Anmerkung der Moderationsgruppe:
Trotz der Bitte, de.indymedia.org zum Veröffentlichen von eigenen Berichten und selbst recherchierten Reportagen zu nutzen, wurde hier ein Termin, ein Aufruf, die Einladung zu einer Veranstaltung oder die Ankündigung einer Aktion reinkopiert.
Es ist nicht das Ziel von Indymedia, ein möglichst umfassendes Infoportal incl. Terminkalender anzubieten. Indymedia will eine Plattform für engagierte MedienmacherInnen und ihren eigenen Inhalte bieten. Das Veröffentlichen von Terminen, Aufrufen und Einladungen gehört nicht zu den Zielen des Projektes. Mehr Informationen, warum sich Indymedia nicht zum Veröffentlichen von Terminen eignet, findest Du hier. Bitte nutze stattdessen die verlinkten Terminkalender-Seiten.
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Drohende Abschiebung
Soli-Aufruf für Tchabagnan Ayeva. T. Ayeva wird seit Anfang Februar im Abschiebeknast gefangen gehalten. Bei einer Abschiebung nach Togo drohen ihm Folter und Gefängnis.Protestiert beim zuständigen Regierungspräsidium Karlsruhe und fordert die Freilassung und ein Bleiberecht!
Protestiert gegen die drohende Abschiebung des Flüchtlings Tchabagnan Ayeva!
Tchabagnan Ayeva aus Togo wird seit Anfang Februar im Abschiebeknast in Mannheim (in einem Container auf dem Gelände der JVA) gefangen gehalten. Bei einer Abschiebung nach Togo droht ihm Verfolgung und Gefängnis.
Festgenommen wurde Tchabagnan auf der Ausländerbehörde in Mannheim, als er seine Duldung verlängern wollte.
Die Abschiebehaft wird damit „begründet“, dass Tchabagnan mehrmals bei Abholterminen für eine Sammelanhörung der togoischen Botschaft nicht im Asylheim in Mannheim angetroffen wurde.
Bei Botschaftsvorführungen werden Flüchtlinge, die nicht abgeschoben werden können, weil sie keine Dokumente haben, mit Drohungen, Sanktionen bis hin zu Abschiebehaft gezwungen, bei einer Delegation ihres Herkunftslandes zu erscheinen.
Diese Anhörungen dienen dem Zweck, den betreffenden Asylsuchenden „Heimreisepapiere“ auszustellen, um sie anschließend möglichst schnell abzuschieben.
Die oft äußerst fragwürdigen Delegationen aus den Herkunftsländern erhalten dabei pro ausgestelltes Papier (Passersatz) von den deutschen Behörden eine Art Kopfgeld - bis zu mehreren hundert Euro pro Person.
In Mannheim sind bis jetzt einige Solidaritätsaktionen gelaufen, um die Abschiebung von Tchabagnan zu verhindern. Am 25. März gab es zunächst eine Kundgebung auf dem Paradeplatz, dann eine spontane Demo zum Abschiebeknast und eine Abschluss-Kundgebung direkt vor der fünf Meter hohen Mauer, hinter der die Container für die Abschiebegefangenen stehen.
Die Redebeiträge und Grüße konnten die Gefangenen hören. Mehrmals riefen sie laut und für die vor der Mauer Versammelten deutlich hörbar „Freiheit“!
Ende März wurde eine Petition beim Petitionsausschuss des Landtages von Baden-Württemberg für ein Bleiberecht von Tchabagnan eingelegt.
Die Petition wurde inzwischen vom Landtag an den Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages weitergeleitet. Dessen Adresse ist:
Platz der Republik 1, 11011 Berlin, Telefon: 030-227-37757, Fax 030-227-30057
Aktenzeichen: Pet 1-16-06-266-037210 (Bei Zuschriften bitte immer angeben!)
Die für die Abschiebehaft und die drohende Abschiebung zuständige Behörde ist das
Regierungspräsidium Karlsruhe, zentrale Aufnahmestelle für Asylbewerber, ZAST
Durlachallee 100, 76137 Karlsruhe (Aktenzeichen: 4 T 47/08)- Zentrales Fax: 0721-694755
Zuständige Sachbearbeiterin: Frau Sitzlert; Telefonische Durchwahl: 0721-9267007
Seid solidarisch und protestiert gegen die drohende Abschiebung von Tchabagnan Ayeva und fordert die sofortige Freilassung aus der Abschiebehaft und ein Bleiberecht für ihn. Schickt am Besten Faxe an das Regierungspräsidium oder ruft dort an!
