Pulheim: 8. Mai – Nazikundgebung
Pulheim: 8. Mai – Infoveranstaltung über "Autonome Nationalisten" wurde verboten! Nazis planen eine Kundgebung für den 8. Mai in Pulheim.
Am 8. Mai sollte im Geschwister Scholl Gymnasium Pulheim eine Informationsveranstaltung zum Thema »'autonome' Nationalisten« stattfinden. Neben der Ausstellung »Rechts um – und ab durch die Mitte!?« wollte der Jugendclub Courage einen Infovortrag über die Nazis im neuen Gewand abhalten. Die Veranstaltung war vorbereitet vom Netzwerk Buntes Pulheim , dem neben dem Gymnasium unter anderem auch SPD und Grüne angehören. Man könnte also zur Ansicht gelangen, dass die Veranstaltung eigentlich von niemand außer den Nazis abgelehnt werden würde, da insbesondere in Pulheim die so genannten "Autonomen Nationalisten" vermehrt in Erscheinung traten durch rechte Schmierereien und Übergriffe auf alternative Jugendliche.
Der Staatschutz Köln und die Polizeibehörde Rhein-Erft-Kreis beschworen jedoch eine solche Gefahr in Form von gewalttätigen Übergriffen auf die Veranstaltung herauf, dass der Schuleiter des Geschwister Scholl Gymnasium sich genötigt sah die Veranstaltung absagen zu müssen.
Gleichzeitig ist bekannt geworden, dass die Autonomen Nationalisten der Aktionsgruppe Rheinland eine „Mahnwache“ auf dem Pulheimer Marktplatz abhalten wollen. Es wäre nicht das erste mal, dass in Pulheim die „Autonomen Nationalisten“ aufmarschieren würden. Bereits am 29. Dezember 2007 demonstrierten laut Angaben der Nazis „etwa 90 Nationale Sozialisten“ gegen angebliche Polizeirepression. Damals regte sich in der Pulheimer Bürgerschaft leider keinerlei Gegenwehr gegen den Aufmarsch.
Die ANs sind in der Vergangenheit immer wieder durch ihr gewalttätiges Auftreten und Übergriffe gegen alternative Jugendliche in der Region Rheinland in Erscheinung getreten. Auch die Randale und Übergriffe im Anschluss an den ersten Mai in Hamburg in Bremen und am Dortmunder Hauptbahnhof gehen maßgeblich auf die „Autonomen Nationalisten“ in NRW zurück.
Deswegen ist es umso unverständlicher, dass die Polizei versucht die Aufklärungsarbeit des Netzwerk Buntes Pulheim zu torpedieren und gleichzeitig an einen symbolträchtigen Tag, wie dem 8. Mai einem gewalttätigen Nazi-Mob durch die Straßen Pulheims laufen zu lassen.
Es wäre vielleicht angebracht trotz aller Unternehmungen der Polizei am 8. Mai in den frühen Abendstunden Pulheim zu besuchen und den engagierten Bürgerinnen und Bürgern, die den Umtrieben der Rechten nicht ignorierend gegenüber stehen, den Rücken zu stärken.
Der Staatschutz Köln und die Polizeibehörde Rhein-Erft-Kreis beschworen jedoch eine solche Gefahr in Form von gewalttätigen Übergriffen auf die Veranstaltung herauf, dass der Schuleiter des Geschwister Scholl Gymnasium sich genötigt sah die Veranstaltung absagen zu müssen.
Gleichzeitig ist bekannt geworden, dass die Autonomen Nationalisten der Aktionsgruppe Rheinland eine „Mahnwache“ auf dem Pulheimer Marktplatz abhalten wollen. Es wäre nicht das erste mal, dass in Pulheim die „Autonomen Nationalisten“ aufmarschieren würden. Bereits am 29. Dezember 2007 demonstrierten laut Angaben der Nazis „etwa 90 Nationale Sozialisten“ gegen angebliche Polizeirepression. Damals regte sich in der Pulheimer Bürgerschaft leider keinerlei Gegenwehr gegen den Aufmarsch.
Die ANs sind in der Vergangenheit immer wieder durch ihr gewalttätiges Auftreten und Übergriffe gegen alternative Jugendliche in der Region Rheinland in Erscheinung getreten. Auch die Randale und Übergriffe im Anschluss an den ersten Mai in Hamburg in Bremen und am Dortmunder Hauptbahnhof gehen maßgeblich auf die „Autonomen Nationalisten“ in NRW zurück.
