Stille Besetzung in Neustadt i. H. aufgelöst
Am 11. April wurde im Rahmen der europaweiten Aktionstage für autonome Freiräume ein Haus still besetzt. Dem Besitzer des Hauses soll das Haus durch den Staat genommen werden um Heimkosten zu decken. Am Donnerstag dem 17. April wurde das Haus geräumt. Wir bitten um Unterstützung.
Im Rahmen der europaweiten Aktionstage für autonome Freiräume am 11. und 12. April wurde in Neustadt in Holstein ein Haus still besetzt. Neustadt ist nicht zuletzt für seine gleichgültige Haltung gegenüber faschistischen Strukturen (Blood and Honour, Combat 18) in seiner Stadt bekannt. Sowohl Jugendzentren als auch Anlaufpunkte für die ohnehin schon kleine alternative Szene Neustadts distanzieren sich völlig von antifaschistischer und linksradikaler Politik. Durch eine Besetzung sollte ein Gegenpol geschaffen werden um Jugendlichen einen Freiraum für antirassistisches/ -sexistisches/ -faschistisches, selbstbestimmtes Leben zu geben.
Der Eigentümer des Hauses befindet sich nun schon seit etwa 1,5 Jahren unter staatlicher Aufsicht in einem Heim. Nun soll ihm sein Haus zur Deckung der somit entstehenden Kosten vom Staat genommen werden. Durch eine Nutzung könnte das Haus (ggf. bis zum Verkauf) in Stand gehalten werden (Verhinderung von Feuchtigkeit und Schimmel in den Wänden). Eine weitere Möglichkeit wäre, dass wir durch Soli-Veranstaltungen den gesundheitlich schwachen Besitzer unterstützen.
Die Besetzung (Squat) hielt 6 Tage bis Donnerstag, dem 17. April, stand, als überraschend die vom Staate eingesetzten ehrenamtlichen Verwalter Bücher des Eigentümers abholen wollten. Der gesamte persönliche Besitz des älteren Herrn war in den Tagen zuvor durch die Besetzer sortiert und in einem Zimmer verschlossen worden, so dass nichts verloren ging. Da die Verwalter gegen Mittag erschienen, waren nur wenige Besetzter vor Ort. Die Verwalter ließen sich zunächst auf ein Gespräch ein, bis diese ihren Anwalt informierten, der sie dazu drängte die Polizei zu kontaktieren, welche wenige Minuten später, recht verdutzt die Besetzter abführte und Anzeigen gegen die Squatter ausstellte. Die Anklage lautet Hausfriedensbruch und Sachbeschädigung aufgrund unserer begonnenen Renovierungsarbeiten. So wurde zum Beispiel begonnen die Rohre der verstopften Toilette zu reinigen und das Streichen der Wände vorbereitetet.
Die Polizei konnte uns zunächst von dem Haus fernhalten, doch die Notwendigkeit eines autonomen antifaschistischen Freiraumes bleibt. Wir werden in den nächsten Wochen und Monaten weiter auf dieses Problem aufmerksam machen und bitten um viel Unterstützung.
Antifaschistische Aktion.
Der Eigentümer des Hauses befindet sich nun schon seit etwa 1,5 Jahren unter staatlicher Aufsicht in einem Heim. Nun soll ihm sein Haus zur Deckung der somit entstehenden Kosten vom Staat genommen werden. Durch eine Nutzung könnte das Haus (ggf. bis zum Verkauf) in Stand gehalten werden (Verhinderung von Feuchtigkeit und Schimmel in den Wänden). Eine weitere Möglichkeit wäre, dass wir durch Soli-Veranstaltungen den gesundheitlich schwachen Besitzer unterstützen.
Die Besetzung (Squat) hielt 6 Tage bis Donnerstag, dem 17. April, stand, als überraschend die vom Staate eingesetzten ehrenamtlichen Verwalter Bücher des Eigentümers abholen wollten. Der gesamte persönliche Besitz des älteren Herrn war in den Tagen zuvor durch die Besetzer sortiert und in einem Zimmer verschlossen worden, so dass nichts verloren ging. Da die Verwalter gegen Mittag erschienen, waren nur wenige Besetzter vor Ort. Die Verwalter ließen sich zunächst auf ein Gespräch ein, bis diese ihren Anwalt informierten, der sie dazu drängte die Polizei zu kontaktieren, welche wenige Minuten später, recht verdutzt die Besetzter abführte und Anzeigen gegen die Squatter ausstellte. Die Anklage lautet Hausfriedensbruch und Sachbeschädigung aufgrund unserer begonnenen Renovierungsarbeiten. So wurde zum Beispiel begonnen die Rohre der verstopften Toilette zu reinigen und das Streichen der Wände vorbereitetet.
Die Polizei konnte uns zunächst von dem Haus fernhalten, doch die Notwendigkeit eines autonomen antifaschistischen Freiraumes bleibt. Wir werden in den nächsten Wochen und Monaten weiter auf dieses Problem aufmerksam machen und bitten um viel Unterstützung.
Antifaschistische Aktion.
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Ergänzungen
antwirt zum besseren verständnis
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
Karla — aus Neustadt
zum besseren verständnis — fragender