Impressionen der letzten beiden ESU-Tage
Am letzten Tag der ersten Europäischen Sommer-Universität (ESU) von Attac wurde abgefeiert und Bilanz gezogen.
Vorab: Die gezeigten Bilder stammen vom letzten und vorletzten Tag der ESU 2008.
Auf dem Abschlussplenum am Mittwoch wurden die Ergebnisse der Workshops vorgestellt. Einige neue Kampagnen sollen angeschoben werden, als Beispiel sei hier eine benannt, die den Demokratie-Defizit der Europäischen Union in den Blickpunkt rücken will. Untermalt wurde die Abschlussveranstaltung durch kulturelle Beiträge wie Gesang und Theater. Unmittelbar danach fanden sich einige Attacies zu einer Spontan-Demo in der Saarbrücker Innenstadt (Bahnhofstraße) zusammen, bei der die Hauptforderungen von Attac betanzt, besungen, getrommelt und zum Ausdruck gebracht wurden: Gemeingüter dürfen nicht privatisiert werden, im Gegenzug müssen bereits privatisierte Güter der Daseinsvor- und Fürsorge wieder in öffentliches Eigentum überführt werden. Als Bereiche seien hier z.B. genannt: Gesundheit, Bildung, Wasser, Wohnung, Mobilität, Kommunikation, Energie.
Auf der Pressekonferenz am Nachmittag wurde für den 11. Oktober ein länderübergreifender Aktionstag gegen den Vertrag von Lissabon angekündigt. Das "Nein" der Iren zu diesem Vertragswerk wurde ausdrücklich befürwortet, weil die Bürgerinnen und Bürger Europas dieses demokratisch gestallten sollen dürfen. Jean-Marie Harribey (CO-Präsident Attac Frankreich) forderte stattdessen eine Europäische Verfassung, die durch Bürgerbeteiligung erarbeitet werden sollte. Europaweit sollte eine Verfassungsausarbeitende Versammlung gewählt werden, deren Vorschlag anschließend in der gesamten EU per Referendum abgestimmt werden sollte.
Insgesamt zog Attac eine erfogreiche Bilanz. Sven Giegold: "Wir hatten 800 Teilnehmer aus 28 Ländern in insgesamt 200 Veranstaltungen. Hier gab es eine Stimmung der Gemeinschaft, die wir sie so vorher nicht erwartet hätten."
Kritische Anmerkung des Autors: In der Frage nach einem Truppenabzug aus Afghanistan konnte Attac keinen Konsens erzielen. Siehe hierzu ein Artikel aus der "jungen Welt" vom 06.08.2008: "Zu Afghanistan hat die Sommerakademie von noch ATTAC keine einheitliche Meinung gefunden. Ein Gespräch mit Jutta Sundermann
von Peter Wolter."
http://www.jungewelt.de/2008/08-06/049.php
weitere Bilder und Berichte:
http://de.indymedia.org/2008/08/224015.shtml
http://de.indymedia.org/2008/08/223995.shtml
http://de.indymedia.org/2008/08/223849.shtml
Zur Veranstaltung: "Sonne, Wind & Co. – Neue Energie wandelt das Saarland" am 04.08.2008
http://www.indymedia-letzebuerg.net/index.php?option=com_content&task=view&id=6810&Itemid=1
(Podiumsdiskussion mit Jürgen Trittin und Jutta Sundermann im Saarbrücker Rathaus)
Auf dem Abschlussplenum am Mittwoch wurden die Ergebnisse der Workshops vorgestellt. Einige neue Kampagnen sollen angeschoben werden, als Beispiel sei hier eine benannt, die den Demokratie-Defizit der Europäischen Union in den Blickpunkt rücken will. Untermalt wurde die Abschlussveranstaltung durch kulturelle Beiträge wie Gesang und Theater. Unmittelbar danach fanden sich einige Attacies zu einer Spontan-Demo in der Saarbrücker Innenstadt (Bahnhofstraße) zusammen, bei der die Hauptforderungen von Attac betanzt, besungen, getrommelt und zum Ausdruck gebracht wurden: Gemeingüter dürfen nicht privatisiert werden, im Gegenzug müssen bereits privatisierte Güter der Daseinsvor- und Fürsorge wieder in öffentliches Eigentum überführt werden. Als Bereiche seien hier z.B. genannt: Gesundheit, Bildung, Wasser, Wohnung, Mobilität, Kommunikation, Energie.
Auf der Pressekonferenz am Nachmittag wurde für den 11. Oktober ein länderübergreifender Aktionstag gegen den Vertrag von Lissabon angekündigt. Das "Nein" der Iren zu diesem Vertragswerk wurde ausdrücklich befürwortet, weil die Bürgerinnen und Bürger Europas dieses demokratisch gestallten sollen dürfen. Jean-Marie Harribey (CO-Präsident Attac Frankreich) forderte stattdessen eine Europäische Verfassung, die durch Bürgerbeteiligung erarbeitet werden sollte. Europaweit sollte eine Verfassungsausarbeitende Versammlung gewählt werden, deren Vorschlag anschließend in der gesamten EU per Referendum abgestimmt werden sollte.
Insgesamt zog Attac eine erfogreiche Bilanz. Sven Giegold: "Wir hatten 800 Teilnehmer aus 28 Ländern in insgesamt 200 Veranstaltungen. Hier gab es eine Stimmung der Gemeinschaft, die wir sie so vorher nicht erwartet hätten."
Kritische Anmerkung des Autors: In der Frage nach einem Truppenabzug aus Afghanistan konnte Attac keinen Konsens erzielen. Siehe hierzu ein Artikel aus der "jungen Welt" vom 06.08.2008: "Zu Afghanistan hat die Sommerakademie von noch ATTAC keine einheitliche Meinung gefunden. Ein Gespräch mit Jutta Sundermann
von Peter Wolter."
http://www.jungewelt.de/2008/08-06/049.php weitere Bilder und Berichte:
http://de.indymedia.org/2008/08/224015.shtml
http://de.indymedia.org/2008/08/223995.shtml
http://de.indymedia.org/2008/08/223849.shtml Zur Veranstaltung: "Sonne, Wind & Co. – Neue Energie wandelt das Saarland" am 04.08.2008
http://www.indymedia-letzebuerg.net/index.php?option=com_content&task=view&id=6810&Itemid=1 (Podiumsdiskussion mit Jürgen Trittin und Jutta Sundermann im Saarbrücker Rathaus)
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
Für ein ganz anderes Klima!!
Vom 15. bis zum 24. August findet in Hamburg das Klimacamp08 statt.
Ziel des Camps ist es deutlich zu machen, dass ein echter Klimawandel mit der herrschenden
Klimapolitik nicht zu machen ist. Mit inhaltlichen Diskussionen, praktischem Erproben von
alternativen Lebensweisen und vielfältigen Aktionen wollen wir mit ganz vielen Menschen zeigen, dass ein ganz anderes Klima möglich ist(..)
Und es ist einiges geplant; hier das Programm:
...EIN GANZ ANDERES KLIMA
SELBER MACHEN!!!
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
alles schön und — gut aber