Walpurgisnacht-Feuer in Berlin, trotz Verbote

Otonom 01.05.2008 11:23 Themen: Freiräume
Trotzdem die Polizei schon in der Walpurgisnacht mit einem massiven Aufgebot in fast allen Stadtteilen in Berlin präsent war, brannte hier und da etwas, da Walpurgisnachtfeuer verboten waren.
Mauerpark

Im Mauerpark in Berlin/Prenzlauer Berg war alles massiv abgesperrt, der Mauerpark war mit Flutlicht ausgeleuchtet. Obwohl es anfangs hieß, dass zwei Walpurgisnacht Feuer von 21-23 Uhr erlaubt seien, hatte dies der Bürgermeister vom Prenzlauer Berg am 30.4. plötzlich wieder verboten. Die Polizei und sämtliche Zivi-Bullen Formationen waren ausserhalb und innerhalb des Parks präsent, die angekündigten Flaschensammler waren auch zugegen, es waren im Eingangsbereich zahlreiche Flaschencontainer aufgestellt. Der Mauerpark war komplett mit Absperrgittern umringt.

Viele Menschen die keinen Bock auf eine von Bullen kontrollierten Walpurgisnachtfeier hatten, versammelten sich auch ausserhalb des Geländes um zu Feiern. Ca. 3000 Menschen feierten in und am Mauerpark.

Nachdem nach 23 Uhr immer wieder die Feuer im Park angezündet wurden, weil vielen das neuerliche Verbot nicht bekannt war, schritten die Brandenburger Polizeieinheiten ein. Es kam zu Flaschen und Steinwürfen. Später brannten in der Gegend noch zwei Autos aus, als Protest gegen die Polizeikontrolle und das repressive Vorgehen gegen Feiernde. Es gab über 24 Festnahmen und zahlreiche Platzverweise. Angeblich gab es mehrere verletzte PolizistInnen, die Walpurgisnacht und der 1. Mai ist für viele von ihnen oft lediglich ein guter Vorwand für Krankschreibungen.


Boxhagener Platz /Friedrichshain

Auch hier war schon tagsüber alles mit Bullen voll und die Absperrgitter wurden aufgestellt.
Trotzdem feierten im Nordkiez und am Boxhagener Platz zahlreiche Menschen. Ungeführ 300 bis 400 Leute ließen sich die Feierlaune am Boxhagener Platz nicht verderben. Auch hier waren viele Zivibullen usw. unterwegs. Auch hier soll es Platzverweise gegeben haben.


Viktoriapark / Kreuzberg 61

Auch hier, auf dem "Kreuzberg" genannten Hügel im Viktoriapark, feierten wie jedes Jahr hunderte Jugendliche in den 1. Mai hinein. Im letzten Jahr gab es hier Ausschreitungen (  http://youtube.com/watch?v=bOrkuJL-jjY [Youtube Clip 2007]). Da das Gelände sehr unübersichtlich und nicht befahrbar ist und, mit zahlreichen Hügeln und Bäumen und dadurch auch dunkel (weil noch nicht mit Flutlicht ausgeleuchtet), haben es die Bullen auf dem Geländer sehr schwer. Eine Hundertschaft Polizei stand unterhalb des Geländes, in der Nähe war auch ein Wasserwerfer postiert. Das Fest im Vicoriapark ist nicht angemeldet sonder spontan, es werden zahlreiche Feuer entzündet, Leute machen Musik und bringen Ghettoblaster mit, Leute jonglieren, usw. - eine ausgesprochen unkommerzielle Parkfeier und cooler Insider-Treff für die Walpurgisnacht.

Trotzdem ließen es sich die Kölner Bullen nicht nehmen, immer wieder kleinere Feuer auszumachen, jedoch war in diesem Jahr Deeskalation angesagt, nachdem im letzten Jahr die Berliner Bullen über die Stränge geschlagen hatten und es dadurch eskalierte.

Nachdem nach Mitternacht immer mehr Jugendliche in den Park strömten zogen die Bullen nach und nach immer mehr zusammen und wagten sich in die Feiernden hinein, um diese dazu zu bewegen manches Feuer auszumachen, oder es nicht zu groß werden zu lassen.

Aus Protest gegen diese deutsche Ordnungswut kam es zu kleineren Bränden von einem Sofa und von Müllcontainern in der Umgebung des Viktoriapark.
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Ergänzungen

Foto: Viktoriapark in Kreuzberg 61

Otonom 01.05.2008 - 11:46
Ach so, das Foto ist natürlich nicht vom Mauerpark sondern vom Viktoriapark (30. April 2008) in Kreuzberg 61.

