Anarchistischer 1.Mai in Strasbourg

Luisa Michael 01.05.2008 18:34 Themen: Soziale Kämpfe
Mehrere tausend Menschen gingen im französischen Strasbourg für ArbeitnehmerInnenrechte auf die Straße. Darunter 150 AnarchistInnen von beiden Seiten des Rheins, die unter dem Motto „Für selbstverwaltete Gewerkschaften! Für eine selbstverwaltete Gesellschaft“ demonstrierten.
Die anarchistische, nicht angemeldete Demo, zu der die Federation Anarchiste – Strasbourg und erstmals die Anarchistische Gruppe Ortenau aufgerufen hatten, ging in die Innenstadt, wo sie dann auf die Gewerkschaftsdemo traf und wie schon 2006 und 2007 in ihr einen eigenen schwarzroten Block bildete.
Mehrsprachige Slogans, Transparente, passende Musik und Flyer transportierten libertäre Ideen und Forderungen.
Ein weiterer Flyer machte auf den im April 2009 in Kehl und Strasbourg stattfindenden Jubiläumsgipfel der Nato aufmerksam.

Nach dem Ende der Großdemo ging es in einer Spontandemo zum autonomen Kulturzentrum Molodoi, wo es vegane Vokü gab und der Film „The Take“, der die Fabrikbesetzungen und das Selbstverwaltete Arbeiten in Argentinien behandelt, gezeigt wurde.
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Ergänzungen

WUNDERTASISCH

Suden 01.05.2008 - 20:41
Eine gelungene demo, alledings weniger leute als wir aus süddeutschland uns erhofft hatten,
allerdings muss man betonen dass die atmosphäre super war, und auch entgegen unserer aerwartung, da wir deutsche verhältnisse gewöhnt sind, keine bullen (allerhöchstens 20) da warn, die sogar gegen unsere spaontandemo nichts taten, und sich super deeskalierend verhalten haben(könn sich die deutschen bullen mal ne scheibe abschneiden.
es war super, adnke nocheinmal an alle straßburger, die alles super organisiert hatten.

MERCI STRAßBURG!!!!!!!!!

grenzen weg!

errico 02.05.2008 - 10:54
ja, die demo sehe ich auch als gelungen an. dass sich dieses jahr eher weniger menschen aus deutschland am anarchistischen block beteiligten, lag sicher auch an den wichtigen antifa-demos im rheinneckarraum.
zum thema "danke strasbourg": das ganze wurde explizit von französischen und deutschen genossInnen organisiert. alle flugis waren zweisprachig, das fronttranspi ebenso.die idee dahinter ist, dass wir nicht gewillt sind, die künstliche grenzen zwischen den ländern zu akzeptieren: der rhein ist ein fluss und sonst nix. sprachbarrieren kann mensch mit ein bischen gutem willen überwinden. und das taten wir nun schon zum vierten mal: 2006 (1.mai, anto-atom-demo), 2007 und 2008.
ein weiteres wichtiges thema für die grenzignorierende zusammenarbeit wird der natogipfel 2009 in kehl und strasbourg sein.

für eine welt ohne nationen.
für die anarchie!

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super sache

stresslinger 02.05.2008 - 23:00
wir bedanken uns für die super organisation, gastfreundlichkeit und verpfelgung.

so muss das sein. wir waren total positiv überrarscht.

freuen uns aufs nächste jahr.


grüße an unsere anarchistischen genossen aus straßbourg und ortenau/offenburg

eure stresslinger