Linke alternative Mai-Demo (HL)
Rund 100 Lübecker/innen folgten dem Aufruf des Lübecker Bündnisses für ein soziales Lübeck für die alternative 1.Mai-Demonstration. Mit einer Transpi-Raupe und Großpuppen, sowie unseren prekären Superhelden, Überflüssigen und Menschen in Pink-Silver wurde gegen die zunehmenden Kürzungen der Bürgerschaft im sozialen und kulturellen Bereich protestiert.
Rund 100 Lübecker/innen folgten dem Aufruf des Lübecker Bündnisses für ein soziales Lübeck und versammelten sich gegen 10 Uhr am Brink, um von hier aus die alternative 1.Mai-Demonstration in Richtung Markt zu starten. Mit einer Transpi-Raupe und Großpuppen, sowie unseren prekären Superhelden, Überflüssigen und Menschen in Pink-Silver wurde gegen die zunehmenden Kürzungen der Bürgerschaft im sozialen und kulturellen Bereich protestiert. Angesichts der bevorstehenden Kommunalwahl, sollte den Lübecker Bürger/innen somit einerseits noch einmal vor Augen geführt werden, welche Partei/en diese Kürzungen zu verantworten hat/haben. Andererseits wurde in Flugzetteln betont, dass Widerstand vor allem Selbstorganisation braucht. Als positives Beispiel wurde hier der Kampf der Hafenarbeiter gegen die Privatisierung des Lübecker Hafens angeführt.
Gegen 12 Uhr stieß der Demonstrationszug zur Kundgebung des DGB auf dem Marktplatz und wurde hier aufgelöst. Auf der Kundgebung gab es noch einen Redebeitrag vom Bündnis für ein soziales Lübeck.
Aufruf:
Alles für alle und zwar umsonst!
Heraus linken alternativen Mai-Demonstration
Du fragst dich jetzt vielleicht, 1. Mai, Tag der Arbeit, was hat das mit mir zu tun?
Soziale Kürzungen treffen meistens die vermeintlich Schwächsten und Wehrlosesten. So werden den Jugendlichen durch die neue Schulreform vielfältige Möglichkeiten zur Gestaltung ihrer Ausbildung genommen. Die Bildung ist nur noch darauf ausgerichtet, die Schüler für die Arbeitswelt verwertbar zu machen, die freie Entfaltung und Willensbildung bekommem in der Schule immer weniger Raum.
Diese Arbeitswelt sieht so aus, dass die Reallöhne sinken und sich die Arbeitsbedingungen verschlechtern, besonders Zeit- und Leiharbeit bringen keine Sicherheiten vor Kündigung und Ausbeutung. Immer mehr Menschen kriegen ihren Lebensunterhalt trotz eines Arbeitsplatzes kaum noch zusammen.
In Lübeck hat sich in letzter Zeit vielfältiger Widerstand formiert:
Die Streiks der HafenarbeiterInnen und an der Uniklinik liefern Beispiele für die Möglichkeit sich zur Wehr zu setzen. Für den Hafen gibt es nach langen Streiks und einem erfolgreichen Volksbegehren Hoffnung, dass die Privatisierung verhindert werden kann. An der Uniklinik haben Streiks bewirken können, dass bis 2015 nur einige Nebenbereiche privatisiert werden und die Arbeitsbedingungen verbessert werden. Das sind natürlich nur Teilerfolge und in anderen Bereichen sieht es deutlich schlechter aus. Es zeigt aber, dass es sich lohnt Widerstand zu leisten, aber auch, dass es noch viel zu tun gibt.
Unser Protest richtet sich aber auch gegen die Bürgerschaft der Hansestadt Lübeck, die für die Kürzungen bei sozialen und kulturellen Einrichtungen in unserer Stadt verantwortlich ist.
Ohne unser eigenes Engagement und unsere Solidarität mit den von Kürzungen bedrohten Einrichtungen wird sich die Lage in Lübeck nicht verbessern. Auch eine Änderung der Mehrheiten in der Bürgerschaft nach der Wahl im Mai wird die Situation nicht im großen Maße verbessern können.
Nur durch aktiven Widerstand und ein solidarisches Miteinander können wir unseren Bedürfnissen Ausdruck verleihen und unsere Forderung nach einem besseren Leben für alle durchsetzen.
Der 1. Mai ist traditionell der Tag, an dem Menschen für bessere Arbeitsbedingungen und soziale Rechte auf die Straße gehen.
Lasst uns also auf vielfältige und kreative Weise für wirkliche soziale Gerechtigkeit eintreten und verschiedene Widerstandsformen der sozialen Bewegungen auf die Straße tragen:
Kommt in Pink-Silver, geht als „Überflüssige“ oder werdet zu „Superhelden“!
