Emsland - Protest gegen Kohlekraft
Der Widerstand in der Region gegen das geplante Kohlekraftwerk in Dörpen verstärkt sich. An vielen Orten im nördlichen Emsland wird mit Schildern darauf aufmerksam gemacht, dass ein Klimakiller, wie in Dörpen geplant, einfach Irrsinn ist.
Seit dem Jahr 2007 formiert sich zunehmend eine Protestbewegung in der sehr konservativ geprägten Region.
Seit dem Jahr 2007 formiert sich zunehmend eine Protestbewegung in der sehr konservativ geprägten Region.
Saubere Kohle – ist eine dreckige Lüge!
Neben dem immensen Co2-Ausstoß (Jährlicher Ausstoß des Kraftwerks entspricht dem von ca. 1,75 Millionen Pkws) ist auch die Belastung für Mensch, Tier und Natur nicht zu unterschätzen, so befindet sich im Rauchgas: Kohlenmonoxid, Stickstoffoxide, Schwefeldioxid, Feinstaub sowie giftige Schwermetalle wie z.B. Quecksilber. Folgen werden Krankheit und Saurer Regen sein. Außerdem ist die Flugasche, die Kohlekraftwerke ausstoßen, radioaktiv – wenn auch nur in äußerst geringem Maße.
Der Jahresbedarf des Kraftwerkes mit 2,3 Millionen Tonnen Steinkohle soll durch billige Kohle aus Übersee gedeckt werden. Doch wie wird diese Kohle abgebaut und wie sehen die Arbeitsbedingungen dort aus (Südafrika)?
Die Macht der Konzerne
Der Berner Energiekonzern BKW Energie AG ist Investor will nun aber nach politischen Druck aus der Schweiz seine Beteiligung an dem Projekt reduzieren und sucht Partner.
Doch der Strommarkt an sich ist problematisch. Die Stromkonzerne haben zu viel Macht. Eon, Vattenfall, RWE und EnBW teilen sich den Strommarkt untereinander auf. Sie waschen sich zwar grün und klimafreundlich doch mit ihnen wird es weder eine soziale Stromversorgung noch einen wirksamen Klimaschutz geben.
Vernünftiger wäre es allemal die Konzerne wirklich zu enteignen und die Netze in die öffentliche Hand zu überführen. Die Strom- und Gasnetze müssen den privatwirtschaftlichen Interessen entzogen werden. Die Versorgungsstruktur muss auf Energieeffizienz und erneuerbare Energien hin umgebaut und dezentral ausgerichtet werden.
Demokratie? – geht anders!
Die lokalen Politiker vor allem aus den Reihen der CDU bestachen mit Ignoranz und Arroganz. Die überwältigende Zahl der Unterschriften gegen das Kohlkraftwerk wurde heruntergespielt und die wiederholten Forderungen nach einem Bürgervotum verhöhnt. Mit Worten wie: "Wo kämen wir denn hin wenn wir bei jeder Kleinigkeit die Bevölkerung befragen". Doch gerade bei solch einem Großprojekt sollte ein Bürgervotum selbstverständlich sein.
Wie diese Leute denken macht ein Bild deutlich das bei der Vorstellung des Kraftwerkprojekts aufgenommen wurde. Bürgermeister und Landrat posieren begeistert mit Kohleeimern und wundern sich wo die jubelnden Massen bleiben.
Doch was hat es noch mit Demokratie zu tun, wenn ein kleiner Ortsrat über ein Großprojekt abstimmt das eine ganze Region und die Menschen darüber hinaus betrifft. Wenn diese diesen Ortsrat nicht einmal wählen durften und selbst die Menschen die in Dörpen wohnen konnten von den größenwahnsinnigen Absichten der Herren Wacker und Jansen vor den Wahlen nichts ahnen.
Kein Kohlekraftwerk in Dörpen oder sonst wo
Für den 1 Juni 2008 ist eine Großdemonstration im emsländischen Dörpen geplant unter dem Motto:
"Ich zeig die Rote Karte" - Kein Klimakiller in Dörpen!
http://www.saubere-energie-doerpen.de/bi/
http://antifa-papenburg.org
Neben dem immensen Co2-Ausstoß (Jährlicher Ausstoß des Kraftwerks entspricht dem von ca. 1,75 Millionen Pkws) ist auch die Belastung für Mensch, Tier und Natur nicht zu unterschätzen, so befindet sich im Rauchgas: Kohlenmonoxid, Stickstoffoxide, Schwefeldioxid, Feinstaub sowie giftige Schwermetalle wie z.B. Quecksilber. Folgen werden Krankheit und Saurer Regen sein. Außerdem ist die Flugasche, die Kohlekraftwerke ausstoßen, radioaktiv – wenn auch nur in äußerst geringem Maße.
Der Jahresbedarf des Kraftwerkes mit 2,3 Millionen Tonnen Steinkohle soll durch billige Kohle aus Übersee gedeckt werden. Doch wie wird diese Kohle abgebaut und wie sehen die Arbeitsbedingungen dort aus (Südafrika)?
Die Macht der Konzerne
Der Berner Energiekonzern BKW Energie AG ist Investor will nun aber nach politischen Druck aus der Schweiz seine Beteiligung an dem Projekt reduzieren und sucht Partner.
Doch der Strommarkt an sich ist problematisch. Die Stromkonzerne haben zu viel Macht. Eon, Vattenfall, RWE und EnBW teilen sich den Strommarkt untereinander auf. Sie waschen sich zwar grün und klimafreundlich doch mit ihnen wird es weder eine soziale Stromversorgung noch einen wirksamen Klimaschutz geben.
Vernünftiger wäre es allemal die Konzerne wirklich zu enteignen und die Netze in die öffentliche Hand zu überführen. Die Strom- und Gasnetze müssen den privatwirtschaftlichen Interessen entzogen werden. Die Versorgungsstruktur muss auf Energieeffizienz und erneuerbare Energien hin umgebaut und dezentral ausgerichtet werden.
Demokratie? – geht anders!
Die lokalen Politiker vor allem aus den Reihen der CDU bestachen mit Ignoranz und Arroganz. Die überwältigende Zahl der Unterschriften gegen das Kohlkraftwerk wurde heruntergespielt und die wiederholten Forderungen nach einem Bürgervotum verhöhnt. Mit Worten wie: "Wo kämen wir denn hin wenn wir bei jeder Kleinigkeit die Bevölkerung befragen". Doch gerade bei solch einem Großprojekt sollte ein Bürgervotum selbstverständlich sein.
Wie diese Leute denken macht ein Bild deutlich das bei der Vorstellung des Kraftwerkprojekts aufgenommen wurde. Bürgermeister und Landrat posieren begeistert mit Kohleeimern und wundern sich wo die jubelnden Massen bleiben.
Doch was hat es noch mit Demokratie zu tun, wenn ein kleiner Ortsrat über ein Großprojekt abstimmt das eine ganze Region und die Menschen darüber hinaus betrifft. Wenn diese diesen Ortsrat nicht einmal wählen durften und selbst die Menschen die in Dörpen wohnen konnten von den größenwahnsinnigen Absichten der Herren Wacker und Jansen vor den Wahlen nichts ahnen.
Kein Kohlekraftwerk in Dörpen oder sonst wo
Für den 1 Juni 2008 ist eine Großdemonstration im emsländischen Dörpen geplant unter dem Motto:
"Ich zeig die Rote Karte" - Kein Klimakiller in Dörpen!
http://www.saubere-energie-doerpen.de/bi/
http://antifa-papenburg.org
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Ergänzungen
SA
In Suedafrika wird die Kohle zum grossen Teil im Tagebau gewonnen. Auch in SA schaufeln keine armen Neger die Kohle mit hoelzernen Schaufeln in die Saecke. Es werden moderne Technologien benutzt. Die Foederung in D ist nicht wegen der hohen Loehne so teuer, sondern weil die Kohle nur in duennen Floezen Untertage vorkommt.Das macht die Sache aufwendig und teuer. Woanders sind die Floeze weitaus maechtiger und grossenteils Uebertage erreichbar, sie sind daher wesentlich guenstiger abbaubar.
Bergbau in SA
Und es bewegt sich doch etwas
PS: Grad im Emsland gibt es doch schon viele Beispiele für erneuerbare Energien aus Wind oder Biogas(Gülle).