1. Mai Update für action in Barmbek (HH)

HanseatIn 25.04.2008 17:45 Themen: Antifa
Neuigkeiten zur antifaschistischen Bündnisdemo am 1. Mai 08’ in Hamburg - Barmbek !!
Aktion-Update für den 1. Mai 08` in Hamburg-Barmbek


- Die Nazidemo startet und endet an der Alten Wöhr. Die Route: S Bahn Alte Wöhr, Alte Wöhr, Langenfort, Rümkerstraße, Steilshooper Straße, Drosselstraße, Rübenkamp, S Bahn Alte Wöhr!! Die Route kann auch umgekehrt möglich sein.

- Die antifaschistische Bündnisdemonstration darf sich nun fest auf dem Wiesendamm ab 10:00 sammeln. Der Bahnhof Barmbek ist also zur An- und Abreise nutzbar. Die bisherigen Aufrufe bleiben also unverändert

- Die Versammlungsbehörde lässt es nicht zu, dass wir auf derselben Route wie die Nazis laufen oder dass es Überschneidungen gibt. Damit ist die Route der Gegendemo aktuell noch offen. Es wird verhandelt und wahrscheinlich wird kurzfristig das Verwaltungsgericht entscheiden. Die Route wird dann kurzfristig auf www.keine-stimme-den-nazis.org oder www.1mai08.tk veröffentlicht!

- Die Versammlungsbehörde hat einige Auflagen verhängt. Bitte beachtet, dass Glasflaschen und Dosen auf der Demo nichts verloren haben.

- Straßenfest Ab 12:00 Anti-Nazi-Straßenfest der IG BAU Nord und der DGB-Jugend auf dem Harzlohplatz in Barmbek



Zur INFOSTRUKTUR am 01.05.08:

- Am 1.Mai wird es eine neue Form von Infostruktur geben. Diese soll es möglich machen möglichst zeitnah aktuelle Informationen zu Naziaktivitäten und Gegenaktivitäten zu bekommen. Nähere Informationen gibt es hier: www.fsk-hh.org/wiki/infostruktur

Außerdem wird das Antifa Infotelefon am Tag besetzt sein. Die Nummer wird kurzfristig bekannt gegeben!

- Pennplatzbörse
30.04.2008 / 18-22 Uhr / Linker Laden / Kl. Schäferkamp 46 / Schanze
Hier könnt ihr die letzten Infos abgreifen und euch nen Pennplatz klar machen!
Wenn ihr vom 30.4. auf den 1.5. in Hamburg übernachten wollt ist die Pennplatzbörse DIE Anlaufstelle

- Antifa-Aftershowparty:
1.Mai 08 / 23Uhr / Rote Flora / Hamburg




Und als warm-Up:

Di. 29.04.2008 Antifaschistisches LKW-Konzert, u. a. mit Samy Deluxe, Deichkind,
Holger Burner, Jan Delay, Start am Busbahnhof Barmbek
: http://lkw-konzert.idafar.net/index.html


Mi. 30.04.08, Revolutionärer 1. Mai und antifaschistische Auftaktdemo (ins Schanzenviertel): "Kapitalismus abschaffen! Für den Sozialismus - solidarisch und herrschaftsfrei! Für die soziale Revolution! Heraus zum 1. Mai", 19.00 Uhr, Alma-Wartenberg-Platz, Hamburg-Ottensen
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Ergänzungen

Skandal in Barmbek!