Kommt alle zur alternativen linken Mai-Demonstration
Wir wollen alles!
Gegen 12 Uhr stieß der Demonstrationszug zur Kundgebung des DGB auf dem Marktplatz und wurde hier aufgelöst. Auf der Kundgebung gab es noch einen Redebeitrag vom Bündnis für ein soziales Lübeck.
Aufruf:
Alles für alle und zwar umsonst!
Heraus linken alternativen Mai-Demonstration
Du fragst dich jetzt vielleicht, 1. Mai, Tag der Arbeit, was hat das mit mir zu tun?
Soziale Kürzungen treffen meistens die vermeintlich Schwächsten und Wehrlosesten. So werden den Jugendlichen durch die neue Schulreform vielfältige Möglichkeiten zur Gestaltung ihrer Ausbildung genommen. Die Bildung ist nur noch darauf ausgerichtet, die Schüler für die Arbeitswelt verwertbar zu machen, die freie Entfaltung und Willensbildung bekommem in der Schule immer weniger Raum.
Diese Arbeitswelt sieht so aus, dass die Reallöhne sinken und sich die Arbeitsbedingungen verschlechtern, besonders Zeit- und Leiharbeit bringen keine Sicherheiten vor Kündigung und Ausbeutung. Immer mehr Menschen kriegen ihren Lebensunterhalt trotz eines Arbeitsplatzes kaum noch zusammen.
In Lübeck hat sich in letzter Zeit vielfältiger Widerstand formiert:
Die Streiks der HafenarbeiterInnen und an der Uniklinik liefern Beispiele für die Möglichkeit sich zur Wehr zu setzen. Für den Hafen gibt es nach langen Streiks und einem erfolgreichen Volksbegehren Hoffnung, dass die Privatisierung verhindert werden kann. An der Uniklinik haben Streiks bewirken können, dass bis 2015 nur einige Nebenbereiche privatisiert werden und die Arbeitsbedingungen verbessert werden. Das sind natürlich nur Teilerfolge und in anderen Bereichen sieht es deutlich schlechter aus. Es zeigt aber, dass es sich lohnt Widerstand zu leisten, aber auch, dass es noch viel zu tun gibt.
Unser Protest richtet sich aber auch gegen die Bürgerschaft der Hansestadt Lübeck, die für die Kürzungen bei sozialen und kulturellen Einrichtungen in unserer Stadt verantwortlich ist.
Ohne unser eigenes Engagement und unsere Solidarität mit den von Kürzungen bedrohten Einrichtungen wird sich die Lage in Lübeck nicht verbessern. Auch eine Änderung der Mehrheiten in der Bürgerschaft nach der Wahl im Mai wird die Situation nicht im großen Maße verbessern können.
Nur durch aktiven Widerstand und ein solidarisches Miteinander können wir unseren Bedürfnissen Ausdruck verleihen und unsere Forderung nach einem besseren Leben für alle durchsetzen.
Der 1. Mai ist traditionell der Tag, an dem Menschen für bessere Arbeitsbedingungen und soziale Rechte auf die Straße gehen.
Lasst uns also auf vielfältige und kreative Weise für wirkliche soziale Gerechtigkeit eintreten und verschiedene Widerstandsformen der sozialen Bewegungen auf die Straße tragen:
Kommt in Pink-Silver, geht als „Überflüssige“ oder werdet zu „Superhelden“!
Kommt alle zur alternativen linken Mai-Demonstration
Wir wollen alles!
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Ergänzungen
danke, dass ihr unser transpi auf KEINEM bild
scheint euch ja echt schwer zu fallen, auch unsere teilnahme an der alternativen 1.mai-demonstration zu dokumentieren
was fällt euch daran schwer?
die andersartigkeit unserer inhalte?
das wir nicht einfach alles mitmachen, was andere gruppen schon vorgekaut haben?
die auseinandersetzung mit uns?
naja, is ja auch egal, aber sprüche wie "iiih, euer transpi fass ichnicht an" oder "verpisst euch hier" spricht ja für sich und gegen euch
in diesem sinne(und in der hoffnung mit der lübecker linken, die sich dann vllt doch irgendwann noch mal aufrafft, sich abweichende inhalte wenigstens mal anzusehen und durchzudenken, statt einfach mit dummem gelaber und unsinnigen anschuldigungen dagegen zu polemisieren, dann doch noch mal gemeinsam was reissen zu können, bei themen, die echt von bedeutung sind und uns als linke angehen) verbleibe ich dann erstmal
ein mitglied der anarchist federation lübeck
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
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SKANDAL! — Oskar Lafontaine / Die Linke.