Anmerkung der Moderationsgruppe:
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Es ist nicht das Ziel von Indymedia, ein möglichst umfassendes Infoportal incl. Terminkalender anzubieten. Indymedia will eine Plattform für engagierte MedienmacherInnen und ihren eigenen Inhalte bieten. Das Veröffentlichen von Terminen, Aufrufen und Einladungen gehört nicht zu den Zielen des Projektes. Mehr Informationen, warum sich Indymedia nicht zum Veröffentlichen von Terminen eignet, findest Du hier. Bitte nutze stattdessen die verlinkten Terminkalender-Seiten.
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+++Unfall in AKW+++5.6. Demonstration in Köln
Unfall in AKW+++Europäischer Atomalarm ausgelöst+++Köln: Morgen 20 Uhr Demo ab Rudolfplatz
Die EU-Kommission hat heute Atomalarm in allen Mitgliedsstaaten ausgelöst. Grund dafür ist ein Unfall in einem slowensichen AKW.
Wie schwer der Unfall war, wird bisher im Dunkeln gehalten. Dass der Eropäische Atomalarm (European Community Urgent Radiological Information Exchange ECURIE) ausgelöst wurde, spricht aber für eine besondere schwere. Er wurde noch nicht einmal durch den beinahe GAU im schwedischen AKW Forsmark 2006 ausgelöst. Es ist das erste Mal, dass die nach dem GAU von Tschernobyl eingerichtete Warnfunktion getätigt worden ist.
Atomkraft ist nie sicher
Dass kein Atomkraftwerk fehlerlos funktioniert, hat sich immer wieder gezeigt und wird auch von ihren größten Befürwortern nicht mehr bestritten. Nur, wie häufig es zu größeren Zwischenfällen kommt ist noch Gegenstand von Kontroversen. Der Unfall in Slowenien hat wieder einmal gezeigt, dass kein Atomkraftwerk, in keinem Land mehr laufen dürfte, denn AKW stellen immer ein tötliches Risiko dar.
Gegen den Atomstaat
Deutschland ist trotz des sogenannten "Atomkonsens" weiterhin ein Land der aktiven Atomanlagen. Nur zwei alte AKW wurden abgeschaltet, die Uranfabrik in Gronau dagegen wurde ausgebaut und ein neuer Reaktor in Betrieb genommen. Jede Woche laufen Atomtransporte, die von der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen werden. Fast jedes Jahr fährt ein CASTOR-Transport in das Zwischenlager in Gorleben. Dort wird radioaktiver Müll in einer Mehrzweckhalle gelagert - weltweit gibt es immer noch kein Endlager. Der Atomkonsens war nie ein wirklicher Ausstieg aus der Atomkraft - er sicherte den Konzernen nur den Weiterbetrieb ihrer alten Kraftwerke.
Während Interessenverbände der Atomindustrie versuchen, die öffentliche Meinung durch millionenschwere Werbekampangnen zu beeinflussen, kam es in zwei deutschen AKW zu schweren Bränden. Das AKW Krümmel steht seitdem still.
Kundgebung und Demonstration in Köln
Aus dem aktuellen Anlass findet in Köln am Donnerstag ab 20 Uhr eine Kundgebung am Rudolfplatz statt. Im Anschluss wird es eine Demonstration durch die Innenstadt geben. Die Atomenergie braucht einen starken Staat und einen repressiven Sicherheitsapparat - das steht dem entgegen, wie wir leben wollen! Bei jedem CASTOR-Tranport nach Gorleben wird das Wendland zur Hochsicherheitszone, theoretisch verbriefte Grundrechte gelten nichts mehr.
Wir fordern einen sofortigen Ausstieg aus der Atomkraft und den Abschaltung aller Atomanlagen!
Wir wollen kein zweites Tschernobyl oder einen noch größeren GAU!
Atomkraft war nie sicher und wird es nie sein!
Dem (Atom-) Staat die Zähne zeigen!
Kommt zahlreich - Seit laut
Die EU-Kommission hat heute Atomalarm in allen Mitgliedsstaaten ausgelöst. Grund dafür ist ein Unfall in einem slowensichen AKW.
Wie schwer der Unfall war, wird bisher im Dunkeln gehalten. Dass der Eropäische Atomalarm (European Community Urgent Radiological Information Exchange ECURIE) ausgelöst wurde, spricht aber für eine besondere schwere. Er wurde noch nicht einmal durch den beinahe GAU im schwedischen AKW Forsmark 2006 ausgelöst. Es ist das erste Mal, dass die nach dem GAU von Tschernobyl eingerichtete Warnfunktion getätigt worden ist.
Atomkraft ist nie sicher
Dass kein Atomkraftwerk fehlerlos funktioniert, hat sich immer wieder gezeigt und wird auch von ihren größten Befürwortern nicht mehr bestritten. Nur, wie häufig es zu größeren Zwischenfällen kommt ist noch Gegenstand von Kontroversen. Der Unfall in Slowenien hat wieder einmal gezeigt, dass kein Atomkraftwerk, in keinem Land mehr laufen dürfte, denn AKW stellen immer ein tötliches Risiko dar.
