Palestinensische Community demonstriert.

saul 14.05.2008 21:34
In der Paulskirche in Frankfurt feiert das offizielle Frankfurt den Geburtstag Israels und draußen demonstrieren die ortsansäßigen Berufspalestinenser.
Rund um die Paulskirche alles abgesperrt und das einiges was Rang und Namen hat erwartet wird, sieht man an den Sicherheitsmaßnahmen. Macht wohl auch das Thema Israel, das hier Polizei mit Kugelweste und Maschinenpistole vertreten sind. Nicht das die was zu tun hätten, hier stehn nur einige Palis und zeigen die Paliflagge. Auf dem Römer gabs offenbar noch eine größere Kundgebung mit Bühne, davon sind nur noch die Reste zu sehen. Abgestellte Demoschilder mit SOS. Dabei ist das doch ein Notruf aus der christlichen Seefahrt :-))) und steht bekanntlich für save our souls. Dazu noch ein Plakat bei dem der Graphiker seiner Kreativität schlangengleich freien Lauf gewährte. Hoff doch der Bericht klingt nicht zu gemein, dafür hab ich auch brav die Gesichter verdeckt.
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Ergänzungen

@autor

egal 15.05.2008 - 10:00
ich bedien mich mal deiner ausdrucksweise
in der deutschen nationalkirche feierten die Berufisraelis.
die kritik an der regierungspolitik israel ist ja nur deswegen antisemitisch weil ihr antidoitschen vorraussetzt das der kritiker antisemit ist.im umkehrschluss ist die kritik an der autonomiebehörde antipalestinensisch weil ihre kritiker antipalestinenser sind.
wo ist der unterschied?
da die palestinenser zu den semitischen völkern gehören keiner.
es sei denn man beruft sich auf adolf hitler,denn er persönlich entschied das die in palestina lebenden araber keine semiten im sinne der nürnberger rassegesetze sind.

das existensrecht israels ist natürlich unbestreitbar aber auch unmittelbar an das existensrecht eines palestinensischen staates gekoppelt.siehe Resolution 181.
das sich die realitäten inzwischen geändert haben sollte ja jedem klar sein.
auch klar ist das der jetzige zustand ein auf wirtschaftlichen und nationalen intressen beruhendes arpartheidsystem ist.an deren beendigung die konservativen partein in israel kein interesse haben.die billigende zustimmung zur machtübernahme der hamas in gaza macht das deutlich.
israel ist heute inzwischen stark genug das es keinen feind mehr fürchten muß,außerdem hat es treue und starke verbündete.
umso mehr stellt sich die frage warum die israelische regierung soviel angst vor einem palestinensischen staat hat den sie sowieso jederzeit zequetschen könnte.
die antwort ist land einem palestinensischen staat land wegzunehmen ist viel schwieriger
als diesem rechtlosen gebilde.
60 jahre israel heißt auch 60 jahre vergebene chancen.
G.W.Bush hat es richtig formuliert es ist zeit für einen palestinensischen staat(auch wenn mir davor graut)

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