St. PaulianerIn 25.04.2008 - 17:59
„Skandal in Barmbek! Antifaschistischer Protest wird ausgesperrt.“
Donnerstag, 24. April 2008
Pressemitteilung des Hamburger Bündnisses gegen Rechts

Der antifaschistische Protest gegen den Nazi-Aufmarsch am 1.Mai in Barmbek wird aus dem Stadtteil ausgesperrt. Die angemeldete Demoroute durch die Fuhlsbüttler Straße, dem Herz von Barmbek-Nord, wurde von der Versammlungsbehörde nicht genehmigt. Stattdessen dürfen sich die Neonazis im Stadtteil breit machen.
„Die Anwohnerinnen und Gewerbetreibende sollen offenbar mit den Nazis allein gelassen werden“, so Wolfram Siede, Sprecher des Hamburger Bündnis gegen Rechts. Seit Wochen regt sich in Barmbek bunter und vielfältiger Widerstand, die Gewerbetreibenden rund um die Fuhlsbüttler Straße wollen am 1.Mai ihre Cafés und Geschäfte öffnen. Die Anwohnerinnen in Barmbek-Nord zählen auf die Unterstützung der mehreren tausend Teilnehmer der Bündnisdemonstration. Auf dieser treten als Rednerinnen u.a. Esther Bejarano, Überlebende des Vernichtungslagers Auschwitz, die Bundestagsabgeordneten Niels Annen (SPD) und Norman Paech (Die Linke), der Schauspieler Rolf Becker, Pastor Rainer Hanno von der Auferstehungskirche in Barmbek, Olaf Schwede von der DGB-Jugend, Dr. Jürgen Boenig vom Museum der Arbeit sowie zahlreiche Vertreterinnen der am Bündnis gegen Rechts beteiligten Gruppen und Organisationen auf.
„Es kann nicht sein, dass der breite Protest gegen die Provokation der Neonazis aus dem Stadtteil ausgesperrt wird! Das Hamburger Bündnis gegen Rechts wird Widerspruch gegen die Auflagen der Versammlungsbehörde einlegen. Wir sind bereit unser Recht, direkt in Barmbek zu demonstrieren, vor Gericht zu erstreiten! Das sind wir den vielen engagierten Bürgerinnen und Bürgern im Stadtteil schuldig“, so Siede weiter.


Naziroute

Hamburger 25.04.2008 - 21:10
Tragt die Route doch auch mal ein um sich das bidlich vor Augen führen zukönnen...

Routenänderung?

Till 25.04.2008 - 23:22
Nach meinen Informationen werden die Nazis nun nicht mehr über "Rübenkamp" zur Alten Wöhr zurückziehen, sondern über die Fuhlsbüttler Straße. Das ist insofern interessant, als dass sich verschiedene Anwohnerinitiativen gegen den Aufmarsch an und auf der Fuhlsbüttler Straße versammeln wollen.

Gefunden

lapada 26.04.2008 - 10:24
Die mobilisierung scheint langsam auch auf militante art zu laufen
gefunden ind der taz von mi:

Linke Szene schlägt zurück
In Hamburg verübt die "Militante Kooperation" in der Nacht zum Montag Anschläge gegen Rechts. Polizei schweigt

In Hamburg verübte die "Militante Kooperation zur Verhinderung des Naziaufmarsches" in der Nacht auf Montag mehrere "militante Aktionen". So heißt es in einem Bekennerschreiben, das der taz zugespielt wurde. In dem Schreiben erklärt die "Kooperation", mit dem Anschlägen solle vor dem Neonazimarsch am 1. Mai "der Druck auf die Nazis erhöht" werden. "Zehn Tage vorher haben wir an den Wohnorten von Führungspersonen Scheiben eingeworfen, Farbe aufgelegt und das ein oder andere Kraftfahrzeug abgebrannt."

Sieben Personen waren von den Anschlägen betroffen: NPD-Landeschef Jürgen Rieger, NPD-Landesvize Karl Heinrich Göbel, den früheren NPD-Landeschef Ulrich Harder und den NPD-Freund Dirk S. Gisa Pahl, der die Rechtshilfe für Neonazis "Deutsches Rechtsbüro" mitträgt, traf es ebenso wie Jan-Steffen und Peggy Holthusen, die in der Kameradschaftsszene führend mitwirkend. Zum zweiten Mal war der DVU-Vorsitzende betroffen, bereits am 17. Februar hatten Unbekannte einen Farbanschlag auf seine und die Wohnungen zweier weiterer DVUler verübt.


