Österrei: Tierexperimentator verhindert!
Gugging: Katzenquäler Bonhoeffer verhindert! Eigentlich war schon alles ausgemacht: Tobias Bonhoeffer aus München sollte erster Präsident der Elite-Uni I.S.T. Austria in Maria Gugging (Klosterneuburg) werden. Doch dann wurde intensiv seine Arbeit an aufgebohrten Schädeldecken von Katzen, Mäusen und Frettchen diskutiert. Am 21.7.2008 sagte Bonheoffer ab. Er wird nicht nach Gugging übersiedeln.
Bonhoeffer, derzeit Direktor des Max-Planck-Institut für Neurobiologie in Martinsried (München), macht seit mindestens 1996 mehr oder weniger gleich geartete Tierversuche an Katzen, teilweise auch an Frettchen und in letzter Zeit an Mäusen. Dabei wird den Tieren die Kopfhaut aufgeschnitten und ein Loch in den Schädel gebohrt. Die harte Hirnhaut wird entfernt. Über dem Loch wird ein Metallzylinder zementiert, der mit Silikonöl gefüllt wird, damit das freigelegte Hirngewebe nicht austrocknet. Mit einer Kamera werden Veränderungen im Hirngewebe gefilmt, während vor den Augen der Tiere Muster auf einem Bildschirm ablaufen.
Zum Teil wurden Katzen mit durchtrennten Augenmuskeln verwendet, so dass sie schielten. Bei manchen Experimenten wurde den Katzen und Mäusen jeweils ein Auge zugenäht. Einigen Kätzchen wurden Kontaktlinsen oder brillenartige Gebilde verpasst.
Ausgewählt hatte den notorischen Tierquäler der Vorsitzende des für die Präsidentensuche verantwortlichen Exekutivkomitees des Instituts, Haim Harari. Harari, ehemaliger Direktor des Weizmann-Instituts in Israel und noch immer dort tätig und auch wohnhaft, ist einer der Verantwortlichen für die sadistischen Versuche an Katzen und Affen an diesem Institut, sowie die langjährige entsprechende Kooperation des Weizmann-Instituts mit Bonhoeffer.
Bonhoeffer verfügt über erstklassige Verbindungen zu international berüchtigten Tierversuchsforschern, darunter Amiram Grinvald vom Weizmann-Institut und Colin Blakemore von der Oxford University, sowie zur ETH Zürich.
Dubioser Bestellmodus
Das Kuratorium gab Ende Juni „völlig überraschend“ (laut ORF) seine Entscheidung für einen Wunschkandidaten bekannt. Dabei hatte der ORF, der gesetzlich zu Objektivität verpflichtet ist, doch Gisela Höpfmüller (Leiterin der ORF-Hauptabteilung „Bildung und Zeitgeschehen) im Auswahlkomittee sitzen. Eine nähere Betrachtung des Auswahlvorgangs läßt daher eher auf eine funktionierende Seilschaft als auf überraschende Erkenntnisse schließen.
Zuerst erstellte ein „Expertenkomitee“ unter der Leitung von Harari ein grundlegendes Konzept für das Institut, und Harari wurde auch gleich Mitglied des von der Regierung eingesetzten Kuratoriums ("Board of Trustees") des Instituts. Sechs Mitglieder dieses Gremiums bilden unter Leitung Hararis das Executive Committee, das den Instituts-Präsidenten finden soll.
Bonhoeffer wird Mitglied des Wissenschaftlichen Beirat und Vorsitzender des Wissenschafter-Suchkomitees. Das hindert ihn nicht, sich selbst auch als Präsident zu bewerben. Das Forschungsgebiet hat er ja selbstverständlich schon vorher in seinem Sinn festgelegt, womit die Anforderungen stimmig sind.
Nach erfolgter Nominierung Bonhoeffers, der aus ursprünglich 100 Kandidaten ausgewählt wurde zeigte sich Bonhoeffer über die Entscheidung des Kuratoriums "zutiefst geehrt und hocherfreut".
Damit gar nichts schief gehen konnte war neben Harari und Kübler noch ein Mann direkt von der Max-Plank- Gesellschaft mit von der Partie als ursprünglich drittes Mitglied des „International Committee“. Hubert Markl war von 1996 (als Bonhoeffer dort seine ersten Katzenversuche unternahm) bis 2002 Präsident der Max-Plank- Gesellschaft.
