Anmerkung der Moderationsgruppe:
Trotz der Bitte, de.indymedia.org zum Veröffentlichen von eigenen Berichten und selbst recherchierten Reportagen zu nutzen, wurde hier ein Termin, ein Aufruf, die Einladung zu einer Veranstaltung oder die Ankündigung einer Aktion reinkopiert.
Es ist nicht das Ziel von Indymedia, ein möglichst umfassendes Infoportal incl. Terminkalender anzubieten. Indymedia will eine Plattform für engagierte MedienmacherInnen und ihren eigenen Inhalte bieten. Das Veröffentlichen von Terminen, Aufrufen und Einladungen gehört nicht zu den Zielen des Projektes. Mehr Informationen, warum sich Indymedia nicht zum Veröffentlichen von Terminen eignet, findest Du hier. Bitte nutze stattdessen die verlinkten Terminkalender-Seiten.
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Neonazi Aufmarsch in Murnau geplant
Für den 28. Juni wurde ein Neonaziaufmarsch vom bekannten Neonazi Norman Bordin in Murnau am Staffelsee angemeldet. Das Thema dieser Demonstration „Gegen linke Gewalt – Kriminellen
das Handwerk legen“.
das Handwerk legen“.
Für den 28. Juni wurde ein Neonaziaufmarsch vom bekannten Neonazi Norman Bordin in Murnau am Staffelsee angemeldet. Das Thema dieser Demonstration „Gegen linke Gewalt – Kriminellen
das Handwerk legen“.
Laut der Tageszeitung :
Murnau steht ein Neonazi-
Aufmarsch bevor. Der
Rechtsextremist Norman
Bordin hat für Samstag,
28. Juni, eine Versammlung
für 100 Personen
angemeldet. Das „Werdenfelser
Bündnis gegenRechts“ plant eine Gegenveranstaltung.
VON ROLAND LORY
Murnau – Vor rund zwei Jahren
hielten die „Jungen Nationaldemokraten“
(JN), die
Nachwuchsorganisation der
rechtsextremen NPD, in der
Marktgemeinde eine Mahnwache
ab. Danach war einigermaßen
Ruhe, was Aktivitäten
der Neonazi-Szene anbelangt.
Allerdings gab es regelmäßig
„Sonderverkäufe“
von einschlägigen Devotionalien
in einem Geschäft am
Burggraben. Zudem wurde
eine Anti-Antifa-Homepage
ins Netz gestellt (wir berichteten).
Nun wird die rechte Szene
erneut aktiv. Denn Norman
Bordin, Landesvorsitzender
der JN, hat für das Aktionsbündnis
„Freundschaft Oberland“
beim Landratsamt für
Ende des Monats eine Versammlung
angemeldet. Laut
Albrecht Ott, Sprecher der
Kreisbehörde, ist am Bahnhof
eine Auftakt- und Schlusskundgebung
geplant sowie
zwischendurch eine am Rathaus.
Die Versammlung läuft
von 13 bis 17 Uhr.lautet nach Angaben von Polizeisprecher
Klaus Schürgers
„Gegen linke Gewalt – Kriminellen
das Handwerk legen“.
Das „Werdenfelser Bündnis
gegen Rechts“ will nicht untätig
bleiben. Es ist aber keine
Gegendemonstration vorgesehen,
sondern ein Fest der
Demokratie für ein buntes
Murnau – und zwar im Herzen
der Marktgemeinde. Die
Kirche sowie Verbände und
Organisationen sollen laut
Bündnis-Sprecher Manfred
Neupfleger eingebunden werden.
Derweil bereitet sich die
Polizei auf einen größeren
Einsatz vor. Die Direktion
Weilheim leitet den Einsatz
laut Schürgers mit eigenen sowie
mit Unterstützungskräften
der bayerischen schaftspolizei. Bezüglich der
Anzahl der Beamten gebe
man aus „einsatztaktischen
Gründen“ keine Auskunft.