Sofortige Freilassung von Tchabagnan Ayeva!
Abschiebeanhörungen Stoppen!
Keine Abschiebungen nach Togo - keine Abschiebungen nirgendwohin!
Bleiberecht für alle!
Bündnis gegen Abschiebungen (BgA) Mannheim, c/o JUZ (Jugendzentrum) in Selbstverwaltung
Postfach 12 19 65, 68070 Mannheim
Unsere web Seite: buendnisgegenabschiebungenmannheim.com
Mannheim, den 17. April 2008
Tchabagnan Ayeva aus Togo wird seit Anfang Februar im Abschiebeknast in Mannheim (in einem Container auf dem Gelände der JVA) gefangen gehalten. Bei einer Abschiebung nach Togo droht ihm Verfolgung und Gefängnis.
Festgenommen wurde Tchabagnan auf der Ausländerbehörde in Mannheim, als er seine Duldung verlängern wollte.
Die Abschiebehaft wird damit „begründet“, dass Tchabagnan mehrmals bei Abholterminen für eine Sammelanhörung der togoischen Botschaft nicht im Asylheim in Mannheim angetroffen wurde.
Bei Botschaftsvorführungen werden Flüchtlinge, die nicht abgeschoben werden können, weil sie keine Dokumente haben, mit Drohungen, Sanktionen bis hin zu Abschiebehaft gezwungen, bei einer Delegation ihres Herkunftslandes zu erscheinen.
Diese Anhörungen dienen dem Zweck, den betreffenden Asylsuchenden „Heimreisepapiere“ auszustellen, um sie anschließend möglichst schnell abzuschieben.
Die oft äußerst fragwürdigen Delegationen aus den Herkunftsländern erhalten dabei pro ausgestelltes Papier (Passersatz) von den deutschen Behörden eine Art Kopfgeld - bis zu mehreren hundert Euro pro Person.
In Mannheim sind bis jetzt einige Solidaritätsaktionen gelaufen, um die Abschiebung von Tchabagnan zu verhindern. Am 25. März gab es zunächst eine Kundgebung auf dem Paradeplatz, dann eine spontane Demo zum Abschiebeknast und eine Abschluss-Kundgebung direkt vor der fünf Meter hohen Mauer, hinter der die Container für die Abschiebegefangenen stehen.
Die Redebeiträge und Grüße konnten die Gefangenen hören. Mehrmals riefen sie laut und für die vor der Mauer Versammelten deutlich hörbar „Freiheit“!
Ende März wurde eine Petition beim Petitionsausschuss des Landtages von Baden-Württemberg für ein Bleiberecht von Tchabagnan eingelegt.
Die Petition wurde inzwischen vom Landtag an den Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages weitergeleitet. Dessen Adresse ist:
Platz der Republik 1, 11011 Berlin, Telefon: 030-227-37757, Fax 030-227-30057
Aktenzeichen: Pet 1-16-06-266-037210 (Bei Zuschriften bitte immer angeben!)
Die für die Abschiebehaft und die drohende Abschiebung zuständige Behörde ist das
Regierungspräsidium Karlsruhe, zentrale Aufnahmestelle für Asylbewerber, ZAST
Durlachallee 100, 76137 Karlsruhe (Aktenzeichen: 4 T 47/08)- Zentrales Fax: 0721-694755
Zuständige Sachbearbeiterin: Frau Sitzlert; Telefonische Durchwahl: 0721-9267007
Seid solidarisch und protestiert gegen die drohende Abschiebung von Tchabagnan Ayeva und fordert die sofortige Freilassung aus der Abschiebehaft und ein Bleiberecht für ihn. Schickt am Besten Faxe an das Regierungspräsidium oder ruft dort an!
Sofortige Freilassung von Tchabagnan Ayeva!
Abschiebeanhörungen Stoppen!
Keine Abschiebungen nach Togo - keine Abschiebungen nirgendwohin!
Bleiberecht für alle!
Bündnis gegen Abschiebungen (BgA) Mannheim, c/o JUZ (Jugendzentrum) in Selbstverwaltung
Postfach 12 19 65, 68070 Mannheim
Unsere web Seite: buendnisgegenabschiebungenmannheim.com
Mannheim, den 17. April 2008
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen