Der Hitler-Attentäter Georg Elser!
Endlich ist ein Hitler-Attentat geglückt!
Am 6. Juni 2008 wurde die Hitlerpuppe aus Wachs am Tage der Eröffnung der Madame Tussauds Zweigstelle in Berlin von einem Besucher geköpft und musste abtransportiert werden. Eine großartige Aktion. Auch wenn uns die Motive dieses Hitlerpuppen-Attentäters bisher unbekannt sind, gibt es zwei scheinbare Parallelen zu dem wirklichen Hitler-Attentäter Georg Elser, denn beide waren mutig und zielstrebig und beide haben ihre Tat alleine ausgeführt. Wer weiß schon, dass Georg Elser am 8.11.1939 im Alter von 36 Jahren einen minutiös geplanten Sprengstoffanschlag auf Adolf Hitler und die nationalsozialistische Führungsriege im Münchner Bürgerbräukeller verübte.
Am 6. Juni 2008 wurde die Hitlerpuppe aus Wachs am Tage der Eröffnung der Madame Tussauds Zweigstelle in Berlin von einem Besucher geköpft und musste abtransportiert werden. Eine großartige Aktion. Auch wenn uns die Motive dieses Hitlerpuppen-Attentäters bisher unbekannt sind, gibt es zwei scheinbare Parallelen zu dem wirklichen Hitler-Attentäter Georg Elser, denn beide waren mutig und zielstrebig und beide haben ihre Tat alleine ausgeführt. Wer weiß schon, dass Georg Elser am 8.11.1939 im Alter von 36 Jahren einen minutiös geplanten Sprengstoffanschlag auf Adolf Hitler und die nationalsozialistische Führungsriege im Münchner Bürgerbräukeller verübte.
Der Hitlerpuppen-Attentäter hat angeblich bei seiner Tat gerufen „Nie wieder Krieg“. Selber sagte er, dass die Aktion zwar von einer Kneipenwette ausgegangen war, aber „es musste jemand etwas tun, Berlin darf keine Pilgerstadt der Neonazis werden“. Eine großartige Aktion. Auch will der Akteur angeblich dem Spiegel-TV demnächst schriftlich mitteilen, warum er die Hitlerpuppe zerstört habe. Auch wenn uns die Motive dieses Hitler-Attentäters bisher unbekannt sind, gibt es zwei scheinbare Parallelen zu einem wirklichen Hitler-Attentäter, denn beide waren mutig und zielstrebig und beide haben ihre Tat alleine ausgeführt.
Auf Hitler selber sind über 35 Attentatsversuche bekannt.
Ein Hitler-Attentäter war Georg Elser. Doch wer kennt Georg Elser? Wer weiß, dass er am 8.11.1939 im Alter von 36 Jahren einen minutiös geplanten Sprengstoffanschlag auf Adolf Hitler und die nationalsozialistische Führungsriege im Münchner Bürgerbräukeller verübte, in dem eine jährliche Gedenkveranstaltung mit über 3.000 Personen anlässlich des 1923 gescheiterten Putschversuchs stattfand. Hitler entkam dem Attentat nur knapp, da er aufgrund von Nebel auf seinen Flug nach Berlin verzichtete und 13 Minuten vor der Sprengung abreiste, um den Zug zu nehmen. Die Explosion ließ die Decke teilweise einstürzen, 8 Menschen starben, über 60 wurden zum Teil schwer verletzt. Wäre kein Nebel gewesen und wäre Hitler nicht vorzeitig abgereist, wäre er wahrscheinlich bei diesem Anschlag getötet worden. Der Menschheit wären damit vielleicht der Krieg mit seinen 50 Millionen Toten und die Ermordung von 5,6 Millionen Juden erspart geblieben. Georg Elser, ein „kleiner“ Mann aus dem Volke, aufgewachsen im schwäbischen Dorf Königsbrunn, Tischlergeselle, der über ein Jahr diesen Anschlag vorbereitete, um die Kriegsmaschine Hitler – wie er sagte - zu stoppen. Elser hatte kommunistisch gewählt, folgte aber nicht der Partei, er war Christ, aber kein Mitglied der Kirche. Im Gegensatz zu den bekannten Widerstandsgruppen hatte Elser keinen organisatorischen Apparat im Hintergrund gehabt, er organisierte alles alleine, wochenlang ließ er sich im Bürgerbräukeller einsperren, um nachts seine selbst konstruierte Sprengstoffvorrichtung in eine Säule einzubauen, in dessen Nähe Hitler seine Rede halten wollte. Elser hat Aushilfsjobs im Steinbruch angenommen, um an Sprengstoff zu gelangen. Die besondere Würdigung Georg Elsers liegt neben seinen strategischen und handwerklichen Leistungen vor allem darin, dass er schon 1938, also noch zu einer Zeit, wo die Faschisten einiges an Erfolgen vorzuweisen hatten , die wahren Zielsetzungen Hitlers erkannte und angesichts des drohenden Krieges, den Entschluss zum Attentat fasste. Der Widerstandskämpfer Graf von Stauffenberg musste hingegen erst Stalingrad erleben, um dem „Führer“ zu verlassen und nachdem absehbar war, dass der Krieg verloren ist.
Nach dem Anschlag wurde Elser bereits 3 Stunden später an der Schweizer Grenze verhaftet. Die Nazis verkauften der Öffentlichkeit das Attentat wie folgt: Der britische Geheimdienst ist verantwortlich, Elser wurde reduzierten auf die Rollte eines gekauften Handlangers. Anscheinend konnten die Nazis es nicht ertragen, dass ein einfacher Mann aus dem Volke, alleine und ohne Unterstützung, der Beseitigung Hitlers so nahe werden konnte. Nach Aussagen aus Goebbels Tagebuch, „schweigt Elser unentwegt“. Die Nazis ließen Elser vorerst am Leben und brachten ihn ins KZ Dachau, wo er als Sonderhäftling von Hitler galt. Nach den Verhörprotokollen der Gestapo vom 19.-23.11.39, die in den 60iger Jahren gefunden wurden, war Elser bereit, über seine Tat zu sprechen. „Ich musste das tun, denn Hitler ist der Untergang Deutschlands. Ich bereue nichts“. Im KZ Dachau baute er sogar seine Sprengstoffvorrichtung nach. Kurz vor der Befreiung wurde Georg Elser am 9.4.1945 in Dachau erschossen.
Georg Elser war kein Einzelkämpfer
Auch wenn Georg Elser die Tat alleine begangen hat, war er kein Einzelkämpfer, denn es gab viele Georg Elsers, die aus der Arbeiterbewegung kamen und die sich schon früh gegen die Politik von Hitler und der NSDAP stellten. Bekannt sind mindestens 35 Attentate auf Hitler. Bereits im Oktober 1935 gab es 5.500 Prozesse gegen 20.000 Personen. Bis April 1939 gab es 162.734 Häftlinge, 27.393 politische Gefangene warteten auf ihren Prozess. Über 100.000 Oppositionelle waren schon verurteilt. In diesem Zusammenhang muss die Modernisierungstheorie von Götz Aly kritisiert werden, also einer Theorie, in dem das NS-System „klassenbewusst innenpolitisch die Lasten zum Vorteil der sozial Schwächeren verteilte (Götz Aly, Hitlers Volksstaat, 2005). Georg Elser spricht eine andere Sprache. Er gibt in den Vernehmungsprotokollen der Gestapo an, dass von ihm seit 1933 eine zunehmende Unzufriedenheit in der Arbeiterschaft zu beobachten war und dass sich die Lage der kleinen Leute dramatisch verschlechtert hatte und die ökonomische Belastung durch die Aufrüstung auf Kosten der Arbeiter ging. Die Löhne wurden niedriger und die Abzüge höher. So betrug der Lohn eines Schreiners im Jahr 1929 noch 1 Reichsmark, während er im Jahr 1939 nur noch 68 Pf./Stunde betrug.