Boxhagener Platz / F`Hain sollten Leute ergänzen die mehr wissen, wie es zu späterer Stunde war, es waren wohl mehr als 400 da.

Protest? Glaub ich nicht!

Ewgeni C. 01.05.2008 - 14:08

"Später brannten in der Gegend noch zwei Autos aus, als Protest gegen die Polizeikontrolle und das repressive Vorgehen gegen Feiernde."

Wie stupfsinnig ist das denn? Ein Satz ohne jegliche Logik.
Ich war da. Hunderte gelangweilter Menschen, die sich anstandslos in die Schlange einreihten, um in den hell erleuchteten Mauerpark reingelassen zu werden. (Warum hat keiner Eintritt verlangt?) Natürlich wurde das Bier vorher abgegeben. Menschen, die davon gehört haben, dass im Mauerpark immer was tolles los ist, kommen dahin, um festzustellen, dass da keiner feiert. Wie schon seit Jahren.
Und jetzt zum Eingangssatz. Na klar. Protest gegen die Polizeikontrolle und Vorgehen gegen die Feiernde. Dass ich nicht lache. Wenn ich feiern gehe, dann nehme ich natürlich meinen Brandbeschleuniger mit und zünde ein paar alte Autos an, um deren Besitzern zu zeigen, wie unzufrieden ich doch mit der Polizei bin.
Wenn ich sowas lese, kommt mir alles hoch. Was wollen diese Idioten in meinem Bezirk? Dass ein Auto evtl. Existenzgrundlage für manche sein könnte, darüber machen sich die Feuerleger keinen Kopf. Das hat ja was mit nachdenken zu tun. Und das ist ja bekanntlich spießig und kleinbürgerlich.

Nicht dass ich hier misdsverstanden werde. Ich unterstütze politisches Engagement. Es ist nie dringender gewesen als jetzt sich politisch aktiv zu zeigen. Was aber seit einigen Jahren schon als politische Äußerung verkauft wird, dreht mir den Magen um. Es gibt so viele Probleme in unserer Gesellschaft, bei denen es notwendig ist, die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf sie zu lenken: Der ausgebrochene Sicherheitswahn, die soziale Schieflage, die steigende Armut trotz sinkender Arbeitslosenzahlen, Bildungsmisere, Entmenschlichung der Gesellschaft, Kriegseinsätze der Bundeswehr und, und, und...
Allerdings bedarf es ein wenig mehr als ein paar Autos anzuzünden, um Bewegung in die Sache zu bekommen.

Berlins Polizeipräsident Glietsch angegriffen

Tagesschau 01.05.2008 - 22:12
Nach mehreren friedlichen 1. Mai-Demonstrationen und Volksfesten ist es am Abend im Berliner Stadtteil Kreuzberg doch noch Ausschreitungen gekommen. Berlins Polizeipräsident Dieter Glietsch wurde von Demonstranten der linken Szene bedrängt und mit Bier bespritzt. Nachdem er von Beamten in einen Mannschaftswagen gebracht worden war, wurde das Fahrzeug mit Flaschen, Steinen und Stühlen beworfen.

Festnahmen in Berlin

Infokiosk 01.05.2008 - 22:15
Polizisten wehrten die Angreifer auf den Polizeipräsidenten mit Pfefferspray ab.

Kurz darauf flogen auch an anderen Stellen Flaschen, Steine und Fahrräder auf Beamte und Einsatzwagen. Die Polizei holte Randalierer gezielt aus der Menge. Sie wurden festgenommen. In den Vorjahren war am Abend des 1. Mai in der Hauptstadt immer wieder Gewalt aufgeflammt. Mehrere tausend Mitglieder der linken Szene waren am Abend mit roten Fahnen durch den Stadtteil Kreuzberg gezogen – ihr Motto: "Zusammen kämpfen gegen Kapital und Krieg".

Die Lage beruhigte sich angeblich schnell wieder. Die Demonstranten verstreuten sich in der bunten Straßenparty "Myfest" der Anwohner rund um den Mariannenplatz.

Die diesjährige Walpurgisnacht verlief trotz einiger Zwischenfälle weitgehend störungsfrei. Laut Polizei war es die friedlichste Walpurgisnacht seit 14 Jahren. Das erste Mal habe es 1995 Ausschreitungen in der Walpurgisnacht am Kollwitzplatz gegeben. Dieses Mal wurden 24 Randalierer festgenommen. Im Vorjahr waren es noch knapp 120 gewesen. 13 Beamte wurden in der Nacht zum Donnerstag verletzt. Ein Polizist kam ins Krankenhaus.

