Rote Flora Erklärung zum Angriff der Polizei
Heute Morgen um 6.30 Uhr wurde die Rote Flora nach einem Vorfall auf dem Schulterblatt von der Polizei umstellt. Nachdem eine Frau dort von einem Mann attackiert wurde, eilte mehrere Besucher_Innen der Roten Flora der Frau zu Hilfe. Als die Polizei eintraf, nahm sie aus unerfindlichen Gründen nicht nur den Angreifer, sondern auch einen der Helfenden fest. In diesem Zuge kam es zu einer Auseinandersetzung mit umstehenden Personen. Unter der dem Vorwand, in der Roten Flora angeblich Beteiligte dieser Auseinandersetzung festnehmen zu wollen, wurde die Rote Flora umstellt.
Zu diesem Zeitpunkt befanden sich nur noch einige Personen in den Räumlichkeiten der Roten Flora. Da sich die noch anwesenden Partygäste weigerten, freiwillig ihre Personalien der Polizei auszuhändigen, wurde mit einem immensen Aufgebot inklusive Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit (BFE), Wasserwerfer und Hubschrauber, die Flora gestürmt. Nach diesem gewaltsamen Eindringen wurden alle noch in der Roten Flora befindlichen Personen vorläufig festgenommen. Entgegen aller Absprachen mit anwesenden Anwälten und trotz vorhandener Schlüssel wurden im Inneren etliche Türen von der Polizei mutwillig zerstört und alle Räume durchsucht.
Auftakt der ganzen Aktion war ein sexistischer Übergriff auf eine Frau, der mehrere Personen zu Hilfe eilten. Diese Einmischung in sich alltäglich abspielenden gewalttätige Übergriffe halten wir für unverzichtbar und vertreten diesen Anspruch auch offensiv in unserem Projekt. Die Polizei reagierte auf diesen Vorfall reflexhaft mit einem Angriff auf Besucher_Innen der Roten Flora und dem Projekt als Ganzen. Wir sehen darin eine Fortsetzung der in dieser Stadt vorherrschenden repressiven Linie gegen die Rote Flora im Speziellen und linken Projekten im Allgemeinen.
Wir fordern die sofortige Freilassung der Festgenommenen und die Einstellung aller eingeleiteten Verfahren gegen die Besucher_Innen der Roten Flora.
Für die Einmischung in alltägliche Gewaltverhältnisse und eine antisexistische Praxis immer und überall!
Vollversammlung: Heute (6.7.08) um 18 Uhr in der Flora
im Anschluss:
Demonstration, 19:00 Uhr vor der Roten Flora
Auftakt der ganzen Aktion war ein sexistischer Übergriff auf eine Frau, der mehrere Personen zu Hilfe eilten. Diese Einmischung in sich alltäglich abspielenden gewalttätige Übergriffe halten wir für unverzichtbar und vertreten diesen Anspruch auch offensiv in unserem Projekt. Die Polizei reagierte auf diesen Vorfall reflexhaft mit einem Angriff auf Besucher_Innen der Roten Flora und dem Projekt als Ganzen. Wir sehen darin eine Fortsetzung der in dieser Stadt vorherrschenden repressiven Linie gegen die Rote Flora im Speziellen und linken Projekten im Allgemeinen.
Wir fordern die sofortige Freilassung der Festgenommenen und die Einstellung aller eingeleiteten Verfahren gegen die Besucher_Innen der Roten Flora.
Für die Einmischung in alltägliche Gewaltverhältnisse und eine antisexistische Praxis immer und überall!
Vollversammlung: Heute (6.7.08) um 18 Uhr in der Flora
im Anschluss:
Demonstration, 19:00 Uhr vor der Roten Flora
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
@objektiv
(von "Wissender" aus anderen Ergänzungen von anderem Artikel kopiert)
So. Das hier autonome,linke Menschen hier den Berichten der Mainstreampresse glauben schenken, gleicht einem Armutszeugnis.
Ablauf:
5-6UHr morgens gab es eine Auseinandersetzung zwischen einem Mann und einer Frau, wobei die Frau von dem Mann geschlagen wurde. Es gab ein Einschreiten seitens der Autonomen aus der Flora wobei dem Mann Pfeffer ins Gesicht gesprüht wurde. Dieser rannte in seine Wohnung (gegenüber der Flora) und kam mit 2 grossen Messern wieder heraus. (30cm) Zeitgleich kamen Bullen (Warum?Wer hat die gerufen??), diese wollten den Autonomen festnehmen, der zuvor das Pfefferspray benutzt hatte. ( Der Mann mit den Messern wurde auch festgenommen.)
