Rechte Sekte U-L Plakatiert in Köln (Poll)

VeganerAntitierrechtssektenMensch 03.06.2008 13:31
Ein großformatiges Plakat der rechtsradikalen Ökofaschistensekte "Universelles Leben" wurde in Köln Poll entdeckt.
Ein heuchlerisches Plakat der menschenverachtenden Sekte "Universelles Leben" wurde in Köln Poll in der Vingster-Straße entdeckt.

Auf dem Plakat wird besonders hervorgehoben, daß Fleisch-Essen an sich schon das Klima schädige und Menschen kein Fleisch essen sollten. Ausgedrückt wird dies moralisch, auf die Tränendrüse, mit zwei nett guckenden Tierchen, einem Lamm und einem Rind. Die Sekte UL ist dafür bekannt gleichsetzungen mit Mensch und Tier zu machen, den Holocaust zu relativieren und als Gründe für "Naturzerstörung" die sog. Überbevölkerung anzuführen und das Verhalten bishin zum Dasein von Menschen auf der Erde als grundsätzlich falsch zu stigmatisieren und die Unterschiede im sozialen Gefüge in Abrede zu stellen.
Nicht der Kapitalismus und andere Lebensbedingungen seien Schuld, sondern "die Menschen".

Es handelt sich um eine Plakatwand der Firma "Schwarz" in Köln, die Werbung über die Firma 1-2-3-Plakat.de anbietet (siehe zweites Foto).

Unklar ist noch ob es sich um offiziell, bezahlte Werbung handelt oder eine gezielte Täuschung (Überplakatierung) von UL die sich auch gerne auf Klimaschutzdemos von Attac, Greenpeace und BUND (so gesehen in Berlin) neben die Route stellen, Hochglanz-Zettelchen verteilen und ihren FreundInnen aus der ÖDP zuwinken.

Helft mit UL, ÖkofaschistInnen und Co keinen Wirkungsrahmen für ihre Demagogie zu lassen.
Beschwert Euch beim Werbeanbieter der Plakatwände und entfernt solche Hetze eigenständig.

Antispe is no Antifa.
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Ergänzungen

fotos

fotoman 03.06.2008 - 14:21
hier genauere fotos.

danke für weitere berichte.

und gegen alle beschwerden:
schade daß zb die antispe in zeiten der immer brutaleren und schnelleren umweltzerstörung eben eine solche hochkonjunktur hat, zu leicht driften junge leute aus diesen kreisen ab in tierrechtssekten oder darker green ngos die menschen von der sog. natur (als subjektivierung) ausschließen. es wäre daher schon zb wesentlich wichtiger aufklärung gegen ökofaschismus und esoterische sekten zu betreiben und vom ökoimperialismus zu reden als von naturgesetzen oder tierrechten.
ich bleibe dabei und bezeichne alle aus gutem grund als nichtlinke oder nur unreflektierte pseudolinke die die sog. antispe-aktion und sog. tierrechte verteidigen, von nicht-menschlichen tieren sprechen und sie als vorraussetzung für befreiung (emanzipation von menschen) ansehen. welche gesamtbefreiung fordert ihr denn, die der erde? wollt ihr euch zu den sprecher_innen von rechten kreisen oder gruppen zb rund um franz alt und den dalai lama machen?
ihr habt die evolutionsbiologie, soziologie und anthropologie nicht verstanden.
setzt euch besser mit antikapitalistischen und vor allem antifaschistischen theorien auseinander.

einen guten anreiz zum mensch-natur verständnis (diskussionsanregung) bietet als einstieg die aktuelle phase2 nr 27:
 http://phase2.nadir.org/

für alle aus köln und umgebung die sich dem antispe begriff verbunden fühlen.
zur diskussion veranstaltet zb die ökologische linke köln demnächst wieder einen themenabend.
dort könnt ihr mal über euer ökologieverständnis debattieren, ich wünsche euch viel spaß bei eurer aufklärung. (auch wenn das jetzt arrogant klingen mag, mich nerven besonders eure läbschen anfeindungen und überflüssigen beschimpfungen, also bildet euch weiter, danke.)

zum ökologiebegriff und als warnung vor ökologie von rechts:
 http://www.oeko-net.de/kommune/kommune4-97/DGEDEN4.html

Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen

Verstecke die folgenden 9 Kommentare

auch in HH

Anwohner 03.06.2008 - 13:53
Auch inn Hamburg gab es vor kurzem in einer Seitenstraße der Reeperbahn, Beim Trichter, solche Plakate.

Keine Ahnung ob das jemand mitbekommen hat.

..

.. 03.06.2008 - 14:13
diese plakate sind doch ncihts außergewöhnliches in erlangen gab(gibt es immernoch) eins in nähe der arcaden, dierekt neben einem burger king plakat.

....

antispezifist 03.06.2008 - 14:19
ich setzte auch menschen und tiere gleich, bin ich jetzt ein ökofaschist?
der artikel ist wirklich übelste polemik.

kritik?

kritikerInnen? 03.06.2008 - 14:27
und ist das alles was ihr zu sagen habt?

gibt es keine grundsatzkritik an ul solange sie zt eure standpunkte teilt?

was seid ihr doch für gefährlich langweilige opportunisten.

zu ul:
 http://members.aol.com/bbsaktuell/amica.htm

 http://www.michelrieth.de/sekte.htm

 http://home.arcor.de/veganwitch/ul/

 http://www.projektwerkstatt.de/ul/

uswusf

wenn du gleichsetzt

@.... 03.06.2008 - 14:29
antwort:
ja, bist du.

zur erklärung des beitrages "kritik"

kritikerInnen der anfeinderInnen 03.06.2008 - 15:07
die anmerkung war auch von uns, gegen die langweiligen antispe zersetzungsfragen gemeint.

