Partykarawane schult Klassenbewusstsein
Am Samstag fanden sich ca. 25 Menschen zu einer bunten Partykarawane zusammen, um in Feierlaune mit lauter Musik durch Castrop-Rauxel, Dortmund und Recklinghausen zu ziehen. Im Rahmen der internationalen Aktionstage für Freiräume bereiteten sie ein antikapitalistisches Strassentheater vor, welches in den Innenstädten aufgeführt wurde. Ebenso wurden Flyer zu dem Thema Kapitalismus und Freiräume verteilt, welche die verwunderte, einkaufende Masse aufklären sollten.
Gegen 14 Uhr trafen sich die ersten Menschen aus verschiedensten Städten des Ruhrpotts in Castrop-Rauxel. Nachdem alle eingetroffen waren, ging es partymäßig durch die Castroper Fußgängerzonen.
Mit lautem Eurotrash und Parolen wie „Nie wieder Trübsal“, „Party, Party, ist doch klar, dafür sind die Straßen da!“ und ordentlich Seifenblasen zog die Partygemeinschaft durch die Innenstadt. Trotz der geringen Anzahl Beteiligter sorgte das schrille Auftreten und die Lautstärke für viel Aufsehen. Es wurden viele Flyer verteilt welche von den Passanten mit einem Lächeln entgegengenommen wurden.
Am Ende der Lambertusstrasse wurde das Theaterstück aufgeführt. In diesem wurde die Abhängigkeit des Arbeiters vom Kapital erklärt und dass dieser die Möglichkeit hat sich durch Solidarität und Selbstorganisation zu wehren.
Weder die Polizei, noch örtliche Neonazis konnten mit dieser Form des politischen Protests etwas anfangen und so blieb die Partygemeinschaft von Bedrängungen durch diese verschont.
Während des Stückes verteilte das Partykollektiv weiter Flyer an Passanten die vorbeigingen oder verwundert stehen blieben, um sich das Schauspiel anzugucken. Oft kamen die Partygänger auch mit Passanten ins Gespräch, die gerne wissen wollten, was mit der Aktion bezweckt werden sollte.
Gegen 16.30 Uhr zog dann die Karawane vom Dortmunder Stadtgarten in Richtung Westenhellweg, auf dem wirklich sehr viele Menschen unterwegs waren.
Wieder wurden Flyer verteilt- so viele, dass neue gedruckt werden mussten.
Die Menschen machten Videos und Fotos und viele freuten sich der Party zu zusehen und schauten ihr lange nach. Andere wieder feierten sogar ein Stück mit.
Es wurde im großen Bogen zur Brückstrasse, dann in Richtung Bahnhof und wieder zurück zur Brückstrasse gelaufen. Am Ende der Brückstrasse, an der Rheinoldikirche wurde dann das Strassentheater aufgeführt. Weder Polizei noch Ordnungsamt interessierten sich hierfür, selbst ein lauf durch den Dortmunder HBf wurde von der Bahnsicherheit mit einem Lächeln begrüßt.
Der Flyer:
Der Kapitalismus und Du
Da der Kapitalismus ein Phänomen ist, das derart komplex ist, verzichten wir hier auf eine vollständige Darstellung der Sachverhalte und erklären dieses Phänomen anhand eines alltäglichen Beispiels.
Der Fall Person X
Eicke arbeitete seit zwanzig Jahren festangestellt in der Textilindustrie. Das Unternehmen verzeichnete einen guten Profit und Eicke entschloss sich dazu, einen Kredit aufzunehmen, um endlich ihren Traum einer Eigentumswohnung zu verwirklichen. Zusätzlich hat sie so gut verdient, dass sie von ihrem Einkommen jeden Monat etwas zu diesem Zwecke beiseite legen konnte. Was Eicke bis dahin nicht wissen konnte: Ihr Arbeitgeber hat schon seit längerer Zeit geplant, die Produktion in ein "Billiglohnland" zu verlegen. Pech für Eicke, denn dadurch verliert er seinen Job. Glück fürs Unternehmen: Eicke war zu teuer. Klingt scheiße, is' aber so. Aber dem ist nicht genug: Nach und nach entscheidet sich die gesamte Textilindustrie dafür, den Industriestandpunkt zu wechseln. Nun ist Eicke ziemlich aufgeschmissen. Eicke bemüht sich zwar, einen neuen Job zu finden, aber die Arbeitsmarktsituation lässt es einfach nicht zu, denn die komplette Industrie ist in seinem Heimatland verschwunden. Da Eicke bei der Arbeitsagentur gemeldet ist und seit langem erwerbslos ist, muss sie einen 1-Euro-Job annehmen. Eicke steckt bis zum Hals in Schulden, denn ihre Eigentumswohnung ist noch nicht abbezahlt. Außerdem ist ihre Wohnung räumungsgefährdet und ihr Erspartes ist auch schon lange aufgebraucht. Eicke ist an einem Punkt angekommen, wo es kein stabiles Lebensverhältnis gibt: Es gibt keine Aussichten, einen Job ähnlich ihres alten zu finden, sie verdient ihren Lebensunterhalt mit 1-Euro-Jobs oder ähnlich bezahlten Arbeitsverhältnissen (z.B. Minijobs und Teilzeitarbeit). Jetzt hat Eicke ein Problem, er ist in ein prekäres Arbeitsverhältnis reingeschlittert.
