Hungerstreik in Abschiebeknast Rottenburg
Abdurrahman Adigüzel ist seit vielen Jahren in der kurdischen Befreiungsbewegung tätig. Seit 2006 lebt er in Deutschland als Asylbewerber. Obwohl sein Verfahren beim Stuttgarter Verwaltungsgericht noch läuft, wurde er Anfang Mai verhaftet und in den Rottenburger Abschiebeknast gebracht. Kurz darauf begann er seinen Hungerstreik.
Nach 4 Wochen Hungerstreik wurde Abdurrahman Adigüzel nun vom Rottenburger Abschiebeknast in das Vollzugskrankenhaus Hohen Asperg verlegt.
Um auf den Hungerstreik von Abdurrahman Adigüzel aufmerksam zu machen und seine sofortige Freilassung zu fordern, gab es am Samstag, 7.6.2008, eine Solidaritätsaktion an der Tübinger Neckarfront. Etwa 20 Menschen versammelten sich und spannten ein Transparent von 30 Metern Länge auf. Dieses war gut ersichtlich von der viel begangenen und befahrenen Neckarbrücke.
Für eine Gesellschaft, in der es keine Sondergesetzte gegen MigrantInnen, keine Illegalisierung und keine Abschiebung gibt!
Für die Bekämpfung der Fluchtursachen nicht der Flüchtlinge!
Mehr Infos:
Artikel im Schwäbischen Tagblatt
www.tagblatt.de/2439494/Nachrichten/Newsticker
Artikel in der jungen welt
www.jungewelt.de/2008/05-19/038.php
Nach 4 Wochen Hungerstreik wurde Abdurrahman Adigüzel nun vom Rottenburger Abschiebeknast in das Vollzugskrankenhaus Hohen Asperg verlegt.
Um auf den Hungerstreik von Abdurrahman Adigüzel aufmerksam zu machen und seine sofortige Freilassung zu fordern, gab es am Samstag, 7.6.2008, eine Solidaritätsaktion an der Tübinger Neckarfront. Etwa 20 Menschen versammelten sich und spannten ein Transparent von 30 Metern Länge auf. Dieses war gut ersichtlich von der viel begangenen und befahrenen Neckarbrücke.
Für eine Gesellschaft, in der es keine Sondergesetzte gegen MigrantInnen, keine Illegalisierung und keine Abschiebung gibt!
Für die Bekämpfung der Fluchtursachen nicht der Flüchtlinge!
Mehr Infos:
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
Bundesweiter Tag ohne Abschiebungen am 30.08.
Dezentraler Aktions-Tag ohne Abschiebungen –gemeinsam legen wir das Abschiebesystem lahm!
Überall in Deutschland und Österreich werden wir um den 30. August 2008 herum blockieren, stören, verhindern. Unser Protest richtet sich gegen das System der Migrationskontrolle, gegen die Selektion von Einwanderern und gegen die Brutalität des Abschiebsystems.
Wir beharren dagegen auf dem Recht zu wandern, auf dem Recht zu bleiben, auf dem Recht auf Bewegungsfreiheit. Unsere Solidarität gilt den Verfolgten, den Illegalisierten, den Ausgebeuteten, den Abenteurern!
Wir legen das Abschiebesystem lahm – mit Aktionen an Abschiebeknästen und –lagern, bei Ausländerbehörden, auf Flughäfen und bei Profiteuren – bei allen Agenten der rassistischen Behandlung und Kontrolle von Menschen.
Wir erklären uns solidarisch mit allen, die für ein Bleiberecht kämpfen, die sich wehren gegen die Zumutungen der rassistischen Sondergesetze für Flüchtlinge und Migrant_innen, die Abschiebungen verhindern, die sich ihr Recht auf Bewegungsfreiheit nehmen. Mit dem Aktionstag reihen wir uns ein in die alltäglichen Kämpfe um Würde und Rechte.
Mit Demonstrationen, Blockaden, Ämterbesuchen und kreativen Protestaktionen werden wir Sand ins Getriebe streuen. So wollen wir den Blick auf die Unmenschlichkeit der Zuwanderungsverhinderung lenken, auf die rassistischen Schikanen und Angriffe von Behörden, Polizei und Nazis und die Diskriminierung durch Sondergesetze wie Residenzpflicht, Abschiebehaft und Lagerunterbringung.
Beteiligt euch mit eigenen Aktionen am Tag ohne Abschiebungen – damit das Migrationsregime Geschichte wird!
Wer hierbleiben will, soll bleiben dürfen! Wer kommen will, soll kommen dürfen! Gleiche Rechte und Bewegungsfreiheit für alle!
Hungerstreik abgebrochen