Anmerkung der Moderationsgruppe: Trotz der Bitte, de.indymedia.org zum Veröffentlichen von eigenen Berichten und selbst recherchierten Reportagen zu nutzen, wurde hier ein Termin, ein Aufruf, die Einladung zu einer Veranstaltung oder die Ankündigung einer Aktion reinkopiert.
Es ist nicht das Ziel von Indymedia, ein möglichst umfassendes Infoportal incl. Terminkalender anzubieten. Indymedia will eine Plattform für engagierte MedienmacherInnen und ihren eigenen Inhalte bieten. Das Veröffentlichen von Terminen, Aufrufen und Einladungen gehört nicht zu den Zielen des Projektes. Mehr Informationen, warum sich Indymedia nicht zum Veröffentlichen von Terminen eignet, findest Du hier.    Bitte nutze stattdessen die verlinkten Terminkalender-Seiten.

1.Mai in Berlin // Ein Überblick

Berliner 15.04.2008 16:01
Es steht mal wieder der 1.Mai vor der Tür. Ein Tag der in der radikalen Linken, trotz einer Bedeutungabnahme in den letzten Jahren, immer noch eine Zentrale Position einimmt. Vor allem in Berlin und ganz besonders in Kreuzberg. An diesem Tag zeigt sich die Schwäche wie die Stärke der Linken gleichmassen. Ihr Möglichkeiten mehrere tausend Menschen für ihre Anliegen zu mobilisieren, aber auch die Spaltung in verschiedene Demonstrationszüge und kulturelle Ausdrucksformen. Hier ein Überblick über die Aktivitäten der radikalen Linken an diesem Tag:
Der 1.Mai in Berlin

Die Presse hat sich dieses Jahr ausnahmsweise mal die Aufgabe gestellt, die Proteste am 1.Mai im Vorfeld kleinzuschreiben. Haben in den letzten Jahren Boulevardzeitungen und die Berliner Polizei im Vorfeld des 1.Mai völlig realitätsferne Horrorvisionen von brennenden Städten gezeichnet, wird dieses Mal bewusst niedriggekocht. Am 1.Mai „sei die Luft raus“, die Linke Szene sei gespalten wie nie und selbst der kleinste gemeinsame Nenner – die drohende Räumung der Köpi – scheint vorerst abgewendet. Die Mobilisierung steht unter einem schlechten Stern und ausserdem sei die Stadt noch nicht zu zugeklebt wie in den vergangenen Jahren um die gleiche Zeit.

Presse:
 http://www.tagesspiegel.de/berlin/Erster-Mai-Kreuzberg;art270,2513063
 http://www.welt.de/berlin/article1901980/Polizei_fuerchtet_Krawall-Kids_und_Spontangewalt.html


Bei genauerem Hinsehen entpuppt sich diese Sichtweise der Presseheinis genauso als realitätsferne Konstruktion wie die Angstmeldungen vergangener Jahre. Die Mobilisierung für die verschiedenen Demos läuft seit Mitte Februar und ist auch nicht weniger als in den Vorjahren.

Was geht? Was geht? Ich sags euch ganz Konkret (Fanta 4)

Walpurgisnacht

Was läuft dieses Jahr in Berlin? Eine offizielle Walpurgisnachtfeier der autonomen Szene wird es dieses Jahr nicht geben. Die Berliner Anti-Nato-Gruppe hat ihr Event auf den 9.Mai verschoben und will dann die Befreiung vom Faschismus feiern. Trotzdem wird es in der Nacht zum ersten Mai zu grossen Saufgelagen und illegalen Partys kommen, schaut einfach mal in den Grünflächen eurer Nähe vorbei. Letztes Jahr kam es am Kreuzberg zu Auseinandersetzungen zwischen Feiernden Jugendlichen und der Polizei
Youtube:  http://www.youtube.com/watch?v=bOrkuJL-jjY

DGB-Demo

Der internationale Kampftag der Arbeiterklasse beginnt wie immer mit dem Sternmarsch des DGB. Von einem linksradikalen Block der FAU ist bis jetzt nix zu hören, einzig türkische und kurdische Linke mobilisieren bis jetzt dahin. Das Motto ist dieses Jahr „Gute Arbeit muss drin sein“ und kann als eines der peinlichsten DGB-Kopfgeburten der letzten Jahre in die Analen eingehen. Das ganze startet um 10 Uhr an verschiedenen Stellen und soll sich so gegen 12 Uhr als Abschlusskundgebung am Roten Rathaus einfinden.
 http://www.dgb.de/dgb/geschichte/erstermai/mai2008/index_html

revolutionäre 13 Uhr - Demo
Auch am Oranienplatz bleibt alles beim Alten. Zum 20.Mal startet dort um 13 Uhr die 1.Mai Demonstration des maoistischen Spektrums. Das Motto ist wie immer „Keine Befreiung ohne Revolution“ angereichert mit einigen Untermottos. Es werden ca 1000 Personen erwartet und eine entspannte Mischung aus Roten Fahnen, Mao-Bildern und gekreische vom Lautsprecherwagen. Mehr infos:  http://www.revolutionaerer-erster-mai.de/