Als die Bullen den Autonomen festnahmen, kam es zu einem Einschreiten von GenossenInnen die diesen wieder befreiten und sichdaraufhin in die Flora zurückzogen. Im Laufe der nächsten 3-4 Stunden sammelten sich immer mehr Bullen vor der Flora und wollten in diese hinein um die angeblichen Straftäter festzunehmen. Es waren 3 Hunderschaften, 4 WaWe's und ein Hubschrauber im Einsatz. Gegen 12 gelang es dann den Bullen in die Flora einzudringen und sie zu durchkämmen. Die sich darin befindenen Leute wurden alle festgenommen.
Das es sich bei dem bewaffneten Mann um einen SChwarzen handelt ist völlig irrelevant, da dies kein Grund für das Einschreiten der Autonomen war. (logisch irgendwie....)
Es war ein überzogener Bulleneinsatz und ich bin mir nicht sicher ob irgendwas in der Flora nachgeguckt wurde, installiert wurde oder sonstig angestellt wurde.
Macht euch auf den Weg nach Hamburg, denn wir werden diese maßlos übertriebene Repression nicht einfach hinnehmen. Linke Freiräume bleiben Freiräume und sollten unantastbar für den Staat gemacht werden.
Solidarität ist eine Waffe.
Sie haben die Macht, wir die Nacht!
Militante Gegenwehr!
Auch SPIEGEL übernimmt dpa-Meldung
(...)Blutiger Einsatz am Sonntagmorgen gegen 5.45 Uhr: Zwei Polizisten in einem Streifenwagen haben vor dem autonomen Zentrum "Rote Flora" im Hamburger Schanzenviertel einen Streit zwischen zwei Personen beobachtet und schlichten wollen, sagte ein Sprecher SPIEGEL ONLINE. Der Mann und die Frau attackierten einander mit Reizgas und einem Messer.
Als die Beamten den Mann festnahmen, wurden sie von Gästen des Kulturzentrums angegriffen. Den linken Sympathisanten gelang es, den Festgenommenen, der ihrem Lager zugerechnet wird, zu befreien(...)
Ganzer Artikel auf:
DEMO JETZT !!
Alle hin da!!
Mehr Infos
Nach 5 Stunden tritt um 11.00 Bereitschaftspolizei auf
Polizisten stürmen bei der Ablösung in die Menge und rempeln Menschen an, worauf hin von dem Wasserwerfer die Aufforderung ertönt, diese sollen doch die Angriffe auf Polizeibeamte unterlassen. Polizeichef der Lärchenwache wird anschließend von Polizeileiter Hr. Lehmann abgelöst. Der Staatsschutz war bei der ganzen Aktion beteiligt.
Nach der Vollversammlung an der viele Menschen teilnahmen spricht die Polizei von einem Missgeschick und Kommunikationsproblem. Laut eines Interviewpartners bei FSK hat die Polizei bereits eine neue Pressemitteilung herausgegeben. Bei der Durchsuchung wurden Türen mutwillig beschädigt, obwohl man diese öffnen wollte. Über Schadensersatzforderungen wird nachgedacht.
SOLIDEMO-NEWS
Angemeldete Spontandemonstration von ca. 300 Leuten wird nun vom Schulterblatt Richtung Pferdemarkt gehen über die Altonaer Straße zur Sternbrücke Stresemannstraße dann bei der Wache 16 nur bei der linke Straßenseite über den Pferdemarkt zurück wieder zum Schulterblatt und dann Ende bei der Roten Flora.
Rotes Fronttranspie: "AntisexistInnen sind keine Verbrecher!"
90,3 hat als einige der wenigen Presse der Polizeidarstellung widersprochen, entgegen des hauseigenen NDR Berichtes
19.45 Demonstration ist nun gestartet
Gefangenen wurden in Alsterdorf ID-behandelt, bis jetzt sollen angeblich 4 AktivistInnen draußen sein
19.50 Demospitze ist gerade am Pferdemarkt und biegt in die Schanzenstraße ab !
SOLIDEMO-NEWS
Polizei fordert Person auf ein Transparent einzurollen, bevor diese tätig werden kann stürmen schwarze Polizeikräfte in die Demo
20.00 Demonstration ist fast komplett von schwarzen und grünen Polizisten umgeben.
Sprüche auf der Demonstration gegen sexistische Übergriffe - Demonstration ist sehr kraftvoll
Spalier durch schwarze Einheit, jedoch die Hundertschaften halten sich zurück, kein Kessel !