Geplante Tierversuche
Bonhoeffer hätte in Gugging einfach das gemacht, was er seit über einem Jahrzehnt immer macht. Nach einer Verswuchsbeschreibung aus dem Jahr 2006 sieht das wie folgt aus:
Titel: Frühere Erfahrung verbessert die Veränderbarkeit in der Sehrinde beim Erwachsenen
Versuchsbeschreibung: Den Mäusen wird entweder als Jungtiere oder als erwachsene Tiere für 3 bis 10 Tage ein Auge zugenäht. Nach Öffnung des Auges wird der Kopf der Tiere unter Narkose in einem stereotaktischen Apparat fixiert. Die Kopfhaut wird aufgeschnitten. Über dem Schädel wird eine spezielle Kamera angebracht, mit der Veränderungen im Gehirn beobachtet werden, während vor den Augen der Tiere auf einem Monitor Muster ablaufen. Nach dem Experiment wird die Kopfhaut wieder vernäht, die Tiere werden offensichtlich mehrfach verwendet. Bei anderen Mäusen werden Elektroden in die Hirnrinde eingeführt. Es werden Hirnströme gemessen, während vor den Augen Lichtblitze präsentiert werden.
Die Arbeit wurde durch die Max-Planck-Gesellschaft und die Alexander-von-Humboldt-Stiftung unterstützt.
Titel: Prior experience enhances plasticity in adult visual cortex (Frühere Erfahrung verbessert die Veränderbarkeit in der Sehrinde beim Erwachsenen)
Bereich: Hirnforschung, Sehforschung
Hintergrund: Veränderungen im Gehirn nach zugenähten Augen.
Tiere: Mäuse (Anzahl unbekannt)
Jahr: 2006
Autoren: Sonja B. Hofer (1), Thomas D. Mrsic-Flogel (1), Tobias Bonhoeffer (1), Mark Hübener (1)
Institute: (1) Max-Planck-Institut für Neurobiologie, 82152 Martinsried
Land: Deutschland
Zeitschrift: nature neuroscience 2006, 9(1) 127- 132
Bonhoeffer verhindert; Hahari bleibt?
Die eigentliche Ursache dieses Debakels, Haim Harari, soll einen neuen Präsidenten suchen. So meint das zumindest Wissenschaftsminister Hahn. Er würde sich in die Präsidentensuche nicht einmischen.
Das ist eine reine Schutzbehauptung, weil bei der widerlichen Lobhudelei über die Bestellung Bonhoeffers war er keineswegs neutral. „Ich freue mich nun auf eine erfolgreiche Entwicklung des I.S.T. Austria unter dem ersten Präsidenten Tobias Bonhoeffer!, war von Han zu vernehmen.
Auch in einem ähnlich gelagerten Fall war von Nichteinmischung keine Reder. Mit Ende Juni 2008 machte Novartis das Forschungsinstitut in Wien dicht. Das nahm Hahn zum Anlaß, den seit 20 Jahren dort tätigen Tierexperimentator Antal Rot durch eine Weisung am Cemm der Akademie der Wissenschaften unterzubringen. Hahn brüstete sich in den Medien mit seiner Intervention. Rot führt seit Jahrzehnten Tierversuche an Mäusen, Kaninchen und Hunden durch. Die Hunde quälte er durch künstlich erzeugtes allergisches Asthma.
Trotz salbungsvoller Reden entpuppt sich Wissenschaftsminister Hahn in der Realität als konsequenter Förderer von Tierexperimenten.
Öffentlichkeit hilft
Es gibt etwas, das diese Leute von Bonheoffer bis Harari hassen: Ein öffentliche Debatte ihrer Art von „Wissenschaft“.
Nach vorherigen Aussendungen von verschiedenen Tierschutzorganisationen, reagierten Harari, Hahn und andere gereizt. War es witrkliche Zufall, dass nur 4 Tage nach der Veröffentlichung des „Dossier Bonhoeffer“ im Internet und die Versendung an ausgewähltes Publikum Bonhoeffer seine Absage bekannt gab?
Die Wahrheit ist schwer zu erfahren angesichts der eisernen Zensur in den Medien. Der Standard, voll gestopft mit Inseraten der Pharmaindustrie und Progagandaartikeln von „Erfolgen durch Tierversuche“, löscht prinzipiell alle Postings, die auf die Tierversuche von Bonhoeffer im Detail hinweisen.
Noch eindrucksvoller ist die Zensur beim ORF. Dort werden die Artikel zu Bonhoeffer gleich grundsätzlich technisch für Kommentare gesperrt, sobald die erste Tierversuchsbeschreibung auftaucht.