Euromayday

Um 14 Uhr beginnt am Boxhagener Platz in Friedrichshain die so genannte Euromaydayparade. Dieses neuste Form den 1.Mai zu begehen findet in diesem Jahr zum 3.Mal in Berlin statt. Ziel der Parade ist es Prekäre Lebensverhältnisse in den Fokus der Öffentlichkeit zu Rütteln. Statt einer Revolution werden hier „Globale Soziale Recht weltweit“ gefordert. Das Spektrum das zu dieser Parade mobilisierst reicht von reformistischen und Parteinahen Gruppen wie dem Linkspartei Sudi-Verband SDS, Solid, Attac, Sozialforum bis hin zu linksradikalen Gruppen wie Fels oder eher kulturellen Initativen wie der Fuckparade und der Hedonistischen Internationalen. Schwerpunkt der bunten und vielfältigen Parade wird dieses Jahr das Thema Streik und Vereinzelung sein.
Nach einem Auftaktkonzert soll die Parade – zu der mehrere Tausend Menschen erwartet werden – nach Kreuzberg ziehen und in nähe der autonomen 18 Uhr Mai-Demo enden. Letzte Woche nutze das Maydaybündniss den Jahrestag des Mordanschlages auf Rudi Dutschke um gegen den Springer Konzern zu protestieren.
 http://de.indymedia.org/2008/04/213042.shtml
Neben mehreren Plakaten mobilisiert das Maydaybündniss auch mit Kurzfilem und einem Jingle der auf der Seite runtergeladen werden kann, zur Parade
 http://maydayberlin.blogsport.de/

Auch die internationalen KommunistInnen haben einen Aufruf gemacht unter dem Motto „Solidarisch kämpfen lernen
statt individualisiert untergehen!
„ Sie mobilisieren sowohl zum Mayday wie auch zur 18 Uhr Demonstration.

Beats against Fascism

Ebenfalls um 14 Uhr beginnt am U-BHF Kottbusser Tor in Kreuzberg ein „Beats against Fascism“-Konzert das von der Kreuzberger „AG Kiezkultur von unten“ und einigen linken Zeitungen und Läden organisiert wird. Dort sollen Reden „gegen Faschismus, Kapitalismus, Privatisierung und Umstrukturierung“ gehalten werden und verschiedene Linke Bands auftreten. Auftreten werden unter anderem die Berliner Rapper Schlagzeiln ( http://www.youtube.com/watch?v=1BBfPAgrpQU), Damion Davis ( http://www.youtube.com/watch?v=2cm59BnidbU), die bekannte italienische Skaband Banda Bassotti ( http://www.bandabassotti.org/) und die französische Agitprop-Rapperin Keny Arkana ( http://www.youtube.com/watch?v=xxS8LhsO1js), deren Song „La Rage“ zu einem Evergreen auf linken Demos geworden ist.

Revolutionäre 18-Uhr-Demo:

Um 18 Uhr wird ebenfalls am Kottbusser Tor die revolutionäre „18 Uhr“ Demonstration stattfinden. Zu dieser Demonstration mobilisieren zur Zeit die meisten Gruppen und Initativen. Nachdem die Demonstration in den Jahren 2005 und 2006 aufgrund von Streitigkeiten mit dem vom Beziksamt ausgerichteten Myfest nicht planmässig stattfinden konnte, und stattdessen illegale Spontandemonstrationen durch Kreuzberg zogen, kann sie dieses Jahr – wie auch im letzten – wieder „legal“ durch Kreuzberg 36 ziehen. Zu dieser Demonstration versammelten sich in den 90er Jahren noch bis zu 20 000 Menschen, im letzen Jahr waren immerhin knapp 10 000 gekommen. Die Themenpalette dieser Demonstration ist äussert Reich, obwohl zu erkennen ist das dieses Jahr das Thema Umstrukturierung und soziale Vertreibung ein besonderen Stellenwert hat. In dem Bündnissaufruf wird – wie bei dieser Demo üblich – die ganze Welt abgehandelt. Von Armut hier, im Trikont, Kreuzberg, Privatisierung, Kriege, Streiks und Widerstand ist alles dabei. Nachzulesen unter ( http://www.erstermai.nostate.net/aufrufe.php?fn_mode=fullnews&fn_incl=2&fn_id=4).

