Berlin rockt Bullen gegen Gewalt
Am 26. April fand in Berlin/Kreuzberg eine Veranstaltung der Bullen namens “ROCK IT – Direktion 5 gegen Gewalt (zuständig für F'Hain Kreuzberg und die direkten Kooperationspartner des Myfestes) im Stadthaus Böcklerpark statt.
Deswegen trafen sich dort viele gewaltbereite Autonome als einzige Zuhör_innen. Auf der Bühne standen Rock-Opis im Boy-Band-Format in grüner Kluft. Es wurden Hits gespielt von “Born to be wild”, “Sexy” (von dA Marius) bis hin zu “Polizisten” von Extrabreit
Diese Geschmacklosigkeit versetzte den Mob in großes Entsetzen und löste eine Art Schockstarre aus. Bis das Anti Cop Team eintraf! Dieses hatte bereits den Eingangsbereich mit Absperrband abgeriegelt. Es wurden massenhaft Platzverweise an Team Green verteilt und dann auch die Bühne abgesperrt. Kurz darauf stürmten die Anti Cops die Bühne, eroberten das Mikro und verliehen den deutschen Ehrenknüppel für massive Gewalt und herausragendes Mackertum. Der damit ausgezeichnete Frontsänger schwang die Keule unter begeistertem Gejohle martialisch über seinem Kopf. Die Band sichtlich beeindruckt, schien nun auch nichts mehr dagegen zu haben, hinter einem aufgehangenen Transpi mit der Aufschrift” Gegen Polizei Gewalt” zu musizieren. Zeitgleich wurden im Böcklerpark viele Flyer an vorbeigehende Bürger_innen verteilt. Die Flugblätter thematisierten Polizeigewalt im Allgemeinen und einen polizeilichen Übergriff auf eine Passantin am 1. Mai `07. Die Resonanz der Leute war sehr positiv und es kam zu einigen kontroversen Diskussionen.
Die schwitzende Masse im inneren des Partytempels vergnügte sich unter dessen mit Pöbeleien, verließ dann geschlossen den Raum und machte somit gähnender Leere platz. But the show must go on und getreu diesem Motto beschloss die aufrührerische Meute sich erneut in das Herz der Bestie zu begeben. Fünf Minuten später stürmten sie mit Ach und Krach die Bühne, dabei rissen sie eine Lichtanlage ins Verderben. Der Auftritt, der kurz zuvor spontan gecasteten Ersatzband “Cop Killer” konnte leider nicht stattfinden, weil die Bullen ihre Instrumente nicht zur kollektiven Nutzung freigeben wollten. Stattdessen sang der Autonomen Chor ein paar einschlägige Evergreens. Bullen und Security mischten sich unter das Volk auf der Bühne. Aus Sorge um schlechte Publicity wagten sie es aber nicht zu schubsen und wie sonst üblich gewalttätig zu werden. Unterdessen ging den Sänger_innen die Textsicherheit abhanden, Riotcops fuhren im Park vor und der Tumult wurde freiwillig aufgelöst.
Mit mehr Initiative von uns Allen hätte die Veranstaltung auch dauerhaft blockiert werden können, aber es war trotzdem ein mords Gaudi!
Keep on rockin!
Bullen wegdissen!
Diese Geschmacklosigkeit versetzte den Mob in großes Entsetzen und löste eine Art Schockstarre aus. Bis das Anti Cop Team eintraf! Dieses hatte bereits den Eingangsbereich mit Absperrband abgeriegelt. Es wurden massenhaft Platzverweise an Team Green verteilt und dann auch die Bühne abgesperrt. Kurz darauf stürmten die Anti Cops die Bühne, eroberten das Mikro und verliehen den deutschen Ehrenknüppel für massive Gewalt und herausragendes Mackertum. Der damit ausgezeichnete Frontsänger schwang die Keule unter begeistertem Gejohle martialisch über seinem Kopf. Die Band sichtlich beeindruckt, schien nun auch nichts mehr dagegen zu haben, hinter einem aufgehangenen Transpi mit der Aufschrift” Gegen Polizei Gewalt” zu musizieren. Zeitgleich wurden im Böcklerpark viele Flyer an vorbeigehende Bürger_innen verteilt. Die Flugblätter thematisierten Polizeigewalt im Allgemeinen und einen polizeilichen Übergriff auf eine Passantin am 1. Mai `07. Die Resonanz der Leute war sehr positiv und es kam zu einigen kontroversen Diskussionen.
