München: CSU-Ehrenerklärung für NS-Mörder
München-Ottobrunn: CSU-Bürgermeister Thomas Loderer gibt eine Ehrenerklärung über den in Italien gesuchten ehemaligen Gebirgsjäger und NS-Verbrecher Josef Scheungraber ab.
Der in Italien gesuchte Kriegsverbrecher, zu lebenslanger Haft verurteilte Kriegsverbrecher wird nach der Verleihung der Ottobrunner "Bürgermedaille" 2005 nun besonders geehrt:
Ottobrunns Brürgermeister "stellt sich hinter" den NS-Mehrfachmörder.
Der in Italien gesuchte Kriegsverbrecher, zu lebenslanger Haft verurteilte Kriegsverbrecher wird nach der Verleihung der Ottobrunner "Bürgermedaille" 2005 nun besonders geehrt:
Ottobrunns Brürgermeister "stellt sich hinter" den NS-Mehrfachmörder.
Einer der wenigen Einschränkungen die der Mehrfachmörder und Überzeugungstäter, ehemalige Gebirgsjäger und Altnazi derzeit hinnehmen muss ist ein schleppendes "Bemühen" einer deutschen Staatsanwaltschaft Josef Scheungraber vielleicht doch noch zu Lebzeiten vor Gericht zu bekommen.
Derzeit ist dies jedoch nicht möglich, da er "krankheitsbedingt" nicht verhandlungsfähig ist.
Auch deshalb verzichtete er in diesem Jahr auf das alljährliche Gebirgsjäger, Massenmörder- und Kriegsverbrechertreffen in Mittenwald / Oberbayern (Josef Scheungraber war als ehemaliger Wehrmachts-Kompanieführer des Gebirgsjäger-Pionier-Bataillon 818 auch jedes Jahr an den Kriegsverbrechertreffen in Mittenwald beteilig).
Josef Scheungraber ist für die grausame Ermordung von mindestens 13 Menschen im Juni 1944 im toskanischen Dorf Falzano bei Arazzo verantwortlich. Er und der damalige Wehrmachtsmajor Herbert Stommel hatten als "Vergeltung" für Partisanenangriffe 15 Zivilisten in ein Haus
gesperrt und dieses anschließend gesprengt. Josef Scheungraber wurde deshalb 2006 in La Spezia zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt.
Josef Scheungraber wird jedoch von der BRD nicht nach Italien ausgeliefert. Im Gegenteil.
In seinem Wohnort Ottobrunn bei München ist er CSU-Mitglied, Ehrenmitglied der Freiwilligen Feuerwehr, Träger der "Ehrenbürgermedaille" der Stadt Ottobrunn (Für die Ermordung von 15 Menschen ?).
Nun erhält der NS-Verbrecher Josef Scheungraber jedoch nicht seine lebenslängliche Haftstrafe, sondern eine weitere offizielle Ehrung durch den Bürgermeister Ottobrunns Thomas Loderer (CSU).
Die öffentliche Ehrung begründet der NS-Mehrfachmörder-Freund Thomas Loderer (CSU) so:
"Ich bin aufgrund meiner Bekanntschaft von der persönlichen Integrität von Josef S. und von seiner Unschuld überzeugt."
Antifaschistische Strukturen sollten in nächster Zeit wieder ein Auge auf den Kriegsverbercher Josef Scheungraber werfen und Ottobrunn über die skandalösen neuen Vorgänge
aufklären.
Forderungen:
Für Josef Scheungraber : Sofortiger Haftsstrafenantritt im Knast.
Sämtliches Vermögen einziehen und an Opfer übertragen !
Für CSU-Bürgermeister Thomas Loderer : Sofortiger Amtsabtritt ! Sofortiger Parteiausschluss !
Geldstrafe von 8000.- Euro,- zahlbar an VVN.
Derzeit ist dies jedoch nicht möglich, da er "krankheitsbedingt" nicht verhandlungsfähig ist.
Auch deshalb verzichtete er in diesem Jahr auf das alljährliche Gebirgsjäger, Massenmörder- und Kriegsverbrechertreffen in Mittenwald / Oberbayern (Josef Scheungraber war als ehemaliger Wehrmachts-Kompanieführer des Gebirgsjäger-Pionier-Bataillon 818 auch jedes Jahr an den Kriegsverbrechertreffen in Mittenwald beteilig).
Josef Scheungraber ist für die grausame Ermordung von mindestens 13 Menschen im Juni 1944 im toskanischen Dorf Falzano bei Arazzo verantwortlich. Er und der damalige Wehrmachtsmajor Herbert Stommel hatten als "Vergeltung" für Partisanenangriffe 15 Zivilisten in ein Haus
gesperrt und dieses anschließend gesprengt. Josef Scheungraber wurde deshalb 2006 in La Spezia zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt.
Josef Scheungraber wird jedoch von der BRD nicht nach Italien ausgeliefert. Im Gegenteil.
In seinem Wohnort Ottobrunn bei München ist er CSU-Mitglied, Ehrenmitglied der Freiwilligen Feuerwehr, Träger der "Ehrenbürgermedaille" der Stadt Ottobrunn (Für die Ermordung von 15 Menschen ?).
Nun erhält der NS-Verbrecher Josef Scheungraber jedoch nicht seine lebenslängliche Haftstrafe, sondern eine weitere offizielle Ehrung durch den Bürgermeister Ottobrunns Thomas Loderer (CSU).
Die öffentliche Ehrung begründet der NS-Mehrfachmörder-Freund Thomas Loderer (CSU) so:
"Ich bin aufgrund meiner Bekanntschaft von der persönlichen Integrität von Josef S. und von seiner Unschuld überzeugt."
