Leipzig Südwest: Nazis outen sich
Anti-Nazi-Veranstaltung in Leipzig-Großzschocher von Nazis gestört.
Auf der Podiumsdiskussion in der 56. Mittelschule zum Thema "Nazis vor der Tür - Was tun?" waren tatsächlich Nazis vor der Tür.
Auf der Podiumsdiskussion in der 56. Mittelschule zum Thema "Nazis vor der Tür - Was tun?" waren tatsächlich Nazis vor der Tür.
Die Leipziger Naziszene der sogenannten Freien Kräfte hat sich heute auf einer Anti-Nazi-Veranstaltung der BI Großzschocher der Öffentlichkeit präsentiert. Die störenden Faschisten um die Zentralfigur Istvan Repazcki konnten jedoch problemlos des Saales verwiesen werden. Einige der etwa 20 Kameraden, überwiegend gestylt im freshen Look der autonomen Nationalisten, bekamen im Anschluss handfeste Probleme mit Antifa-Sportgruppen.
Der Leipziger Südwesten mit den Stadtteilen Groß- und Kleinzschocher, Plagwitz, Lindenau und Grünau ist in letzter Zeit verstärkt durch Nazipropaganda und -überfälle aufgefallen, insbesondere die Vernetzung der Nazis im sogenannten "Freien Netz" hat hier bei ihnen zu einem gewissen Selbstbewusstsein geführt. Die Podiumsdiskussion mit Vertretern städtischer Präventionsbehörden und der BI Grosszschocher drehte sich dementsprechend um Strategien gegen rechts. Es waren etwa 50 interessierte BürgerInnen anwesend, die sich hoffentlich in Zukunft für die BI engagieren wollen.
Die klägliche Vorstellung der Nasen auf der Podiumsdiskussion kann aber als ein positives Zeichen gedeutet werden. Für die antifaschistische Arbeit vor Ort also ein guter Tag.
Der Leipziger Südwesten mit den Stadtteilen Groß- und Kleinzschocher, Plagwitz, Lindenau und Grünau ist in letzter Zeit verstärkt durch Nazipropaganda und -überfälle aufgefallen, insbesondere die Vernetzung der Nazis im sogenannten "Freien Netz" hat hier bei ihnen zu einem gewissen Selbstbewusstsein geführt. Die Podiumsdiskussion mit Vertretern städtischer Präventionsbehörden und der BI Grosszschocher drehte sich dementsprechend um Strategien gegen rechts. Es waren etwa 50 interessierte BürgerInnen anwesend, die sich hoffentlich in Zukunft für die BI engagieren wollen.
Die klägliche Vorstellung der Nasen auf der Podiumsdiskussion kann aber als ein positives Zeichen gedeutet werden. Für die antifaschistische Arbeit vor Ort also ein guter Tag.
Indymedia ist eine Veröffentlichungsplattform, auf der jede und jeder selbstverfasste Berichte publizieren kann. Eine Überprüfung der Inhalte und eine redaktionelle Bearbeitung der Beiträge finden nicht statt. Bei Anregungen und Fragen zu diesem Artikel wenden sie sich bitte direkt an die Verfasserin oder den Verfasser.
(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)

Ergänzungen
Holt die Knüppel raus.
Nie wieder Krieg,nie wieder Faschismus!
Für ein respektables Miteinander und für gesunden Menschenverstand!
Bürgermeister schlug Neonazis in die Flucht
Weil nach dem Ende des Inselfestes einige Jugendliche kein Bier mehr bekamen, zogen sie mit der Drohung von dannen, „eine richtige Truppe zu schicken“.
Bürgermeister Vinzenz Baberschke (50) und vier Mitstreiter entschlossen sich deshalb, das Festgelände zu bewachen. Tatsächlich kamen kurz nach 4 Uhr acht Männer mit Holzknüppeln bewaffnet zurück, griffen an und schrien rassistische Parolen „Sie pöbelten mit dummen Sprüchen, die sich gegen die Sorben richteten“, erinnerte sich Vinzenz Baberschke.
Die Angreifer hatten aber sicher nicht mit massiver Gegenwehr des Bürgermeisters und seiner Truppe gerechnet. Einer landete im Inselteich und einer wurde am Kopf verletzt. Schließlich ergriffen sie die Flucht, wenige Minuten bevor die Polizei eintraf. Vinzenz Baberschke bekam einen Schlag auf die Hand, musste ambulant behandelt werden.
Auch in Zukunft will er couragiert gegen solche radikalen Chaoten vorgehen. „Für den 11. Juli ist ein Treffen mit Polizei und Vereinen geplant, um Strategien gegen künftige Störungen zu entwickeln“, so Baberschke. Es muss ja nicht immer der Knüppel sein.