Deswegen ist es umso unverständlicher, dass die Polizei versucht die Aufklärungsarbeit des Netzwerk Buntes Pulheim zu torpedieren und gleichzeitig an einen symbolträchtigen Tag, wie dem 8. Mai einem gewalttätigen Nazi-Mob durch die Straßen Pulheims laufen zu lassen.
Es wäre vielleicht angebracht trotz aller Unternehmungen der Polizei am 8. Mai in den frühen Abendstunden Pulheim zu besuchen und den engagierten Bürgerinnen und Bürgern, die den Umtrieben der Rechten nicht ignorierend gegenüber stehen, den Rücken zu stärken.
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Ergänzungen
Bericht...
Autonome Nationalisten stoppen!
Am 8. Mai wollen die so genannten Autonomen Nationalisten der Aktionsgruppe Rheinland eine Mahnwache unter dem Motto "Gegen antideutsche Hetze und Gewalt! Für nationalen Sozialismus - JETZT!" auf dem Pulheimer Marktplatz durchführen. Hintergrund Ihrer Provokation ist zweierlei:
Zum einen wollen Sie das Netzwerk Buntes Pulheim einschüchtern, das ursprünglich an dem Tag eine Informationsveranstaltung über die Autonomen Nationalisten geplant hatte.
Zum anderen geht es Ihnen darum an dem Tag, der symbolisch für die Niederlage des nationalsozialistischen Deutschlands und die Befreiung der Verfolgten des Naziregimes steht, ihre geschichtsrevisionistischen und offen zum Nationalsozialismus bekennenden Parolen zu verbreitern.
This is what Democracy looks like
In dem Kontext dieser Naziprovokation betrachtet ist das Verhalten der polizeilichen Behörden ein Skandal, der in ostdeutschen Gegenden vielleicht Alltag sein mag, jedoch in NRW bisher eher zu den Ausnahmen polizeilicher Repressionsstrategie gehörte.
Ebenso wie in Brühl, wo unsere Kampagne gegen Autonome Nationalisten startete, setzt der lokale Staatsschutz auf Einschüchterungsversuche um antifaschistisches Engagement zu unterbinden.
In Brühl fanden die Damen und Herren der Verteidigung von Recht und Moral noch einen willigen Provinzpolitiker, welcher bis heute noch Jagd auf vermeintlichen AntifaschistInnen macht.
So wurde inzwischen das Jugendzentrum in Brühl geschlossen, da dieses unserer Kampagne seine Räumlichkeiten angeboten hatte. Zudem wurde ein Mitarbeiter des Jugendzentrum fristlos entlassen, nachdem der Staatsschutz dem Bürgermeister von Brühl mitgeteilt hatte, dass er sich bei der Demonstration in Brühl als Teilnehmer angeschlossen hatte. Der hauptamtliche Sozialarbeiter des Jugendzentrums ist zudem suspendiert worden. Der Staatsschutz der Polizei beweist mit seinen Vorgehen, welche Möglichkeiten innerhalb der sogenannten Demokratie bestehen, um widerspenstige Strukturen und Personen mundtot zu machen.
Time to Change the Climate
Das politische Klima in der BRD wird rauer, nationalistische und rassistische Tendenzen werden tagtäglich stärker und die Polizei braucht sich keinesfalls mehr zu rechtfertigen, wenn sie wie in Hamburg am ersten Mai mit gröbster Gewalt friedliche DemonstrantInnen gegen einen Naziaufmarsch von den Strassen prügelt.
Polizei und Geheimdienst versuchen bewusst auf eine Eskalation nicht nur bei großen Naziaumärschen sondern auch im politischen Alltag hinzuarbeiten. Wäherenddessen freuen sich die NEU-Nazis über die Schützenhilfe des bürgerlichen Staates und gehen mit immer ausufernderer Gewalt gegen linke, alternative und antifaschistisch gesinnte Menschen insbesondere Jugendliche vor.
Dieser alltäglichen Gewalt und Einschüchterungversuchen von Nazis und Polizei werden wir am 8. Mai ein klares "Game over Krauts" entgegensetzten. Antifa lässt sich nicht verbieten, nicht in Hamburg, nicht in Pulheim und anderswo.
Zu guter Letzt ein gut gemeinter Rat unsererseits an alle Nazis oder die die es noch werden wollen: Am 8. Mai schiesst ihr euch besser auf den Mond!
No pasaran!
Antifa Demo am 8.Mai
Bitte checkt für aktuelle Infos
Alle weiteren Infos bekommt ihr bei der Antifagruppe eueres Vertrauens,
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
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