Betroffene oder ZeugInnen

nrpr 01.05.2008 - 22:34
Betroffene und ZeugInnen von Festnahmen oder Mißhandlungen durch die Polizei sollten sich melden beim

Ermittlungsausschuss Berlin (EA)
Gneisenaustraße 2a
Mehringhof
10961 Berlin
U-Bahnhof Mehringdamm
Tel.: 030 - 692 22 22
persönlich zu erreichen: jeden Dienstag von 20:00 bis 22:00

Betroffene und ZeugInnen

rptp 01.05.2008 - 22:36
Betroffene und ZeugInnen von Festnahmen oder Mißhandlungen durch die Polizei sollten sich melden beim

Ermittlungsausschuss Berlin (EA)
Gneisenaustraße 2a
Mehringhof
10961 Berlin
U-Bahnhof Mehringdamm
Tel.: 030 - 692 22 22
persönlich zu erreichen: jeden Dienstag von 20:00 bis 22:00

Flaschenwürfe in Kreuzberg

Berlin online 01.05.2008 - 22:41
Auch der U-Bahnhof Kottbusser Tor wurde zeitweise geschlossen. Auf anderen Straßen flogen ebenfalls Steine. Ein Container mit Altglas wurde an der Skalitzer Straße umgestoßen. Nach Angaben des Polizeisprechers gab es mehrere Festnahmen. Eine genaue Zahl nannte er zunächst nicht. Polizeisprecher Frank Millert sagte dem RBB zwei Stunden vor Mitternacht, es habe mehrere Vorfälle gegeben. Rund um die Skalitzer Straße herrsche eine «gespannte Atmosphäre». Er hoffe, dass bald wieder Ruhe einkehre. Die Polizei stelle sich aber darauf ein, dass am späten Abend oft auch Dinge geschehen, die dem Alkohol geschuldet seien.

Zuvor hatten an der so genannten Revolutionären 1.Mai-Demonstration nach Polizeiangaben mehrere Tausend Menschen teilgenommen. Die Veranstalter sprachen am späten Abend von bis zu 12 000 Teilnehmern. Der Polizei zufolge gab es kleinere Ausschreitungen und Rangeleien. Außerdem hatten Sicherheitskräfte ein Fast-Food-Restaurant und Supermärkte, an denen der Zug vorbeiführte, besonders geschützt.

Bis zum Einbruch der Dunkelheit waren die Demonstrationen zum Tag der Arbeit friedlich verlaufen. Durch den Bezirk Kreuzberg-Friedrichshain zogen im Laufe des Tages mehrere Aufzüge linker Gruppen. Insgesamt waren bei den Feiern und Demonstrationen in Berlin den Angaben zufolge rund 4700 Beamte im Einsatz, darunter Einsatzkräfte aus Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Bremen, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern.

Angriff?

Ich bin ein Polizeiknüppel 01.05.2008 - 23:26
Wer weiß mehr über die Glietsch-Geschichte?
Was genau geschah? ("bedrängen" und "mit Bier bespritzen" klingt anders als "Angriff")
Geschah es im Zusammenhang mit der 18 Uhr-Demo?

Hier ein Foto

Rescueman 01.05.2008 - 23:39
Nach mehreren friedlichen 1.Mai-Demonstrationen und Volksfesten kam es am späten Abend auch im Berliner Stadtteil Kreuzberg zu Ausschreitungen. Augenzeugenberichten zufolge wurde auch das Auto von Polizeipräsident Dieter Glietsch angegriffen. Es seien Flaschen geflogen, bestätigte ein Polizeisprecher. Glietsch hatte sich ein Bild von der Lage verschaffen wollen. Die Polizei setzte Pfefferspray gegen die Angreifer ein. Auf anderen Straßen flogen Steine.