Obwohl die BILD am Sonntag anlässlich des 20. Jahrestages des Attentats auf Hitler in sieben Folgen ausführlich, präzise und wahrheitsgemäß über Georg Elser berichtete, verankert sich der Name des Widerstandskämpfers Elser nicht im allgemeinen Bewusstsein. Selbst in den 80iger Jahren war er noch nicht bekannt. Mittlerweile gibt es Bemühungen, in München für Georg Elser ein Denkmal zu fordern, um „ihn an die Stelle der Geschichte des deutschen Widerstands zu rücken, wo er hingehört: neben die „Weiße Rose“ und den „20. Juli“ (vgl. Georg Elser Initiative München). Es stellt sich allerdings die Frage, warum Georg Elser gerade jetzt als „Einzelkämpfer“ auf einen Sockel gehoben wird. Es ist zu kritisieren, dass Widerstandskämpfer zum Mythos erklärt werden ohne eine politische Einschätzung. Solange nicht inhaltlich die Frage beantwortet wird, warum Elser jetzt geehrt werden soll und z.B. nicht Stauffenberg, scheint es so, als ob Widerstandskämpfer als Alibi herhalten müssen, aufgrund der eigenen Unfähigkeit, Zivilcourage zu üben.
Wichtig ist, daran anzuknüpfen, was in Diskussionen in den 70/80iger Jahren begonnen wurde: nämlich, dass Georg Elser nicht alleine mit seinem Widerstand war, sondern dass an seiner Seite Viele standen.
Die Geschichte von Georg Elser ist unglaublich spannend, gerade weil er Mut und Zielstrebigkeit bewies und mit seinem Handeln uns mitteilte, dass jeder Einzelne einen großen Beitrag gegen Faschismus und Krieg leisten kann. Dabei fällt mir ein Zitat von Bertolt Brecht ein: „(…) Tretet vor für einen Augenblick, Unbekannte, verdeckten Gesichts, und empfangt, Unseren Dank!“
Wer mehr zu Georg Elser wissen möchte, dem empfehle ich das Buch: Georg Elser – Ein Attentäter als Vorbild, Hrgs. von Achim Rogoss, Eike Hemmer, Edgar Zimmer, Edition Temmen
(dieser Artikel ist das überarbeitete Ergebnis eines Vortrages von Dr. Jörg Wollenberg aus Bremen zu Georg Elser im Rahmen der Anne-Frank-Ausstellung in Hamburg im April 2008)
Auf Hitler selber sind über 35 Attentatsversuche bekannt.
Ein Hitler-Attentäter war Georg Elser. Doch wer kennt Georg Elser? Wer weiß, dass er am 8.11.1939 im Alter von 36 Jahren einen minutiös geplanten Sprengstoffanschlag auf Adolf Hitler und die nationalsozialistische Führungsriege im Münchner Bürgerbräukeller verübte, in dem eine jährliche Gedenkveranstaltung mit über 3.000 Personen anlässlich des 1923 gescheiterten Putschversuchs stattfand. Hitler entkam dem Attentat nur knapp, da er aufgrund von Nebel auf seinen Flug nach Berlin verzichtete und 13 Minuten vor der Sprengung abreiste, um den Zug zu nehmen. Die Explosion ließ die Decke teilweise einstürzen, 8 Menschen starben, über 60 wurden zum Teil schwer verletzt. Wäre kein Nebel gewesen und wäre Hitler nicht vorzeitig abgereist, wäre er wahrscheinlich bei diesem Anschlag getötet worden. Der Menschheit wären damit vielleicht der Krieg mit seinen 50 Millionen Toten und die Ermordung von 5,6 Millionen Juden erspart geblieben. Georg Elser, ein „kleiner“ Mann aus dem Volke, aufgewachsen im schwäbischen Dorf Königsbrunn, Tischlergeselle, der über ein Jahr diesen Anschlag vorbereitete, um die Kriegsmaschine Hitler – wie er sagte - zu stoppen. Elser hatte kommunistisch gewählt, folgte aber nicht der Partei, er