den verzicht auf fleisch und andere abhängige produkte weiter zu üben und zu praktizieren ist sicher nicht unbedingt falsch.
menschen müssen und dürfen aber nicht gezwungen werden vegan oder vegetarisch zu sein in ihrem gesamten lebensstil um die "natur" oder die tiere zu retten (wer rettet denn die pflanzen und das bodenleben, die sonstigen mikroorganismen die wir zum leben brauchen?).
es ist arrogant zu glauben oder vorrauszusetzen alle menschen hätten die gleichen möglichkeiten auf der welt. in den kapitalistischen zentren mag veganismus sicher ein mittel sein, aber keines was nicht ohne weitere selbstausbeutung, kasteiung und vor allem die sog. askese auskommt. es ist deswegen grundsätzlich als zwang (nicht unbedingt vom med.psych. begriff der neurose aus) als/von links zu hinterfragen.
und es lässt sich alles auch gegen die verwertungslogik des kapitals erklären.

für eine radikalökologische-humanistische-linke - apo forever ;)!

An den Verfasser

Antispe-Antifascist 03.06.2008 - 20:53
Dieser "Bericht" ist, abgesehen davon das UL wirklich scheiße ist, einfach nur polemisch und undifferenziert und verallgemeinernd, was du mit deiner Aussage "Antispe is no Antifa" wunderbar unter beweis stellst. Aber von jemandem der wenig so emanzipiert ist das er sich nicht von seiner Rolle als "Herrscher über die Natur und Krönung der Schöpfung" trennen kann darf man wahrscheinlich auch nicht mehr erwarten. Wirf erstmal deine Vorurteile gegen Antispezisisten über Bord und beschäftige dich mal mit herrschaftskritischer und zugleich antispeziesistischer Politik bevor du hier nochmal so einen Müll verzapfst. vegane-linke Herrschaftskritische AntispeziesistInnen Hannover

@Antispe-Antifascist

TXC 03.06.2008 - 21:39
Ich sags auch gerne hier nochmal - eure sogenannte antispeziesistische Politik ist der Inbegriff von Inkonsequenz. Ist die Ausbeutung von Pflanzen nicht auch speziesistisch? Handeln Tiere, die andere Tiere fressen, nicht ebenfalls verwerflich?
Macht die Augen auf; Tiere zu essen hat nichts damit zu tun, sich zum Herrscher über die Natur aufzuschwingen, sondern eher damit, die Rolle zu erfüllen, die die Natur dem Menschen zugedacht hat.

@letzte beide kommentare

verfasser 05.06.2008 - 17:01
@antispe hannoveraner/in(?): nett sich so erklären zu lassen was man ist...
ich bezeichne menschen nicht als krone der schöpfung oder herrschend (sollend, wollend) über die sog. "natur" und das mit absicht nicht. bitte genau angegebene links oder weitere literaturhinweise lesen. ansonsten können wir uns ja gerne mal zur diskussion treffen. gucke mal wann bei euch wieder was ansteht, oder kommt mal nach köln, es wird sicher bald eine einladung zur debatte geben.

@txc, naja, danke für den beistand, aber auch den comment kann mensch sich sparen, denn nicht "die natur", sondern menschen an sich selbst haben sich selbst ihre rollen stets selbst zugedacht und das ganz sicher nicht nur in der beschreibung als teilplatzierung innerhalb von "naturgesetzen" oder "nahrungsketten"... es ist auch nicht wirklich wichtig das vordergründig zu ändern, nur die zusammenhänge verständlich für alle menschen zu machen, das sollte eines der ersten ziele sein.

nun zum alten antispe kern:
tiere befreien? von mir aus, gerne. aber tierrechte? wo fangen dann die menschenrechte an? wer kümmert sich denn um einen hund wenn er dann trotz all der liebe und harmonie der befreiung einen menschen oder machen wir es noch extremer andere hunde beißt? regeln daß dann die hunde unter sich? muss der mensch mit dem schaden leben, falls er dann noch lebensfähig ist? sicher der hund kann kaum was dafür daß er so ist, so domestiziert und erzogen wurde, aber wie dann weiter? wer kümmert sich dann um die ernährungsrechte von tieren denen ihre lebensgrundlagen entzogen werden? und können die tiere wirklich mitreden, mitentscheiden? werden sie befähigt und bemündigt oder anders zum ausdruck gebracht dies zu tun? nein. also, weg damit. denn die menschen dürft ihr bei alledem nicht vergessen. sonst könnt ihr auch an die wiedergeburt glauben und ins (buddhistische) kloster zur ewigen askese und weltflucht ziehen. dort kommt ihr auch nicht weiter. und strebt ihr dann nicht gerade nach dem organischen und der sog. "krone der schöpfung", dem angeblichen "göttlichen wesen" in allem (div. theosophien)? fragt euch mal wo der begriff eigentlich herkommt und welche verhältnisse die ursache für solche metaphysischen erklärungsansätze sind.

die ganze tierrechtlerei ist schon ziemlich abgefahren und verfahren worden, das ist das traurige, und was momentan in österreich abgeht würde ich auch immer kritisieren. dennoch muss weiter dringenst davor gewarnt werden sich mit der alf, elf oder anderen darker green groups zu solidarisieren. kein fußbreit den ökofaschisten.

vor allem der artikel mit der soliaktion aus stockholm hat mich sehr stutzend gemacht. was wollen die denn bitte mit ihrem red-black-green und dem seeadler (wenn es einer sein soll) auf ihrem transpi drauf darstellen? das sieht mir schon gefährlich nach identitätssuche, bzw. querfront aus rechtem randmillieu aus.

denkt mal drüber nach und hört auf zu glauben ihr würdet wie tiere leben müssen um die welt zu retten.