Schürgers verweist darauf,
dass alle Versammlungsteilnehmer
für sich das Recht auf
Meinungs- und Versammlungsfreiheit
beanspruchten,
was Grundrechte seien. „Die
Polizei ist gesetzlich verpflichtet,
allen Teilnehmern die Ausübung dieser Rechte
zu ermöglichen.“ Man werde
allerdings jede Straftat verfolgen
und die Verantwortlichen
zur Anzeige bringen, unterstreicht
der Sprecher.
Bürgermeister Dr. Michael
Rapp (CSU) bedauert es sehr,
dass Neonazis in Murnau aufmarschieren
wollen. „Ich finde
es furchtbar und grausig.“
Er ist vom Zeitpunkt überrascht.
„Das kommt aus heiterem
Himmel.“ Es gebe keinen
ersichtlichen Anlass – etwa
einen „Gedenktag“. Rapp
kann sich schlecht vorstellen,
dass die Veranstaltung verhindert
werden könne.
Auch Landrat Harald
Kühn (CSU) ist nicht begeistert
von dem braunen Treffen.
„Wir würden gerne darauf
verzichten.“ Es sei Aufgabe aller gesellschaftlichen Kräfte,
die Menschen von derlei
Extrempositionen wegzubringen.
Kühn plädiert für eine
„sachlich-kritische Auseinandersetzung“.
Das Wichtigste
sei, dass es zu keiner Konfrontation
zwischen Neonazis
und Gegnern komme. Ott
erklärt, dass Bordins Versammlung
„wohl unter Auflagen
bestätigt“ werde. „Die genauen
Auflagen sind derzeit
noch nicht bekannt, da die
rechtliche Prüfung noch nicht
abgeschlossen ist.“
Das bayerische Landeskriminalamt
hält Bordin übrigens
für ein Schwergewicht in
der deutschen Neonazi-Szene.
Laut Schürgers wurden in
Bamberg Flyer für den Aufmarsch
verteilt. Zudem gebe
es im Internet Aufrufe.
Weitere Aktionen sind natürlich gegen diesen NPD Aufmarsch geplant.
Murnau bleibt nazifrei!
das Handwerk legen“.
Laut der Tageszeitung :
Murnau steht ein Neonazi-
Aufmarsch bevor. Der
Rechtsextremist Norman
Bordin hat für Samstag,
28. Juni, eine Versammlung
für 100 Personen
angemeldet. Das „Werdenfelser
Bündnis gegenRechts“ plant eine Gegenveranstaltung.
VON ROLAND LORY
Murnau – Vor rund zwei Jahren
hielten die „Jungen Nationaldemokraten“
(JN), die
Nachwuchsorganisation der
rechtsextremen NPD, in der
Marktgemeinde eine Mahnwache
ab. Danach war einigermaßen
Ruhe, was Aktivitäten
der Neonazi-Szene anbelangt.
Allerdings gab es regelmäßig
„Sonderverkäufe“
von einschlägigen Devotionalien
in einem Geschäft am
Burggraben. Zudem wurde
eine Anti-Antifa-Homepage
ins Netz gestellt (wir berichteten).
Nun wird die rechte Szene
erneut aktiv. Denn Norman
Bordin, Landesvorsitzender
der JN, hat für das Aktionsbündnis
„Freundschaft Oberland“
beim Landratsamt für
Ende des Monats eine Versammlung
angemeldet. Laut
Albrecht Ott, Sprecher der
Kreisbehörde, ist am Bahnhof
eine Auftakt- und Schlusskundgebung
geplant sowie
zwischendurch eine am Rathaus.
Die Versammlung läuft
von 13 bis 17 Uhr.lautet nach Angaben von Polizeisprecher
Klaus Schürgers
„Gegen linke Gewalt – Kriminellen
das Handwerk legen“.
Das „Werdenfelser Bündnis
gegen Rechts“ will nicht untätig
bleiben. Es ist aber keine
Gegendemonstration vorgesehen,
sondern ein Fest der
Demokratie für ein buntes
Murnau – und zwar im Herzen
der Marktgemeinde. Die
Kirche sowie Verbände und
Organisationen sollen laut
Bündnis-Sprecher Manfred
Neupfleger eingebunden werden.