Andererseits führt der ORF eine lächerliche Schmierenkomödie auf. „Das Kuratorium gab Ende Juni völlig überraschend seine Entscheidung für einen Wunschkandidaten (gemeint war Bonhoeffer) bekannt“, so der ORF im O-Ton. Dabei hatte der ORF doch Gisela Höpfmüller (Leiterin der ORF-Hauptabteilung „Bildung und Zeitgeschehen) im Auswahlkomittee, das Bonhoeffer auswählte, sitzen.
Forderung: Absetzung von Harari
Nach dem Rückzug von Bonhoeffer ist die Absetzung von Harari der logische nächste Schritt. Schließlich hat Harari die bisherigen desaströsen Vorgänge zu verantworten. Wenn Harari weiter für die Auswahl des zukünftigen Präsidenten des I.S.T. Verantwortlich ist, wird das ein „Bonhoeffer II“ mit ähnlichen Absichten sein.
Einstweilen herrscht jedoch wenig Einsicht bei den Verantwortlichen, dass es sich um ein grundsätzliches Problem handelt, wenn brutale Tierquäler an ein Institut geholt werden. Statt dessen wird darüber lamentiert, dass die Bestellung von Bonhoeffer „zu früh“ verkündet worden sei, d.h. vor der Vertragsunterzeichnung. Umgekehrt argumentiert: Hahn, Harari und die anderen Protagonisten hätten die Öffentlichkeit nachträglich gesehen lieber vor vollendete Tatsachen gestellt, nur weil sie unfähig sind, einen Kandidaten mit einem einigermaßen sozialverträglichen Forschungsgebiet zu finden.
Das „Dossier Bonhoeffer“ dokumentiert jedenfalls ausreichend, mit welchen Methoden hier gearbeitet wird. Es wurde folglich an die Medien und den Rechnungshof (Kontrolle der Vergabe von Funktionen öffentlicher und mit öffentlichen Mitteln finanzierter Einrichtungen) übermittelt.
Die unmittelbare Forderung kann jedoch nur lauten, dass grundsätzlich garantiert wird, dass eine solche Art von Wissenschaft, die auf blanker Tierquälerei aufbaut, ausgeschlossen wird. Das wird nur ohnen einen Haim Harari funktionieren. Wissenschaftsminister Hahn kann sich nicht aus der Verantwortung stehlen, wenn er in einem anderen Fall wie Antal Rot, die Lorbeeren für sich in Anspruch nimmt.
HAIM HARARI MUSS ABGESETZT WERDEN!
Fragen Sie jene, die entscheiden:
Bundesminister Dr. Johannes Hahn
T: 01/531 20 DW 9000
E-Mail:
johannes.hahn@bmwf.gv.at
Landeshauptmann von NÖ
Erwin Pröll
Kanzlei: 02742 / 9005 - 12027
Fax: 02742 / 9005 - 13030
Adresse: 3109 St. Pölten, Landhausplatz 1, Haus 1a
E-Mail:
lh.proell@noel.gv.at
Industriellenvereinigung
Präsident Dr. Veit Sorger
Schwarzenbergplatz 4
1031 Wien
Tel. (01) 711 35-0
Fax (01) 711 35 29 10
Email
iv.office@iv-net.at
Dr. Veit Sorger
Mondi Packaging AG
Kelsenstraße 7
1032 Wien
Tel.: (01) 79507-0
E-Mail:
veit.sorger@mondipackaging.com
Gisela Hopfmüller
Leiterin der ORF-Hauptabteilung „Bildung und Zeitgeschehen
email:
gisela.hopfmueller@orf.at
LINKS:
http://www.geocities.com/
bonhoeffer_verhindern@ymail.com/index.html
http://gugging.cloud.prohosting.com/index.html
Zum Teil wurden Katzen mit durchtrennten Augenmuskeln verwendet, so dass sie schielten. Bei manchen Experimenten wurde den Katzen und Mäusen jeweils ein Auge zugenäht. Einigen Kätzchen wurden Kontaktlinsen oder brillenartige Gebilde verpasst.
Ausgewählt hatte den notorischen Tierquäler der Vorsitzende des für die Präsidentensuche verantwortlichen Exekutivkomitees des Instituts, Haim Harari. Harari, ehemaliger Direktor des Weizmann-Instituts in Israel und noch immer dort tätig und auch wohnhaft, ist einer der Verantwortlichen für die sadistischen Versuche an Katzen und Affen an diesem Institut, sowie die langjährige entsprechende Kooperation des Weizmann-Instituts mit Bonhoeffer.
Bonhoeffer verfügt über erstklassige Verbindungen zu international berüchtigten Tierversuchsforschern, darunter Amiram Grinvald vom Weizmann-Institut und Colin Blakemore von der Oxford University, sowie zur ETH Zürich.