Das braune Paradies
So hatten sie sich das nicht vorgestellt bei der Bürgerinitiative „Demokratie anstiften“. Sie hatten ein Gospelkonzert organisiert, eine Theatertruppe geholt, ein Kneipp- Becken aus Sandstein gebaut. Und was hat es gebracht – nichts! Die NPD in Reinhardtsdorf- Schöna ist mit 25,2 Prozent bei der Kreistagswahl wieder so stark wie sonst nirgends in Sachsen. Vor vier Jahren wurde die Initiative von Einwohnern des Ortes gegründet, der bis dahin eigentlich nur bekannt war, weil er einer der schönsten Flecken ist, die die Sächsische Schweiz zu bieten hat. Und dann holte die NPD bei der Kommunalwahl 25 Prozent.
Es ist nicht so, dass hier frustrierte Glatzköpfe an Bushaltestellen lungern und „Ausländer raus!“ grölen. Das würde sicherlich Touristen abschrecken, die vor allem zum Wandern in den 1600-Seelen-Ort kommen. Reinhardtsdorf-Schöna lebt ganz gut von ihnen, die Arbeitslosigkeit ist nicht höher als in anderen Gegenden, und der letzte Einbruch liegt auch lange zurück. Dennoch sind die Rechten so stark wie sonst nirgends. „Da sind natürlich viele, die sich über die große Politik ärgern. Diäten-Erhöhung, steigende Preise: Die wollen denen da oben was reinbraten und merken nicht, dass sie sich damit selbst etwas reinbraten“, sagt Olaf Ehrlich.
Er hat ein Gasthaus und ist der Bürgermeister des Ortes. Vor zwei Jahren hat er sich als parteiloser Kandidat aufstellen lassen, um die demokratischen Kräfte im Ort gegen die NPD zu bündeln. Heute bereut er manchmal seine Entscheidung. „Ich hätte mich ohrfeigen können“, murmelt er. Ehrlich ist auch in der Bürgerinitiative, redet und argumentiert gegen die NPD. „Ich habe es versucht, so gut ich kann, aber die NPD ist hier einfach kein Feindbild“, sagt der Bürgermeister. „Die NPD ist eine zugelassene Partei. Mich stört nicht, dass die Leute sie wählen“, meint ein Kfz-Mechaniker im Ort. Er hat sie natürlich nicht gewählt. Sagt er. NPD, das ist ein leidiges Thema im Ort : „Ich will nichts wissen, ich will nichts sagen, ich habe zu arbeiten“, sagt der Mann im Getränkestützpunkt. So äußern sich viele im Ort, was wahrscheinlich auch daran liegt, dass sie nicht wieder – wie vor vier Jahren – so dargestellt werden wollen, als seien sie alle Nazis.
Dass die NPD so erfolgreich ist, hat auch mit Michael Jacobi zu tun. Der ist ein äußert beliebter Klempner, und dass er für die NPD ins Rennen geht, stört hier keinen weiter. Deswegen fühlen sich seine Wähler doch nicht als Nazis. „Das ist genau das Gefährliche“, sagt Ernst Fink (70). Der Ex- Lehrer sitzt für die Linken im Gemeinderat und arbeitet mit Ehrlich in der 15 Mitglieder starken Bürgerinitiative. Was er damit meint: Auch wenn viele NPD-Wähler nicht unbedingt rechtsradikal sind, stärken sie jedoch mit ihrer Wahl den Neonazis den Rücken. Denn ohne Rückhalt hätten sie vermutlich nicht gewagt, bei Finks Auto Nägel in die Reifen zu schlagen oder die Radmuttern zu lockern. Mehrfach. Seitdem überprüft Fink immer seinen Wagen, bevor er losfährt. Denn er will weiter gegen die braune Brut kämpfen. „Ich hoffe, dass die Arbeit unserer Initiative irgendwann Früchte trägt“, sagt er.
Bürgermeister Ehrlich ist da deutlich frustrierter: Wenn bei der nächsten Gemeinderatswahl die NPD wieder so stark werde, könne der Ort sich einen neuen Bürgermeister suchen.
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
Jetzt wird's absurd... — X
Repazcki — baba
Soviel Dummheit... — Knut
haha erös nazi pista — huiuiui
übel viel geschwafel — laber
ARTIKEL BITTE LÖSCHEN — notwendigkeiten
@ Notwendigkeiten — DAF
mit nazis wird nicht diskutiert — @"antifaschistin"
@Antifaschisten — Redfighter
stimmt schon.... — @ndy
@Antifaschistin — Geschichtsbücher machen schlau
Ein erster,aber kläglicher Ansatz... — Antifaschistin
offensichtliche naziposts bitte löschen — niemand
Wer im Glashaus sitzt... — Antifaschistin
das letzte wort — niemand
@antifaschistin — oh gott
Die Emotionen kochen hoch... — Antifaschistin
du willst es nicht verstehen? — niemand
Wat´n Unsinn ... — ................
@antifaschistin... — golrtz
Auf ein Neues... — Antifaschistin
resistenz — niemand
Die erste Annäherung? — Antifaschistin
keine annäherung!!! — niemand
In der Ruhe, liegt die Kraft! — Antifaschistin