Kundgebung + Spontandemo gegen Abschiebung
Heute am 6. Mai protestierten 45 Menschen mit einer spontanen Protest-Kundgebung und einer Spontandemo gegen die Abschiebung von Tchabagnan Ayeva und das staatliche Abschiebesystem im Allgemeinen.
Der togoische Flüchtling Tchabagnan Ayeva wurde am frühen Morgen des 6. Mai vom Stuttgarter Flughafen abgeschoben. Obwohl eine Petition in Bearbeitung ist und sich verschiedene Abgeordnete für einen weiteren Aufenthalt für Ayeva einsetzen, entschied die Abschiebebehörde des Regierungspräsidiums in Karlsruhe die rücksichtslose Abschiebung. Diese erfolgte am letzten Tag der seit Anfang Februar gegen ihn verhängten dreimonatigen Abschiebehaft.
Der Anwalt, für den 500 Euro von Pro Asyl freigestellt wurden, kam den Abmachungen nicht nach und gab die Informationen zu der Abschiebung und dem Aufenthalt Ayevas über Nacht im Polizeipräsidium nicht weiter. Erst heute morgen als sich Ayeva schon in Stuttgard befand erfuhren die UnterstützerInnen davon.
Am Abend des selben Tages versammelten sich spontan 45 Leute auf dem Mannheimer Paradeplatz zu einer unangemeldeten Kundgebung. Anschließend formierte sich die Kundgebung zu einer Spontandemo, die im Zickzack durch die Straßen lief und laut Parolen rief. Leider kam es, als sich die Demo langsam auflöste noch zu einer brutalen Festnahme durch überraschte Polizisten, die einen Aktivisten raus zogen, angeblich wegen reiner Personenkontrolle brutal auf den Boden warfen, ihn an den Haaren hochzogen und mit Handschellen fesselten. Dass die zur Hilfe eilenden Aktivistinnen nicht noch durch den Einsatz von Pfefferspray verletzt wurden verdanken wir letztlich nur dem glücklichen Umstand, dass das Pfefferspray der Polizistinnen nicht einsatzbereit war.
Trotz diesem Verhalten der Polizei war die Kundgebung und die Spontandemo ein Erfolg. Schön, dass so viele Leute trotz der extrem kurzen Zeit mobilisiert werden konnten.
Gegen staatlichen Abschiebeterror, Abschottung und Überwachungswahn!
Bleiberecht für alle Flüchtlinge!
Kein Mensch ist illegal!
Der Anwalt, für den 500 Euro von Pro Asyl freigestellt wurden, kam den Abmachungen nicht nach und gab die Informationen zu der Abschiebung und dem Aufenthalt Ayevas über Nacht im Polizeipräsidium nicht weiter. Erst heute morgen als sich Ayeva schon in Stuttgard befand erfuhren die UnterstützerInnen davon.
Am Abend des selben Tages versammelten sich spontan 45 Leute auf dem Mannheimer Paradeplatz zu einer unangemeldeten Kundgebung. Anschließend formierte sich die Kundgebung zu einer Spontandemo, die im Zickzack durch die Straßen lief und laut Parolen rief. Leider kam es, als sich die Demo langsam auflöste noch zu einer brutalen Festnahme durch überraschte Polizisten, die einen Aktivisten raus zogen, angeblich wegen reiner Personenkontrolle brutal auf den Boden warfen, ihn an den Haaren hochzogen und mit Handschellen fesselten. Dass die zur Hilfe eilenden Aktivistinnen nicht noch durch den Einsatz von Pfefferspray verletzt wurden verdanken wir letztlich nur dem glücklichen Umstand, dass das Pfefferspray der Polizistinnen nicht einsatzbereit war.
Trotz diesem Verhalten der Polizei war die Kundgebung und die Spontandemo ein Erfolg. Schön, dass so viele Leute trotz der extrem kurzen Zeit mobilisiert werden konnten.
Gegen staatlichen Abschiebeterror, Abschottung und Überwachungswahn!
Bleiberecht für alle Flüchtlinge!
Kein Mensch ist illegal!
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