1. Mai Berlin: Größere Krawalle

- 01.05.2008 - 23:41
Fehleinschätzung der Polizei: Der diesjährige 1. Mai in Berlin-Kreuzberg wurde doch gewalttätiger als angenommen. Erstmals seit Jahren km es wieder bei der Revolutionären 1. Mai Demo (18h) zu Auschreitungen. So wurde am Lausitzer Platz ein Einsatzfahrzeug der Polizei (Wanne) gesmasht, worauf es fliehen musste. Vom Lausitzer Platz bis zum Kottbusser Tor zog die Demo dann recht zügig, indem sie noch 4 weitere Polizei-Wannen angriff. Die Polizei war überrascht (schließlich kommt es seit Jahren erst abends wenn es dunkel ist zu Auschreitungen (angeblich von vorwiegend migrantischen Jugendlichen)) und somit erst total übervordert. Die meisten Demonstrationsteilnehmer vermummten sich ab dem Lausitzer Platz. Um es kurz zu machen: Es entwickelte sich aus dem riot noch eine Sponti quer übers "myfest" bei dem anrückende Hundertschaften erst verbal, dann aber auch mit Flaschen attackiert wurden. Der rbb spricht von einer "Gewaltexplosion in Berlin-Kreuzberg", u.a. soll Polizeichef Dieter Glietsch (zuständig für die bundesweit bekannten Schläger-Trupps 23.Ehf und 21.Ehf), genauer die Wanne in der er gastierte, von Autonomen angegriffen worden sein. Dazu muss noch gesagt werden, dass Glietsch dieses Jahr besonders dreist seinen 1. Mai Spaziergang ausgerechnet am Heinrichplatz (Herzstück von Kreuzberg 36) ausführen wollte. Dort kam es dann auch zu diesem Zwischenfall.  http://www.rbb-online.de/_/nachrichten/politik/beitrag_jsp/key=news7389673.html
Der rbb berichtet weiter:
"Polizisten wehrten die Angreifer mit Pfefferspray ab. Wenig später wurden Polizisten am Görlitzer Bahnhof angegriffen. Autonome warfen Steine, Fahrräder und Flaschen. Auch an der Ecke Mariannenstraße/Skalitzer Straße flogen Steine gegen Polizisten."
Bleibt abzuwarten, wie die bürgerliche Presse (und die berliner autonome Linke) den 1. Mai 2008 interpretieren und publizieren. Dieses Jahr wird es meiner Meinung nach etwas schwieriger, die riots auf unpolitische Jugendliche ausm Kiez zu schieben, da der erste riot ja aus dem Frontblock der 18h-Demo gestartet wurde. Spätabends (ab 21h) waren es natürlich auch wieder viele nicht so politische Kids, die den 1. Mai "feierten".

Maikrawalle in Hamburg und Berlin

zdf, heute.de 02.05.2008 - 00:06
Am Rande von rechtsextremen Aufmärschen in Nürnberg und Hamburg hat es Krawalle gegeben. In Berlin, wo es zunächst ruhig geblieben war, gab es am Abend des 1. Mai heftige Auseinandersetzungen und einen Bier-Angriff auf den Polizeipräsidenten.

Bei einer Demonstration in Kreuzberg mit mehreren tausend Teilnehmern kam es gegen 20.30 Uhr zu Krawallen, nachdem Polizeipräsident Dieter Glietsch aufgetaucht war. Autonome machten Jagd auf Glietsch und bespritzten ihn mit Bier. Der Polizeipräsident wurde daraufhin von Personenschützern in Sicherheit gebracht und mit einem Kastenwagen der Polizei weggefahren. Die Autonomen bewarfen daraufhin den Wagen mit Flaschen, Steinen und Stühlen.

In der Folge wurden dutzende Demonstranten festgenommen, eine genaue Zahl konnte die Polizei zunächst nicht nennen. Der Angriff auf den Polizeipräsidenten sei glimpflich verlaufen. Sowohl bei der Polizei als auch bei den Demonstranten gab es Verletzte, auch hier gab es zunächst keine Zahlen.

Re: 1. Mai Berlin: Größere Krawalle

Icke 02.05.2008 - 01:09
Da wird ein bischen Geschubse mal wieder zu "Riots" hochstilisiert. Man merkt, daß da jemand noch nie Riots miterlebt hat. Auch die Deutung der Ereignisse ist niedlich. Jeder 1.Mai ist anders und jesdesmal bestimmen andere Dynamiken und Gruppen den Verlauf. Heute abend waren es erst vielleicht ein paar Linke und Punks, doch später überwiegend besoffene Schulklassen aus Wessiland, die Hooligangesänge anstimmten und im Suff kaum noch stehen konnten. Aber träum weiter deine feuchten Träume.

Riot...

Warhead 02.05.2008 - 07:50
...wowowo??
Es gab keinen Riot.
Was ein paar unverbesserliche Euphemisten da Riot nennen,waren ein paar unkonzertierte,chaotisch ablaufende Aktionen in deren Folge ein paar Sachen kaputtgemacht wurden und Leute ohne Ende abgegriffen worden sind...während zu gleicher Zeit,praktisch nur einen Steinwurf entfernt,der Potsdamer Platz von nur drei heroischen Sixpacks bewacht wurde

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