Verletzte bei Antispe-Aktion in Dortmund
Heute trafen sich ca. 60 Aktivistinnen und Aktivisten um eine spontane Demonstration gegen den Circus "Paul Busch" zu veranstalten, da dort immer noch Tiere in kleinen Käfigen gehalten und ausgebeutet werden. Der aus Münster stammende Circus fiel schon öfters durch negatives Verhalten gegenüber Tieren auf. Aktuell werden Braunbären, Löwen, Alligatoren sowie ca. 30 Huftiere (Pferde, Ziegen etc.) im Circus gehalten.
Nach wir uns an der Haltestelle "Brunnenstraße" trafen, ging es auch los. "Bewaffnet" mit Fahnen und Transpis machten wir uns auf den Weg, die Demo ging die Bornstraße runter, wo wir einen erheblichen Stau verursachten, dann bogen wir in die Eisenstraße ein und kamen über die Ebertstraße am Circus an, bis dahin immer noch ohne Polizei. Als wir dann auf dem Festplatz ankamen und anfingen mit Parolen unser Anliegen den Circusangestellten nahe zu bringen kamen ca. 15 Männer mit Eisenstangen und Holzlatten bewaffnet auf uns zu, woraufhin auch wir unsere mitgebrachten Notwehrgegenstände zogen. Als die Männer jedoch merkten das wir in der absoluten Überzahl waren zogen sie sich langsam zurück. Wir gingen bis zum Circus-Eingang und wollten zu den Tieren um nach ihnen zu schauen, doch was dann geschah war der absolute Wahnsinn:
Ein älter Mann kam mit einem Braunbären an der Leine, der die Zähne fletschte auf uns zu. Wir schritten zurück und hörten schon Sirenen. Der Mann begann uns zu beleidigen.
In dem Moment kam auch schon die Hundertschaft an die uns einkesselte. Nach stichprobenartigen Ausweiskontrollen durften alle in kleinen Gruppen nach Hause. Gegen den Mann wurde Anzeige wegen Bedrohung, Beleidigung und versuchter Körperverletzung gestellt.
Wir möchten uns bei den Helferinnen und Helfern aus RE, GLA und BO bedanken.
Nach wir uns an der Haltestelle "Brunnenstraße" trafen, ging es auch los. "Bewaffnet" mit Fahnen und Transpis machten wir uns auf den Weg, die Demo ging die Bornstraße runter, wo wir einen erheblichen Stau verursachten, dann bogen wir in die Eisenstraße ein und kamen über die Ebertstraße am Circus an, bis dahin immer noch ohne Polizei. Als wir dann auf dem Festplatz ankamen und anfingen mit Parolen unser Anliegen den Circusangestellten nahe zu bringen kamen ca. 15 Männer mit Eisenstangen und Holzlatten bewaffnet auf uns zu, woraufhin auch wir unsere mitgebrachten Notwehrgegenstände zogen. Als die Männer jedoch merkten das wir in der absoluten Überzahl waren zogen sie sich langsam zurück. Wir gingen bis zum Circus-Eingang und wollten zu den Tieren um nach ihnen zu schauen, doch was dann geschah war der absolute Wahnsinn:
Ein älter Mann kam mit einem Braunbären an der Leine, der die Zähne fletschte auf uns zu. Wir schritten zurück und hörten schon Sirenen. Der Mann begann uns zu beleidigen.
In dem Moment kam auch schon die Hundertschaft an die uns einkesselte. Nach stichprobenartigen Ausweiskontrollen durften alle in kleinen Gruppen nach Hause. Gegen den Mann wurde Anzeige wegen Bedrohung, Beleidigung und versuchter Körperverletzung gestellt.
Wir möchten uns bei den Helferinnen und Helfern aus RE, GLA und BO bedanken.
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Ergänzungen
Verletzte!
antispe von rechts
Antispezifisten?