Von der NPD kam bisher keine Stellungnahme. Auch die DVU hat von sich aus keine Presseerklärung veröffentlicht, ebenso wenig wie das "Aktionsbüro Norddeutschland" der Kameradschaftsszene. In ihrem Bekennerschreiben lässt die "Kooperation" offen, bei welchen der genannten Neonazis das Auto zerstört oder die Wohnung beschädigt wurde.

Die Sprecherin der Polizei gab sich kurz angebunden. "Da war was", sagt sie und verweist auf das Landeskriminalamt. Dieses möchte gegenüber der taz nur gegen Herausgabe des Bekennerschreibens weitere Fakten kundtun. Die Ermittlungen dürften laufen. ANDREAS SPEIt

(taz Mi 23.04.08  http://www.taz.de/regional/nord/nord-aktuell/artikel/?dig=2008%2F04%2F23%2Fa0156&src=UA&cHash=b234f96053)

na dann bis zum ersten

abendblatt

kleeblatt 26.04.2008 - 10:27
Radikale Polizei vermutet politischen Hintergrund
Farbanschläge, brennende Autos: Gewalt vor Mai-Demos
Autonome wollen offenbar den geplanten Aufmarsch der Neonazis verhindern. Attacke auch auf NPD-Anwalt Jürgen Rieger.

Noch gibt es kein Bekennerschreiben, doch die Polizei vermutet einen politischen Hintergrund. Unbekannte haben in der Nacht zu Freitag in Eppendorf zwei Porsche Sportwagen in Brand gesetzt. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von mehr als 200 000 Euro. Weitere Anschläge gab es bereits in der vergangenen Woche auf Wohnadressen mehrerer bekannter Neonazis in Hamburg. Unter anderem wurde die Blankeneser Villa des NPD-Chefs und Neonazi-Anwaltes Jürgen Rieger mit Farbbeuteln beschmissen. Die Polizei vermutet, dass all diese Taten mit den geplanten Demonstrationen am 1. Mai zusammenhängen. Wie berichtet, wird an diesem Tag mit Ausschreitungen gerechnet, denn sowohl Links- als auch Rechtsradikale wollen an diesem Tag auf die Straße gehen.


Am Eppendorfer Weg zündeten die Unbekannten um 2.25 Uhr das Heck eines Porsche Carrera an. Das Fahrzeug - ein Mietwagen - brannte vollständig aus. Wenig später loderten Flammen aus einem Porsche Cayenne, dem Firmenwagen einer Beratungs- und Beteiligungsgesellschaft, der am Salomon-Heine-Weg abgestellt war. Auch dieser Wagen brannte aus. Zwei neben dem Cayenne geparkte VW Polo wurden beschädigt. Ein Polizeisprecher: "Wir gehen von einem politischen Hintergrund aus. Ein Bekennerschreiben haben wir aber noch nicht." Anders bei den Farbanschlägen auf die Häuser und Wohnungen der Rechtsradikalen: Zu der Aktion bekannte sich eine bislang nicht bekannte Gruppe mit dem Namen "Militante Kooperation zur Verhinderung des Aufmarsches".

Die Linksautonomen warfen in der Nacht von Sonntag auf Montag mit Farbe gefüllte Glasflaschen an die Villa des NPD-Vorsitzenden Jürgen Rieger an der Auguste-Baur-Straße (Blankenese). Außerdem zerstörten sie zwei Fenster. Das Auto von DVU-Chef Günther Schlemmer brannte an der Straße Hexenberg (Altona) aus, nachdem die Täter einen Reifen angezündet hatten. Die Autonomen zerstachen die Autoreifen von NPD-Vize Karl Heinrich Göbel und beschmierten die Fassade seines Hauses am Hartje-Rüter-Weg (Poppenbüttel) mit Farbe. In einem Bekennerschreiben heißt es: "Diese Aktionen sollen den Druck auf die Nazis erhöhen. Keinen Naziaufmarsch am 1. Mai." Die Demonstration der Rechtsradikalen am kommenden Donnerstag hat Inge Nottelmann angemeldet. Die 38-Jährige wird die Veranstaltung, zu der sie 700 Teilnehmer erwartet, auch leiten. Die Nazis wollen um 12 Uhr vom Bahnhof Alte Wöhr losmarschieren. Das Ziel steht laut Polizei noch nicht fest. Sicher ist indes, dass mehrere Tausend Menschen gegen den Aufmarsch der Rechtsradikalen demonstrieren werden - siehe Kasten. Unter anderem haben das "Hamburger Bündnis gegen Rechts" und die DGB-Jugend Protestveranstaltungen in Barmbek angemeldet.

