Montagsdemo Essen, Bericht vom 21.4.208
80 Teilnehmer fanden sich bei der 183. Essener Montagsdemonstration ein und diskutierten, welche Forderungen sie am 1. Mai auf die Strasse tragen wollen. Den vielen Rednern lag vor allem am Herzen, dass sich die Arbeiter und Angestellten weltweit nicht spalten lassen, genauso wenig die junge und ältere Generation.
"Am 1. Mai tragen wir unsere Forderungen auf die Straße!"
Essen, 21.04.2008
80 Teilnehmer fanden sich bei der 183. Essener Montagsdemonstration ein und diskutierten, welche Forderungen sie am 1. Mai auf die Strasse tragen wollen. Den vielen Rednern lag vor allem am Herzen, dass sich die Arbeiter und Angestellten weltweit nicht spalten lassen, genauso wenig die junge und ältere Generation. "Wir brauchen weltweit den gleichen Lohn für die gleiche Arbeit" forderte ein Arbeiter. "Hartz IV muss weg" wurde immer wieder gerufen. Forderungen nach unbegrenzter Zahlung des Arbeitslosengeldes und eine deutliche Erhöhung wurden gestellt. Um die Arbeitslosigkeit zu bekämpfen gab es Forderungen nach Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich. In mehreren Beiträgen wurde aufgezeigt, wie 1 €- und Minijobs zur Verarmung führen und sozialversicherungspflichtige Vollzeitjobs mit einem gesetzlichen Mindestlohn gefordert. Einige Redner sprachen sich für einen Mindestlohn von derzeit 10 € pro Stunde aus.
Viel Beifall erhielt der Bericht der Delegation der Essener Montagsdemonstration, die am Bundesdelegiertentreffen der Montagsdemonstrationsbewegung teilgenommen hatte. Ein herzlicher Glückwunsch ging an unsere Kassiererin, die in die bundesweite Koordinierungsgruppe der Montagsdemonstrationsbewegung gewählt wurde. In der Abschlusserklärung aus Kassel hieß es "Wer sich gegen Armut und Unterdrückung wehrt, lebt ehrenwert." Die Delegierten hatten beschlossen, angesichts der derzeitigen Inflationsrate einen Hungerzuschlag von mindestens 50 € im Monat als Soforthilfe für Hartz IV-Betroffene zu fordern.
Am Montag, den 28. April lädt die 184. Essener Montagsdemonstration herzlich zur Teilnahme und Diskussion ab 18 Uhr auf der Porschekanzel ein mit dem Thema: "Wir fordern einen Hungerzuschlag von 50 € im Monat als Soforthilfe für Hartz IV-Betroffene". Vor Ort werden auch Sandwiches mit Forderungen und Parolen für die Demonstration und Kundgebung am 1. Mai hergestellt.
http://montagsdemoessen.wordpress.com/
Essen, 21.04.2008
80 Teilnehmer fanden sich bei der 183. Essener Montagsdemonstration ein und diskutierten, welche Forderungen sie am 1. Mai auf die Strasse tragen wollen. Den vielen Rednern lag vor allem am Herzen, dass sich die Arbeiter und Angestellten weltweit nicht spalten lassen, genauso wenig die junge und ältere Generation. "Wir brauchen weltweit den gleichen Lohn für die gleiche Arbeit" forderte ein Arbeiter. "Hartz IV muss weg" wurde immer wieder gerufen. Forderungen nach unbegrenzter Zahlung des Arbeitslosengeldes und eine deutliche Erhöhung wurden gestellt. Um die Arbeitslosigkeit zu bekämpfen gab es Forderungen nach Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich. In mehreren Beiträgen wurde aufgezeigt, wie 1 €- und Minijobs zur Verarmung führen und sozialversicherungspflichtige Vollzeitjobs mit einem gesetzlichen Mindestlohn gefordert. Einige Redner sprachen sich für einen Mindestlohn von derzeit 10 € pro Stunde aus.
