1. Mai-Party in der Gießerei Lindau
Obwohl sich der Orden der Liberins seit einigen Jahren für die Nutzung des Geländes einer seit ca. 30 Jahren leerstehenden, ehemaligen Gießerei als antifaschistisches Kulturzentrum einsetzt, konnte auf Grund des Widerstandes des Eigentümers (der Konzern Axima, im Besitz der Suez-Gruppe) kaum etwas erreicht werden. Am 1.Mai wurde von Aktivisten aus dem Umfeld der Liberins das Gelände für eine fast schon traditionelle Besetzungsparty genutzt, um aufzuzeigen dass die Besitzansprüche noch nicht endgültig geklärt sind.
Seit den 70er Jahren steht in Lindau das Gebäude der ehemaligen Eisengießerei der Firma Escher Wyss (gehört heute zum Kältetechnikkonzern Axima, der wiederum zur Suez-Gruppe zählt) leer, und obwohl der Orden der Liberins (www.liberins.org) lange für eine Besetzung und den Aufbau eines antifschistischen Kulturzentrums kämpfte, konnte sich ihr Widerstand gegen die Pläne des Konzerns, der das Gelände gerne loswerden und als Grundstück für mehrere Luxusvillen verkaufen will, nicht durchsetzen. Nichteinmal der Forderung, dass die Liberins das Hausrecht lediglich bis zum Baubeginn erhalten sollen, wurde seitens des Axima-Konzerns nachgegeben.
Bereits im Herbst 2005 wurde die Gießerei besetzt und erste Sanierungsarbeiten durchgeführt (d.h. die kaputten Fenster mit Planen verschlossen, ein Leck an der Regenrinne gedichtet, einen vorhandenen Ofen mit Schamottmörtel und -Steinen geflickt und noch mehrere andere kleine Verbesserungen vorgenommen).
Die anschliessenden Vorbereitungen zu einer ersten Feier am 24. Dezember 2005 wurde allerdings durch polizeiliche Räumung schon am 22. Dezember unterbrochen, woraufhin der Orden der Liberins in der Nacht zum 1. Mai 2006 das leerstehende Gebäude erneut besetzte und die Besetzungsparty nachholte. (siehe
http://de.indymedia.org/2006/05/145770.shtml)
Jedoch endete die gutbesuchte Party ebenfalls frühzeitig, auf Grund des übermäßigen Engagements der Lindauer Polizei, bzw. ihrer ungenügend vorhandenen Partystimmung. Die darauf folgenden staatlichen Repressionen äußerten sich in Anzeigen wegen Hausfriedensbruch, wobei die Verfahren größtenteils eingestellt wurden. (siehe
http://de.indymedia.org/2006/12/163647.shtml)
Auch am 23. Dezember 2006 wurde für ein antifaschistisches Kulturzentrum demonstriert (siehe
http://de.indymedia.org/2006/12/164877.shtml), und am 1. Mai 2007 kam es erneut zu einer Demonstration mit anschliessender Belagerung der Gießerei (siehe
http://de.indymedia.org/2007/05/175006.shtml).
Anlässlich dieser fast schon traditionellen 1. Mai-Besetzung kam es auch 2008 zu einer Party in kleinem Kreise von Aktivisten für die Pläne der Liberins. Der mitgebrachte Schaumwein diente seinem Zweck, so wurde mit einem Anstoßen auf Djabba, dem Ordensältesten der Liberins gedacht und ein Banner am Dach der Gießerei befestigt. Die darauf befindliche Aufschrift “Das ist unser Haus – Liberins” weist nocheinmal unmissverständlich auf die von Djabba bereits vor Gericht vertretene (siehe
http://de.indymedia.org/2007/05/179513.shtml) Ansicht hin, dass ein Eigentümer, der seine Gebäude seit 30 Jahren nicht nutzt und nur vergammeln lässt, seine Verpflichtung aus Art. 14 (2) GG (Eigentum verpflichtet) nicht erfüllt, und somit eine Nutzung als antifaschistisches Kulturzentrum durch die Liberins legitim ist.
Dieses war jedoch schon am nächsten Morgen nicht mehr an seinem Platz, ob hierbei die Herren in Grün am Werke waren ist zur Zeit noch unklar.
Bereits im Herbst 2005 wurde die Gießerei besetzt und erste Sanierungsarbeiten durchgeführt (d.h. die kaputten Fenster mit Planen verschlossen, ein Leck an der Regenrinne gedichtet, einen vorhandenen Ofen mit Schamottmörtel und -Steinen geflickt und noch mehrere andere kleine Verbesserungen vorgenommen).
Die anschliessenden Vorbereitungen zu einer ersten Feier am 24. Dezember 2005 wurde allerdings durch polizeiliche Räumung schon am 22. Dezember unterbrochen, woraufhin der Orden der Liberins in der Nacht zum 1. Mai 2006 das leerstehende Gebäude erneut besetzte und die Besetzungsparty nachholte. (siehe
http://de.indymedia.org/2006/05/145770.shtml) Jedoch endete die gutbesuchte Party ebenfalls frühzeitig, auf Grund des übermäßigen Engagements der Lindauer Polizei, bzw. ihrer ungenügend vorhandenen Partystimmung. Die darauf folgenden staatlichen Repressionen äußerten sich in Anzeigen wegen Hausfriedensbruch, wobei die Verfahren größtenteils eingestellt wurden. (siehe
http://de.indymedia.org/2006/12/163647.shtml) Auch am 23. Dezember 2006 wurde für ein antifaschistisches Kulturzentrum demonstriert (siehe
http://de.indymedia.org/2006/12/164877.shtml), und am 1. Mai 2007 kam es erneut zu einer Demonstration mit anschliessender Belagerung der Gießerei (siehe
http://de.indymedia.org/2007/05/175006.shtml). Anlässlich dieser fast schon traditionellen 1. Mai-Besetzung kam es auch 2008 zu einer Party in kleinem Kreise von Aktivisten für die Pläne der Liberins. Der mitgebrachte Schaumwein diente seinem Zweck, so wurde mit einem Anstoßen auf Djabba, dem Ordensältesten der Liberins gedacht und ein Banner am Dach der Gießerei befestigt. Die darauf befindliche Aufschrift “Das ist unser Haus – Liberins” weist nocheinmal unmissverständlich auf die von Djabba bereits vor Gericht vertretene (siehe
http://de.indymedia.org/2007/05/179513.shtml) Ansicht hin, dass ein Eigentümer, der seine Gebäude seit 30 Jahren nicht nutzt und nur vergammeln lässt, seine Verpflichtung aus Art. 14 (2) GG (Eigentum verpflichtet) nicht erfüllt, und somit eine Nutzung als antifaschistisches Kulturzentrum durch die Liberins legitim ist. Dieses war jedoch schon am nächsten Morgen nicht mehr an seinem Platz, ob hierbei die Herren in Grün am Werke waren ist zur Zeit noch unklar.
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Das sind Satanisten!!!! — ...............
Grüsse — MCB
nix satan — ,,,,,,