war Christ, aber kein Mitglied der Kirche. Im Gegensatz zu den bekannten Widerstandsgruppen hatte Elser keinen organisatorischen Apparat im Hintergrund gehabt, er organisierte alles alleine, wochenlang ließ er sich im Bürgerbräukeller einsperren, um nachts seine selbst konstruierte Sprengstoffvorrichtung in eine Säule einzubauen, in dessen Nähe Hitler seine Rede halten wollte. Elser hat Aushilfsjobs im Steinbruch angenommen, um an Sprengstoff zu gelangen. Die besondere Würdigung Georg Elsers liegt neben seinen strategischen und handwerklichen Leistungen vor allem darin, dass er schon 1938, also noch zu einer Zeit, wo die Faschisten einiges an Erfolgen vorzuweisen hatten , die wahren Zielsetzungen Hitlers erkannte und angesichts des drohenden Krieges, den Entschluss zum Attentat fasste. Der Widerstandskämpfer Graf von Stauffenberg musste hingegen erst Stalingrad erleben, um dem „Führer“ zu verlassen und nachdem absehbar war, dass der Krieg verloren ist.
Nach dem Anschlag wurde Elser bereits 3 Stunden später an der Schweizer Grenze verhaftet. Die Nazis verkauften der Öffentlichkeit das Attentat wie folgt: Der britische Geheimdienst ist verantwortlich, Elser wurde reduzierten auf die Rollte eines gekauften Handlangers. Anscheinend konnten die Nazis es nicht ertragen, dass ein einfacher Mann aus dem Volke, alleine und ohne Unterstützung, der Beseitigung Hitlers so nahe werden konnte. Nach Aussagen aus Goebbels Tagebuch, „schweigt Elser unentwegt“. Die Nazis ließen Elser vorerst am Leben und brachten ihn ins KZ Dachau, wo er als Sonderhäftling von Hitler galt. Nach den Verhörprotokollen der Gestapo vom 19.-23.11.39, die in den 60iger Jahren gefunden wurden, war Elser bereit, über seine Tat zu sprechen. „Ich musste das tun, denn Hitler ist der Untergang Deutschlands. Ich bereue nichts“. Im KZ Dachau baute er sogar seine Sprengstoffvorrichtung nach. Kurz vor der Befreiung wurde Georg Elser am 9.4.1945 in Dachau erschossen.
Georg Elser war kein Einzelkämpfer
Auch wenn Georg Elser die Tat alleine begangen hat, war er kein Einzelkämpfer, denn es gab viele Georg Elsers, die aus der Arbeiterbewegung kamen und die sich schon früh gegen die Politik von Hitler und der NSDAP stellten. Bekannt sind mindestens 35 Attentate auf Hitler. Bereits im Oktober 1935 gab es 5.500 Prozesse gegen 20.000 Personen. Bis April 1939 gab es 162.734 Häftlinge, 27.393 politische Gefangene warteten auf ihren Prozess. Über 100.000 Oppositionelle waren schon verurteilt. In diesem Zusammenhang muss die Modernisierungstheorie von Götz Aly kritisiert werden, also einer Theorie, in dem das NS-System „klassenbewusst innenpolitisch die Lasten zum Vorteil der sozial Schwächeren verteilte (Götz Aly, Hitlers Volksstaat, 2005). Georg Elser spricht eine andere Sprache. Er gibt in den Vernehmungsprotokollen der Gestapo an, dass von ihm seit 1933 eine zunehmende Unzufriedenheit in der Arbeiterschaft zu beobachten war und dass sich die Lage der kleinen Leute dramatisch verschlechtert hatte und die ökonomische Belastung durch die Aufrüstung auf Kosten der Arbeiter ging. Die Löhne wurden niedriger und die Abzüge höher. So betrug der Lohn eines Schreiners im Jahr 1929 noch 1 Reichsmark, während er im Jahr 1939 nur noch 68 Pf./Stunde betrug.