Der Deutsche Gewerkschaftsbund wollte ursprünglich seine 1. Mai-Kundgebung ebenfalls in Barmbek abhalten. Jetzt marschieren die Gewerkschafter ab 11 Uhr vom Besenbinderhof (St. Georg) zum Spielbudenplatz (St. Pauli). DGB-Kreischef Erhard Pumm: "Wir wollen uns nicht von den Nazis vereinnahmen lassen." Im Anschluss an die Kundgebung gegen 15 Uhr lädt der DGB zu einem "Konzert gegen Rechts".
axg/jel

erschienen am 26. April 2008

Keine Richtung klar

ich 26.04.2008 - 12:25
Die Ergänzung von Till bezüglich der Route deckt sich mit der Route, die am Donnerstagabend auf der Mobilisierungsverantstaltung in der Roten Flora genannt wurde. Das heißt die Nazis laufen auf der Fühlsbütteler Strasse und nicht auf dem Rübenkamp. Es ist allerdings nicht bekannt in welche Richtung die Nazis die Route ablaufen. Also für direkte Aktionen an der Naziroute am 1. Mai auf aktuelle Infos warten. ( Durchsagen auf der Demo, FSK hören, Info-Telefon anrufen wenn man durch kommt)

2 wichtige adressen

schwerstalkoholiker 26.04.2008 - 12:52
alle bitte die nummer des ermittlungsausschuss aus hamburg merken.

-----------> http://ea-hh.orghttp://fsk-hh.org<-----------

Karten-update

BarmbekerIn 26.04.2008 - 13:45
Hier noch mal aus aktuellem Anlass ne Karte von der Naziroute in Barmbek.
Mehr Infos zur antifaschistischen Bündnisdemo (die jetzt sicher 10 Uhr an der S/U-Barmbek startet) und die aktuellsten Karten dann auf www.1mai08.tk oder www.keine-stimme-den-nazis.org

Busse

Anwohner 26.04.2008 - 16:36
Die Saarlandstr. in Höhe Stadtpark wurde übrigens in der Vergangenheit (u.a. Aufmärsche
im Zusammenhang mit der Wehrmachtsausstellung) gerne zum Abstellen der Busse
verwendet.

Farbanschläge, brennende Autos

http://www.abendblatt.de 26.04.2008 - 17:35
Autonome wollen offenbar den geplanten Aufmarsch der Neonazis verhindern. Attacke auch auf NPD-Anwalt Jürgen Rieger.

Noch gibt es kein Bekennerschreiben, doch die Polizei vermutet einen politischen Hintergrund. Unbekannte haben in der Nacht zu Freitag in Eppendorf zwei Porsche Sportwagen in Brand gesetzt. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von mehr als 200 000 Euro. Weitere Anschläge gab es bereits in der vergangenen Woche auf Wohnadressen mehrerer bekannter Neonazis in Hamburg. Unter anderem wurde die Blankeneser Villa des NPD-Chefs und Neonazi-Anwaltes Jürgen Rieger mit Farbbeuteln beschmissen. Die Polizei vermutet, dass all diese Taten mit den geplanten Demonstrationen am 1. Mai zusammenhängen. Wie berichtet, wird an diesem Tag mit Ausschreitungen gerechnet, denn sowohl Links- als auch Rechtsradikale wollen an diesem Tag auf die Straße gehen.

