Erste Bilanz- Keine Gentechnik im Wendland
Eine Woche Dauermahnwache am Genfeld im Wendland.
Seit nun mehr 7 Tagen, rund um die Uhr, beobachten wir als Gentechnikgegner das Vorhaben eines Landwirtes aus Grippel auf zwei naheliegenden Feldern Genmais MON 810 auszusäen. Es ist Zeit eine erste Bilanz zu ziehen.
Seit nun mehr 7 Tagen, rund um die Uhr, beobachten wir als Gentechnikgegner das Vorhaben eines Landwirtes aus Grippel auf zwei naheliegenden Feldern Genmais MON 810 auszusäen. Es ist Zeit eine erste Bilanz zu ziehen.
Begonnen hat die Dauermahnwache in Laase (Wendland) am 17. April. Die Pflanzzeit für Mais kann etwa von mitte April bis in den Mai hinein erfolgen. Solange es nötig ist, werden wir vor Ort sein, um vielleicht im letzten Moment den Landwirt zum Einlenken zu bewegen. Leider haben auch die Witterungsumstände, den Landwirt nicht veranlassen können, den Genmaisanbau definitiv abzusagen. Im Standortregister des Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheitdamit sind noch immer beide Flächen für den Anbau angemeldet.
Diese Fotos wurden am 22. April gemacht. Wie ihr erkennen könnt, sind weite Flächen vom Elbewasser überflutet. Der direkte Weg zur Anbaufläche ist vom Wasser abgetrennt. Das gerade hier, im Biosphärenreservat Elbtalaue zwischen Elbe und Elbdeich genmanipulierte Pflanzen angebaut werden dürfen, zeigt dass niemand der Verantwortungsträger in den Behörden über die möglichen Folgen nachgedacht hat.
Am Dienstag den 22. April überreichten wir dem Landwirt eine Studie, die deutlich macht, wieso die genmanipulierte Maissorte Mon 810, die er aussäen will, in Frankreich verboten ist. Insbesondere die Möglichkeit einer Pollenverbreitung und die unklaren Erkenntnisse über die Folgen für die Pflanzen- und Tierwelt führten dort zu dem Aussaatverbot.
Wir werden nicht locker lassen. Für das Wochenende plant das „Bündnis gentechnikfreies Wendland“ eine lebendige Feldbegehung mit nicht genmanipuliertem Saatgut und Holz, um die Anfang der Woche zerstörte Gen-Scheuche wieder aufzubauen. Wir wollen zeigen, dass wir uns auf diesem Acker eine bunte Mischkultur wünschen, anstelle der genmanipulierten Monokultur. Auch wenn der Landwirt unsere Ackerkultur wieder zerstört, werden wir in unserem Bemühen, die Aussaat zu verhindern, nicht lockerlassen. Natürlich sind alle gern willkommen, die gegen die lebensverachtende Gentechnik protestieren möchten.Am Samstag 26.04.08 ab 15Uhr. Der Treffpunkt ist die Dauermahnwache in Laase am Elbdeich.
Diese Fotos wurden am 22. April gemacht. Wie ihr erkennen könnt, sind weite Flächen vom Elbewasser überflutet. Der direkte Weg zur Anbaufläche ist vom Wasser abgetrennt. Das gerade hier, im Biosphärenreservat Elbtalaue zwischen Elbe und Elbdeich genmanipulierte Pflanzen angebaut werden dürfen, zeigt dass niemand der Verantwortungsträger in den Behörden über die möglichen Folgen nachgedacht hat.
Am Dienstag den 22. April überreichten wir dem Landwirt eine Studie, die deutlich macht, wieso die genmanipulierte Maissorte Mon 810, die er aussäen will, in Frankreich verboten ist. Insbesondere die Möglichkeit einer Pollenverbreitung und die unklaren Erkenntnisse über die Folgen für die Pflanzen- und Tierwelt führten dort zu dem Aussaatverbot.
Wir werden nicht locker lassen. Für das Wochenende plant das „Bündnis gentechnikfreies Wendland“ eine lebendige Feldbegehung mit nicht genmanipuliertem Saatgut und Holz, um die Anfang der Woche zerstörte Gen-Scheuche wieder aufzubauen. Wir wollen zeigen, dass wir uns auf diesem Acker eine bunte Mischkultur wünschen, anstelle der genmanipulierten Monokultur. Auch wenn der Landwirt unsere Ackerkultur wieder zerstört, werden wir in unserem Bemühen, die Aussaat zu verhindern, nicht lockerlassen. Natürlich sind alle gern willkommen, die gegen die lebensverachtende Gentechnik protestieren möchten.Am Samstag 26.04.08 ab 15Uhr. Der Treffpunkt ist die Dauermahnwache in Laase am Elbdeich.
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