Viel Beifall erhielt der Bericht der Delegation der Essener Montagsdemonstration, die am Bundesdelegiertentreffen der Montagsdemonstrationsbewegung teilgenommen hatte. Ein herzlicher Glückwunsch ging an unsere Kassiererin, die in die bundesweite Koordinierungsgruppe der Montagsdemonstrationsbewegung gewählt wurde. In der Abschlusserklärung aus Kassel hieß es "Wer sich gegen Armut und Unterdrückung wehrt, lebt ehrenwert." Die Delegierten hatten beschlossen, angesichts der derzeitigen Inflationsrate einen Hungerzuschlag von mindestens 50 € im Monat als Soforthilfe für Hartz IV-Betroffene zu fordern.
Am Montag, den 28. April lädt die 184. Essener Montagsdemonstration herzlich zur Teilnahme und Diskussion ab 18 Uhr auf der Porschekanzel ein mit dem Thema: "Wir fordern einen Hungerzuschlag von 50 € im Monat als Soforthilfe für Hartz IV-Betroffene". Vor Ort werden auch Sandwiches mit Forderungen und Parolen für die Demonstration und Kundgebung am 1. Mai hergestellt.
http://montagsdemoessen.wordpress.com/
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Ergänzungen
Montagsdemo Zwickau
Ca. 40 Bürger nahmen an der 176. Zwickauer Montagsdemo teil. Als Teilnehmer erneut nicht akzeptiert wurden dreißig Neonazis, gegen deren Anwesenheit auch eine Solidaritätsadresse der Dresdner Montagsdemo gerichtet war, die der Sprecher des Aktionsbündnisses verlas.
Danach berichtete er über die 6. Bundesdelegiertenkonferenz der Montagsdemonstrationen, die am vergangenen Samstag in Kassel stattgefunden hat. Die dort verabschiedete Abschlußerklärung, die er ebenfalls verlas, fand ebenso die Zustimmung der Montagsdemonstranten wie der Aufruf zur 6. bundesweiten Demonstration gegen Hartz IV und die Regierung am 8. November 2008 in Berlin.
Ein Redner befaßte sich dann vor dem Hintergrund des Rücktrittes des sächsischen Ministerpräsidenten mit der Legende vom ostdeutschen CDU-Musterland Sachsen. Die von den bürgerlichen Medien verbreitet These des Milbradt-Rücktritts als "Befreiungsschlag" wies er zurück. Da die sächsische CDU/SPD-Landesregierung insgesamt eine Politik auf Kosten der sozialen und kulturellen Bedürfnisse der breiten Massen betreibt, steht die Forderung nach Rücktritt der ganzen Regierung auf der Tagesordnung. Den Kampf gegen diese Politik muß man in die eigenen Hände nehmen, denn nur so können sich neue Politiker entwickeln, die sich von bürgerlichen Monopolpolitikern wie Milbradt grundlegend unterscheiden.
Ein weiterer Redner wies auf die Leistungspflicht der ARGEn hin. Hintergrund für dieses Thema ist, daß sich Leistungsträger oft mit internen Problemen herausreden und Hilfsbedürftige von einer Woche zur nächsten "vertrösten". Das ist rechtswidrig. Der Bedarf muß dann gedeckt werden, wenn er besteht - nicht Wochen oder Monate später. Er rief jeden Betroffenen auf, sich dagegen aktiv zu wehren. Sowohl rechtlich, wie auch öffentlich - auf der Straße, z.B. am offenen Mikrofon der Montagsdemos.
Frau Merkel und ihre Mannen setzen die Schrödersche "Reformpolitik" fort. Von der "Politik der kleinen Schritte" sind sie längst zur "Politik der großen Grausamkeiten" übergegangen. Betroffen werden in naher Zukunft auch viele sein, die (noch) keinen ALG-II-Antrag ausfüllen müssen. Deshalb: gehen auch Sie zur Montagsdemo! Gegen eine volksfeindliche Regierung hilft nur der Widerstand der Regierten. Hartz IV muß weg!
DEMOS