Der Fall Unternehmen X
Obwohl Unternehmen X unheimliche Gewinne verzeichnet, entschloss sich das Management, einen neuen Fabrikstandort zu erschließen. Es entschloss sich, in ein "Billiglohnland" zu wechseln, weil die Produktion dort günstiger ist als an ihrem alten Standpunkt. Mit diesen höheren Gewinnen bleibt Unternehmen X wettbewerbsfähig, weil alle anderen Unternehmen in der Textilindustrie auch abgewandert sind. Ein Standortwechsel ist die einzige Option für Unternehmen X, da die Produktionskosten des Unternehmens sonst höher wären als die der Konkurrenz. Dies würde sich auch im Preis der fertigen Produkte ausdrücken, die Produkte von Unternehmen X wären viel teuer als die der Konkurrenz. In der Folge steigen die Gewinne, das freut vor allem die Aktionäre.
Warum ist das so?
Vorerst: Der Begriff des Kapitals bezeichnet im allgemeinen eine Summe an Werten, dessen Zweck es ist, sich selber zu verwerten. Vereinfacht kann man sagen, dass das Kapital danach strebt, einen Wert zu sich selber hinzuzufügen, sodass sich der Gesamtwert des Kapitals erhöht. Das Kapital kann das von sich aus natürlich nicht, dazu muss es Akteure bestimmen, die nach seinem „Willen“ handeln. Diese werden im folgenden "Kapitalisten" genannt.
Ihre Aufgabe im kapitalistischen System ist es, für die beschriebene Verwertung zu sorgen. Dabei geht das Phänomen des Kapitals - wegen seiner abstrakten Natur - über Menschenrechte und achtet nicht auf persönliche Schicksale. Dies wird an Eickes Beispiel deutlich, der Kapitalist entscheidet sich dazu, seine Fabrik ins Ausland zu verlegen, denn die Verwertungsrate ist größer als die an seinem
ursprünglichen Standort. Dabei wird vollkommen übergangen, dass die Arbeitnehmer in der Fabrik ihre Beschäftigung verlieren. Dennoch ist hier nicht der Chef des Unternehmens daran schuld, vielmehr hat er keine andere Wahl, denn wie oben beschrieben, verliert er so seine Konkurrenzfähigkeit und würde in letzter Konsequenz auch arbeitslos dastehen. Es bleibt noch zu erwähnen, dass es Unternehmer sich in der Regel in Billiglohnländer zieht, in denen Menschen- und Arbeitnehmerrechte keine große Rolle spielen, denn dort kann das Kapital seine Verwertung am besten vollziehen.
Was könnte Eicke tun?
In der Theorie klingt alles ganz einfach: Da der Kapitalist von Eicke abhängig ist (schließlich ist es seine Arbeit, die den Wert produziert), müsste Eicke sich dem einfach nur verweigern. Aber was würde dann passieren? Eicke wohnt zwar in einem Sozialstaat und würde nicht sterben, würde aber an der Armutsgrenze leben und nicht das Leben führen, was ihr von anderen vorgelebt wird. Dieses Schema würde zugreifen, solange Eicke alleine dasteht, ebenso würde sich nichts ändern, wenn Eickes Mitarbeiter sich mit Eicke zusammenschließen. Dann würde eine ganze Gruppe an der Armutsgrenze leben und nichts würde sich ändern, ausser der Lebenssituation dieser Menschen.
