Löbau: Spenden an Betroffene übergeben

Beobachterin 24.04.2008 12:32 Themen: Antifa Antirassismus
50 Euro Spende konnten als Zeichen der Solidarität an beide Betroffene der Brandanschläge in Großschweidnitz und Löbau übergeben werden.
Die antifaschistische Demonstration, zu der kurzfristig 100 Teilnehmer mobilisiert werden konnten, wird von den VeranstalterInnen als Erfolg gewertet. Erfolg im Hinblick auf die Teilnehmerzahl sowie auch auf den Ablauf der Demonstration. Ziel war es, Solidarität mit den Betroffenen zu zeigen und darauf hinzuweisen, dass gerade in der sächsischen Provinz antifaschistisches Engagement dringend notwendig ist.
Auf der Demonstration spendeten die anwesenden AntifaschstInnen und einige GenossInnen der Linken 70,00 Euro. Mehr Info's zur Demo unter  http://de.indymedia.org/2008/04/214003.shtml

Dieses Ergebnis wurde vom Regionalverband DIE LINKE.Oberlausitz um 30,00 Euro auf insgesamt 100,00 Euro aufgestockt. Somit konnte beiden Betroffenen eine Spende von je 50,00 Euro als Zeichen der Solidarität im Namen der antifaschistischen Gruppen und der LINKEN.Oberlausitz am Dienstag, den 22.04.2008 übergeben werden.

Bei der Übergabe der Spende in Großschweidnitz kamen dem Inhaber die Tränen und er bedankte sich ausdrücklich für soviel Solidarität und dass es Menschen gibt, die diese auch deutlich zeigen. Er sagte, er lässt sich nicht vertreiben, auch wenn die Brandspuren an seinem Imbisswagen bis heute deutlich sichtbar sind.

Auch der Inhaber des Asia-Imbiss am Nicolaiplatz in Löbau, der Ort des zweiten Brandanschlages, freute sich mit seiner Frau außerordentlich über das Zeichen der Solidarität. Sogar die örtliche Presse war anwesend und dokumentierte die Übergabe der Spende. Auch von Ihm ein herzliches Dankeschön an ALLE.

Die Übergabe war sehr bewegend, an ALLE DIE AM FREITAG DA WAREN UND AN DIE SPENDER DANKE IN DEM NAMEN DER BETROFFENEN.
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nette symbolik...

mina 24.04.2008 - 12:51
nett gedacht, aber irgendwie bischen witzlos mit 100 euro

@mina

irgendwer 24.04.2008 - 13:05
hätts ja nochmal 100euro drauflegen können, wenn du so wohlhabend bist...:\

Schöne Aktion

aber 24.04.2008 - 13:08
"Die Linke" könnte doch einiges mehr locker machen als lächerliche 30 €

nette Geste, mit eindeutiger Aussage

libertad 24.04.2008 - 14:04
Bei 100 Teilnehmer 70€ Spende, ist mehr als schwach!!! damit wurde ja ein deutliches Zeichen gesetzt, wie viel Solidariät in deutschland wirklich wert ist! Ich denke, da wäre doch sicherlich mehr als 70 Cent pro person drinnen gewesen, oder? Aber scheinbar hängt auch viele Antifas mehr am eigenen Kapital als an einer Soli-Spende!!!

uu

658 24.04.2008 - 14:23
eine soli party und zack hätte man en bischen mehr spenden können.

Wirtschaftsbeteiligungen und Grundvermögen

jaja 24.04.2008 - 14:30
Das Grundvermögen der Partei Die Linke wird mit rund fünf Millionen Euro bewertet. Die Unternehmensbeteiligungen der Partei haben einen Gesamtwert von unter zwei Millionen Euro.

Zum zweifelsfrei als rechtmäßig ermittelten Vermögen der Linken gehören folgende Unternehmen:
Ehemaliges Redaktionsgebäude des Neuen Deutschland in Berlin-Friedrichshain
Ehemaliges Redaktionsgebäude des Neuen Deutschland in Berlin-Friedrichshain

* Hotel am Wald Elgersburg GmbH
* Vulkan GmbH (Unternehmensbeteiligungen und Grundstücke, unter anderem das Karl-Liebknecht-Haus in Berlin)
* FEVAC GmbH (Unternehmensbeteiligungen)
* BärenDruck Mediaservice (anteilig; Druckerei/Werbeservice)
* Neues Deutschland (anteilig; Tageszeitung; hält 51 % der MVVG Medien-, Versand- und Vertriebsgesellschaft mbH
und Minderheitsanteile an neun weiteren Presse-Vertriebsgesellschaften. Sie besitzt 90 % der Tochterfirma
Grundstücksgesellschaft Franz-Mehring-Platz 1 GmbH)
* Karl Dietz Verlag GmbH (Buchverlag)


Quelle: Wikipedia

eine muuh

eine määh 24.04.2008 - 15:01
auch wen 70 cent pro kopf echt etwas schwach sind....ich wette die die hier über die PDS abmeckern hätten sich genau so aufgeregt wen die PDS 1000 € locker gemacht hätten...weil dann wär ja eindeutig gewesen das die PDS die solidarität für sich allein pachten wöllte ^^

Na toll!

Dein Name 24.04.2008 - 15:24
Da üben einige Leute praktische Solidarität mit Opfern Rechter Übergriffe und hier beschweren sich einige über die Höhe der Spende. Schon mal über die Symbolik nachgedacht, die eine solche Aktion hat? Den Opfern wird vermittelt, das sie nicht alleine gelassen werden und die Nazis kriegen mit, das solche Übergriffe nicht überall auf Gegenliebe stoßen. Und wenn euch die Spendenhöhe so stört: Bringt die Namen der Opfer in Erfahrung und legt noch ordentlich was drauf! Aber hier meckern hilft niemandem weiter!

Hallo?

Userin 24.04.2008 - 15:51
an die "geistreichen" comments...einigen scheint es ja wohl überhaupt nicht zu passen, was gehtn, habt ihr zuviel geld in der tasche? ich hatte an diesen tag nicht viel geld und konnte auch nichts geben und das ging einigen so, weil mensch selber einfach kein geld mehr hat und wenn jetzt noch mehr blöde kommentare kommen raste ich aus...kann ja echt nicht wahr sein sowas hohles ey!wacht mal auf und meckert nicht bloß rum...rumheulpack!verschwindet von indymedia, wenn alles durch den dreck gezogen werden muss aber bekanntlich schreien ja immer die, die nix auf die reihe bekommen, ärmlich...trauriger tag!

praktische solidarität?

bob der haumeister 24.04.2008 - 16:47
sind 70 euro besser als gar nichts? mag sein. das entscheidende daran ist aber doch, dass der vorfall ein bezeichnendes licht auf die teilnehmer solcher demos wirft. angeblich soll solidarität geübt werden. wenn jetzt aber eine antifakarawane durch die gegend zieht, nützt das im grunde erstmal gar keinem. es geht ja offenbar lediglich um die erlebnisorientierte freizeitgestaltung der teilnehmer. wenn endlich mal wieder "was passiert" ist, nimmt man das dankbar auf als anlass für eine demo. und um die geht es den teilnehmern, nicht um den anlass. denn wenn es darum gegangen wäre, hätte nicht jeder teilnehmer durchnittlich nicht mal einen popeligen euro springen lassen (am wochenende werden aber 50 versoffen und verkifft). insofern sind die 70 euro, die da aus verlegenheit abgedrückt wurden nicht besser als nichts sondern einfach nur entlarvend.

wie bitte?!!

hassler 24.04.2008 - 17:06
is ja echt ne schöne idee, aber findet ihr nicht auch, dass es leicht übertrieben ist da gleich nen indy-artikel zu verfassen und sich selbst abzufeiern, bei popligen 100 euro bei 100(!) personen. diese leute waren anscheinend nicht sehr überzeugt wenn sie grade mal 70 euro gespendet haben. hätte nie gedacht, dass ich das mal sagen würde, aber danke an die linke die wenigstens 30 euro locker gemacht hat.
der mann der wegen 50 euro gleich in tränen ausbricht muss ja auch einen lustigen sinn für humor haben, trotzdem alles gute an ihn und die anderen opfer. hoffentlich gibts auch noch großzügigere menschen bei euch. in diesem sinne: Machts gut, und bemüht euch nicht ganz so lächerlich zu sein.

HOCH DIE ANTINATIONALE SOLIDARITÄT!!!

Langsam reichts

agression 100% 24.04.2008 - 17:46
Seid ihr total bescheuert, könnt ihr nicht besseres außer meckern?
Schon einmal dran gedacht das allein die Zugfahrt für viele 6€ gekostet hat und nicht jeder soviel geld hat, da waren vor allem auch viele sehr junge Menschen, ich weiß ja nicht wie ihr euch das vorstellt, aber glaubt ihr wenn Jugendliche von 15€ Taschengeld zu einer Demo fahren, wo sie 6€ für Zug ausgeben müssen noch Geld übrig ist?

Ich zum Beispiel hätte gerne was gegeben, aber ich bin nicht so wohlhabend das ich soviel Geld habe, um es genau zu sagen, ich hatte keine einzigen Cent mehr!

Aber ich verstehe schon, wir hätten lieber zu Hause bleiben sollen, damit es dann gehießen hätte: 50€ von 20 Leuten, oder was?

