Berlin: Mayday meets Globale
Am Boxhagener Platz in Berlin-Friedrichshain fand am Abend des 23.4.08 eine Mobilisierungsveranstaltung zum diesjährigen Mayday statt. Ca. 100 - 150 Menschen haben sich daran beteiligt, darunter waren auch viele PassantInnen, die so erstmals mit sozialen Themen konfrontiert worden sind.
Zunächst gab es Redebeiträge zu verschiedenen aktuellen sozialen und gesellschaftlichen Themen. Dazu gehören die Kampagne Mediaspree-Versenken und zu rechten Strukturen im Stadtteil. Die Internationalen KommunstInnen gingen in ihren Redebeitrag auf die Streiks der letzten Monate ein und fragten, wie sich die wehren, die nicht streiken können und wie der Kampf von Erwerbslosen und Lohnabhängigen zusammengeführt werden kann.
Im Mayday-Prozess sehen sie eine solche Plattform. Gerade dieses Jahr gab es mehrere soziale Kämpfe, sei es gegen Umstrukturierung im Stadtteil, wie jetzt in Kreuzberg oder von Erwerbslosengruppen, die dort auch eine Möglichkeit sehen, ihre Forderungen besser vertreten zu können. So hätte der Mayday auch einen Gebrauchswert für Menschen, die sich gegen ihre Lebens- und Arbeitsbedingugnen zu wehren begonnen haben.
Die gezeigten Videoschnipsel, die von GenossInnen der hedonistischen Internationale mit Musik unterlegt wurden, zeigten Szenen aus dem prekären Alltag und Beispiele von organisierten Widerstand dagegen.
Vielleicht haben dadurch manche der ZuschauerInnen Anregungen begonnen, wie sie sich im prekären Alltag wehren können. Vielleicht haben andere Lust bekommen sich am 1.Mai an der Mayday-Parade zu beteiligen, die ebenfalls am Boxhagener Platz beginnt. Die Plakate und Buttons zumindest, die zu der Parade werben, fanden reisenden Absatz.
Insgesamt eine gelungene Aktion, die ausbaufähig ist, nicht nur vor dem ersten 1. Mai.
Im Mayday-Prozess sehen sie eine solche Plattform. Gerade dieses Jahr gab es mehrere soziale Kämpfe, sei es gegen Umstrukturierung im Stadtteil, wie jetzt in Kreuzberg oder von Erwerbslosengruppen, die dort auch eine Möglichkeit sehen, ihre Forderungen besser vertreten zu können. So hätte der Mayday auch einen Gebrauchswert für Menschen, die sich gegen ihre Lebens- und Arbeitsbedingugnen zu wehren begonnen haben.
Die gezeigten Videoschnipsel, die von GenossInnen der hedonistischen Internationale mit Musik unterlegt wurden, zeigten Szenen aus dem prekären Alltag und Beispiele von organisierten Widerstand dagegen.
Vielleicht haben dadurch manche der ZuschauerInnen Anregungen begonnen, wie sie sich im prekären Alltag wehren können. Vielleicht haben andere Lust bekommen sich am 1.Mai an der Mayday-Parade zu beteiligen, die ebenfalls am Boxhagener Platz beginnt. Die Plakate und Buttons zumindest, die zu der Parade werben, fanden reisenden Absatz.
Insgesamt eine gelungene Aktion, die ausbaufähig ist, nicht nur vor dem ersten 1. Mai.
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
BürgerInnen-Interesse
Wohltuend anders ist auch die Gestaltung und der Tonfall der Mayday-"Propaganda": Sie richtet sich nämlich nicht nur an die Eingeweihten und betreibt damit lediglich Identitätspflege, sondern sie bemüht sich, auch andere Menschen anzusprechen. Daran könnten sich andere Gruppen ein Beispiel nehmen.
Polizei Berlin denkt an Frieden
Der Sprecher fügte hinzu, dass die Polizei in diesem Jahr zum 1. Mai "angemessen Präsenz" zeigen werde. Auch 2008 würden wieder Kräfte aus anderen Bundesländern angefordert. Die genaue Zahl der eingesetzten Beamten stehe noch nicht fest, sagte Schodrowski. Weniger Polizisten als im vergangenen Jahr würden es aber nicht. 2007 war die Polizei am 1. Mai mit rund 4700 Beamten im Einsatz.
Zum 1. Mai 2008 in Berlin gibt es weniger Demonstrationen und Kundgebungen als in den Vorjahren. Nach Angaben der Polizei sind in der Walpurgisnacht am 30. April keine Veranstaltungen linker Gruppen angemeldet. Das in den vergangenen Jahren durchgeführte Konzert am Boxhagener Platz in Friedrichshain wurde abgesagt, in dessen Anschluss es regelmäßig zu Krawallen kam. Stattdessen mobilisiert die Szene zu einer Demonstration gegen einen NPD-Marsch am 1. Mai in Hamburg.
Berlins Staatsanwälte im Dauereinsatz
Berlins Staatsanwälte werden zudem auch in diesem Jahr rund um den Maifeiertag im Dauereinsatz sein. Oberstaatsanwalt Jörg Raupach und sein sechsköpfiges Team der Abteilung 11 würden wie im Vorjahr von drei Kollegen aus anderen Abteilungen unterstützt, sagte Justizsprecher Michael Grunwald. Die Abteilung ist zuständig für Gewalt-, Staatsschutz- und Friedensstörungsdelikte sowie Straftaten bei sportlichen Großveranstaltungen.
Die Ankläger werden vom 30. April bis 2. Mai sowohl in der polizeilichen Leitstelle in der Kruppstraße "als Ansprechpartner", als auch am Tempelhofer Damm für die "Abwicklung anfallender Haftsachen" rund um die Uhr zur Verfügung stehen.
"Das System hat sich insofern bewährt, als unmittelbar vor Ort die Fälle geringeren Gewichts von den schweren Fällen unterschieden und letztere beweissicher gemacht werden können", erläuterte Grunwald. Kleinere Delikte werden zudem von der Amtsanwaltschaft im Tempelhofer Damm wie üblich in sogenannten "beschleunigten Verfahren" bearbeitet. Im Vorjahr wurden nach Ausschreitungen zur Walpurgisnacht und am 1. Mai gegen insgesamt 73 Personen Haftbefehle wegen schweren Landfriedensbruchs oder Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte erlassen.
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
nichts gegen Mayday — Albert
tradition — nix
Mobi Clip Mayday 2008 — San Precario
haha — sehr witzig
Mitteilung der Polizei — Uga Buga