Neues von Opel Bochum 27.4.2008
Aktuelle News von Opel Bochum mit interessanten Anlagen für interessierte Kollegen, vor allem in anderen Werken.
Neues von Opel Bochum 27.4.08
In der Betriebsratssitzung am 14.4. hat Herr Vieth erklärt, dass sie tatsächlich „100 Leute zu viel“ abgebaut haben. Der dadurch entstandene Personalmangel wird nun mit Leiharbeitern aufgestockt. Durch weitere KVP Maßnahmen sollen aber auch diese überflüssig werden und soll weiteres Personal abgebaut werden
Am 15.4. waren 16 Kollegen (ca. 50%) aus dem Türmodul/B-Schicht in der großen Pause bei Werksdirektor Fechtner. Sie haben gegen die geplante Auslagerung protestiert und erklärt, dass sie einen Betriebsübergang nicht mitmachen werden. Eine entsprechende Unterschriftensammlung wurde von allen drei Schichten bereits an den Betriebsrat gegeben. Fechtner fühlte sich „überfallen“ und erklärte dass die Auslagerungen Bedingung für das neue Modell seien, „aber ich kann auch sofort einen Brief nach Zürich schreiben, dass wir das neue Modell nicht wollen, wenn sie die Bedingungen nicht akzeptieren.“ Diese Erpressung wurde von den Kollegen zurückgewiesen.
Bei der Delegiertenwahl der IGM-Delegierten von Opel wurden 29 Kolleginnen und Kollegen gewählt. Hier die ersten 5 Plätze: 1. Dirk Bresser, 2.Peter Gabriel, 3. Annegret Gärtner-Leymann, 4. Peter Rösler, 5. Rolf Plumhoff-Klein. Von der Liste „WIR“ des Betriebsratsvorsitzenden wurden nur 3 Kollegen gewählt: Klaus Hemmerling (Platz 24), Rainer Einenkel (Platz 27), Franco Biaggiotti (Platz 28).
In der Betriebsratssitzung am 21.4. stimmte der Betriebsrat dem Antrag der § 90er Kommission zu (liegt bei) und richtete eine Verhandlungskommission für die Bedingungen der Auslagerungen ein. Es gab drei Gegenstimmen (Felder, Gärtner, Szczeblewski)
Am 25.4.08 beschloss der BR mit 11 Gegenstimmen und einer Enthaltung die Absprache Nr.3/2008 „Absicherung Brasilienvolumen“. Für die Zusicherung des zusätzlichen Volumens („bis zu 530.000“) wurde eine Vorabzustimmung zu Mehrarbeit und Regelarbeit bis zu 20% der Belegschaft gegeben und einer Ausweitung der Leiharbeiter zugestimmt. Demnach darf der Anteil der Leiharbeiter bei Powertrain für den Zeitraum des Brasilienvolumens 10% betragen und diese Leiharbeiter werden nicht auf die für das gesamte Werk geltende Quote von 250 Leiharbeitern angerechnet. D.h. auch für Werk 1 eine Erhöhung der Anzahl der Leiharbeiter.
In der Sitzung erklärte R. Einenkel, dass am Di. 29.4. der europäische Rahmenvertrag zu Delta II in Rüsselsheim unterschrieben werden soll. Er selbst hat erklärt, den Vertrag nur zu unterschreiben, wenn er in deutscher Sprache vorliegt (bisher nicht der Fall). Bestandteil des Vertrages sollen die in den einzelnen Werken abgeschlossenen Verträge sein, u.a. der „Letter of Intent“ für Bochum! Rainer Einenkel hat gegenüber Klaus Franz erklärt, dieser sei in Bochum noch nicht beschlossen. Laut Rainer Einenkel gibt es nun aus der Delta Group Bestrebungen „dass Bochum aus dem ganzen Paket rausfliegt“ und von Seiten der Unternehmensleitung in Zürich die Aussage „wenn BO nicht zustimmt wird der ganze Vertrag nicht unterschrieben und BO ist schuld“. Es steht die Vermutung dass unter diesem Druck nun der Letter of Intent überfallartig durchgepeitscht werden soll.