Viel Polizei für eine relativ kleine Demonstration, 3 Wasserwerfer sind positioniert
Polizei filmt die Demonstration ab
20.05 Demonstration ist nun in der Altonaer Straße
SOLIDEMO-NEWS
20.35 Demonstration ist nochmal größer geworden, ca. 600-700 Personen befinden sich auf der Straße, zum Teil in Ketten und locker nebeneinander
20.40 Demonstration ist am Pferdemarkt und wurde gezwungen sich nur auf einen Fahrstreifen zu bewegen, es gibt Proteste
20.45 Keine Redebeiträge, jedoch zahlreiche Sprechchöre, viele Leute schauen aus dem Fenster, sind auf dem Balkon, es wird viel fotografiert, die DemonstrationsteilnehmerInnen werden zeitweise aufgehalten die Demonstration zu verlassen - Einige DemonstrantInnen wollen ausbrechen, während eines Interviews schiebt die Polizei einige Pressevertreter auf die Seite
20.50 Eine Abgeordnete wurde in der Demospitze gesichtet - moderates Auftreten der Polizei, die jedoch mit mindestens 4 Hundertschaften anwesend ist - Richtung Café den Linden geht die Polizei geht nach FSK-Radio offensiv mit Knüppeln gegen die Demonstration vor und befindet sich nun in der Demonstration
Soli-Demo in Düsseldorf
Insgesamt konnte mit der heutigen Aktion auch in Düsseldorf ein kleines, aber feines Zeichen der Solidarität mit der Roten Flora gesetzt werden.
Solidaritätserklärung
Das Autonome Kulturzentrum "Rote Flora" in Hamburg ist seit Anfang November 1989 besetzt. Die Rote Flora verstand sich von Anfang an als Teil eines politischen Kampfes und das Selbstverständnis der meisten NutzerInnen bewegte sich immer im Umfeld von autonomer und linksradikaler Politik, womit natürlich auch die Drohung verbunden ist, den bestehenden Staat abzuschaffen und durch das irgendwie "ganz andere" zu ersetzen.
In jüngster Vergangenheit kam es vor der Flora immer wieder zu Ausschreitungen zwischen linksradikalen und der Polizei: z.B. als am 9. Mai 2007 neben 60 weiteren linksradikalen Gebäuden, Einrichtungen und Privatwohnungen die Rote Flora von der Polizei auf Anordnung der Bundesanwaltschaft durchsucht wurde. Begründet wurde dieses Vorgehen mit dem §129a StGB, also der „Bildung einer terroristischen Vereinigung" in Zusammenhang mit den geplanten Protesten gegen den G8 Gipfel in Heiligendamm Anfang Juni 2007. Mit diesem Angriff sollte die auf breiter Basis organisierte Kampagne gegen die menschenverachtende Politik der G8 u.a. in der Energie-, Gentechnik- und Migrationspolitik kriminalisiert und diffamiert werden. Nach der Razzia wurde eine Spontandemo "Für mehr Freiräume“ in Hamburg von der Polizei gewaltsam aufgelöst und angegriffen, wobei es zu mehreren Verletzten und vorläufigen Festnahmen kam.
Am frühen Morgen des 6. Juli 2008 kam es gegenüber der Roten Flora zu einem sexistischen und gewaltsamen Übergriff eines Mannes auf eine Frau.
BesucherInnen der Roten Flora eilten der Frau zu Hilfe, woraufhin der Angreifer in seine Wohnung flüchtete und kurz darauf mit Messern bewaffnet vor der Roten Flora wieder auftauchte. Die eintreffenden PolizeibeamtInnen nahmen aus unerfindlichen Gründen nicht nur den Angreifer, sondern auch eine helfende Person fest, wobei es zu Ausschreitungen kam und die vorher Festgenommene Person von Autonomen wieder befreit wurde. Im Laufe des Vormittags sammelten sich vor der Flora mehrere Hundertschaften der Polizei und taten kund, die Flora zu stürmen um angebliche Straftäter festzunehmen. Gegen Mittags wurde die Tür der Flora von Einsatzkräften der Polizei aufgesägt und die Räumlichkeiten der Flora mit einem immensen Aufgebot inklusive Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit (BFE), Wasserwerfern und Hubschrauber gestürmt. Entgegen aller Absprachen mit anwesenden AnwältInnen und trotz vorhandener Schlüssel wurden im Innern etliche Türen von der Polizei mutwillig zerstört und alle Räume durchsucht. Die 13 sich in der Flora befindenen Personen wurden festgenommen.