Die Antifaschistische Linke Berlin widmet sich dieses Jahr dem Thema Stadtumstrukturierung und Privatisierung. Im Aufruf wird anhand eines Spazierganges durch Kreuzberg Stadtumstrukturierung als neoliberales Projekt beschrieben (www.antifa.de). Auch eine Veranstaltung der ALB eine Wocher voher im RAW-Tempel beschäftigt sich damit. Und das Thema scheint gut gewählt. Mit dem Projekt Media Spree wird fleissig daran gearbeitet die unteren Klassen aus Kreuzberg zu verdrängen und den Kiez „sozial“ aufzuwerten. Dagegen regt sich im Kiez einiges an Widerstand. In den letzten Wochen fanden vielfältige Aktionen in Kreuzberg statt. Von einem Bürgerbegehren gegen Spree Media bis hin zu militanten Aktionen gegen beteiligte Baufirmen und Architekturbüros. Am 19.4. mobilisiert die Initative Media Spree versenken (ms-versenken.org), die auch die Maydayparade und die 18 Uhr-Demo unterstützt, zu einem Kiezspaziergang gegen Gentrification. Im Anschluss findet das grosse Köpi-Hoffest der Wir-bleiben-Alle-Kampagne ( http://wba.blogsport.de/) und der ARAB (www.arab.antifa.de) statt. Denn obwohl die Köpi scheinbar erst mal sicher zu sein scheint, sind in Berlin noch viele Projekte bedroht. Die ARAB hat dieses Jahr gleich zwei Aufrufe zum ersten Mai rausgegeben. Einer befasst sich mit der gestiegen Streikbereitschschaft in der Bevölkerung und Kritisiert die Gewerkschaften ( http://arab.antifa.de/index.php/content/view/156/1/), der zweite thematisiert das Rumgeheule der bürgerlichen Presse über angebliche Jugendgewalt krimineller Migranten und die Allgemeine Unzufriedenheit der Jugend ( http://arab.antifa.de/index.php/content/view/150/1/). Auch diese Jahr gibt es wieder einen „Maischrei“ ( http://maischrei.blogsport.de/) mit dem Anwohner und Gewerbetreibene aus SO36 zur Revolutionären 1.Mai-Demo aufrufen, aber jedoch mildere Töne anschlagen. Das Motto ist „Stoppt den Ausverkauf von Berlin – für eine lebenswerte Stadt für Alle!“. Neben dieses Gruppen mobilisieren noch eine vielzahl weiterer Gruppen aus dem autonomen und kommunistischen Spektrum zu der Demonstration. Auch eine (inoffizellen) Mobilisierungvideoclip gibt es, der aber Aufgrund der verwendeten Heuschreckemetapher in der radikalen Linken stark umstritten ist ( http://www.youtube.com/watch?v=hPIJoZRNXow). Die Revolutionäre 1.Mai Demonstration wird durch das Myfest, das Media-Spree-Gebiet und den Wrangelkiez ziehen. Es werden mehrere tausend Menschen erwartet.

Andere Städte:

Ein Teil der Berliner Antifaszene mobilisiert nach Hamburg wo ein Aufmarsch autonomer Nationalisten stattfindet. Es wird Busse geben ( http://www.antifajugend.de/ ). Der zentrale Aufmarsch der NPD findet dieses Jahr in Nürnberg statt. (redside.tk)

Also ist am ersten Mai schon einiges los. Nicht nur, aber auch in Berlin. Vor allem auf den Mayday, die 18 Uhr-Demonstation und Hamburg kann Mensch gespannt sein. Auf den! In die Pushen! Wähle deine Demo und sein bereit…..

++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Mobilisierungstuff & Plakate

Plakate & Aufrufe für die 18 Uhr Demo liegen in den Buchladen Schwarze Risse in Kreuzberg und Prenzelberg (Gneisenaustr. 2a, Kastanienallee 85)
Plakate für den mayday gibt es auch im Infoladen "Daneben" in Freidrichshain und im NewYorck/Bethanien. Plakatiert alles voll!!