@ bob der haumeister

LIMO 24.04.2008 - 17:50
Fall's du es noch nicht gemerkt hast: immer mehr Menschen (auch bei uns) leben in knappen finanziellen Verhältnissen. Die Ernsthaftigkeit der Aktivisten daran zu messen, wieviel Geld sie aufbringen können - dümmer geht's nicht mehr! Schreib solche Kommentare doch für die verstrahlten von Faschos von Altermedia oder geh zur CSU! Die kaufen dir deine Version vom erlebnisgeilen Demotouristen, der ansonsten nur auf Drogen ist, sicher mit Vergnügen ab! So sehen sie den Widerstand gegen die herrschadenen Zustände am liebsten...

... doch grade nach solchen Vorfällen sind Demos wichtig! Oft sind es erst antifaschistische Mobilisierungen und Aktionen, die dazu führen, dass rassistische Aktivitäten und Gewalt überhaupt von einer Öffentlichkeit wahrgenommen werden.

KNAPP BEI KASSE?

Einfacher Text oder HTML? 24.04.2008 - 21:32
also die erklärung, es wären manche leute halt knapp bei kasse finde ich schon etwas an den haaren herbeigezogen. die meisten jugendlichen antifas stammen erfahrungsgemäß aus den wohlhabenderen schichten. ausserdem: es muss ja nicht jeder was geben aber wenn z.b. 20 von den hundert 3,50 gegeben hätten (was ja auch nicht wirklich viel ist) wärens auch 70 euro gewesen. aber 70 ero bei 100 teilnehmern lässt wirklich tief blicken. fragt doch mal einen penner in der innenstadt, was der am tag in den hut geworfen bekommt, das ist mehr (keine provokation sondern tatsache). das sind vermutlich die selben leute, die sich andauernd auf indymedia kostenlos und anonym mit irgendwelchen leuten in russland und südamerika solidarisieren (da haben die auch sehr viel von).

auch "da sein" ist Antifa

antagonism 25.04.2008 - 12:39
Kaum zu glauben was hier in den Ergänzungen geschrieben wird..
Geld scheint ja für euch alles zu sein.
Wichtig aber ist,dass in dem Moment jemand da ist,wodurch dem Menschen das Gefühl gegeben wird nicht alleine zu sein.Ich denke,dass allein schon so eine Demo mit 100 Leuten gut tut...und wenn dann auch noch Freiwillig Geld zusammenkommt(was ja leider nicht selbstverständlich ist) dann umso mehr.
Da spielt die Summme eine untergeordnete Rolle.
Wann hat es denn das letzte Mal Solizahlungen an Privatpersonen außerhalb der Szene gegeben?!

Jeder sollte geben was er kann!
Bei mir ist es auch warscheinlich,dass ich auf der Demo nichts dabei gehabt hätte.Denn die Hinfahrt zu finanzieren ist meist schon schwer(auch wenn es sich manche von den "ich ziehe mal gerne einen schwarzen hoddie über und gehe auf ne demo"-kiddies nicht vorstellen können,aber ich gehe weder am Wochenende weg noch gebe ich sonst viel Geld aus.Und lebe im Monat von um die 60 €! für alles)
..aber soetwas kann sich Mensch der abends zurück zu Mama geht ja nicht vorstellen.^^

Mehr Geld für Partys, als für Solidarität

Antifa 25.04.2008 - 14:53
Also erstmal, sehr schöne Aktion, ich weiß, dass es an der Stelle mehr um die symbolische Unterstützung der Betroffenen geht, als um nen finanziellen Schadensersatz. Wie geschrieben, haben die Betroffenen sich wohl auch sehr über die Geste gefreut und gesehen, dass sie nicht ganz alleine dastehen, was letztendlich ja das Hauptziel dieser symbolischen Aktion war.

Dennoch, ohne die Aktion damit abwerten zu wollen oder irgendwem (der keine Gelddruckerei hat) zu Nahe zu treten: Jedes Wochenende finden bundesweit reihenweise Solipartys oder gar kommerzielle Partys statt, wo Antifas mind. drei Euro Eintritt plus mind. zwei Euro für Getränke ausgeben (hier kalkuliere ich sicher sehr niedrig). Die zusätzlichen Kosten für andere Drogen seien da mal gar nicht eingerechnet, im Endeffekt gibt die Party-Pop-Antifa aber pro Person mind. 5€ am Abend aus. Wenn nur 14 der 70 Leute entschieden hätten am Wochenende mal innen Park zu gehen und nicht mit dummen Yuppies um die Wette zu tanzen und das dadurch gesparte Geld solidarisch Opfern rechter Gewalt zukommen zulassen, wäre die Kohle schon drin gewesen.