Am Eppendorfer Weg zündeten die Unbekannten um 2.25 Uhr das Heck eines Porsche Carrera an. Das Fahrzeug - ein Mietwagen - brannte vollständig aus. Wenig später loderten Flammen aus einem Porsche Cayenne, dem Firmenwagen einer Beratungs- und Beteiligungsgesellschaft, der am Salomon-Heine-Weg abgestellt war. Auch dieser Wagen brannte aus. Zwei neben dem Cayenne geparkte VW Polo wurden beschädigt. Ein Polizeisprecher: "Wir gehen von einem politischen Hintergrund aus. Ein Bekennerschreiben haben wir aber noch nicht." Anders bei den Farbanschlägen auf die Häuser und Wohnungen der Rechtsradikalen: Zu der Aktion bekannte sich eine bislang nicht bekannte Gruppe mit dem Namen "Militante Kooperation zur Verhinderung des Aufmarsches".

Die Linksautonomen warfen in der Nacht von Sonntag auf Montag mit Farbe gefüllte Glasflaschen an die Villa des NPD-Vorsitzenden Jürgen Rieger an der Auguste-Baur-Straße (Blankenese). Außerdem zerstörten sie zwei Fenster. Das Auto von DVU-Chef Günther Schlemmer brannte an der Straße Hexenberg (Altona) aus, nachdem die Täter einen Reifen angezündet hatten. Die Autonomen zerstachen die Autoreifen von NPD-Vize Karl Heinrich Göbel und beschmierten die Fassade seines Hauses am Hartje-Rüter-Weg (Poppenbüttel) mit Farbe. In einem Bekennerschreiben heißt es: "Diese Aktionen sollen den Druck auf die Nazis erhöhen. Keinen Naziaufmarsch am 1. Mai." Die Demonstration der Rechtsradikalen am kommenden Donnerstag hat Inge Nottelmann angemeldet. Die 38-Jährige wird die Veranstaltung, zu der sie 700 Teilnehmer erwartet, auch leiten. Die Nazis wollen um 12 Uhr vom Bahnhof Alte Wöhr losmarschieren. Das Ziel steht laut Polizei noch nicht fest. Sicher ist indes, dass mehrere Tausend Menschen gegen den Aufmarsch der Rechtsradikalen demonstrieren werden - siehe Kasten. Unter anderem haben das "Hamburger Bündnis gegen Rechts" und die DGB-Jugend Protestveranstaltungen in Barmbek angemeldet.

Der Deutsche Gewerkschaftsbund wollte ursprünglich seine 1. Mai-Kundgebung ebenfalls in Barmbek abhalten. Jetzt marschieren die Gewerkschafter ab 11 Uhr vom Besenbinderhof (St. Georg) zum Spielbudenplatz (St. Pauli). DGB-Kreischef Erhard Pumm: "Wir wollen uns nicht von den Nazis vereinnahmen lassen." Im Anschluss an die Kundgebung gegen 15 Uhr lädt der DGB zu einem "Konzert gegen Rechts".

Ich liebe Karten!!!

Barmbekker 26.04.2008 - 18:54
Ein Stadtplan ist die zweidimensionale Darstellung des Verkehrsnetzes einer Kommune.

Der Stadtplan bedient sich der Topografie einer begrenzten Fläche, meist den politischen Grenzen der jeweiligen Gemeinde.

Zentrale Information des Stadtplanes ist das Straßennetz mit Straßennamen, häufig ergänzt durch einzelne Hausnummern. Die Straßen werden üblicherweise zusätzlich in einem Straßenverzeichnis aufgelistet.....!!

bremer faschos

wolla 26.04.2008 - 20:05
die bremer npd und "freie kräfte" treffen sich ab 09.00 am bremer hbf, ausgang bürgerweide und wollen den metronom um 09.28 nach hamburg nehmen.
das könnte doch schon mal ein erstes warmup geben.

