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Liberte Toujours - Kampagne in GÖ & BS

Anke Schrader 21.04.2008 12:36
Bereits in der letzten Woche startete die Kampagne "Liberte Toujours - den alltäglichen Wahnsinn überwinden" der niedersächsischen "Ums Ganze" - Gruppen. In den nächsten zwei Wochen werden verschiedene Aktionen und Veranstaltungen zu Kapitalismus und den Perspektiven seiner Überwindung in Braunschweig und Göttingen stattfinden. Höhepunkt der Kampagne wird eine antikapitalistische Streetparade am 30.April durch Braunschweig sein.
Introduction Bereits in der letzten Woche startete die Kampagne "Liberte Toujours - den alltäglichen Wahnsinn überwinden" der niedersächsischen "Ums Ganze" - Gruppen. In den nächsten zwei Wochen werden verschiedene Aktionen und Veranstaltungen zu Kapitalismus und den Perspektiven seiner Überwindung in Braunschweig und Göttingen stattfinden. Höhepunkt der Kampagne wird eine antikapitalistische Streetparade am 30.April durch Braunschweig sein.Das Anliegen der Kampagne formulieren die Organisatoren in ihrem Aufruf wie folgt: Unter dem Motto "Liberté toujours! - den alltäglichen Wahnsinn überwinden" starten wir im April eine Kampagne zu Kapitalismus und den Perspektiven seiner Überwindung. Neben inhaltlichen Veranstaltungen zur Funktionsweise der kapitalistischen Ökonomie wollen wir mit einer lauten Streetparade am Vorabend des ersten Mai zeigen, dass wir kein Bock auf eine Welt haben, in der das Primat der Verwertung über die Menschen herrscht.Gegen eine Welt die Ungerechtigkeiten am laufenden Band produziert setzen wir die Forderung eines schönen Lebens für alle. Auf dass diese Welt so eingerichtet wird, dass der Verein der Freien und Gleichen (Marx) an die Stelle der Sachzwangherrschaft und der Konkurrenz Aller gegen Alle tritt.=500>Startpunkt der Kampagne war in der vergangenen Woche der Vortrag "Arbeit im Kapitalismus" von Nadja Rakowitz, welcher in Braunschweig und Göttingen gehalten wurde. Ein Audiomitschnitt der Veranstaltung wird in den nächsten Tagen auf der Kampagnenseite veröffentlicht werden.Bis zum 30. April, dem Endpunkt der Kampagne wird die inhaltliche Auseinandersetzung weitergehen. So wird sich Michael Heinrich morgen ab 19.00 Uhr in Braunchweig des Themas "Klassen und Kapitalismus" annehmen. Am 29.April gibt es dann nochmal Vorträge von Nobert Trenkle und Arno Netzbandt zu den Themen Arbeit und Arbeitermarxismus in Göttingen und Braunschweig. Streetparade Höhepunkt ist am 30.April die antikapitalistische Streetparade in Braunschweig . In Abgrenzung zum ritualisierten Mummenschanz den die radikale Linke normalerweise an den Tag legt, soll am 30. April eine farbenfrohe Parade, die das politische Anliegen mit guter Musik anreichert, stattfinden. Aus diesem Grund werden Djays aus verschiedenen Städten die Anwesenden mit einem Mix aus den verschiedenen Spielarten linker Musikstile verwöhnen.Zu dem Ziel und Hintergrund der Kampagne äußert sich die Sprecherin des Bündnisses Dagmer Bertens wie folgt: "Ziel der Kampagne ist es die inhaltliche Diskussionen über das Funktionieren von Herschaft wieder auf die Tagesordnung der Linken zu setzen. Gleichzeitig wollen aber nicht bei einem Seminarmarxismus stehen bleiben sondern in die Öffentlichkeit hineinwirken und einen antikapitalistischen Standpunkt sichtbar machen. Gewissermaßen möchten wir damit der Dialektik von Theorie und Praxis gerecht werden. Denn weder theoretisches Schlaubergern noch blinder Aktionismus werden den Ansprüchen linker Politik gerecht." Zum Thema "1.Mai" äussert sich Bertens wie folgt: "der Termin 30.April ist nicht willkürlich gewählt. Neben der Notwendigkeit am 1.Mai in Hamburg den Plänen der Nationalsozialisten ein Strich durch die Rechnung zu machen, wollen wir der Halluzinierung des 1.Mai als revolutionärem Tag entgegentreten. Weder lässt sich Gesellschaft an einem Tag verändern, wie die linke Mythe vom revolutionären 1.Mai, nahe legt. Noch ist der 1.Mai in seiner Geschichte genuin ein "linker" Tag, der für die Abschaffung der Herrschaft der Strukturen über den Menschen steht, wie schmerzlicher Weise gerade die marginalen linken Blöcke auf den Gewerkschaftsdemos oder aber die alljährlichen Nazidemos zeigen. Antikapitalistische Streetparade Mittwoch 30. April 18 Uhr Leonardplatz / Braunschweig Die kompletten Termine der Kampagne findet ihr unter libertetoujours.blogsport.de/termine.htm
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Ergänzungen

... 21.04.2008 - 15:28
infos zu der aktion gibts auf  http://www.redical.org

ansonsten stands in der gödru und es ging über verschiedene mailinglisten und hier und da gibts auch flyer und plakate, so wie ich das mitbekommen habe...

Auch was inhaltliches aus Gö

Auch Gö 21.04.2008 - 18:30
Zum Lesen gibt es auch wieder was von der Redical  http://www.redical.antifa.net/images/netz_flugi.pdf

Da erzählen sie komischerweise auch mal was darüber, wie Kapitalismus und Patriarchat zusammenhängen zumindest in einem Absatz. Sonst geht es bei dem Pamphlet um die spezifische Form der Arbeit im Kapitalismus.




1. Mai in Braunschweig

anonym 22.04.2008 - 09:58
Auch am 1. Mai ist was los in Braunschweig:

"1. Mai 2008: GLOBAL KÄMPFEN STATT NATIONAL VERZICHTEN"
Aufruf zur Beteiligung an der DGB-Demo zum 1. Mai 2008 in Braunschweig

 http://www.braunschweig.antifa.net/content/view/78/38/

AAH Hannover?

Fragender 22.04.2008 - 11:05
Also auf der Seite der Antifaschistischen Aktion Hannover, die die Streetparade der "Ums ganze" Gruppen unterstützt, wird zum "Revolutionären 1. Mai" in Hannover aufgerufen. Wat denn nu? "Revolutionärer 1. Mai" oder der "Halluzinierung" des 1. Mai als "revolutionärem Tag" entgegentreten?

Man fragt sich sowieso, ob die unterstützenden Gruppen den Aufruf wirklich durchgelesen und verstanden haben. Da stehen Organisationen, wie die Lafontaine-Anhänger der Hochschulgruppe DIE LINKE oder die Falken oder Solid oder der AStA der TU unter einem Flugblatt, in dem die Verfasser solchen reformistischen Gruppen vorwerfen, sie könnten "die Gesellschaft nicht verstehen" und sie wären "Staatsanwalt des Bestehenden". Witzigerweise werden die Falken oder die LINKE z.B. ganz sicher am 1. Mai dann auf der DGB-Demo mit ganz konkret reformistischen Forderungen durch die Gegend ziehen, oder etwa nicht? Auch die "Ums ganze" Gruppen müssen sich fragen lassen, warum sie teilweise gerade mit denjenigen Gruppen, die sie - zurecht - für ihren Reformismus kritisieren, zusammen ihre "Streetparade" durchführen. Dann kann man ja gleich am 1. Mai zusammen ritualisiert Würstchen essen.

@Fragender

Wissender 22.04.2008 - 17:07
Die AAH hat sich vor ein paar Monaten gespalten. Es gibt nun die AAH und die Gruppe Fast-Forwad, welche im UG-Bündnis organisiert ist.
Außerdem ist die Streetparade NICHT am 1.5., sondern am 30.4.. Daher ist es durchaus möglich am 1. Mai nach Hannover, Nürnberg, Hamburg oder sonstwohin zu fahren.

Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen

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So ein Quatsch... — sich fragender

Wie machen wir es nicht? — GöttingA

Dekonstruierte Macker? — ausgefüllt

— teilnehmender beobachter

Anausgefüllt: — Gayline

Halluzinierung — Tom

Es muss doch irgendwie geh'n, — diese bekloppte Linke

Tipp — für die Naviuser

@Wissender — Fragender Hannoveraner

Irgendwie niedlich — Mehr Popcorn!

inhaltliche ergänzung — mein name