Die schwitzende Masse im inneren des Partytempels vergnügte sich unter dessen mit Pöbeleien, verließ dann geschlossen den Raum und machte somit gähnender Leere platz. But the show must go on und getreu diesem Motto beschloss die aufrührerische Meute sich erneut in das Herz der Bestie zu begeben. Fünf Minuten später stürmten sie mit Ach und Krach die Bühne, dabei rissen sie eine Lichtanlage ins Verderben. Der Auftritt, der kurz zuvor spontan gecasteten Ersatzband “Cop Killer” konnte leider nicht stattfinden, weil die Bullen ihre Instrumente nicht zur kollektiven Nutzung freigeben wollten. Stattdessen sang der Autonomen Chor ein paar einschlägige Evergreens. Bullen und Security mischten sich unter das Volk auf der Bühne. Aus Sorge um schlechte Publicity wagten sie es aber nicht zu schubsen und wie sonst üblich gewalttätig zu werden. Unterdessen ging den Sänger_innen die Textsicherheit abhanden, Riotcops fuhren im Park vor und der Tumult wurde freiwillig aufgelöst.
Mit mehr Initiative von uns Allen hätte die Veranstaltung auch dauerhaft blockiert werden können, aber es war trotzdem ein mords Gaudi!
Keep on rockin!
Bullen wegdissen!
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
Artikel aus der bürgerlichen Presse von davor
keep on rocking.
Staatsschutz rechnet mit Abend-Krawalle
1. Mai: Staatsschutz rechnet mit Abend-Krawallen
Der Polizeiliche Staatsschutz hält gewalttätige Ausschreitungen in den Abendstunden des 1. Mai für „höchst wahrscheinlich“. Das erfuhr Morgenpost.de aus Sicherheitskreisen. Wie in den vergangenen Jahren auch werde es Personengruppen geben, die im Anschluss an die angemeldeten Demonstrationen eine Auseinandersetzung mit den Polizeikräften suchen werden. Es genüge ein initiierender Funke, um Gewalt zu entfesseln, so ein Beamter.
Die möglichen Krawalle stehen einer polizeiinternen Einschätzung zufolge auch im Zusammenhang mit einem geplanten Neonazi –Aufmarsch in Hamburg am 1. Mai. Hatten zunächst linke Aktivisten eine Reise von Hunderten ihresgleichen in die Hansestadt angekündigt, so sei dies in entsprechenden Kreisen bereits relativiert worden. „Das liegt auch daran, dass die Antifa-Veranstaltungen in Berlin beinahe zeitgleich mit dem Aufmarsch der rechten Szene in Hamburg stattfindet“, so ein Ermittler. Laut Schätzung würden etwa 120 Linke mit öffentlichen Verkehrsmitteln den Weg nach Hamburg antreten. „Gewaltbereite Personen sind dabei allerdings in den Minderheit“, so der Ermittler weiter. „Es ist zu vermuten, dass sich diese Personengruppe noch am Abend auf den Rückweg nach Berlin machen wird, um hier in ihrem Kiez an Aktionen teilzunehmen.“
Erste Krawalle zur Walpurgisnacht erwartet
Bereits in der Nacht zum 1. Mai könnte die Polizei zum Einsatz gerufen werden. Zwar sind für die Walpurgisnacht keine Demonstrationen angemeldet worden, allerdings wird nach Einschätzung der Polizei mit Betrunkenen gerechnet, die aus einer Laune heraus mit der Provokation der Beamten beginnen könnten. „Oftmals entfachen diese Personen einfach ein Lagerfeuer, um uns zum Einschreiten zu bewegen“, berichtet ein Polizist. „Wenn wir darauf zunächst zurückhaltend reagieren, vergrößern sie schlicht die Feuerstelle, bis eine öffentliche Gefährdung zustande kommt und wir etwas unternehmen müssen. Dies wird dann zum Anlass genommen, uns mit Flaschen und Steinen zu bewerfen.“ Die Polizei sei jedoch auf eine solche Situation vorbereitet.