Wir halten ein Einschreiten gegen alltägliche sexistische und gewalttätige Übergriffe für legitim und notwendig.
Schluss mit der ständigen Provokation und den gewaltsamen Übergriffen auf linksradikale Freiräume und Personen!
Wir fordern die sofortige Freilassung der Festgenommenen und die Einstellung aller eingeleiteten Verfahren gegen die BesucherInnen der Roten Flora!
Mit anarchistischen und solidarischen Grüßen,
Anarchistische Gruppe [:ag] Freiburg
Richtigstellung
In der Flora fand ironischerweise am gestrigen Abend Party gegen Repression statt
Die Einsatzleitung wurde abgelöst vom BFE worauf es zu einer Szenarioveränderung kam
Polizei hat so wie es scheint eine NEUE Presserklärung mit geändertem Inhalt herausgebracht
Die Person die die Flaschen geworfen hat wurde nicht festgestellt in der Flora
Die Person die das Pfefferspray gesprüht hat wurde in der Flora festgestellt, ist aber nicht die selbe Person, welche die Frau mit dem Messer bedroht hat
Türen wurden einfach aufgeflext und sind nun verbogen - diese Müssen jetzt ausgetauscht werden
Gegen alle 13 Personen wird wegen schwerem Landfriedensbruch, gefährlicher Körperverletzung und höchstwahrscheinlich wegen Gefangenenbefreiung ermittelt
Es ist nicht genau klar, ob alle wieder draußen sind
@ meier
Artikel in der Morgenpost
Um 5.30 Uhr waren ein 23-jähriger Schwarzafrikaner und seine Freundin (18) aneinander geraten. Leute aus der Roten Flora mischten sich ein und sprühten dem Afrikaner Reizgas ins Gesicht. Die 18-Jährige wurde laut Polizei gleichzeitig gegen ihren Willen in die Flora gezogen. Verfolgt von wütenden "Rotfloristen" flüchtete sich der 23-Jährige in seine Wohnung am Schulterblatt. Dann trafen zwei alarmierte Peterwagen ein, die Beamten nahmen zunächst den Afrikaner fest, weil der angeblich mit einem Messer herumgefuchtelt haben soll. Der Mann konnte den Schutzleuten aber klar machen, dass er eher Opfer, nicht Täter sei(...)
Ganzer Artikel:
Flora schummelt!
Aber Flora lässt das Pfefferspray bei der Hilfe des sexistischen Angriffs geflissentlich aus der offiziellen Erklärung aus... da denkt man sich schon so seinen Teil mit der Ehrlichkeit!
Kurz: Pfefferspray ist in Deutschland zur Tierabwehr genehmigt und für den zivilen "menschlichen Gebrauch" verboten und gilt als gefährliche Körperverletzung! (Die Bullen düfen, wir nicht, schlagt dafür die CDU,SPD,FDP,Grüne).
Ausnahme wäre Notwehr oder Nothilfe, aber das müsste eben genau festgestellt werden. Das heisst, die Bullen sind verpflichtet (!!) den Sprayer erst einmal festzunehmen, das Pfefferspray sicherstellen und dann entscheiden die Zeugenaussagen ob die Ausnahme Nothilfe vorliegt, von was ich hier ausgehe.
Von daher kann eine Verhinderung der Festnahme (wenn die Bullen gar nichts anderes können und es definitiv in diesem Fall auch nicht wollen) pure Dummheit und eskaliert die Situation nur unötig, klares Eigentor sorry!
@ resist0815
Also bei so nem Polizeiaufgebot würde ich wenn überhaupt auch nur das Nötigste sagen
Soli-demo in Hannover
solidarische gruesze aus hannover.
den taeglichen sexismus angreifen!
unsere solidaritaet gegen ihre repression!
