Ahaus: Polizei droht mit Camp-Räumung
Kaum hat das Aktionswochenende zur Bundeskonferenz der Anti-Atom-Bewegung in Ahaus begonnen, macht die Ahauser Polizei schon ziemlich Stress: Als 30 Leute das Zwischenlager umrundeten, fuhr die Polizei in Mannschaftsstärke auf, griff sich Leute raus und drohte mit dem Einsatz von Hundertschaften und der Räumung des Camps auf der BI-Wiese am Zwischenlager, wenn sich nochmal jemand am Zaun blicken lasse!
Der Tag hatte locker begonnen: Rund 500 Leute kamen zum Maifest der BI "Kein Atommüll in Ahaus" am Zwischenlager Ahaus. Das Maifest ist dieses Jahr Auftakt für umfassendes Aktionswochenende. Auf einer Kundgebung am Atommüllklo kamen vor allem die ausländischen Gäste der Bundeskonferenz zu Wort. Themen waren die Uranmüllexporte nach Russland, die AKW-Neubaupläne von EON in Finnland, der AKW-Neubau in Frankreich und die Proteste auf der EON-Hauptversammlung am Mittwoch.
Die BI Ahaus rief dazu auf, massiven Widerstand gegen neue Atommüllfuhren nach Ahaus zu leisten. Allein aus La Hague sollen in den nächsten Jahren 150 Großbehälter mit stark verstrahltem Atommüll in die Leichtbauhalle nach Ahaus gebracht werden. Dazu kommen noch verstrahlte Anlagenteile aus deutschen AKWs.
Nach dem Maifest wollten sich viele Leute bei einem Spaziergang die Beine vertreten und umrundeten das Zwischenlager. Bei der Rückkehr stand schon die Polizei auf der Straße und wollte unbedingt Personalien haben. Das lehnten die SpaziergängerInnen ab. Also stellte die völlig überforderte Polizei willkürlich von vier Leuten die Personalien fest und veranstaltete ein größeres Durcheinander. Nur mit großer Mühe gelang es, die Polizei wieder zu beruhigen. Danach die klare Ansage: Wenn sich nochmal Leute am Zaun zeigen und die Personalienfeststellung verweigert wird, werden "notfalls" Hundertschaften rangekarrt und das Camp geräumt.
Die CampbewohnerInnen haben sich von dieser Kampfansage nicht einschüchtern lassen und haben guter Dinge den Abend verbracht. Aber weitere Unterstützung von außen ist dringend willkommen für die nächsten Tage, damit die Polizeistrategie nicht aufgeht.
Heute findet um 19 Uhr ein Open-Air-Konzert im Camp auf der BI Wiese (Schöppinger Straße) statt. Um 13 Uhr wird die Anti-Atom-Konferenz offiziell eröffnet.
Weitere Infos zu Konferenz und Camp bei: www.bi-ahaus.de, www.sofa-ms.de
Die BI Ahaus rief dazu auf, massiven Widerstand gegen neue Atommüllfuhren nach Ahaus zu leisten. Allein aus La Hague sollen in den nächsten Jahren 150 Großbehälter mit stark verstrahltem Atommüll in die Leichtbauhalle nach Ahaus gebracht werden. Dazu kommen noch verstrahlte Anlagenteile aus deutschen AKWs.
Nach dem Maifest wollten sich viele Leute bei einem Spaziergang die Beine vertreten und umrundeten das Zwischenlager. Bei der Rückkehr stand schon die Polizei auf der Straße und wollte unbedingt Personalien haben. Das lehnten die SpaziergängerInnen ab. Also stellte die völlig überforderte Polizei willkürlich von vier Leuten die Personalien fest und veranstaltete ein größeres Durcheinander. Nur mit großer Mühe gelang es, die Polizei wieder zu beruhigen. Danach die klare Ansage: Wenn sich nochmal Leute am Zaun zeigen und die Personalienfeststellung verweigert wird, werden "notfalls" Hundertschaften rangekarrt und das Camp geräumt.
Die CampbewohnerInnen haben sich von dieser Kampfansage nicht einschüchtern lassen und haben guter Dinge den Abend verbracht. Aber weitere Unterstützung von außen ist dringend willkommen für die nächsten Tage, damit die Polizeistrategie nicht aufgeht.
Heute findet um 19 Uhr ein Open-Air-Konzert im Camp auf der BI Wiese (Schöppinger Straße) statt. Um 13 Uhr wird die Anti-Atom-Konferenz offiziell eröffnet.
Weitere Infos zu Konferenz und Camp bei: www.bi-ahaus.de, www.sofa-ms.de
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Ergänzungen
Openair
Also Spaß und Spannung garantiert...
kommt nach Ahaus zum Camp!
Pistolenhalfter geöffnet
Scheinbar zurückgepfiffen begnügte er sich anschließend damit, bei Tageslicht seine Metalltaschenlampe zu ziehen und als Schlagstock bereit zu halten. Später fotografierte er gezielt Personen vor dem BZA.
Dies zeigt die bekannte Grundeinstellung des "Ahauser Teamgreens" gegen Atomkraftgegner und pro BZA (Brennelemente-Zwischen-(End)-Lager Ahaus).