Für die restlichen Zeiträume des brisanten Datums halten die Sicherheitsbehörden Zwischenfälle für eher unwahrscheinlich. Laut Informationen dieser Zeitung werden Störungen, die vom Myfest ausgehen, ausgeschlossen. Ebenso wird nicht vermutet, dass während der „revolutionären 1. Mai-Demo“ militante Personen zum Zuge kommen werden. „Wir haben jahrelange Erfahrungen mit Maikrawallen und auch mit den Personen, die uns angreifen“, so ein Polizist. „Sollte es zu Gewaltausbrüchen kommen, so werden sie uns nicht unerwartet treffen.“
US-Präsidentschaftskandidat für Mai Demo 18h
Hier die Internetseite vom "Ron Paul Europe" Netzwerk, er hat wohl viele Fans, wie auch "Ruhrpott 4 Ron Paul" groups zeigen:
:-) :-)
taz
Ein Gratiskonzert von drei Polizei-Rockbands in Kreuzberg am Samstagnachmittag hat wenig Gegenliebe gefunden. Nur rund 120 Besucher kamen zu dem gemeinsamen Auftritt im Statthaus Böcklerpark - und die meisten nutzen die Gelegenheit, um gegen die Polizei zu demonstrieren. Rund 90 Autonome zeigten Poster und Transparente mit Aufschriften wie "gegen Polizeigewalt". Anstelle von Applaus gab es Buhrufe und Sprechchöre; Besucher verteilten Flugblätter, auf denen über vermeintliche Übergriffe von Polizisten berichtet wurde. Später stürmten Besucher die Bühne. Als daraufhin zusätzliche Beamte eintrafen, verließen die meisten Zuschauer das Statthaus. Das Konzert, veranstaltet von der Polizeidirektion 5 und den Organisatoren des Kreuzberger Myfests, war ursprünglich als Zeichen gegen Gewalt geplant. KTZ
Ausser dem taz-Artikel gibt es glaube ich keine Presse - erstaunlich, wenn mensch sich den Presserummel im Vorfeld anschaut, nachvollziehbar, wenn mensch betrachtet, wie das Fest so war. Kein Wunder, dass die Welt da nich mehr drüba schreiben will!
1. Mai in Berlin – und Polizei will streiken
Bereits ab Mittwoch droht die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) mit einem unbefristeten Ausstand. Auch die zu Verdi gehörende Gewerkschaft der Polizei (GdP) wird streiken!
Das bedeutet: Die GdP will ab 30. April mit Beginn der Nachtschicht rund 2000 Kollegen zum Arbeitskampf aufrufen. Auch DPolG-Landeschef Bodo Pfalzgraf sagte, von ihren 3500 Mitgliedern würden 400 Polizisten in den Ausstand gehen.
Polizeistreik – sind die Berliner dann überhaupt noch sicher?
Die Streik-Aktionen sollen sich zunächst auf den zentralen Objektschutz und die Gefangenenbewachung konzentrieren. Derzeit gibt es noch keine Notdienstvereinbarung. Die Sicherheit der Stadt bleibe aber auch am 1. Mai gewährleistet, verspricht die Gewerkschaft.
Doch es wird brenzlig in der Hauptstadt!
Der Staatsschutz hält Ausschreitungen von gewaltbereiten Chaoten für „höchst wahrscheinlich“. Die Polizei hat vor der Urabstimmung noch angekündigt, mit 5000 Beamten das Schlimmste verhindern zu wollen. Auch Einheiten aus anderen Bundesländern werden nach Berlin beordert, um Krawalle einzudämmen.
Besonders kritisch: Am 1. Mai wird auch Vatertag gefeiert – und viel getrunken! Hier wird's am gefährlichsten:
Brennpunkt der befürchteten Krawalle wird wohl in diesem Jahr wieder in Kreuzberg sein! Auch Teile von Prenzlauer Berg sollten Sie (und Ihr Auto) meiden.
Orte, an denen es in den vergangenen Jahren am brutalsten krachte: Kreuzung Rigaer- und Liebigstraße, Ecke Oranienstraße/ Mariannenplatz, Skalitzer Straße, Görlitzer Bahnhof (Friedrichshain-Kreuzberg) sowie Eberswalder Straße und Mauerpark (Prenzlauer Berg).
Konkrete Angaben zu „Gefahrenpunkten“ will die Polizei aus Sicherheitsgründen jedoch nicht machen.
Auch wenn Berlins Polizisten streiken – zumindest Staatsanwälte legen Zusatzschichten ein und sind im Dauereinsatz. Kleinere Delikte werden in sogenannten „beschleunigten Verfahren“ bearbeitet. Die Ankläger werden vom 30. April bis 2. Mai sowohl in der polizeilichen Leitstelle in der Kruppstraße als Ansprechpartner, als auch am Tempelhofer Damm für die „Abwicklung anfallender Haftsachen“ rund um die Uhr zur Verfügung stehen, so die Nachrichtenagentur ddp..
