Festival der Jugend Bilderbericht

Schickeria München 11.05.2008 19:36
Ein paar Bilder vom Festival der Jugend in Köln
Von Freitag bis Sonntag geht in Köln das Festival der Jugend, organisiert von der SDAJ.
Neben Musik und Politik gibt es noch diverse Merch Stände. Ausserdem besteht die Möglichkeit auf dem Gelände zu zelten. Bis Samstag nutzen ca. 500 Leute das Angebot.
Alles weitere gibt es hier : http://sdaj-pfingstcamp.de/
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Ergänzungen

Initiativ.ev ekelhaft

iiiiiiiiiiiiiiiiiiihhhhh 11.05.2008 - 23:12
Ich war selbst heute morgen da weil ich mir das ganze mal anschauen wollte, einfach ekelhaft. Eine altbackene Partei(DKP) und ihre Jugendorganisation(SDAJ) welche versuchen ihr Steinzeitimage zu verbessern. Anwesend auf dem Camp waren ca. 150 Leute und eine riesen Infrastruktur die locker für 500 + x ausgelegt war. Etwa ein Drittel der anwesenden waren DKP ´ler jenseits der 50, Infostände gab es außer vom antisemitischen Initiativ.ev/Antifakoomitee aus Duisburg eigentlich nur DKP Infostände, interessant ist was anderes, hat mich gewundert das die Kölner Antifa dort einen Vortrag gemacht hat.

Noch ein paar Fotos

SDAJ Potsdam 13.05.2008 - 11:54
Hallo,

Ja das Festival war wirklich sehr sehr gut - und es stimmt nicht, dass nur ca 10 Leute da waren es waren zwischenzeitlich mehr als 1000 Leute anwesend ! (es waren alleine schon 250 Zelte, womit die Zahl von 150 schon mal rein logisch um mindestens 100 übertroffen ist) !!!

Zu den Infoständen stimmt das auch nicht - Cuba Sí hatte genauso wie der Motorrad Club Coole Wampe nen Infotisch aufgebaut !

Ja daher alles in allem ein gelungenes Festival

Hier ein paar Fotots des Festivals die 2.

Jungewelt Artikel

SDAJ'ler 13.05.2008 - 12:02
Keine Lust auf Kommerz: Am Kölner Rheinufer gab es wieder ein »Festival der Jugend« der SDAJ

Strahlend blauer Himmel über dem Kölner Rheinufer. Die Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend (SDAJ), der Jugendverband der DKP, konnte sich am Pfingstwochenende nicht über das Wetter beklagen. Zum ersten Mal seit 20 Jahren hatte der Jugendverband wieder zu einem »Festival der Jugend« eingeladen. Zwischen 1978 und 1988 hatten diese Festivals alle zwei Jahre Zehntausende von Jugendlichen angezogen, denen ebenso Konzerte wie politische Diskussionen, Kultur, Workshops und viele Gelegenheiten geboten wurden, bei Bier und anderen Getränken ausgiebig zu feiern.

Ganz so viele waren es diesmal zwar nicht, aber immerhin kamen weit über 1000 Jugendliche in Köln zusammen, um den 40. Geburtstag der am 5. Mai 1968 gegründeten SDAJ zu feiern. Unter ihnen nicht nur Mitglieder des Verbandes, sondern auch Antifaschisten, Gewerkschafter, Mitglieder anderer linker Organisationen und Gäste u.a. aus Kolumbien, der Schweiz, der Tschechischen Republik, Kuba, Portugal oder Griechenland. Auch manch grau gewordener Kopf ließ es sich nicht nehmen, an dem Festival teilzunehmen. In einem eigenen Zelt wurden mit Fotos, Dokumenten und alten Zeitschriften an die Geschichte der SDAJ, ihrer Kampagnen und Festivals erinnert und bis spät in die Nacht Anekdoten aus alten Zeiten ausgetauscht.

Das Bild am Rheinufer wurde aber von Kindern und Jugendlichen geprägt, die nicht nur bei Ska- und HipHop-Konzerten abfeierten, sondern auch zahlreich an den vielen politischen Diskussionen und Veranstaltungen teilnahmen. So wurde über Kampagnen gegen die Bundeswehr ebenso debattiert wie über den Kampf für Ausbildungsplätze und gegen die Privatisierung des Bildungswesens. Der stellvertretende Leiter der internationalen Abteilung der Kommunistischen Partei Kubas, Oscar Martínez, informierte über die jüngsten Veränderungen auf der Karibikinsel und betonte: »Es geht nicht um einen Übergang, es geht um die Revolu­tion!« Kuba werde seinen sozialistischen Kurs nicht aufgeben, betonte Martínez, sondern auch nach dem allmählichen Abtreten der Generation, die 1959 die Revolution zum Sieg führte, weiter für bessere Lebensbedingungen aller Menschen kämpfen. Das sei auch der Grund, weshalb Tausende kubanische Ärztinnen und Ärzte in Venezuela und anderen Ländern Lateinamerikas – »um gar nicht erst mit Afrika anzufangen« – helfen, die Gesundheitsversorgung der dortigen Bevölkerung zu verbessern.