HH Abendblatt
Polizeiaktionen in der roten Flora
Solidemo in Bremen
heute fand in bremen eine spontane demo gegen die polizeiübergriffe auf die rote flora in hamburg statt.
etwa 50 autonome versammelten sich heute um 19 uhr am ziegenmarkt im bremer viertel um gegen polizeiwillkür und repression gegen die flora und linke strukturen und zentren allgemein zu protestieren.
die unangemeldete demo ging vom ziegenmarkt in die bremer innenstadt und wurde begleitet von lautstarken parolen. an mehreren stellen wurde ein redebeitrag per megafon vorgelesen um die passantinnen über den vorfall und die forderungen der demo zu informieren. zudem gabs ein schickes fronttranspi, dass sich auf den vorfall in hh bezog. leider waren aufgrund des mäßigen wetters nicht so viele leute unterwegs.
die bullen kamen nach einiger zeit mit einigen einsatzfahrzeugen, begleiteten die demo, hielten sich aber ansonsten zurück. nachdem auf dem marktplatz nochmals der redebeitrag gehalten wurde, löste sich die demo auf und ging in gruppen zurück zum ziegenmarkt.
VIdeo RTL
Total verfälschter Bericht, Hintergründe werden weggelassen!
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
Was haben Rassismus und der .....
Camp statt.
Weitere Infos auf
Solidarität in Düsseldorf
Eskalation durch Einmischung von der Flora?
Das ist dann ungefähr die Darstellung der Verquert- und Mutlosigkeit unserer Geselleschaft in den sexistischen Alltag einzugreifen.
Die Schwierigkeiten zu verstehen, wer nun Helfer von wem war sind unverständlich, da eindeutig beschrieben wurde, dass die PErsonen aus der Flora der Frau zur hilfe eilten. Wir sprechen also von einem Angreifer und Helfenden der angegriffenen Frau.
Schade, dass selbst so ein Thema von einigen hier durch den Dreck gezogen werden muss.
:///Freiräume-Sponti-Termine Berlin///:
Treffpunkt: U Rosenthaler Platz.
Freiräume-Spontandemo. "Wir bleiben alle!"
Am Montag früh (morgen) sollen überraschend Teile des Schokoladen (
//MORGEN FRÜH///
Treffpunkt: Schokoladen (Ackerstr. 169/170, 10115 Berlin)
Räumung verhindern!
Überraschend wurden dem guten alten Schokoladen am Freitag die Gewerberäume gekündigt. Der linke Freiraum soll deshalb heute früh geräumt werden. (
Ereignis aus anderer Sicht^^
Sonntag gegen 5.45 Uhr waren laut Polizei zunächst zwei Nachtschwärmer gegenüber der Rote Flora in Streit geraten. Der Mann und die Frau attackierten sich mit Reizgas und einem Messer. Als die herbeigerufenen Beamten den Mann festnahmen, wurden sie von Gästen des Kulturzentrums attackiert.
Den linken Sympathisanten gelang es, den Festgenommenen, der ihrem Lager zugerechnet wird, zu befreien. Steinen und Flaschen flogen auf die Beamten zu. Sie flüchteten in ihren Streifenwagen zurück, eine Scheibe des Autos ging zu Bruch und eine Polizistin wurde durch Glassplitter verletzt. Die Randalierer verschanzten sich in der Roten Flora.
Die Polizei rückte mit einem Großaufgebot an, sägte am Vormittag die Türen zur Roten Flora auf. Während der Aktion kreiste ein Hubschrauber über dem Gebäude, mehrere Wasserwerfer wurden aufgefahren.
„Wir haben angeklopft und es wurde uns nicht geöffnet“, sagte Dienstgruppenleiter Jens Mollenhauer. Als die Beamten das Gebäude schließlich räumten, Polizisten auf dem Balkon der Roten Flora erschienen und mehrere Personen aus dem Gebäude abgeführt wurden, riefen Dutzende Sympathisanten: „Es leben die Gefangenen.“
HIER WIRD WIEDER GANZ KLAR GEHETZT: SCHLAGT DEN SPRINGER WO IHR IHN TREFFT!!!!!
selbstkritik
Zu viel Kritik
Was ist nur los mit dir? Hast schon mal das Wort "Widerstand" gehört? Du kannst doch nicht irgendwelche dumme Bullen rein lassen die dann genossen festnehmen und gemütlich raus spazieren. Oman, immer diese Zweifel an allem und jeden hier ist doch wohl ganz klar das die Bullen einfach nur scheiße gebaut haben und hoffentlich die Militante Konsequenz zu spüren bekommen.