Doch es würde schon ganz anders aussehen, wenn nicht nur Eicke und seine Arbeitskollegen sich verweigern würden, sondern auch alle anderen Menschen aus der Textilindustrie ein Bewusstsein für die gegenseitige Abhängigkeit und ihre Lage in dieser entwickeln. Wenn dieses Bewusstsein erst einmal entwickelt ist, können sie sich zusammenschließen um gemeinschaftliche Aktionen, mit dem Ziel, ihre Lage verbessen, durchzuführen. Dies wäre natürlich kein Ausweg aus dem Abhängigkeitsverhältnis zwischen den Arbeitern und den Kapitalisten, aber dies würde zumindest die Ausbeutung und die Abhängigkeit verringern. Von diesem Ausgangspunkt wäre es möglich, sich vollständig aus diesem Abhängigkeitsverhältnis zu befreien – warum könnte es dann nicht möglich sein, die Produktion in Selbstorganisation unter den Arbeitern ohne den Kapitalisten weiterzuführen?
Mit lautem Eurotrash und Parolen wie „Nie wieder Trübsal“, „Party, Party, ist doch klar, dafür sind die Straßen da!“ und ordentlich Seifenblasen zog die Partygemeinschaft durch die Innenstadt. Trotz der geringen Anzahl Beteiligter sorgte das schrille Auftreten und die Lautstärke für viel Aufsehen. Es wurden viele Flyer verteilt welche von den Passanten mit einem Lächeln entgegengenommen wurden.
Am Ende der Lambertusstrasse wurde das Theaterstück aufgeführt. In diesem wurde die Abhängigkeit des Arbeiters vom Kapital erklärt und dass dieser die Möglichkeit hat sich durch Solidarität und Selbstorganisation zu wehren.
Weder die Polizei, noch örtliche Neonazis konnten mit dieser Form des politischen Protests etwas anfangen und so blieb die Partygemeinschaft von Bedrängungen durch diese verschont.
Während des Stückes verteilte das Partykollektiv weiter Flyer an Passanten die vorbeigingen oder verwundert stehen blieben, um sich das Schauspiel anzugucken. Oft kamen die Partygänger auch mit Passanten ins Gespräch, die gerne wissen wollten, was mit der Aktion bezweckt werden sollte.
Gegen 16.30 Uhr zog dann die Karawane vom Dortmunder Stadtgarten in Richtung Westenhellweg, auf dem wirklich sehr viele Menschen unterwegs waren.
Wieder wurden Flyer verteilt- so viele, dass neue gedruckt werden mussten.
Die Menschen machten Videos und Fotos und viele freuten sich der Party zu zusehen und schauten ihr lange nach. Andere wieder feierten sogar ein Stück mit.
Es wurde im großen Bogen zur Brückstrasse, dann in Richtung Bahnhof und wieder zurück zur Brückstrasse gelaufen. Am Ende der Brückstrasse, an der Rheinoldikirche wurde dann das Strassentheater aufgeführt. Weder Polizei noch Ordnungsamt interessierten sich hierfür, selbst ein lauf durch den Dortmunder HBf wurde von der Bahnsicherheit mit einem Lächeln begrüßt.
Der Flyer:
Der Kapitalismus und Du
Da der Kapitalismus ein Phänomen ist, das derart komplex ist, verzichten wir hier auf eine vollständige Darstellung der Sachverhalte und erklären dieses Phänomen anhand eines alltäglichen Beispiels.
Der Fall Person X
Eicke arbeitete seit zwanzig Jahren festangestellt in der Textilindustrie. Das Unternehmen verzeichnete einen guten Profit und Eicke entschloss sich dazu, einen Kredit aufzunehmen, um endlich ihren Traum einer Eigentumswohnung zu verwirklichen. Zusätzlich hat sie so gut verdient, dass sie von ihrem Einkommen jeden Monat etwas zu diesem Zwecke beiseite legen konnte. Was Eicke bis dahin nicht wissen konnte: Ihr Arbeitgeber hat schon seit längerer Zeit geplant, die Produktion in ein "Billiglohnland" zu verlegen. Pech für Eicke, denn dadurch verliert er seinen Job. Glück fürs Unternehmen: Eicke war zu teuer. Klingt scheiße, is' aber so. Aber dem ist nicht genug: Nach und nach entscheidet sich die gesamte Textilindustrie dafür, den Industriestandpunkt zu wechseln. Nun ist Eicke ziemlich aufgeschmissen. Eicke bemüht sich zwar, einen neuen Job zu finden, aber die Arbeitsmarktsituation lässt es einfach nicht zu, denn die komplette Industrie ist in seinem Heimatland verschwunden. Da Eicke bei der Arbeitsagentur gemeldet ist und seit langem erwerbslos ist, muss sie einen 1-Euro-Job annehmen. Eicke steckt bis zum Hals in Schulden, denn ihre Eigentumswohnung ist noch nicht abbezahlt. Außerdem ist ihre Wohnung räumungsgefährdet und ihr Erspartes ist auch schon lange aufgebraucht. