Wier schafffen dahs in 12?- Pro 13!
Am diesjährigen Zukunftstag haben sich auch der AStA der TU Braunschweig, gemeinsam mit der Kooperationsstelle Hochschulen und Gewerkschaften, sowie das Hochschulinformationsbüro (hib) von IG Metall, GEW und ver.di mit einem Angebot beteiligt. Unter dem Motto: „Amtlich das Maul aufmachen Interessenvertretung, Beruf und Überzeugung“ haben Schülerinnen und Schüler der Klassen 8 bis 10 Einblicke in die Mitbestimmungs und Vertretungsarbeit erhalten.
„Wier schafffen dahs in 12? Pro 13!“ so lautet die Forderung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer.
Zu dieser Position gelangten die Schülerinnen und Schüler nach einem facettenreichen Diskussionsvormittag, an dem ihnen detailliert Interessensvertretung im allgemeinen vorgestellt wurde und sie sich konkret mit ihren eigenen Interessen und Problemen als Schülerschaft auseinander setzten. Die ganze Palette an Lehrinhalten muss nun in weniger Unterrichtsstunden erlernt werden, Schulnoten werden schlechter und die Freizeit hat sich drastisch verkürzt. Für Franziska, Jannik, Nathalie, Inken, Ric, Carolin und Fabian sind dies unter anderem Gründe dafür, das Abitur nach 13 Jahren wieder einzufordern.
Sie fordern mehr Zeit für gute Bildung. Damit ihre Forderungen nicht hinter verschlossenen Türen bleiben, haben die Sieben Informationsflyer und Buttons erstellt, mit denen sie an die Öffentlichkeit gegangen sind
und in einem Pressegespräch am Nachmittag ihre Positionen mitgeteilt haben.
„Wer weniger Freizeit hat, ist nicht fit genug für den Schulalltag“, so Ric, 14 Jahre alt und Schüler der Neuen Oberschule. Sein Mitschüler Fabian, ebenfalls 14 Jahre alt, gibt zu bedenken: „Finnische Verhältnisse sollten nicht damit eingeführt werden, indem man das 13. Schuljahr streicht, sondern die Förderung für Kindergartenkinder verbessert.“ Inken ist in der neunten Klasse, der Jahrgang, der zum ersten Mal nach 12 Schuljahren das Abitur macht.
„Wir bekommen die aktuellen Schulbücher erst verzögert“, schildert Inken die auftretenden Probleme. Ihre Freundin Nathalie, wie Inken Schülerin des Lessing Gymnasiums ergänzt: „Zudem gehören wir zum
doppelten Abiturjahrgang und dann stehen uns zu wenig Studien- und Ausbildungsplätze zur Verfügung.“
Die Betreuer der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind nach dem Tag hell auf begeistert. “Es ist gelungen die Mädchen und Jungen für Interessenvertretung zu begeistern. Sie haben toll mitgearbeitet und die Atmosphäre war spitze“ schwärmt Thadeus Mainka vom AStA der TU Braunschweig und Marianne Putzker von der Kooperationsstelle Hochschulen und Gewerkschaften weiter „soviel Engagement und Eigeninitiative von jungen Schülerinnen und Schülern ist beeindruckend.“
Sönke Volkmann vom hib resümiert: “Insgesamt war der Tag ein voller Erfolg, wir werden uns auf jeden Fall wieder beteiligen und Schülerinnen und Schülern Einblicke in unsere Arbeit geben.“
Zu dieser Position gelangten die Schülerinnen und Schüler nach einem facettenreichen Diskussionsvormittag, an dem ihnen detailliert Interessensvertretung im allgemeinen vorgestellt wurde und sie sich konkret mit ihren eigenen Interessen und Problemen als Schülerschaft auseinander setzten. Die ganze Palette an Lehrinhalten muss nun in weniger Unterrichtsstunden erlernt werden, Schulnoten werden schlechter und die Freizeit hat sich drastisch verkürzt. Für Franziska, Jannik, Nathalie, Inken, Ric, Carolin und Fabian sind dies unter anderem Gründe dafür, das Abitur nach 13 Jahren wieder einzufordern.
Sie fordern mehr Zeit für gute Bildung. Damit ihre Forderungen nicht hinter verschlossenen Türen bleiben, haben die Sieben Informationsflyer und Buttons erstellt, mit denen sie an die Öffentlichkeit gegangen sind
und in einem Pressegespräch am Nachmittag ihre Positionen mitgeteilt haben.
„Wer weniger Freizeit hat, ist nicht fit genug für den Schulalltag“, so Ric, 14 Jahre alt und Schüler der Neuen Oberschule. Sein Mitschüler Fabian, ebenfalls 14 Jahre alt, gibt zu bedenken: „Finnische Verhältnisse sollten nicht damit eingeführt werden, indem man das 13. Schuljahr streicht, sondern die Förderung für Kindergartenkinder verbessert.“ Inken ist in der neunten Klasse, der Jahrgang, der zum ersten Mal nach 12 Schuljahren das Abitur macht.
„Wir bekommen die aktuellen Schulbücher erst verzögert“, schildert Inken die auftretenden Probleme. Ihre Freundin Nathalie, wie Inken Schülerin des Lessing Gymnasiums ergänzt: „Zudem gehören wir zum
doppelten Abiturjahrgang und dann stehen uns zu wenig Studien- und Ausbildungsplätze zur Verfügung.“
Die Betreuer der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind nach dem Tag hell auf begeistert. “Es ist gelungen die Mädchen und Jungen für Interessenvertretung zu begeistern. Sie haben toll mitgearbeitet und die Atmosphäre war spitze“ schwärmt Thadeus Mainka vom AStA der TU Braunschweig und Marianne Putzker von der Kooperationsstelle Hochschulen und Gewerkschaften weiter „soviel Engagement und Eigeninitiative von jungen Schülerinnen und Schülern ist beeindruckend.“
Sönke Volkmann vom hib resümiert: “Insgesamt war der Tag ein voller Erfolg, wir werden uns auf jeden Fall wieder beteiligen und Schülerinnen und Schülern Einblicke in unsere Arbeit geben.“
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Ergänzungen
Sachsen
Jetzt einfach zu fordern "alles muss bleiben wie es war" ist völlig zu kurz gegriffen. Hier wird ja so getan als wäre im bisherigen Bildungssystem alles ganz große klasse gewesen und das 12-jährige Abi würde jetzt alles kaputt machen. Herzlichen Glückwunsch an die Autoren für den Mut sich als Konservativ zu outen...
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