Dubioser Bestellmodus
Das Kuratorium gab Ende Juni „völlig überraschend“ (laut ORF) seine Entscheidung für einen Wunschkandidaten bekannt. Dabei hatte der ORF, der gesetzlich zu Objektivität verpflichtet ist, doch Gisela Höpfmüller (Leiterin der ORF-Hauptabteilung „Bildung und Zeitgeschehen) im Auswahlkomittee sitzen. Eine nähere Betrachtung des Auswahlvorgangs läßt daher eher auf eine funktionierende Seilschaft als auf überraschende Erkenntnisse schließen.
Zuerst erstellte ein „Expertenkomitee“ unter der Leitung von Harari ein grundlegendes Konzept für das Institut, und Harari wurde auch gleich Mitglied des von der Regierung eingesetzten Kuratoriums ("Board of Trustees") des Instituts. Sechs Mitglieder dieses Gremiums bilden unter Leitung Hararis das Executive Committee, das den Instituts-Präsidenten finden soll.
Bonhoeffer wird Mitglied des Wissenschaftlichen Beirat und Vorsitzender des Wissenschafter-Suchkomitees. Das hindert ihn nicht, sich selbst auch als Präsident zu bewerben. Das Forschungsgebiet hat er ja selbstverständlich schon vorher in seinem Sinn festgelegt, womit die Anforderungen stimmig sind.
Nach erfolgter Nominierung Bonhoeffers, der aus ursprünglich 100 Kandidaten ausgewählt wurde zeigte sich Bonhoeffer über die Entscheidung des Kuratoriums "zutiefst geehrt und hocherfreut".
Damit gar nichts schief gehen konnte war neben Harari und Kübler noch ein Mann direkt von der Max-Plank- Gesellschaft mit von der Partie als ursprünglich drittes Mitglied des „International Committee“. Hubert Markl war von 1996 (als Bonhoeffer dort seine ersten Katzenversuche unternahm) bis 2002 Präsident der Max-Plank- Gesellschaft.
Geplante Tierversuche
Bonhoeffer hätte in Gugging einfach das gemacht, was er seit über einem Jahrzehnt immer macht. Nach einer Verswuchsbeschreibung aus dem Jahr 2006 sieht das wie folgt aus:
Titel: Frühere Erfahrung verbessert die Veränderbarkeit in der Sehrinde beim Erwachsenen
Versuchsbeschreibung: Den Mäusen wird entweder als Jungtiere oder als erwachsene Tiere für 3 bis 10 Tage ein Auge zugenäht. Nach Öffnung des Auges wird der Kopf der Tiere unter Narkose in einem stereotaktischen Apparat fixiert. Die Kopfhaut wird aufgeschnitten. Über dem Schädel wird eine spezielle Kamera angebracht, mit der Veränderungen im Gehirn beobachtet werden, während vor den Augen der Tiere auf einem Monitor Muster ablaufen. Nach dem Experiment wird die Kopfhaut wieder vernäht, die Tiere werden offensichtlich mehrfach verwendet. Bei anderen Mäusen werden Elektroden in die Hirnrinde eingeführt. Es werden Hirnströme gemessen, während vor den Augen Lichtblitze präsentiert werden.
Die Arbeit wurde durch die Max-Planck-Gesellschaft und die Alexander-von-Humboldt-Stiftung unterstützt.
Titel: Prior experience enhances plasticity in adult visual cortex (Frühere Erfahrung verbessert die Veränderbarkeit in der Sehrinde beim Erwachsenen)
Bereich: Hirnforschung, Sehforschung
Hintergrund: Veränderungen im Gehirn nach zugenähten Augen.
Tiere: Mäuse (Anzahl unbekannt)
Jahr: 2006
Autoren: Sonja B. Hofer (1), Thomas D. Mrsic-Flogel (1), Tobias Bonhoeffer (1), Mark Hübener (1)
Institute: (1) Max-Planck-Institut für Neurobiologie, 82152 Martinsried
Land: Deutschland
Zeitschrift: nature neuroscience 2006, 9(1) 127- 132
Bonhoeffer verhindert; Hahari bleibt?
Die eigentliche Ursache dieses Debakels, Haim Harari, soll einen neuen Präsidenten suchen. So meint das zumindest Wissenschaftsminister Hahn. Er würde sich in die Präsidentensuche nicht einmischen.
Das ist eine reine Schutzbehauptung, weil bei der widerlichen Lobhudelei über die Bestellung Bonhoeffers war er keineswegs neutral. „Ich freue mich nun auf eine erfolgreiche Entwicklung des I.S.T. Austria unter dem ersten Präsidenten Tobias Bonhoeffer!, war von Han zu vernehmen.