Derweil bereitet sich die
Polizei auf einen größeren
Einsatz vor. Die Direktion
Weilheim leitet den Einsatz
laut Schürgers mit eigenen sowie
mit Unterstützungskräften
der bayerischen schaftspolizei. Bezüglich der
Anzahl der Beamten gebe
man aus „einsatztaktischen
Gründen“ keine Auskunft.
Schürgers verweist darauf,
dass alle Versammlungsteilnehmer
für sich das Recht auf
Meinungs- und Versammlungsfreiheit
beanspruchten,
was Grundrechte seien. „Die
Polizei ist gesetzlich verpflichtet,
allen Teilnehmern die Ausübung dieser Rechte
zu ermöglichen.“ Man werde
allerdings jede Straftat verfolgen
und die Verantwortlichen
zur Anzeige bringen, unterstreicht
der Sprecher.
Bürgermeister Dr. Michael
Rapp (CSU) bedauert es sehr,
dass Neonazis in Murnau aufmarschieren
wollen. „Ich finde
es furchtbar und grausig.“
Er ist vom Zeitpunkt überrascht.
„Das kommt aus heiterem
Himmel.“ Es gebe keinen
ersichtlichen Anlass – etwa
einen „Gedenktag“. Rapp
kann sich schlecht vorstellen,
dass die Veranstaltung verhindert
werden könne.
Auch Landrat Harald
Kühn (CSU) ist nicht begeistert
von dem braunen Treffen.
„Wir würden gerne darauf
verzichten.“ Es sei Aufgabe aller gesellschaftlichen Kräfte,
die Menschen von derlei
Extrempositionen wegzubringen.
Kühn plädiert für eine
„sachlich-kritische Auseinandersetzung“.
Das Wichtigste
sei, dass es zu keiner Konfrontation
zwischen Neonazis
und Gegnern komme. Ott
erklärt, dass Bordins Versammlung
„wohl unter Auflagen
bestätigt“ werde. „Die genauen
Auflagen sind derzeit
noch nicht bekannt, da die
rechtliche Prüfung noch nicht
abgeschlossen ist.“
Das bayerische Landeskriminalamt
hält Bordin übrigens
für ein Schwergewicht in
der deutschen Neonazi-Szene.
Laut Schürgers wurden in
Bamberg Flyer für den Aufmarsch
verteilt. Zudem gebe
es im Internet Aufrufe.
Weitere Aktionen sind natürlich gegen diesen NPD Aufmarsch geplant.
Murnau bleibt nazifrei!
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Ergänzungen
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Aufruf!
Seit dem Ende der Naziherrschaft baut dieses Land auf Demokratie und Meinungsfreiheit. Einen Rechten zu unterdrücken ist genauso schäbig wie einen Linken zu unterdrücken, denn es widerspricht dem demokratischen Gedanken. Das Argument, dass die Rechten die Demokratie abschaffen wollen, zählt nicht, denn _wenn_ die _Mehrheit_ der Bürger die Demokratie abschaffen will, wäre das sogar das eine legitime, demokratische Entscheidung (wobei das eh nicht möglich ist, dafür haben wir eine Verfassung), auf jeden Fall mehr als die Unterdrückung eines politischen Standpunktes, egal welcher Coleur.
Also zeigt der politisch orientierungslosen Mehrheit, dass der rechte Weg der falsche ist! Zeigt ihnen, dass Gewalt von rechts kommt, nicht von links! Gebt ihnen keine neuen Feindbilder! Gerade im konservativen Bayern wird die Bevölkerung eher mit angegriffenen Rechten sympathisieren, als mit gewalttätigen Linken. Also gebt den Rechten nicht die Chance, durch Dummheit der Antifa Sympathiepunkte bei den Bürgern zu sammeln!
Ich musste selbst in Leipzig schon miterleben, wie die Antifa sich durch sinnlose Gewalt und faschistoides Vorgehen bei der Bevölkerung unbeliebt gemacht hat. Lasst es nicht dazu kommen! Geht freundlich auf unbeteiligte Beobachter zu und erklärt ihnen, warum man die Rechten nicht unterstützen sollte. Wenn ihr einen guten Eindruck hinterlasst und die Rechten einen schlechten, wird das sofort Auswirkungen auf die öffentliche Meinung haben.
Ich werde morgen auch da sein...