@YaviTavi
verschiedene Darstellungen..
Auch wenn einige Autonome die "Null-Toleranz-Schiene" gegenüber der Polizei für die bessere halten, muss einem doch bewusst sein, dass ein derartiges Handeln eskalativ wirkt und aufgrund der derzeitigen Gesetzeslage nicht legal ist, was ein Einschreiten der Polizei absolut herausfordert. Ich meine damit das "Entreissen" eines für die Polizei Verdächtigen. Es wäre für alle das beste gewesen, wenn man die festgenommene Person der Polizei überlassen hätte, bis die Unschuld geklärt ist.
Das ist doch ein alltägliches Vorgehen: Die Polizei nimmt die Leute vorübergehend fest, die sie für verdächtig hält und lässt die Unschuldigen dann wieder frei (natürlich gibt es Beispiele, in denen es nicht so war, aber darum geht es hier nicht).
Sicher ist das nicht optimal, aber wenn die Polizei jeden sofort wieder laufen lassen würde, von dem andere sagen, er sei unschuldig, dann würden wohl ziemlich viele Leute nicht zur Rechenschaft gezogen, die etwas verbrochen haben (z.B. auch Sexisten oder Rassisiten).
Mit Sicherheit ist das Zerstören von Gegenständen nicht richtig von der Polizei und zu verurteilen.
Absolut dreist finde ich die anscheinend fehlerhaften Artikel beider Seiten.
Dafür, dass die Flora bleibt und sich vielleicht eines Tages eine breitere Akzeptanz der Öffentlichkeit erhält. Warum nicht? Mit Anpassung hat das meiner Meinung nicht viel zu tun, auch wenn mir das einige jetzt an den Kopf werfen wollten. Mehr mit einem gesunden Menschenverstand.
beschuldigungen?!
trotzdem solidarische grüße!
ACAB!!!!!!!!!!
@ antifa
@ toastbrot
MOPO-Presse
aber mittlerweile kann ich beim besten willen kein
unterschied zu den Brandstiftern von der BILD mehr
erkennen.
sCHADE ,LETZTE bASTION DES AUTONOMEN aNTISEXI
zentralkommitee?
Ich glaub auch nicht alles von dem was "die" Rote Flora (ie es ja angeblich so zentraliesiert nicht geben soll sagt! Ich mag keine Führer! Ich bin kritisch und autonom.
Das bedeutet für mich wenn eine Seite keine, auserlesene, nicht gut recherchierte Infos raushaut oder darauf sein "politisches Handeln" begründet dann ist mir egal wieviele Plakate er an der Hauswand kleben hat! Dann habe nehme ich nicht ernst dass er es ehrlich meint!
Soli Grüße is doch klar
Zensur?
Wenn dem so ist dann frage ich mich, warum hier diverse durchaus kontroverse Diskussionsbeiträge gelöscht wurden? Es steht Euch frei, die Spielregeln zu definieren. Allerdings solltet Ihr Euch denn aber auch daran halten.
Zurecht kritisiert Ihr gleichgeschaltete Medien in Deutschland. Wie verträgt sich diese Kritik mit Zensur bei Indymedia?
Solidarität mit den Flora-VerteidigerInnen!
Solidarität mit den VerteidigerInnen linker Freiräume
Der Angriff auf die Rote Flora Hamburg am sechsten Juli 2008
Das Autonome Kulturzentrum "Rote Flora" in Hamburg ist am 6. und 7. Juli 2008 wieder das Ziel eines willkürlichen Angriffs von Polizeigewalt und Staatsterror geworden.
Die Rote Flora verstand sich seit der Besetzung des Gebäudes und der bewußten Inanspruchnahme als linkes-autonomes Kulturzentrum, von Anfang an als Teil eines gezielten politischen Kampfes, womit sie klar für das entsprechende Selbstverständnis linksradikaler Politik steht. Damit muss selbstverständlich der Ansatz verbunden sein, bestehende Gesellschaftsverhältnisse zu kritisieren, Herrschaft anzugreifen, Gewaltmonopole abzuschaffen und einzuschreiten, wann immer es eben im Sinne der gewollten Auseinandersetzung ist.