Obwohl die BILD am Sonntag anlässlich des 20. Jahrestages des Attentats auf Hitler in sieben Folgen ausführlich, präzise und wahrheitsgemäß über Georg Elser berichtete, verankert sich der Name des Widerstandskämpfers Elser nicht im allgemeinen Bewusstsein. Selbst in den 80iger Jahren war er noch nicht bekannt. Mittlerweile gibt es Bemühungen, in München für Georg Elser ein Denkmal zu fordern, um „ihn an die Stelle der Geschichte des deutschen Widerstands zu rücken, wo er hingehört: neben die „Weiße Rose“ und den „20. Juli“ (vgl. Georg Elser Initiative München). Es stellt sich allerdings die Frage, warum Georg Elser gerade jetzt als „Einzelkämpfer“ auf einen Sockel gehoben wird. Es ist zu kritisieren, dass Widerstandskämpfer zum Mythos erklärt werden ohne eine politische Einschätzung. Solange nicht inhaltlich die Frage beantwortet wird, warum Elser jetzt geehrt werden soll und z.B. nicht Stauffenberg, scheint es so, als ob Widerstandskämpfer als Alibi herhalten müssen, aufgrund der eigenen Unfähigkeit, Zivilcourage zu üben.
Wichtig ist, daran anzuknüpfen, was in Diskussionen in den 70/80iger Jahren begonnen wurde: nämlich, dass Georg Elser nicht alleine mit seinem Widerstand war, sondern dass an seiner Seite Viele standen.
Die Geschichte von Georg Elser ist unglaublich spannend, gerade weil er Mut und Zielstrebigkeit bewies und mit seinem Handeln uns mitteilte, dass jeder Einzelne einen großen Beitrag gegen Faschismus und Krieg leisten kann. Dabei fällt mir ein Zitat von Bertolt Brecht ein: „(…) Tretet vor für einen Augenblick, Unbekannte, verdeckten Gesichts, und empfangt, Unseren Dank!“
Wer mehr zu Georg Elser wissen möchte, dem empfehle ich das Buch: Georg Elser – Ein Attentäter als Vorbild, Hrgs. von Achim Rogoss, Eike Hemmer, Edgar Zimmer, Edition Temmen
(dieser Artikel ist das überarbeitete Ergebnis eines Vortrages von Dr. Jörg Wollenberg aus Bremen zu Georg Elser im Rahmen der Anne-Frank-Ausstellung in Hamburg im April 2008)
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Ergänzungen
Chronik
Wobei wohl anzuerkennen ist, dass der Großteil der Versuche und Pläne aus den Reihen der Militärs (auch schon deutlich vor Stalingrad) stammten.
schöner Artikel
Die Deutschen sind im Gegenteil zu Hitler seit 1989 ja "wieder da" und betreiben ihre repressive Politik mittels: "du bist Deutschland" oder "wer Deutschland nicht liebt . . . (wird abgeschiebt, wer Deutschland hasst kommt in den Knast!)"
Hitlers Wachsfigur ist doch das Mindeste was "die Deutschen" für ihren Führer tun können. Sind wir nicht Alle irgendwie aus Wachs?
Alles andere als großartig
respekt
zu elsers anschlag: es braucht sehr viel mut und überzeugung so etwas zu planen und durchzuführen. im unterschied zu einer wachsfigur kommt man bei einem anschlag gegen eine faschistische regierung eher nicht mit leben davon. dies bewusst in kauf nehmend zeugt von einer aufrichtigen und konsequenten überzeugung in welcher die freiheit anderer mehr bedeutet als das eigene überleben. also kann mensch kurzerhand schlussfolgern, dass dieser person ein höchstmaß an respekt zukommen sollte.
wer partisanen, die ihr leben opferten und denen trotzdem ein attentat misslang, als stümper bezeichnet, sollte noch einmal nachdenken und sich in die lage dieser wahren freiheitskämpfer versetzen und sich dann schnellstens entschuldigen....