Antifaschistische Strukturen sollten in nächster Zeit wieder ein Auge auf den Kriegsverbercher Josef Scheungraber werfen und Ottobrunn über die skandalösen neuen Vorgänge
aufklären.
Forderungen:
Für Josef Scheungraber : Sofortiger Haftsstrafenantritt im Knast.
Sämtliches Vermögen einziehen und an Opfer übertragen !
Für CSU-Bürgermeister Thomas Loderer : Sofortiger Amtsabtritt ! Sofortiger Parteiausschluss !
Geldstrafe von 8000.- Euro,- zahlbar an VVN.
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
Hell
Hier die Berichte zu den Demos:
Artikel in der AZ
(Bayernteil, S.19)
Warum nicht mal wieder in Ottobrunn demonstrieren ???
frühere rechtslage
* Repressalien dürfen nur dann verhängt werden, wenn sie militärisch notwendig sind, um weiteren Völkerrechtsverletzungen der anderen Seite vorzubeugen.
* Repressalien dürfen nur dann verhängt werden, wenn die Nachforschung nach den Tätern ohne Erfolg geblieben ist.
* Repressalien dürfen nur von höheren Offizieren verhängt werden. (Die Dienststellung eines Bataillonskommandeurs war den Richtern zu niedrig)
* Repressalien müssen die Regeln der Verhältnismäßigkeit erfüllen. Im Rahmen des Prozesses gegen die Südostgeneräle wurde eine Quote von 1:10 als völkerrechtskonform betrachtet.
* Der von Represssalien betroffene Personenkreis muß in Bezug zu den begangenen Verbrechen stehen. Es müsse "ein solch enger Zusammmenhang bestehen, dass er eine gemeinsame Verantwortung begründet."
ob diese voraussetzung im vorliegenden fall gegeben waren, weiss ich nicht.
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
Auf die Strasse
Keine Nazikundgebung vor dem Marat oder sonstwo. Nazis stoppen. Antifa heißt Angriff!
Treffpunkt: 13.6., 18:00 Kafe Marat, Thalkirchnerstr. 104, ansonsten direkte Aktionen gegen die Nazis!
siehe auch:
und:
Samstag, 21.06.2008 | 11:30 Uhr, Rosenheim/Lorettowiese
Demo gegen Voratsdatenspeicherung, Online-Durchsuchung und das neue Versammlungsgesetz sowie "Europa-Kongress" der rechtsextremen Republikaner (REP)
mehr Infos auf: www.21juni.de.vu
Samstag, 21.06.2008 | 11 Uhr, vor DGB-Haus (Schwanthalerstrasse 64)
DGB/ver.di-Großdemo gegen das geplante neue Versammlungsgesetz
schwachsinn
Schon komisch
Aber es ist doch schon recht seltsam, weshalb man zwar gegen jede noch so kleine Ansammlung erbärmlicher, unbedeutender Neonazis demonstriert, gesellschaftlich akzeptierte Mörder aber weitgehend in Ruhe lässt.
Nationalistische, rassistische oder NS-relativierende Ideologie lässt sich beispielsweise durch die CSU viel besser transportieren, als es die Nazis je könnten.
Kriegsvölkerrecht und so
Was den uninformierten Hilfsrechten mit dem Posting "Schwachsinn" angeht - passende Überschrift. Meist hilft statt "einfach mal googeln" dann doch eine gezielte Informationsstrategie - unter anderem sollte man sich mal die einschlägigen Konventionen wie die Haager Landkriegsordnung ansehen. Dann kommt man auch zu dem Ergebnis, dass sowohl die allermeisten HistorikerInnen als auch die einschlägigen RechswissenschaftlerInnen hier im Gegensatz zu vielen Forenschreibern und Wikipedia-Trolls sehr genau hinschauen: zwar galten "Geiselerschiessungen" als zulässig, jedoch nur unter sehr bestimmten Bedingungen: u.a. mußten die entsprechenden Geiseln VOR einer befürchtenden und durch die Geiselnahme abzuwehrenden Tat geommen werden; auch durften als Geiseln nicht beliebige Menschen enommen werden, sondern nur solche, die nachweislich mit der enstsprechenden Tat in Verbindung standen. Die sog. "Vergeltungs-" oder "Sühnemaßnahmen" der verschiedenen deutschen Militär- und Polizeieinheiten hielten sich nachweislich - und den entsprechenden Leitlinien und Dokumenten zufolge auch wissentlich - kaum jemals an das Völkerrecht. Ergo: Kriegsverbrechen.
Kriegsverbrechen und Kriegsrecht
Schließlich ist auch die Behauptung falsch, gegen Josef Scheungraber sei nie Anklage erhoben worden. In Italien wurde er zu lebenslanger Haft verurteilt, in der BRD hat er sich dem Verfahren durch ärztliche Befunde zu seinem Gesundheitszustand dem Verfahren entzogen.
Noch wichtiger als der juristische Hintergrund scheint mir in Bezug auf den Autor der Schwachsinns-Ergänzung aber etwas anderes: Wer in einer derart triumphierenden Weise über barbarische Greueltaten wie die Massenerschießungen und -tötungen der Nazis schreibt, weil diese zu ihrer Zeit juristisch teilweise nicht als Greueltaten galten, der zeigt in jedem Fall, wes Geistes Kind er ist und daß es ihm nicht darum geht, die komplexen moralischen und rechtlichen Zusammenhänge zu begreifen, sondern eine einseitige und Interessengelenkte Geschichtsklitterung zu betreiben, die aus der Vergangenheit nicht lernen, sondern den Raum für neue Menschenrechtsverletzungen öffnen will, indem die alten banalisiert werden (bzw. Menschenrechtsverletzungen sind natürlich immer nur das, was "die anderen" tun - widerliche Charakterlosigkeit!)
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