In der Vergangenheit kam es im Umfeld der Roten Flora u.a. Freiräume häufig zu Ausschreitungen zwischen Menschen die dem jeweiligen Projekt nahestehen, in ihm leben und arbeiten und den sog. ordnungshütenden Kräften: z.B. als am 9. Mai 2007 neben 60 weiteren linksradikalen Einrichtungen und Privatwohnungen die Rote Flora auf Anordnung der Bundesstaatsanwaltschaft durchsucht wurde. Begründet wurden diese Maßnahmen allesamt mit dem überzogenen, rechtsbeugenden §129a des StGB, also dem Paragraphen der angeblich die sog. „Bildung einer terroristischen Vereinigung" regeln soll. Diese Übergriffe auf autonome Projekte stand offenkundig im engen Zusammenhang mit den geplanten Protesten gegen den G8-Gipfel in Heiligendamm bei Rostock (also Nahe Hamburg) Anfang Juni 2007. Mit diesem und anderen Angriffen sollte u.a. die auf breiter Basis organisierte Kampagne gegen die menschenverachtende, umweltzerstörende Politik der G8-Staaten, diffamiert, also schlichtweg kriminalisiert und unterdrückt werden. Gegen diese Repressionswelle gab es in Hamburg und anderswo bereits viele Demos "für mehr Freiräume“, die wie üblich von den untersten Teilen der Exekutive und Staatsgewalt angegriffen und aufgelöst wurden, wobei es vielfach zu Verletzten und (vorläufigen) Festnahmen kam. Reingewaschen wurd dies wie üblich durch die staatstragende Berichterstattung und konformen Medienechos, selbst wenn die Einsätze wie oft gegen vorherrschendes Recht verstoßen. Die meisten Polizeieinsätze mussten jedoch als überzogen eingestanden werden und in den meisten Fällen stellten sich die vorgeworfenen Verbindungen als fehlerhaft heraus (siehe den Fall des abgelaufenen Schülerausweises als Beweismittel).
Die Vorwürfe gegen AktivistInnen sind niemals haltbar und werden es auch diesmal nicht sein.
Am frühen Morgen des 6. Juli 2008 kam es gegenüber der Roten Flora zu einem gewalttätigen sexistischen Übergriff eines Mannes auf eine jüngere Frau, ein leider häufig anzutreffendes Bild auf deutschen Straßen. BesucherInnen der Roten Flora halfen der Frau. Eintreffende PolizeibeamtInnen versuchten aber nicht nur den Angreifer, sondern auch diese Personen festzunehmen, was verhindert wurde. Dieser Moment wurde ausgenutzt um einmal mehr eine Gefahrenlage herbeizukonstruieren und einen reflexhaften Angriff gegen das autonome Zentrum zu fahren. Im Laufe des Vormittags marschierten die üblichen Hundertschaften der Polizei nebst Wasserwerfern und Hubschrauberüberwachung auf und erklärten das Gebäude zu stürmen um angebliche StraftäterInnen festnehmen zu wollen. Gegen Mittag wurde die Tür aufgebrochen und das Haus gestürmt. Entgegen aller Absprachen mit AnwältInnen des Projektes und trotz vorhandener Schlüssel wurden etliche Türen mutwillig zerstört und alle Räume durchsucht. Wieder wurden willkürlich vorläufige Festnahmen durchgeführt. Die meisten Medienberichte strotzen seitdem wieder einmal vor Denunziationen der VerteidigerInnen linker Selbstverständnisse und Freiräume.
Jedes Einschreiten gegen alltägliche sexistische und gewalttätige Übergriffe ist allerdings mehr als notwendig und in der Nothilfe sogar (im geltenden Scheinrecht) vollkommen legitim. Die Kriminalisierung und das Angreifen von linken Projekten und Einrichtungen zielt nur auf eines, Einschüchterung, die Rechtfertigung von Polizeiwillkür und den Ausbau der Dominanz durch den Staat, und seinen Gewaltapparat.
Wir fordern die sofortige Freilassung aller in diesem Sinne politischen Gefangenen und die Einstellung aller eingeleiteten Verfahren gegen die AktivistInnen der Roten Flora und Andere.
Antipatriarchaische und andere linke Freiräume verteidigen
No justice – No peace
Alternative Liste (AL) Uni Köln