++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Andere Indyarikel zum 1.Mai;

Mayday:  http://de.indymedia.org/2008/04/213114.shtml?c=on#c494987
Los Geht’s:  http://de.indymedia.org/2008/04/212366.shtml
Rückblick letztes Jahr:  http://de.indymedia.org/2007/05/174855.shtml

Im Anhang eine kleine Plakatschau:
Creative Commons-Lizenzvertrag Dieser Inhalt ist unter einer
Creative Commons-Lizenz lizenziert.
Indymedia ist eine Veröffentlichungsplattform, auf der jede und jeder selbstverfasste Berichte publizieren kann. Eine Überprüfung der Inhalte und eine redaktionelle Bearbeitung der Beiträge finden nicht statt. Bei Anregungen und Fragen zu diesem Artikel wenden sie sich bitte direkt an die Verfasserin oder den Verfasser.
(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)

Ergänzungen

Ergänzung

antifa 15.04.2008 - 16:50
Thema Walpurgisnacht: Haltet Augen und Ohren offen. Der Kreuzberg bzw "Victoriapark" ist auf jedenfall seit letztem Jahr endgültig zu einem Anlaufpunkt zum Feiern geworden. Auch die aktionistischen Menschen unter uns kommen dort sicher auf ihre Kosten;)

Thema myfest: Auch das alljährliche vom Senat finanzierte und mit der Polizei kooperierende "myfest" wird (leider) wieder stattfinden. Allerdings ist das Programm dieses Jahr (meiner Meinung nach) recht uninteressant, gerade abends. Trotzdem sollten Aktionen gegen das Fest stattfinden um klarzumachen, dass der 1. Mai politisch bleibt. Für eine Repolitisierung des 1. Mai und Nieder mit dem myfest!

Am 1. Mai hin nach Berlin-Kreuzberg zum Revolutionären 1. Mai 2008! Neoliberale Stadtumstrukturierung gemeinsam bekämpfen! Für die soziale Revolution!

Widerstand

icke 15.04.2008 - 17:02
Berliner Zeitung: "Attacken gegen Investor"
 http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2008/0414/lokales/0030/index.html

Es regt sich immer mehr (auch militanter) Widerstand gegen MediaSpree. Diese haben nun eine Veranstaltung aus Angst vor Krawallen abgesagt (Quelle: Berliner Zeitung).

Ob am 1. Mai oder sonst wann: MediaSpree angreifen!

Die Luft ist raus

- 15.04.2008 - 21:03
Wenn man in den letzten Jahren, die Entwicklung rund um den 30.04. und 01.05. verfolgt hat, muss man endlich begreifen, dass die Luft tatsächlich raus ist.

Die Zeiten in denen man aus der Ferne Steine und Flaschen werfen konnte und sich im dunkeln der Nacht verdrückt hat sind einfach vorbei. Es gibt keinen Winkel mehr, an dem die Bullen nicht mit ihren Videokameras stehen. Alles wird überall gefilmt. Die Wahrscheinlichkeit, anschließend für längere Zeit in den Knast zu gehen ist leider hoch.

Für meinen Geschmack hat die Linke auch viel zu sehr versucht ständig neue Wege zu gehen. Spästestens mit der "grandiösen" Idee der Mayparade, hatte sich der 1. Mal erledigt! Wir sind ja soviele, dass wir es uns leisten können x verschiedene Veranstalltungen am besten zur selben Zeit und in verschiedenen Städten zu organisieren. Wenn ich von "Auftaktkonzert" im Zusammenhang mit einem revulutionären 1. Mai uns dessen Demo lese, graut es mir.

Wir sollten aufhören, ständig was neues zu probieren und uns einfach auf die "alten" bewährten Orte und "Veranstallungen" konzentrieren. Wozu in x verschieden Parks zur Walpurgisnacht. Die ganzen viele Jahre, war es doch im Mauerpark immer noch am "nettesten". Die Idee mit dem Boxi war schön. Leider ist diese Gelände aber für die Bullen auch sehr gut zu kontrollieren. Der Boxi war in den letzten Jahren Quasi ein Kessel, mit einem grell beleuchteten Park.

Wozu die revulutionäre 1. Mai Demo überhaupt anmelden? Sie ließ sich immer auch ohne Anmeldung durchsetzen und es ging fast immer mehr! Wer braucht auf einer revulutionären 1. Mai Demo ein Lauti, der einen die ganze Zeit mit schrecklicher Mucke nervt?