Auch in einem ähnlich gelagerten Fall war von Nichteinmischung keine Reder. Mit Ende Juni 2008 machte Novartis das Forschungsinstitut in Wien dicht. Das nahm Hahn zum Anlaß, den seit 20 Jahren dort tätigen Tierexperimentator Antal Rot durch eine Weisung am Cemm der Akademie der Wissenschaften unterzubringen. Hahn brüstete sich in den Medien mit seiner Intervention. Rot führt seit Jahrzehnten Tierversuche an Mäusen, Kaninchen und Hunden durch. Die Hunde quälte er durch künstlich erzeugtes allergisches Asthma.
Trotz salbungsvoller Reden entpuppt sich Wissenschaftsminister Hahn in der Realität als konsequenter Förderer von Tierexperimenten.
Öffentlichkeit hilft
Es gibt etwas, das diese Leute von Bonheoffer bis Harari hassen: Ein öffentliche Debatte ihrer Art von „Wissenschaft“.
Nach vorherigen Aussendungen von verschiedenen Tierschutzorganisationen, reagierten Harari, Hahn und andere gereizt. War es witrkliche Zufall, dass nur 4 Tage nach der Veröffentlichung des „Dossier Bonhoeffer“ im Internet und die Versendung an ausgewähltes Publikum Bonhoeffer seine Absage bekannt gab?
Die Wahrheit ist schwer zu erfahren angesichts der eisernen Zensur in den Medien. Der Standard, voll gestopft mit Inseraten der Pharmaindustrie und Progagandaartikeln von „Erfolgen durch Tierversuche“, löscht prinzipiell alle Postings, die auf die Tierversuche von Bonhoeffer im Detail hinweisen.
Noch eindrucksvoller ist die Zensur beim ORF. Dort werden die Artikel zu Bonhoeffer gleich grundsätzlich technisch für Kommentare gesperrt, sobald die erste Tierversuchsbeschreibung auftaucht.
Andererseits führt der ORF eine lächerliche Schmierenkomödie auf. „Das Kuratorium gab Ende Juni völlig überraschend seine Entscheidung für einen Wunschkandidaten (gemeint war Bonhoeffer) bekannt“, so der ORF im O-Ton. Dabei hatte der ORF doch Gisela Höpfmüller (Leiterin der ORF-Hauptabteilung „Bildung und Zeitgeschehen) im Auswahlkomittee, das Bonhoeffer auswählte, sitzen.
Forderung: Absetzung von Harari
Nach dem Rückzug von Bonhoeffer ist die Absetzung von Harari der logische nächste Schritt. Schließlich hat Harari die bisherigen desaströsen Vorgänge zu verantworten. Wenn Harari weiter für die Auswahl des zukünftigen Präsidenten des I.S.T. Verantwortlich ist, wird das ein „Bonhoeffer II“ mit ähnlichen Absichten sein.
Einstweilen herrscht jedoch wenig Einsicht bei den Verantwortlichen, dass es sich um ein grundsätzliches Problem handelt, wenn brutale Tierquäler an ein Institut geholt werden. Statt dessen wird darüber lamentiert, dass die Bestellung von Bonhoeffer „zu früh“ verkündet worden sei, d.h. vor der Vertragsunterzeichnung. Umgekehrt argumentiert: Hahn, Harari und die anderen Protagonisten hätten die Öffentlichkeit nachträglich gesehen lieber vor vollendete Tatsachen gestellt, nur weil sie unfähig sind, einen Kandidaten mit einem einigermaßen sozialverträglichen Forschungsgebiet zu finden.
Das „Dossier Bonhoeffer“ dokumentiert jedenfalls ausreichend, mit welchen Methoden hier gearbeitet wird. Es wurde folglich an die Medien und den Rechnungshof (Kontrolle der Vergabe von Funktionen öffentlicher und mit öffentlichen Mitteln finanzierter Einrichtungen) übermittelt.
Die unmittelbare Forderung kann jedoch nur lauten, dass grundsätzlich garantiert wird, dass eine solche Art von Wissenschaft, die auf blanker Tierquälerei aufbaut, ausgeschlossen wird. Das wird nur ohnen einen Haim Harari funktionieren. Wissenschaftsminister Hahn kann sich nicht aus der Verantwortung stehlen, wenn er in einem anderen Fall wie Antal Rot, die Lorbeeren für sich in Anspruch nimmt.
HAIM HARARI MUSS ABGESETZT WERDEN!
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Ergänzungen