Venezuela selbst stand im Mittelpunkt einer weiteren Diskussionsrunde, bei der es um die Perspektiven der bolivarischen Revolution in dem südamerikanischen Land ging. Natürlich verdiene die venezolanische Revolution die uneingeschränkte Solidarität der Linken in Deutschland, betonte der Journalist Günter Pohl, auch wenn noch offen sei, wie der Sozialismus aussehe, den der venezolanische Präsident Hugo Chávez und die bolivarische Bewegung aufbauen wollen: »Wir dürfen nicht den Fehler machen, die Realitäten in Lateinamerika mit unseren eigenen Konzepten und Erfahrungen zu verwechseln«, sagte er. Der Journalist Ekkehard Sieker diskutierte über die Kampagne gegen die niedersächsische Landtagsabgeordnete Christel Wegner, die als DKP-Mitglied nach einem Beitrag des Fernsehmagazins »Panorama« aus der frisch in den Landtag eingezogenen Linksfraktion ausgeschlossen worden war.

Die Vertreterin des in die Illegalität gedrängten Kommunistischen Jugendverbandes Tschechiens (KSM) konnte ihre Bewegung kaum verbergen, als das gerammelt volle Großzelt mit stehenden Ovationen ihr Grußwort beklatschte und gegen das Verbot der Jugendorganisation protestierte. Die Regierung in Prag hatte die KSM für aufgelöst erklärt, weil die Organisa­tion die Abschaffung des Privateigentums an den Produktionsmitteln fordert. »Wir versprechen euch, daß wir den Kampf fortsetzen«, versprach die junge Frau aus Tschechien und berichtete zugleich davon, daß die Polizei am 1. Mai Flugblätter und Fahnen ihres Verbandes beschlagnahmt und Nazis eine Ausstellung gegen das KSM-Verbot überfallen hatten.

Für linke Jugendverbände hat Pfingsten einen besonderen Klang. Das verlängerte Wochenende nach dem Ende der kalten Jahreszeit lädt dazu ein, zusammenzukommen und gemeinsam zu feiern, zu diskutieren und zu streiten. Das hatte bereits der Kommunistische Jugendverband Deutschlands (KJVD) erkannt, der in der Weimarer Republik große Pfingstjugendtreffen mit Tausenden von Teilnehmern organisierte.

Nach dem Krieg veranstaltete die Freie Deutsche Jugend (FDJ) zunächst Deutschlandtreffen, bei denen Zehntausende Jugendliche aus Ost- und Westdeutschland zusammenkamen, um gemeinsam gegen Krieg und Imperialismus zu demonstrieren. Auch, nachdem 1951 die FDJ in Westdeutschland verboten worden war, nahmen Hunderte von Jugendlichen an den Treffen teil, wobei sie oftmals illegal die deutsch-deutsche Grenze überschreiten mussten, weil die Behörden der Bundesrepublik eine Teilnahme verboten hatten.

Nach 1964 wurden die Deutschlandtreffen durch FDJ-Jugendtreffen abgelöst, die sich auf die DDR beschränkten. Im Westen konnte erst 1968 wieder eine revolutionäre Arbeiterjugendorganisation gegründet werden, die SDAJ. Sie griff die Tradition der Pfingstreffen auf und veranstaltete jährlich regionale Pfingstcamps mit Tausenden von Teilnehmern. Ab 1978 fanden dann alle zwei Jahre die Festivals der Jugend statt, die auf ihrem Höhepunkt bis zu 80000 Menschen anzogen. Nach 1990 mußte sich die SDAJ bescheidenere Ziele setzen und veranstaltete regionale oder bundesweite Pfingstcamps mit einigen hundert Jugendlichen.

SDAJ-Bundesvorsitzender Michael Grüß ist mit der Bilanz des diesjährigen Pfingstwochenendes sehr zufrieden: »Das Festival hat gezeigt, daß immer mehr Jugendliche keine Lust mehr auf reine Kommerzveranstaltungen haben, sondern selbst aktiv gestalten und eingreifen wollen.« Das zeigte sich auch bei der großen Geburtstagsfeier am Sonntag abend, bei der SDAJ-Gruppen aus Berlin, Hamburg, Kiel und anderen Städten Szenen aus der Geschichte des Verbandes darstellten. Der frühere SDAJ-Bundesvorsitzende Rolf Priemer verlas die Gründungserklärung vom 5. Mai 1968, und Olaf Harms aus Hamburg berichtete von der Arbeit der SDAJ in der Bundeswehr, um die Wehrpflichtigen dem Einfluß der Regierenden zu entziehen. Bis spät in die Nacht sangen dann Hunderte mit Achim Biegus Kampflieder – die »Hits der Arbeiterklasse« – oder frischten bei Cocktails und Bier alte und neue Freundschaften auf.

Einig waren sich die Jugendlichen, daß dieses erste Festival der Jugend neuer Zeitrechnung nicht das letzte gewesen ist – künftig sollen sie wieder alle zwei Jahre stattfinden.

Video zum Festival

SDAJ Bayern 14.05.2008 - 09:48
unter dem Linke:  http://de.youtube.com/watch?v=-pJPDbuHHaQ könnt ihr euch ein Video zum Festival anschauen!

Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen

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hilfe! — kommunistIn

Für den echten Marxismus-Leninismus! — Jugendausschuss der KPD/ML (Maoisten)

na soper — jule

ohje.. — Communist

haaah haaah! — nelson

Macht es doch besser — DKP-Mitglied

Trollparty — Graf Zahl

HÄNDE WEG VOM IRAN!! — verrückter

irgendwie zum Thema passend: — muss ausgefüllt werden

kein uebel — weder noch

Antiislamische Hetze? — Reiner Nervenzusammenbruch

ach du schande.... — Kommi

Ach wie schön... — SDAJler

ihr seid ja neidisch — auslacherin

und wie war das mit der imperialistenbrause? — no-killercoke-mindfuckdope