Also - das Problem liegt hier mal wieder weniger bei den jungen Leuten, die nur 15€ Taschengeld kassieren, sondern in der Antifa-Party-Generation (aber die war möglicherweise noch verkatert im Bett und hat gar nicht an der Demo teilgenommen).

hört auf zu heucheln

mein name 25.04.2008 - 15:53
mit was für einem wortschwall hier versucht wird, den vorfall doch noch schön zu reden. warum? 100 "antifas" die 70 euro spenden sind einfach peinlich, da lässt sich nichts dran drehen.

kommt mal klar?

GELD IS WOHL ALLES 26.04.2008 - 09:27
erstmal wer redet eigentlich davon das es Antifas waren. aktive leute waren da vielleicht 20-30 und der rest "normale jugendliche" die sicherlich nur mal da waren um zu schauen was passiert aber nicht mit interesse dabei waren. es wahren auch normal bürger mit daran beteiligt ok vielleicht nicht viele aber immerhin, und ob nun 70 oder 1000 € gespendet werden sollte wohl scheißegal sein denn wie schon oft erklärt zählt der sinn der aktion. und solche lächerlichen rechnungen wie wer was am wochenende ausgibt sowas hohles aber auch.
aber anscheinend is geld hier für viele das wichtigste was bei einer demo rausspringen muss aber dann kann ich nur sagen gute nacht,
und der besitzer der gewint hat auch wegen 50 € (weil er angeblich ja so ein sinn für humor hat) hat die aktion wohl verstanden und sich von herzen bedankt ohne erstmal auf das geld zu schauen sondern vielleicht hat er ja gemerkt das ees solidarität mit opfern rechter gewalt gibt und da 0% das geld ausschlaggebend ist.

moment

moo 26.04.2008 - 17:15
natürlich ist es nicht der sinn einer demo, geld abzuwerfen. aber hier WURDE nunmal gesammelt, und wenn dann nur son kleinscheiß rauskommt, ist das schon ziemlich peinlich. und klar: "irgendwelche jugendliche" rennen einfach so ein paar super sympatischen leuten mit kapuzen und sonnenbrillen hinterher "um zu gucken, was passiert". langsam wirds albern.

na, das wird ja immer peinlicher!

libertad 28.04.2008 - 10:09
Erst heißt es, es wären hundert Leute, die aktive Solitaität zeigen, wobei behauptet wird, dies sei wichtiger als materialistische Solidarität, da ja hundert leute Anteilnahme und Solidarität zeigten und ja das menschliche zählt!
Dann wird behauptet, dass nur 20-30 aktive Antifas beteiligt waren, der rest nur zum gaffen da war und mal schauen wollte, was los sei!!! Und noch ein unbenannter Teil an bürgerlichen Anteilnehmern!!!
Also was jetzt???
Zählt nun die menschliche Anteilnahme? - das wäre bei 30 leuten und ein paar bürgerlichen, der Rest waren ja Gaffer mit "wenig Interesse", auch nicht wirklich rümlich!!!
Oder zählt dann doch das Geld, dass dann wohl wahrscheinlich zm größten Teil von der bürgerlichen Demonstrantenseite gezahlt wurde????

Die Aktion wäre ja ganz ok gewesen, hätte man sie nicht an die grße Glocke gehängt, um mal auf indy zu posen!!! So wurde aus der Aktion ne peinliche Offenbarung der Realitäten eurer Antifastruktur!!!!!
Ein bisschen mehr bescheidenheit und Bedektheit würde euch mit sicherheit gut tun! Vielleicht könnte man die zeit, in der man bisher peinliche selbstüberschätzende Indykomentare geschrieben hat, dazu nutzen, mal wirklich solidarisch zu sein!!!! - Vielleicht würde sich der Mann vom Dönerladen über nen neuen (kreativen) Anstrich freuen!!!!!
(Aber bitte dann mal ohne Indyartikel, sowas geht auch ohne Selbstdarstellung!)

@libertad

mein name 28.04.2008 - 14:10
ohne indyartikel? wozu denn dann die demo? die meisten aktionen finden doch ausschliesslich statt, um sich dabei ausgiebig selbst abzufotografieren und nachher aus den ewig gleichen versatzstücken ("lautstark und entschlossen", "dem gilt es entgegenzutreten", "interessierte bürgerinnen" denen "erfolgreich das anliegen nähergebracht wurde", "bullen waren sichtlich überfordert" und natürlich merkwürdige formulierungen wie "anderswo" und "trotzdem bzw. gerade wegen", zwei ewige klassiker des indymediajargongs)zusammenzubasteln. natürlich in mackerhaftem ton, wenns gut gelaufen ist und weinerlich, wenn man den kürzeren gezogen hat. die krönung dieses "artikels" hier ist übrigens das bild von der angesengten wurstbude.