Im Vorjahr wurden nach Ausschreitungen gegen insgesamt 73 Personen Haftbefehle wegen schweren Landfriedensbruchs oder Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte erlassen.
Tausende Teilnehmer bei 1. Mai-Demo erwartet
Polizeipräsident geht in Revision
Berlins Polizeipräsident Dieter Glietsch darf während des am Mittwoch beginnenden Streiks des Berliner öffentlichen Dienstes nicht ganze Abteilungen zum Notdienst verpflichten. Entsprechende einstweilige Verfügungen erließ das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg am Montag. Damit steht fest, dass auch Angestellte im Zentralen Objektschutz die Arbeit niederlegen dürfen. Diese bewachen unter anderem die Botschaften und gehören aus Sicht der Gewerkschaft der Polizei zu den wichtigsten Abteilungen im Arbeitskampf. Glietsch wollte den gesamten Bereich zum Notdienst verpflichten. Der Polizeipräsident kündigte umgehend Rechtsmittel gegen die Entscheidung an. Ein Polizeisprecher begründete den Schritt mit drohenden Sicherheitsdefiziten, weil dauerhaft rund 650 Vollzugsbeamte in den Objektschutz überstellt werden müssten. Nach der Entscheidung des Gerichts darf der Behördenchef nicht über die Notdienste der Warnstreiks im Februar hinausgehen. Damals hatte Glietsch nur einen Teil der Bediensteten zum Notdienst verpflichtet. Im Februar entschied das Landesarbeitsgericht, dass sich beide Seiten vor einem Streik auf eine Notdienstvereinbarung einigen müssen. Die Verhandlungen dazu waren jedoch in der vergangenen Woche gescheitert.
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
lustige sache
Nur schade dass so schnell die Leute abgehauen sind.
Hätt man gut noch Leute zum grillen davor einladen
können oderso..
Aktionen im Vorfeld ?
Auto und Autoanhänger angezündet, Scheiben eingeschlagen - Staatsschutz ermittelt
Friedrichshain - Kreuzberg
# 1221
In der vergangenen Nacht zündeten Unbekannte in Kreuzberg ein Auto sowie einen Autoanhänger an und schlugen die Windschutzscheiben von vier geparkten Wagen ein. Gegen 23 Uhr 15 bemerkte ein Anwohner in der Alte Jakobstraße ein Klirren und sah, dass aus einem abgestellten „Daimler Benz“ Stichflammen schlugen. Er alarmierte Polizei und Feuerwehr, welche die Flammen löschten. Gegen 5 Uhr 25 setzten ebenfalls Unbekannte einen Pkw-Anhänger am Segitzdamm in Brand. Alarmierte Polizisten löschten mit einem Feuerlöscher. 180 Minuten später stellten Autobesitzer fest, dass von vier abgestellten Wagen in der Dresdener Straße die Windschutzscheiben eingeschlagen wurden.
In allen Fällen ermittelt der Polizeiliche Staatsschutz, da ein politisches Motiv nicht ausgeschlossen werden kann. Es wird darüber hinaus geprüft, ob ein Zusammenhang zwischen den Taten besteht.
Sacht mal
Aktionen im Vorfeld sie 2te
lustig ist was anderes
no fear
Die "gewaltbereiten Jugendlichen" übernahmen komplett die Show.
Wir freuen uns auf den 1.Mai, wenn ihr wieder für uns rockt, doch der nächste rock ist für euch.
@ Clown
Undercover
Dieses Spiel ist wohl allzu offensichtlich, seitdem bei den G8-Protesten Zivis als Aufstachler sogar vor der Presse entlarvt wurden.
Mülltonnen brannten
Friedrichshain-Kreuzberg
# 1246
Ein Autofahrer sah heute früh gegen 2 Uhr 30 in der Kochstraße in Kreuzberg auf dem Innenhof eines Zeitungsverlages (Springer) Feuerschein und alarmierte Polizei und Feuerwehr. Die Einsatzkräfte löschten mehrere brennende Mülltonnen. Verletzt wurde niemand. Nach den Löscharbeiten stellten Polizeibeamte Farbschmierereien mit politischem Inhalt an einer Wand fest. Da ein Zusammenhang zwischen dem Brand und dem Schriftzug nicht ausgeschlossen werden kann, hat der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes die Ermittlungen übernommen.
Bilder???