Gegen den Atomstaat
Deutschland ist trotz des sogenannten "Atomkonsens" weiterhin ein Land der aktiven Atomanlagen. Nur zwei alte AKW wurden abgeschaltet, die Uranfabrik in Gronau dagegen wurde ausgebaut und ein neuer Reaktor in Betrieb genommen. Jede Woche laufen Atomtransporte, die von der Öffentlichkeit kaum wahrgenommen werden. Fast jedes Jahr fährt ein CASTOR-Transport in das Zwischenlager in Gorleben. Dort wird radioaktiver Müll in einer Mehrzweckhalle gelagert - weltweit gibt es immer noch kein Endlager. Der Atomkonsens war nie ein wirklicher Ausstieg aus der Atomkraft - er sicherte den Konzernen nur den Weiterbetrieb ihrer alten Kraftwerke.
Während Interessenverbände der Atomindustrie versuchen, die öffentliche Meinung durch millionenschwere Werbekampangnen zu beeinflussen, kam es in zwei deutschen AKW zu schweren Bränden. Das AKW Krümmel steht seitdem still.
Kundgebung und Demonstration in Köln
Aus dem aktuellen Anlass findet in Köln am Donnerstag ab 20 Uhr eine Kundgebung am Rudolfplatz statt. Im Anschluss wird es eine Demonstration durch die Innenstadt geben. Die Atomenergie braucht einen starken Staat und einen repressiven Sicherheitsapparat - das steht dem entgegen, wie wir leben wollen! Bei jedem CASTOR-Tranport nach Gorleben wird das Wendland zur Hochsicherheitszone, theoretisch verbriefte Grundrechte gelten nichts mehr.
Wir fordern einen sofortigen Ausstieg aus der Atomkraft und den Abschaltung aller Atomanlagen!
Wir wollen kein zweites Tschernobyl oder einen noch größeren GAU!
Atomkraft war nie sicher und wird es nie sein!
Dem (Atom-) Staat die Zähne zeigen!
Kommt zahlreich - Seit laut
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Ergänzungen
tagesschau
Europaweiter Atom-Alarm ausgelöst
Nach einem Zwischenfall im Kühlsystem des slowenischen Atomkraftwerks Krsko hat die EU-Kommission europaweiten Alarm ausgelöst. Im Hauptkühlsystem des Atomkraftwerks im Südwesten des Landes sei Kühlflüssigkeit ausgetreten, erklärte die EU-Kommission am Abend. Das Kühlmittel sei aus dem Primärkreislauf entwichen, sagte der ARD-Korrespondent in Brüssel, Rolf-Dieter Krause.
(...)
AKW-Zwischenfall - Lage unter Kontrolle
Weiterlesen auf:
http://www.rp-online.de/
EU hat europaweiten Atom-Alarm ausgelöst
Brüssel (RPO). Nach einem Zwischenfall im Kühlsystem des slowenischen Atomkraftwerks Krsko hat die EU-Kommission am Mittwoch europaweiten Atom-Alarm ausgelöst. Dabei wurden alle 27 EU-Mitgliedsländer informiert. Die nukleare Anlage musste heruntergefahren werden. Wie österreichische Behörden melden, wurde keine erhöhte radioaktive Strahlung gemessen.
Die Nachricht von dem Zwischenfall aus Slowenien erreichte gestern Abend um 17.38 Uhr Brüssel. Zur Information aller 27 EU-Staaten wurde das Notfallsystem zum Informationsaustausch bei radioaktiven Vorfällen (ECURIE) eingeschaltet.
(...)
weiterer bericht, kritik an gabriel
Auszug Handelsblatt
...
Die Umweltorganisation Greenpeace warf Gabriel vor, den Zwischenfall in ersten Stellungnahmen heruntergespielt zu haben. In einem Interview der Deutschen Welle sagte Thomas Breuer, Atom-Experte von Greenpeace: „Der Zwischenfall ist überhaupt nicht harmlos. Wenn es zu einem Kühlmittelverlust in einem Reaktor kommt, ist das einer der schlimmsten Unfälle, die in einem Atomkraftwerk passieren können“, sagte er. Ein Reaktor müsse sowohl im laufenden Betrieb als auch im abgeschalteten Zustand gekühlt werden. „Wenn das nicht erfolgt, wird es unweigerlich zu einer Kernschmelze kommen.“ Slowenischen Angaben zufolge wurde der Wasserstand im Kühlkreislauf konstant gehalten.
Auch die Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) bezeichneten den Vorfall dagegen als „alles andere als alltäglich“. In allen Risikostudien zählten Lecks dieser Art zu den sogenannten „Auslösenden Ereignissen“, die zu einer Kernschmelze führen könnten, erklärte Henrik Paulitz.
Der energiepolischer Sprecher der Grünen im Bundestag, Hans-Josef Fell, sagte, der Zwischenfall zeige auf kritische Weise, wie unkalkulierbar diese Risikotechnologie sei. Der Zwischenfall [...] zeige, dass die Europäische Union mit ihrem atomfreundlichen Kurs auf einem höchst gefährlichen Weg sei.
Auch der österreichische Umweltminister warnte vor einer Renaissance der Kernkraft im Zuge der Klimaschutzpolitik. [...] Kernkraft sei weder eine nachhaltige noch eine sichere Energiequelle, sagte Pröll. „Es gibt die absolute Sicherheit nicht, es bleibt ein Restrisiko.“
und selbst die Financial Times Deutschland bringt mal ein paar Bildchen:
...
solar-wind-und-wasserkraftanlagen für alle!
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
jo... — ich_is_ich
ap, afp, yahoo, spiegel... — sind
Abwarten und Tee trinken — TXC
gut zurechtgekommen — ja klar
@TXC — 300%überlast
@ja klar und @300%überlast — TXC