Bearbeitung der Beiträge finden nicht statt. Bei Anregungen und Fragen zu diesem Artikel wenden sie sich bitte direkt an die Verfasserin oder den Verfasser.
(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)

Ergänzungen
links
Campradio
Der Platz ist okay und optimal
Aha. Der ganze Artikel findet sich hier:
@Aktions- orientierte Nörgler!
O.K. Der Platz ist nicht der beste, aber
1. besteht, dass Doppelcamp nicht nur aus Leuten, die über riots politische Inhalte übermittel wollen und
2. braucht mensch, wenn er gute action machen will, eine (mehr oder weniger) sichere base!
(insbesondere für die Leute, welche nicht in HH eine Bleibe haben)
Und außerdem gibt es genug Aktivismus:
Samstag 16. August: BegrüßungsAction in der Hamburger Innenstadt
Sonntag 17. August: Global Pass Fest & Fußballturnier
Montag 18. August: Reclaim your Market
Dienstag 19. August: Demonstration gegen Frontex in Lübeck
Donnerstag 20. August: Dezentraler Klimaaktionstag
Freitag 21. August: Fluten 3.0 (
Samstag 22. August: Gegenstrom08 (
(vgl.
Also Zeit für (direkte) Aktionen gibt es genug!!
PS: Hier eine vorläufige Karte:
falsche Termine
fluten ist am Fr., den 22.
und gegenstrom am Sa., den 23.
VIDEO ZUM KLIMA CAMP
auf der Demonstration zum Klima Camp in Hamburg ist nun online zu sehen auf
oder via youtube
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
Wo, bidde?
Ganz toll
Lurup is ja nun mal echt am Arsch der Welt, nicht zu weit für die Interessierten, aber außer "uns" bekommt das da 100% niemand mit, außer n paar HSV-Hools aus Stellingen.
scheiss Platz!
that's hamburg
wie auch damals sollte gelten:
lasst die camperInnen campen und plenieren. geht in die stadt, macht action!
out of control statt szene- und bullenscheiß!
blödes Militanzgehabe
so wirds gemacht
Hauptsache wir machen gut action, vo allem bei der flughafen aktion und der moorburg bestzung...! Achja und frontex in Lübeck wird auch recht lustig...!
Radikal durch die CITY!
@ bullshit
Klar ist Lurup stressfrei, aber das ist mieten im vergleich zu besetzen auch, genau so wie gegen "nur" seine Meinung gegen einen Naziaufmarsch kundtun anstatt ihn stoppen zu wollen..
Aber der leichteste Weg ist halt ist halt immer der systemkonforme, und ob das erstrebenswert ist?!
Btw. gehts ja auch daraum das die Orga höchst selbst vor Tagen noch "militante" Töne angeschlagen hat.
Stimme Anarcho zu
Und nochma zu dem angeblichen Militanzgehabe.... so ein Bloedsinn. klar gibt es oft Militanzgehabe und Prollscheisse aber ganz ehrlich... So eine Camproimung laeuft nunmal nicht ohne verletzte Cops ab und wir haben ordentlich Gegenwehr.. Nuja... Ich kann die Entscheidung nur kritisieren und werde das den Orgaleuten auch sagen, weil das unnoetiges konformistisches Verhalten ist, was kaum einer in der Szene so wollte.
Programm
Frontex demo am dienstag und die flughafen aktion, sowie die gegenstrom 08 aktion in moorburg werden potenziell auch nett... :-)
Die Actiondays können beginnen!
antiassimilation
jetzt gilts!!!hamburg ist scheisse , bougeoise ,alteingessene langweilige rotzkacke.!!!
@ alle Nörgler
Das alles aufzubauen kostet jede Menge Zeit und Geld.
Wenn einer von denen, die unbedingt auf die Insel wollen eine tolle Idee hat, wie man die nötige Zeit und Sicherheit (persönlich und finanziell) für die Errichtung des Camps auf einem räumungsbedrohten Gelände hat, dann immer raus damit!
Ansonsten einfach mal den Ball ein bisschen flach halten.
@Arthur
deutsche pass besitzerInnen in wut
das antira camp will aber genau darauf eine woche lang aufmerksam machen,auf Abschiebungen auf Ausländerbehörden auf Fluggeselschaften die menschen ohne deutsche papiere das leben hier uneträglich machen auf Frontex.
schaut genauer und mit ein schärferen blick, und steckt eure berechtigte wut in die richtige richtung.es gibt genug zu tun bis die welt wovon wir alle träumen realität wird.
move your ass and your mind will follow!
Frage an alle
Denkt ihr wirklich die Orga wäre so dumm und unfähig zu planen, das sie Wochenlang, und sogar auf der Pressekonferenz davon sprechen zur Not auch illegalerweise in HH-Mitte zu Campen, obwohl das eine funktionierende Infrastruktur der Camps verhindern würde?
1. Ja, was bedeuteten würde wir haben es mit einem haufen Deppen zu tun, die nich so wirklich wissen was sie tun.
2. Nein, was bedeuten würde das der Platz für die Infrastruktur sekundär ist, und das einknicken gegenüber dem Senat einfach sehr schade und unnötig.
Ich würde das jetzt als Zwickmühle bezichnen.
Der platz Platz damals im Zollhafen...
Schiffe, Wasser, tausende Passant_innenauf der anderen Elbseite. Einen öffentlicheren Ort hätte es gar nicht geben können. Und Kontrollen wegen Zoll kann es in Hamburg natürlich überall geben. Am wenigsten noch auf der tourimeile Landungsbrücken - Elbtunnel.
Lurup rockt dagegen zwar nicht so sehr, aber es kommt ja vor allem auch drauf an das es überhaupt einen Platz gibt. Schön machen wir es uns dann schon selber : )
Ganz schön sauer
Mir wäre es eigendlich schon ganz recht wenn die Institutionen ganz einfach einsichtig werden würden
schliesslich liegt dort das grössere Kapital, scheint jedenfalls so
aber was soll denn zerschlagen schon ausdrücken?