Aber ... diese Anmerkung zielt nicht darauf ab, sich in den Chor derjenigen einzugliedern, die Speziesismus gutheißen. Es ist schade, dass darüber warum gegen einen Zirkus demonstriert wurde kaum etwas zu erfahren ist, allerdings ist das was geschrieben wurde nicht gerade als dezidiert antispeziesistisch zu deuten. Es ist verständlich, dass von den gewalttätigen Übergriffen von Zirkusangestellten gegen AktivistInnen berichtet wird - nicht dass dies etwas ungewöhnliches ist, auch nicht dass nichtmenschliche Individuen dafür benutzt werden -, allerdings fällt es doch ins Auge, dass über die Gewalt gegen die nichtmenschlichen Tiere kaum ein Wort verloren wird. Und wenn dann hervorgehoben wird, dass der Zirkus "schon öfters durch negatives Verhalten gegenüber Tieren auf[fiel]", dann wirft sich doch die Frage auf inwiefern sich diese "Antispe-Aktion" von einer Tierschutzaktion unterscheidet? Eine antispeziesistische Position wäre doch gerade die, die nicht die Art der Tierhaltung oder des Verhaltens gegenüber nichtmenschlichen Tieren in den Fokus der Kritik rückt, sondern die Ausbeutung der Tiere an und für sich. Durch welches "negative Verhalten gegenüber Tieren" ist der Zirkus denn aufgefallen bzw. inwiefern wäre ein "Verhalten gegenüber Tieren" von einem Zirkus der Tiere hält, vorführt, ... (kurz: benutzt/ausbeutet) nicht als negativ zu benennen? Hier wird lediglich die Art der Haltung bzw. Behandlung skandalisiert? Ist ein solches Vorgehen als antispeziesistisch zu benennen? Und es kann ja wohl kaum die Aktionsform an und für sich sein, die eine Aktion als antispeziesistisch auszeichnet?
Hier noch ein Link zu einem Flugblatttext einer (kleinen) abolitionistischen antispeziesistischen Gruppe zum Thema Zirkus
nicht-menschliche tiere
aus biologischer sicht, darf der kreationismus zum glück angezweifelt werden, da menschen sich in die lage versetzt haben, das biologische erbgut verschiedener spezies miteinander zu vergleichen und übereinstimmungen zu finden. dies ist ein wesentlicher beweis dafür, dass menschen dem tierreich zu zuordnen sind und kein für sich stehendes taxonomisches reich bilden. im unterschied dazu ist die leistung, die dem vorangestellt ist eben gerade nicht das spezifische alleinstellungsmerkmal der menschlichen art, sondern lediglich ein spezialisierungsphänomen der evolution, um sich an seine umwelt anzupassen.
mit dieser einordnung stehen die menschen den huftieren im übrigen näher als z.B. einer bohnenpflanze oder einem fliegenpilz.
natürlich gibt es zwischen menschen und anderen tierarten wesentliche unterschiede. allerdings geht die antispeziesistische theorie davon aus, dass dies keine unterschiede sind, die die berechtigung zur herrschaft über andere tiere ableiten. der antispeziesismus beruft sich dabei auf die gleichen theoreme wie der antirassismus oder antisexismus, nämlich das es nicht legitim ist, andere individuen aufgrund einer in bewertung genommenen unterschiedlichkeit und daraus resultierenden schlussfolgerung zu diskriminieren. dennoch gibt es auch wesentliche unterschiede zu den anderen -ismen, da der antispeziesismus nicht die vollständige gleichsetzung von menschen und und anderen tieren fordert. er bleibt dabei relativ allgemeingültig diffus, in dem er herrschaft über andere infrage stellt, ausbeutungsmechanismen ablehnt, das recht auf körperliche unversehrtheit und auf befriedigung grundsätzlicher artgemäßer bedürfnisse im zusammenleben mit anderen individuen einfordert. natürlich bleibt auch der antispeziesismus widersprüchlich und bisweilen utopisch, was aber möglicherweise eher den tradierten verhaltens- und denkweisen entspringt, die eine veränderte haltung der menschlichen gesellschaft zu ihren mitlebewesen für unmöglich oder unnötig halten.
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
nix united — nackensteak-antifa
@Nackensteakantifa — anarchistischer Antifa
der kampf geht weiter — (muss ausgefüllt werden)
verletzte — häh
Verletzungen — Dr. Peng
?? — (a)bc
Dortmund hat andere Probleme — Antifaschist
Braunbären, Löwen, Alligatoren...... — RedZack
Naziposting löschen! — skfh
Wie lächerlich — ist
Ist doch super — mein braunbär isst hanuta
Huftiere — Kai-Dortmund
kein Aktionismus wegen Nazis ? — Ich
Tiere sind zum essen da! — ---
@"Schnitzel-Antifas" und "Antispes" — Hans aus Hsh
wg. huftieren — wiederkäuer
Skepsis — Veganer_innen aus Do
Naja man weiss ja wo der Vegetarismus herkomm — Miet Loff
@Genosse Miet Loff — ...
OinkOink — Grunz
ich weigere mich .... — mensch
Raubtiere und Fluchttiere — ...
"nichtmenschliche Tiere"... — AntiSpe
schrecklich, schrecklich.... — Horst Hummel
our future is at steak — ...
Empfehlenswert für alle — zentralrat der ex-antispezieisten
Gewaltfrage — Marius
tut nix — zur sache
@marius — antifa
@AntiSpe — BluB