In diesem Sinne hoffe ich, dass noch was geht.

kleine einfälle

Frau Liselotte Meyer 15.04.2008 - 21:50
nur mal für die "luft raus" fraktion. mensch muss sich mal überlegen, was die stadt berlin tun muss um genau das zu erreichen. erstens sind naziaufmärsche seit 2001 auf den ersten mai gefallen, was viel dorthin zieht; dann kommt hinzu das ein parkverbot in dem gebiet herrscht; das tage vorher die stadtreinigung allen müll von der strasse abgeschleppt; in einen minigebiet, wie SO36 fast 5000 bullen sind (wie irre ist das denn bitte); das der bürgermeister alle lokale auffordert keine flaschen zu verkaufen an diesem tag und zwei tage vorher alle flaschen einsammeln lässt; das es ein bullenfest gibt (myfest), was natürlich im ganzen kiez in der anmeldung vorran hat und last but not least das die medienhetze immer gut eingesetzt wird.
und torzt alledem schaffen es immer wieder menschen ihren frust auf die strasse zu bringen, um diesem scheiss system eine absage zu erteilen.

smash capitalism

Plakat-Ergänzung

indy 16.04.2008 - 17:29
Zur Ergänzung noch 2 Plakate zum Revolutionären 1. Mai in Berlin-Kreuzberg.
Lasst es krachen, lasst es knallen!

Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen

Verstecke die folgenden 7 Kommentare

Eurozentrismus

Internationalist 15.04.2008 - 18:08
Leider entwickeln sich die Themen der 1.Mai Aktionen zunehmend auf regionalen Niveau...Krieg und Besatzug scheinen auch dieses Jahr (fairerweise muss gesagt werden: mit Ausnahme der 13 Uhr Demo) kaum eine Rolle zu spielen...Der internationale Charackter dieses Kampf und Feiertages geht bei den ganzen Kiezgeplänkel der 18 Uhr Leute fast völlig unter..Ganz zu schweigen von der loveparade mittelschichtslifsyleparty der mayday leute...

übel

pöbler mit stil 16.04.2008 - 00:30
...das ist doch nur noch ein witz, weltweite hungerrevolten, 2mrd leben unter 1 dollar am tag, krieg und besatzung...und die berliner linke versucht kiezpolitik zu machen. hippe slogans hier und dort..be strike be 1.mai...was hat das noch mit revolution zu tun..da hat ja die 13 uhr fraktion noch mehr gerafft als ihr..peinlich peinlich...

Die Luft ist nur draussen,

wenn man nicht mehr atmen will 16.04.2008 - 02:51
nur weil welche den "Niedergang der Autonomen" herbeisehen, weil sie selbst keinen Bock mehr auf Action haben, ist noch lange nix vorbei. Eigene Phantasie ist am 1. Mai immer gefragt, egal ob in Hamburg in der Walpurgisnacht, oder in Berlin am 1. Mai. Orte und Plätze manchmal zu wechseln in der Walpurgisnacht vom Mauerpark zum Boxi oder zum Victoriapark zeugt eher von einer Beweglichkeit der Akteure, genau wie der Widerstand am 1. Mai ebenfalls Phantasie braucht, um effektiv zu sein.
Und genau dafür steht auch Kreuzberg.

+NÜRNBERG+: NPD MOBILISIERT BUNDESWEIT

anticapitalista 16.04.2008 - 09:30
WEM HAMBURG ZU WEIT IST, DER/DIE KOMMT AM 1.MAI NACH NBG 10:30

www.redside.tk

Was soll das denn?

chavista 16.04.2008 - 12:49
Ich finde es ja super, dass das revolutionäre 18 Uhr-Bündnis parallel zum Auftakt der Mayday-Loveparade macht, um den Reformisten und Karrieristen von f.e.l.s. bis sds eins einzuschenken! Aber müßt ihr dabei mit den Ober-Befriedern vom Myfest und dem Bezirksamt zusammenarbeiten? Geht's noch? Da braucht ihr echt NIRGENDS mehr Revolution draufschreiben. Letztes Jahr demonstriert ihr gemeinsam mit den Stalinos, dieses Jahr mit dem Bezirksamt! Tolle Revolutionäre...

@Ergänzung

Jojo 16.04.2008 - 13:00
Wer soll denn "Aktionen" gegen das Myfest machen? Die "Revolutionäre" von arab, ALB und co arbeiten doch mit dem Myfest zusammen und machen dort und mit denen zusammen ihr 14 Uhr-Konzert. Bis letztes Jahr wurde immer noch gegen das Myfest getönt, jetzt ist mensch eben Teil davon. WASG-Michi und der Rest werden schon gucken, dass da nix passiert, damit sie vor den Myfest-Leuten nicht schlecht dastehen.

@was soll das denn?

du vogel 16.04.2008 - 13:10
wenn du das konzert meinst, dass die 18 uhr-demo parallel zum auftakt der mayday macht, was soll daran "super" sein? ob man jetzt die gruppen oder die mayday nicht mag, naja, aber das ist einfach nur unsolidarisch und das von gruppen, die sonst auch bei jedem pups solidarität einfordern. fahrt nach hamburg, leute! da is mehr los und es gibt keine peinlichen szene-streitereien!