-------------------------------------- selbst aktiv, wählt Offensiv!!! ----------------------------
In der Betriebsratssitzung am 14.4. hat Herr Vieth erklärt, dass sie tatsächlich „100 Leute zu viel“ abgebaut haben. Der dadurch entstandene Personalmangel wird nun mit Leiharbeitern aufgestockt. Durch weitere KVP Maßnahmen sollen aber auch diese überflüssig werden und soll weiteres Personal abgebaut werden
Am 15.4. waren 16 Kollegen (ca. 50%) aus dem Türmodul/B-Schicht in der großen Pause bei Werksdirektor Fechtner. Sie haben gegen die geplante Auslagerung protestiert und erklärt, dass sie einen Betriebsübergang nicht mitmachen werden. Eine entsprechende Unterschriftensammlung wurde von allen drei Schichten bereits an den Betriebsrat gegeben. Fechtner fühlte sich „überfallen“ und erklärte dass die Auslagerungen Bedingung für das neue Modell seien, „aber ich kann auch sofort einen Brief nach Zürich schreiben, dass wir das neue Modell nicht wollen, wenn sie die Bedingungen nicht akzeptieren.“ Diese Erpressung wurde von den Kollegen zurückgewiesen.
Bei der Delegiertenwahl der IGM-Delegierten von Opel wurden 29 Kolleginnen und Kollegen gewählt. Hier die ersten 5 Plätze: 1. Dirk Bresser, 2.Peter Gabriel, 3. Annegret Gärtner-Leymann, 4. Peter Rösler, 5. Rolf Plumhoff-Klein. Von der Liste „WIR“ des Betriebsratsvorsitzenden wurden nur 3 Kollegen gewählt: Klaus Hemmerling (Platz 24), Rainer Einenkel (Platz 27), Franco Biaggiotti (Platz 28).
In der Betriebsratssitzung am 21.4. stimmte der Betriebsrat dem Antrag der § 90er Kommission zu (liegt bei) und richtete eine Verhandlungskommission für die Bedingungen der Auslagerungen ein. Es gab drei Gegenstimmen (Felder, Gärtner, Szczeblewski)
Am 25.4.08 beschloss der BR mit 11 Gegenstimmen und einer Enthaltung die Absprache Nr.3/2008 „Absicherung Brasilienvolumen“. Für die Zusicherung des zusätzlichen Volumens („bis zu 530.000“) wurde eine Vorabzustimmung zu Mehrarbeit und Regelarbeit bis zu 20% der Belegschaft gegeben und einer Ausweitung der Leiharbeiter zugestimmt. Demnach darf der Anteil der Leiharbeiter bei Powertrain für den Zeitraum des Brasilienvolumens 10% betragen und diese Leiharbeiter werden nicht auf die für das gesamte Werk geltende Quote von 250 Leiharbeitern angerechnet. D.h. auch für Werk 1 eine Erhöhung der Anzahl der Leiharbeiter.
In der Sitzung erklärte R. Einenkel, dass am Di. 29.4. der europäische Rahmenvertrag zu Delta II in Rüsselsheim unterschrieben werden soll. Er selbst hat erklärt, den Vertrag nur zu unterschreiben, wenn er in deutscher Sprache vorliegt (bisher nicht der Fall). Bestandteil des Vertrages sollen die in den einzelnen Werken abgeschlossenen Verträge sein, u.a. der „Letter of Intent“ für Bochum! Rainer Einenkel hat gegenüber Klaus Franz erklärt, dieser sei in Bochum noch nicht beschlossen. Laut Rainer Einenkel gibt es nun aus der Delta Group Bestrebungen „dass Bochum aus dem ganzen Paket rausfliegt“ und von Seiten der Unternehmensleitung in Zürich die Aussage „wenn BO nicht zustimmt wird der ganze Vertrag nicht unterschrieben und BO ist schuld“. Es steht die Vermutung dass unter diesem Druck nun der Letter of Intent überfallartig durchgepeitscht werden soll.
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Ergänzungen