63 Fotos: Köpi Berlin, Angriffe chronologisch

riotpress 01.06.2008 12:24 Themen: Freiräume Soziale Kämpfe
In der Nacht vom 31. Mai auf den 01. Juni 2008 kam es zu Auseinandersetzungen in der Köpenicker Str. in Berlin.

Dabei waren mehrere 100 Polizisten im Einsatz.

Die Fotos wurden zwischen 22:45 und 02:00 Uhr aufgenommen und sind umgekehrt chronologisch sortiert.
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Ergänzungen

das sreibt rbb online

HH 01.06.2008 - 13:51
Polizei
Sieben Festnahmen bei Krawallen in Berlin

In Berlin ist es in der Nacht zum Sonntag zu Krawallen von Anghörigen der linken Szene gekommen.

Wie die Berliner Polizei meldete, wurden sieben Menschen festgenommen. Am späten Abend hatten sich 250 Menschen vor dem alternativen Zentrum "Köpi" in Mitte auf der Straße und den Gehwegen versammelt. Die Demonstranten weigerten sich nach den Worten eines Polizeiprechers, die Straße freizugeben und warfen Steine und Flaschen.

Zudem wurden Fenster und die Glastür eines nahegelegenen ver.di-Gebäudes eingeworfen. In der Singerstraße in Friedrichshain brannte ein Auto.

In Berlin laufen derzeit so genannte Aktionstage der Hausbesetzerszene. Sie radikalisierten sich nach der Räumung eines kurzzeitig besetzten Hauses durch die Polizei am Dienstag. Zuletzt kam es mehrfach zu Brandstiftungen.


grüße aus HH köpi bleibt HrrrHrrr

Link mit Fotos

Dein Name 01.06.2008 - 15:27
Hier ein Link zur Berliner Zeitung mit Fotos, man sieht darauf wie die Bullen das Köpi-Tor stürmen.
(Auch nochmal als Widerspruch zu den Bullen, Sie hätten die Köpi nicht angegriffen)

 http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/berlin/polizeireport/101766/index.php

Eskalation von Polizei gewollt & angefangen!

objektiv 01.06.2008 - 15:37
Zum Zeitpunkt des ersten Polizeieinsatzes waren über 2000 Menschen friedlich und ausgelassen in der Köpi am feiern. Es war verdammt voll und so kam es natürlich, dass sich manche Menschen lieber VOR der Köpi aufhielten. Als das immer mehr Leute wurden, war dann halt irgendwann die Straße blockiert. Als der 147er Bus in sichtweite merkte, dass die Fahrbahn "verstopft" ist (und halt lieber einen kleinen Umweg fuhr), kamen die Polizisten in Kampfmontur, um die Straße zu räumen.
Die Menschen gaben die Straße auch sofort frei, als die behelmten Kämpfer anmarschiert kamen (Von offizieller Durchsage keine Spur!). Als die Polizisten die Leute jedoch selbst im Bona-Peiser-Weg (Charakter einer Sackgasse und nicht Teil der Buslinie) aggressiv an den Rand drängten und anfingen grundlos auf Menschen einzuprügeln, flogen die ersten Flaschen (Stichwort: legitime Selbstverteidigung!-> "Wo Recht zu Unrecht wird, da wird der Widerstand zur Pflicht"). Daraus entwickelte sich dann die ausführlich geschilderte Szenerie.
Fakt ist: Die Polizisten haben tatsächlich mehrmals versucht, ans Tor zu kommen, haben auf die Leute davor eingeprügelt und dabei jede Menge (illegales!) Kampfgas eingesetzt.
Räumpanzer waren ebenso vor Ort wie Wasserwerfer und Hundestaffel.
Insgesamt kann man Herrn oder Frau "Sauer" rechtgeben: Berlin war letzte Nacht und auch in den Tagen davor ein gutes Exempel für einen diktatorischen Polizei- und Überwachungsstaat! Munter unterstützt von einem Großteil der offensichtlich gleichgeschalteten Medien. Von qualitativen, kritischem Journalismus keine Spur!
Zum Glück haben so viele entschlossene Menschen die Erstürmung der Köpi erfolgreich verhindert, sonst hätte es vielleicht tatsächlich Tote gegeben (eine von der Polizei schwerverletzte Frau wurde übrigens von Rettungssanitätern in die Intensivstation gebracht).
Was ist nur los in diesem Land?!

Das schreibt die Berliner Zeitung

Uga Buga 01.06.2008 - 18:17
(...)In der Nacht zuvor hatten zehn bis zwölf Vermummte ein Wohnhaus in der Dresdener Straße angegriffen und mit Steinen und Flaschen beworfen. Dabei gingen mehrere Fensterscheiben zu Bruch. Die Täter flüchteten anschließend auf Fahrrädern. Die Polizei schließt nicht aus, dass die selben Täter später die umstrittene Mc Donalds-Filiale in der Wrangelstraße in Kreuzberg mit Steinen und Flaschen bewarfen und eine Werbetafel auf der Warschauer Brücke beschädigten(...)

Weiterlesen auf:
 http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/berlin/101783/index.php

Genaures

Hans Peter 01.06.2008 - 20:24
"Angriff" ist vielleicht etwas übertrieben. Die Polizei begann irgendwann ziemlich brutal Leute, die vor der Köpi waren wegzuprügeln, weil die teilweise auf der Straße standen. Irgendwann flogen dann auch die ersten Flaschen. Bis 4 Uhr gab es 4 Versuche der Polizei sich auf den Hof der Köpi vorzuprügeln. Hat aber nicht geklappt und so wurden vor der Köpi 13 Leute mitgenommen. Ein paar wurden von Knüppeln, Pfeffergas und Hundebisse verletzt. Ein Teil der Eskalation ging zumindest nach 2 von Besoffenen aus, muss man auch zugeben. Ekelhaft waren die Presseheinis die die Stimmung anzuheizen versuchten.

Ticker

Zeitbombe 01.06.2008 - 23:07

nein

ist 02.06.2008 - 10:19
nicht illegal, Teleskopschlagstöcke sind legal, nur weil sie im Volksmund Todschläger heissen, die tatsächlich verboten sind aber anders funktionieren.
Die richtigen Todschläger sind aus Federstahl mit ner Kugel oben und wickeln sich somit um den Kopf oder was auch immer und machen dann mit der Kugel noch eine zweite Wunde.

Ob das allerdings im Polizeigesetz manifestiert ist, das eine zulässige Waffe ein Teleskopschlagstock ist, weiß ich nicht.

totschläger

copenemy 02.06.2008 - 18:03
die sind dann aber sicher nicht aus federstahl, eher aus kunstoff, denn federstahl ist doch zu unflexibel.

ist denn dann generell jedes schlaginstrument aus federstahl verboten, also auch ruten oder gerten?

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