Bremer Faschos

isol 26.04.2008 - 20:54
Die "Ergänzung" über die "Bremer Faschos" ist so nicht ganz richtig. Die fahren nämlich mit dem Auto nach Hamburg diese Lappen.

Gekommen, um es zu erschweren

tazer 27.04.2008 - 11:17

Bringt es mehr als gute Laune und gutes Gewissen? Am Dienstag spielt in Barmbek eine illustre Handvoll MusikerInnen zum "Warm-Up" gegen den Aufmarsch von Neo-Nazis am 1. Mai

In Bezug auf die zeitweilig enge Beziehung von Popbetrieb und Gesellschaftskritik hat Diedrich Diederichsen einmal von einer "Koalition von Elenden und Erlebenden" gesprochen und damit einen kurzen geschichtlichen Moment anvisiert, in dem beide für dasselbe standen oder zu stehen schienen. Pop kam als Statement gegen die Langeweile der Spießer, für die freie Sexualität und für eine diffuse geistige Freiheit daher und auch die politischen Bewegungen kämpften auf ihre Weise gegen die Welt der Eltern und hoben in ihren besten und erfolgreichsten Momenten damit die Langeweile auf. Der Hedonismus des Pop vermochte sich an solchen Gesten zu politisieren, die Strenge des politischen Kampfes bekam im Gegenzug ihre hedonistischen Elemente, was beiden sichtlich guttat.

Dass die Zeiten sich seitdem mehr als nur geringfügig geändert haben, darf als bekannt vorausgesetzt werden. Wer sich aktuell für den beschriebenen Zusammenhang interessiert, wird deshalb nicht eben selten bei ganz anderen Formen der Politisierung von Pop und der Ästhetisierung von Politik landen, deren Gemeinsamkeit heute vor allem darin besteht, keine Grenze überschreiten und keine Spielregel unbeachtet lassen zu wollen. Pop und Politik, das klingt im Resultat dann in etwa so spannend wie Bob Geldof und Bono Vox, also veraltet, etabliert, angepasst, konstruktiv mittendrin.

Die andere Seite ist, dass sich im Schatten dieser bunt-polyglotten Trostlosigkeit auch gänzlich neue Ausbuchstabierungen des Zusammenhangs von Pop und Politik zeigen. Etwa der allseits als unappetitlich gebrandmarkte "Rechtsrock", der sich abseits aller popkultureller Aufmerksamkeit zu mehr als nur einer Randerscheinung gemausert hat, und dabei den rebellischen und widerständigen Gestus ehedem links-codierter Jugendkulturen für sich zu beanspruchen versucht. Wie erfolgreich dies ist und noch werden kann, sei einmal dahin gestellt, in jedem Fall ist sein Aufkommen in Zeiten politisch und kulturell weichgespülter Botschaften und Zeichen ein deutliches Signal, das eigene Selbstbild gründlich zu hinterfragen und nach hilfreichen Gegensignale Ausschau zu halten.

Nun gibt es zum Thema Re-Politisierung im Bereich der Popkultur mittlerweile manche Initiative, Konzertreihe und Festivität zu sehen, die sich, wenn schon nicht dem Umsturz, immerhin der Rechtsextremismus- Problematik widmet und Engagement zeigt. Der gute Wille allein dürfte kaum ausreichen, denn wenn etwas am wenigsten gegen Rechtsextremismus hilft, dann wohl die Mischung aus Biederkeit, Stadionrock und moralischem Appell, gesponsert von der örtlichen Sparkasse und getragen von einem Bündnis aus Hund, Katze, Maus.

