Kenia: Und der Verlierer ist - das Volk
Am 27 Dezember 2007 fanden in Kenia Wahlen statt. Das Volk wurde zu den Urnen gerufen um über seine Zukunft zu entscheiden. Am Ende weiß keiner wer die Wahl gewonnen hat. Sicher ist jedoch das das Volk verloren hat.
Das post-kolonialistische Kenia hat noch nicht viel von der Demokratie die der Westen gern als Allheilmittel präsentiert gehabt.Nachdem das Land die Fesseln der Kolonialmacht Großbritanien im Jahre 1963 abschüttelte übernahm Jomo Kenyatta das Ruder. Nach dessen Tod im Jahre 1978 regierte sein Nachfolger Daniel arap Moi 24 Jahre lang bis 2002 das Land. Als Nachfolger ging Mwai Kibaki als Wahlsieger hervor und übernahm das Präsidentenamt. |1|
Fünf Jahre später stellt sich Kibaki am 27. Dezember 2007 erneut zur Wahl. Herausfoderer ist Raila Odinga. Die Wahlen selbst verlaufen ohne größere Zwischenfälle. In den Tagen direkt nach der Wahl sieht es so aus als ob Odinga die Wahl für sich entscheiden kann. Am 30.12 erklärt jedoch überraschend die Wahlkomission Kibaki zum Sieger und provoziert dadurch Unruhen im ganzen Land. Am 02.01.08 tritt der Chef der Wahlkomission erneut vor die Presse und erklärt das er selbst nicht wisse wer die Wahl gewonnen hat. Die Ernennung Kibakis als Wahlsieger wurde von der Regierung erzwungen. |2|
Öffentliche Proteste der Oposition um Odinga werden mit massiver Repression seitens der Regierung beantwortet. Die Regierung verbietet sogar zeitweise die Verbeitung von Nachrichten. |4|, |5|
Am Ende der Verhandlungen steht ein Kompromis der für den Opositionsführer Odinga den Posten des Ministerpräsidenten schafft und die Verdoppelung der Ministerposten vorsieht um beiden Parteien ihren Stück vom Kuchen zukommen zu lassen.|6|
Resultat: Kein Mensch weis wer die Wahlen gewonnen hat. Die Politiker kriegen ihren Stück vom Kuchen und das Volk muss ein doppelt so großes Parlament bezahlen.
Fünf Jahre später stellt sich Kibaki am 27. Dezember 2007 erneut zur Wahl. Herausfoderer ist Raila Odinga. Die Wahlen selbst verlaufen ohne größere Zwischenfälle. In den Tagen direkt nach der Wahl sieht es so aus als ob Odinga die Wahl für sich entscheiden kann. Am 30.12 erklärt jedoch überraschend die Wahlkomission Kibaki zum Sieger und provoziert dadurch Unruhen im ganzen Land. Am 02.01.08 tritt der Chef der Wahlkomission erneut vor die Presse und erklärt das er selbst nicht wisse wer die Wahl gewonnen hat. Die Ernennung Kibakis als Wahlsieger wurde von der Regierung erzwungen. |2|
Öffentliche Proteste der Oposition um Odinga werden mit massiver Repression seitens der Regierung beantwortet. Die Regierung verbietet sogar zeitweise die Verbeitung von Nachrichten. |4|, |5|
Am Ende der Verhandlungen steht ein Kompromis der für den Opositionsführer Odinga den Posten des Ministerpräsidenten schafft und die Verdoppelung der Ministerposten vorsieht um beiden Parteien ihren Stück vom Kuchen zukommen zu lassen.|6|
Resultat: Kein Mensch weis wer die Wahlen gewonnen hat. Die Politiker kriegen ihren Stück vom Kuchen und das Volk muss ein doppelt so großes Parlament bezahlen.
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Ergänzungen
kenia
die regekung 42 ministerämter zu schaffen entstand auf drängen der anreinerstaaten kenias und usa frankreich im hinblick darauf das der hafen von mombasa fast den gesammten waarenstrom ostafrikas regelt (im-export) momentan werden im weißen haus gelder bereitgestellt und die oppositions und regierungspatei wird je nach gusto von tansania und uganda plus diversen nutznießerinnen im ausland finanziell unterstützt.
Jedoch aus meiner erfahrung und jetzigen kontakten nach kenia ist die lage vorort etwas differenzierter als die "medien" berichten. Fast 90% des landes sind subsistentiell organisiert und die darunter fallenden tätigkeiten auf ca 45 Stämme verteilt;dieser gesellschaftliche anteil war nur perifer beteiligt bzw ist in aktion getreten. Die gewalttätige manifestation der demokratie hat sich fast ausschließlich auf nairobie und kundgebungen in Mombasa beschränkt desweiteren ist ein kernproblem auch diesmal die Stammeszugehörigkeiten der regierung und opposition (kisumu und degus meine ich) ... da das gesammte öffentliche leben dort auf verwandschaften und bekanntschaften beruht(vom fußballverein zum polizisten und postboten etc.), d.h. sobald einer eine gute position hat ist er in der verpflichtung sic! ,daß möglichst viele verwante davon profitieren ... je höher desto großer die verwandschaft bis hin zum so called stamm ... bestes beispiel ist der ehemalige verkehrsminister; er hat nachweißlich 5 mio € eusubventionen unterschlagen , wurde aber nie festgesetzt da das gesammte justizwesen in der hand der kisumus ist und man sich mit so viel schotter vorort und der absicherung ein kisumu zu sein keine gedanken machen muß ;-) eine krähe und so halt...
by the way for further information ...
"Neuigkeitswert?"
Für mich liest sich das wie eine Zusammenfassung einiger Presseartikel. Letztlich bist du auf dem Stand von vor einigen Monaten stehen geblieben.
Zur Ergänzung von "Kenia": Hast du Quellen für die "Finanzierung" des so genannten Mammut-Kabinetts durch das Ausland?
Ansonsten gebe ich dir im Grunde genommen recht, doch spielen letztlich Stammeszugehörigkeiten für die Vetternwirtschaft eine untergeordnete Rolle, es ist viel mehr die Großfamilie.
Im Übrigen gibt es keinen "Stamm" der sich Kisumu nennt. Kisumu ist eine Stadt, die zu geschätzt 90% von Luos bewohnt wird.
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
kenia — kenia
stamm — mcpommes
Fabzgy - Cold War Cop — alles klar
zu "alles klar" — Fbazgy