Münchner Neonaziprominenz in Erding
Münchner Neonaziprominez bei „Tagen der Toleranz in Erding“
Am 25. Und 26. April fanden am Schrannenplatz in Erding die zweiten Tage der Toleranz statt. Dieses Jahr standen sie unter dem Motto „Demokratie“ und die geplante Einrichtung eines Jugendparlaments war das dominierende Thema.
In einem geräumigen Festzelt stellten sich neben den Jugendorganisationen der Erdinger Parteien auch Gewerkschaften, Kirchen, Kulturvereine und weiter jugendnahe Einrichtungen vor und repräsentierten so einen großen Teil des Spektrums der bunten Erdinger Jugend.
Die Aktion wurde mit einer Podiumsdiskussion zwischen Vertretern der o.g. Gruppen und städtischen Amtsträgern eröffnet. Da im Vorfeld im großen Stil rechte Flugblätter verteilt wurden, die gegen die Tage der Toleranz hetzten, wurde bereits am Freitag mit dem Erscheinen ungebetener Gäste gerechnet. Dies blieb allerdings aus, wahrscheinlich wg. der zeitgleich stattfindenden Mahnwache in München.
Anders sah die Sache leider am Samstag aus, als sich im Laufe des Nachmittages bis zu 50 Nazis, meist per S-Bahn aus München angereist, in der Innenstadt einfanden. Als eine für vier Uhr angesetzter Vortrag über Jugend und Demokratie mit anschließender Diskussion begann, nahm der gesamte Mob, unter den Augen eines enormen Aufgebots von Polizeikräften, im Zelt Platz.
Die Diskussion drehte sich um die politische Beteiligung von Jugendlichen. Nach dem Vortrag vom Referenten, (Name ist uns leider nicht bekannt)hatte das Publikum die Möglichkeit, selbst Fragen zu stellen, um mögliche Unklarheiten zu beseitigen. Die Neonazis ergriffen mehrmals das Wort (u.a. Mike Nwaiser und Philipp Hasselbach) und stellten sehr gewagte Forderungen, wie z.B. ein nationales Jugendzentrum in Erding für Erding, aber hauptsächlich ging es ihnen darum, ein "sauberes" Bild abzugeben und sich der Öffentlichkeit als Opfer der demokratischen Regierung darzustellen.
Die Diskussion wurde so zur Farce und nach kurzer Zeit abgebrochen.
Interessant war der Vergleich von Nwaiser, sie, als Nationalisten, seien in ihrer Freiheit und in ihrem Wunsch nach einem "Nationalstaat" genauso unterdrückt wie die nach Autonomie strebende Tibetaner.
Am späteren Abend bekam ein alternativer Jugendlicher von einem jungen Neonazi zuerst eine Faust ins Gesicht geschlagen, danach noch eine Flasche nach ihm geworfen, die ihr Ziel um wenige cm verfiehl. Der rechtsextremer Junge versuchte dann zu fliehen, wurde aber von den erfreulicherweise sehr kompetenten und recht sympatischen Münchner Polizisten sofort in Gewahrsam genommen.
Am 25. Und 26. April fanden am Schrannenplatz in Erding die zweiten Tage der Toleranz statt. Dieses Jahr standen sie unter dem Motto „Demokratie“ und die geplante Einrichtung eines Jugendparlaments war das dominierende Thema.
In einem geräumigen Festzelt stellten sich neben den Jugendorganisationen der Erdinger Parteien auch Gewerkschaften, Kirchen, Kulturvereine und weiter jugendnahe Einrichtungen vor und repräsentierten so einen großen Teil des Spektrums der bunten Erdinger Jugend.
Die Aktion wurde mit einer Podiumsdiskussion zwischen Vertretern der o.g. Gruppen und städtischen Amtsträgern eröffnet. Da im Vorfeld im großen Stil rechte Flugblätter verteilt wurden, die gegen die Tage der Toleranz hetzten, wurde bereits am Freitag mit dem Erscheinen ungebetener Gäste gerechnet. Dies blieb allerdings aus, wahrscheinlich wg. der zeitgleich stattfindenden Mahnwache in München.
Anders sah die Sache leider am Samstag aus, als sich im Laufe des Nachmittages bis zu 50 Nazis, meist per S-Bahn aus München angereist, in der Innenstadt einfanden. Als eine für vier Uhr angesetzter Vortrag über Jugend und Demokratie mit anschließender Diskussion begann, nahm der gesamte Mob, unter den Augen eines enormen Aufgebots von Polizeikräften, im Zelt Platz.
Die Diskussion drehte sich um die politische Beteiligung von Jugendlichen. Nach dem Vortrag vom Referenten, (Name ist uns leider nicht bekannt)hatte das Publikum die Möglichkeit, selbst Fragen zu stellen, um mögliche Unklarheiten zu beseitigen. Die Neonazis ergriffen mehrmals das Wort (u.a. Mike Nwaiser und Philipp Hasselbach) und stellten sehr gewagte Forderungen, wie z.B. ein nationales Jugendzentrum in Erding für Erding, aber hauptsächlich ging es ihnen darum, ein "sauberes" Bild abzugeben und sich der Öffentlichkeit als Opfer der demokratischen Regierung darzustellen.
Die Diskussion wurde so zur Farce und nach kurzer Zeit abgebrochen.
Interessant war der Vergleich von Nwaiser, sie, als Nationalisten, seien in ihrer Freiheit und in ihrem Wunsch nach einem "Nationalstaat" genauso unterdrückt wie die nach Autonomie strebende Tibetaner.
Am späteren Abend bekam ein alternativer Jugendlicher von einem jungen Neonazi zuerst eine Faust ins Gesicht geschlagen, danach noch eine Flasche nach ihm geworfen, die ihr Ziel um wenige cm verfiehl. Der rechtsextremer Junge versuchte dann zu fliehen, wurde aber von den erfreulicherweise sehr kompetenten und recht sympatischen Münchner Polizisten sofort in Gewahrsam genommen.
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Ergänzungen
seltsam
vielleicht hätte man den Deppen diese Frage mal stellen sollen, eine Antwort darauf hätten sie sicher nicht geben können
Staatsanwaltschaft vs. Richter
Hoffentlich wird sein fetter Etat (über 8000 Öre im Jahr wenn ich mich nicht irre) weggenommen und an Ausländerverbände oder Opfer rechtsextremer Gewalt gespendet. Soweit ich weiss kann er seinen Sitz dadurch leider nicht verlieren, oder liege ich da falsch?
Fotos
Heute Nazi-Mahnwache auf Marienplatz
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
Bundesparteitag der NPD in Bamberg stoppen! — afa
Erschreckend — JJ1
@me — neu hier
@JJ1 — Antifa
@ Erschreckend — oli
hallo?!? — nochganzdicht?