Den Beweis, dass es auch anders gehen kann, soll nun am Dienstag eine etwas anders konzipierte Veranstaltung erbringen, die ohne diesen Stallgeruch auszukommen versucht. In Anlehnung an eine bereits anlässlich der Wehrmachtsausstellung 2001 durchgeführte mobile Musikkundgebung, werden verschiedene illustre Bands und InterpretInnen auf einem LKW in Barmbek spielen und damit ihren Teil zur großen Mobilisierung gegen den zwei Tage später dort stattfindenden Aufmarsch von Neo-Nazis beitragen. Was das bringen soll, außer guter Laune und gutem Gewissen, wurde in den vergangenen Tagen hier und dort als Gretchenfrage formuliert. Schließlich ist nichts symbolischer als ein Konzert, das zwei Tage vor dem eigentlichen Ereignis stattfindet und mit nichts ist - zumindest in einer westdeutschen Großstadt - mehr Zustimmung zu erheischen, als mit einem Statement gegen stumpfe Neo-Nazis.

Das ist möglicherweise alles nicht ganz falsch. Letztlich aber zeigen solche Fragen auf, welche Probleme Pop und Politik derzeit gemeinsam und miteinander haben. Beiden mangelt es an Durchschlagskraft und letztlich oft genug auch an Attraktivität. In diesem Sinne kann ein "Antifaschistisches LKW-Konzert" neben seinem eigentlichen Sinn - Menschen für die Gegenaktivitäten zu mobilisieren - noch einen weiteren Sinn entfalten und zwei mögliche Erkenntnisse liefern: Die erste lautet: Die subversiven Potenziale sind noch nicht abgeschöpft und Pop nicht langweilig und angepasst. Die zweite: Der Flirt zwischen Pop und Politik ist nur mit Widersprüchen zu haben. Dafür darf man Politik nicht nur als Demonstration und Pop nicht als Kampfparole verstehen.

Das musikalische Setting des Abends zumindest lässt hoffen, dass es auch den VeranstalterInnen auf diese beiden Botschaften ankommt. Breit ist jedenfalls das Spektrum, das von Elektropop, über Post-Punk bis zu HipHop und Techno reicht. Zum guten Zweck versammeln sich ab 16 Uhr der zu umfassender Agitation neigende Rapper Holger Burner mitsamt seinem Kollegen Philie Brandt sowie das mittlerweile zu den dienstältesten Reggae / Dancehall-Soundsystems zählende "Silly Walks Soundsystem" am Barmbeker Busbahnhof. Zwei Stunden später geht es dann vor dem Museum der Arbeit weiter mit Auftritten der "Small Town Girls" (ein Elektronik-Projekt der "Stella"- und "TGV"-Sängerin Elena Lange), einer Kollaboration der HipHopperInnen Samy de Luxe, Jan Delay und Miss Leema, mit der Postpunk-Band "Schneller Autos Organisation" und dem Hamburger Punk- und Dance-Dadaisten Knarf Rellöm. Auf die "befreiende Ekstase" wettenden Tanzkrach liefert dort Henning Schmidt aka Plemo und von "Deichkind" gibt es noch mal HipHop. Der rote Faden? Such die Koalition und brich die Spielregel! Hoffentlich.
DANIEL SCHLÜTER

Di, 29. 4., 16 Uhr, Busbahnhof Barmbek: Holger Burner, Philie Brandt, Silly Walks Soundsystem 18 Uhr, Museum der Arbeit: Small Town Girls, Samy de Luxe/Jan Delay/Miss Leema, Schneller Autos Organisation, Knarf Rellöm Trinity, Plemo, Deichkind

(taz-artikel vom 26.April 2008)

Fragen???

schniftischnafti 27.04.2008 - 11:50
Anwohner und Geschäftsleute in Hmb.-Barmbek haben die Möglichkeit, sich an der Kreuzung Fuhlsbüttler Straße / Drosselstraße an einem Informationsstand der Polizei Hamburg über den Einsatz und die möglichen Einschränkungen zu informieren:
Mittwoch, 30. April, von 16:00 Uhr bis 19:00 Uhr

Über die aktuelle Verkehrslage wird am Donnerstag, den 01. Mai laufend im Verkehrsfunk berichtet. Außerdem richtet die Polizei Hamburg am Donnerstag ab 08:00 Uhr ein Info-Telefon ein unter der
Telefonnummer 428 65 65 65