nicht nur hier....
zur wachsfigur: in madrid wird franco in einen folterkeller neben die garotte gestellt, neben ihm die feinen damen und herren des systems(industrie, adel, kirche, usw.). eine szene,die mich (und andere) unwillkürlich in den widerstand treibt (und die angst vor der entsprechenden reaktion)- von daher sollten menschen wie elser um so mehr noch geschätzt werden - und was das "System" betrifft: solange die deutschen sich an einer einzelnen person immer noch abarbeiten, hat sich nicht viel im bewusstsein verändert - wer will gerne auch sich selbst als handlanger(in) oder befüworter des deutschen faschismus ausgestellt sehen?
kopp ab ;D
Schon fast beschämend, echt.
Und dass Hitler eine berühmte (nein,nicht positiv gemeint) Person der Geschichte ist, ist klar.
Hitlerpuppe aufstellen +Erläuterungstafeln über das Grauen was er hervorrief ist doch ok! Ich erkenn da keine Verherrlichung oder so.
Stalin war auch ein scheiss Verbrecher, er ist trotzdem ausgestellt, na und?!
Jetzt net ankommen mit " der hat ja auch gegen Hitler gekämpft, der ist gut" ,bei sowas kann ich nur an den kopp packen.^^
Waren beides Schweine, aber es ist nur eine WEachsfigur;)
Also, wie gesagt: Mahntafeln über die Verbrechen (auch bei Stalin wärs net schlecht), dann passt das schon.
Gegen jede scheiss Ideologie.
Fuck off Extremism!
Georg Elser dachte weiter !!!
"Die seit Herbst 1933 in der Arbeiterschaft von mir beobachtete Unzufriedenheit und der von mir seit Herbst 1938 vermutete unvermeidliche Krieg beschäftigten stets meine Gedankengänge. . . . Ich stellte allein Betrachtungen an, wie man die Verhältnisse der Arbeiterschaft bessern und einen Krieg vermeiden könnte. Die von mir angestellten Betrachtungen zeitigten das Ergebnis, dass die Verhältnisse in Deutschland nur durch eine Beseitigung der augenblicklichen Führung geändert werden könnten. Unter der Führung verstand ich die Obersten, ich meine damit Hitler, Göring und Goebbels. Durch meine Überlegungen kam ich zu der Überzeugung, dass durch die Beseitigung dieser 3 Männer andere Männer an die Regierung kommen, die an das Ausland keine untragbaren Forderungen stellen, die kein fremdes Land einbeziehen wollen und die für eine Verbesserung der sozialen Verhältnisse der Arbeiterschaft Sorge tragen werden."
Georg Elser wollte mehr als nur Hitler töten !
Er wollte die gesammte Regierung treffen !
All die, die seit Jahrzehnten in Guido Knopp`scher Manier
Georg Elser und seine Tat auf einen "Hitler Attentäter" verkürzen,
haben äußerst wenig begriffen!
Bei der ExpertInnen Tagung in der Akademie der Künste am 22. Oktober 2008
in Hinblick auf die Erichtung eines Georg Elser Denkzeichens
war derartiger Unfug aufgrund der fundierten Ausführungen Dr. Johannes Tuchels
obsolet, auch wenn auf der von ihm inhaltlich maßgeblich mitgestalteten website,
der Hitlerismus derzeit noch die gleiche verkürzende Fixierung auf den Gröfaz wiederspiegelt, so wird er sich nach seinen mehrfachen Bekundungen einer Georg Elsers Intention angemessenen Textänderung, sicher nicht verweigern
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
shame on you — antifa old school
@Trottel — pffft
Hitler Meistgeschützter Diktator??? — Ergänzung
Es sind bloß nicht alle so abgefuckt! — Ergänzung
Blabla — nix wichtig
Rettet Elsers Würde! — dr.jones
hammer — gjbzkuviiuz
achja? — nörglerin
der deutsche und sein dämon — ulf
? — Kritiker