Polizeipresse

relodv 27.04.2008 - 15:03
Unser Freund und Helfer hat folgende Mitteilung rausgehauen:

OL-HH: 080425-1. Demonstrationen und Versammlungen am 1. Mai - Polizei Hamburg informiert über Verkehrsbehinderungen und mögliche Einschränkungen

Hamburg (ots) - Am Donnerstag, den 01. Mai 2008, werden in Hmb.-Barmbek im Bereich Wiesendamm - Bramfelder Straße - Saarlandstraße - Steilshooper Allee sowie in angrenzenden Straßen von 10:00 Uhr bis ca. 18:00 Uhr verschiedene Demonstrationen und Versammlungen stattfinden. Neben einer Demonstration von Angehörigen des rechten Spektrums sind von verschiedenen Organisationen Gegendemonstrationen bei der Polizei angemeldet worden.

Das Grundgesetz schützt das Recht auf Versammlungsfreiheit, soweit eine Versammlung friedlich und ohne Waffen durchgeführt wird. Die Polizei hat die Aufgabe, die Versammlungen zu ermöglichen, dabei spielt es keine Rolle, ob ihr der Tenor einer Versammlung gefällt oder nicht. Gleichzeitig müssen Gefahren für die Öffentliche Sicherheit und Ordnung abgewehrt werden.

Um die Versammlungsteilnehmer, die verschiedene Meinungen vertreten, konsequent voneinander zu trennen, werden polizeiliche Absperrungen nötig sein. Deshalb lässt es sich nicht vermeiden, dass es am Donnerstag im genannten Bereich zu Beeinträchtigungen im Straßenverkehr und im öffentlichen Nahverkehr kommen wird.

Anwohner und Geschäftsleute in Hmb.-Barmbek haben die Möglichkeit, sich an der Kreuzung Fuhlsbüttler Straße / Drosselstraße an einem Informationsstand der Polizei Hamburg über den Einsatz und die möglichen Einschränkungen zu informieren:

Mittwoch, 30. April, von 16:00 Uhr bis 19:00 Uhr

Über die aktuelle Verkehrslage wird am Donnerstag, den 01. Mai laufend im Verkehrsfunk berichtet. Außerdem richtet die Polizei Hamburg am Donnerstag ab 08:00 Uhr ein Info-Telefon ein unter der

Telefonnummer 428 65 65 65

Die Polizei Hamburg bittet die betroffenen Bürgerinnen und Bürger um ihr Verständnis.

Hinweis an die Redaktionen: Die Polizeipressestelle ist ab 09:00 Uhr unter Tel.: 4286-66028 zu erreichen. Der Polizeipressesprecher wird während des Einsatzes vor Ort sein und ist über die o.g. Telefonnummer erreichbar.

S- Alte Wöhr, the place to be!!!

antifaschitische S-BahnfahrerIn 27.04.2008 - 15:05
.....der Mittelpunkt des ÖPNV-Angebots im Stadtteil ist der Bahnhof Barmbek, der von den U-Bahn-Linien 2 und 3, den S-Bahn-Linien 1 und 11 und vielen Buslinien bedient werden.
Aber auch die S-Bahn-Haltestellen Rübenkamp und !!!!ALTE WÖHR!!!! sowie die U-Bahn-Haltestelle Habichtstraße liegen im Stadtteil.


Was ist mit den Web-Seiten los?

nn 28.04.2008 - 19:28
Ich kann zur Zeit weder die Seite

www.1mai08.tk

noch die Seite

www.keine-stimme-den-nazis.org

erreichen. Liegt das nur an mir?

keine-stimme/1.mai.tk

Hamburg-Nord Digga 29.04.2008 - 09:13
Die-keine-Stimme-den-Nazis Seite ist zu erreichen. 1.mai.tk hab ich auch nicht erreicht.
Aber als alternative kann man :  http://antifahamburg.blogsport.de/ oder www.antifainfo.de
benutzen.
See you in action.

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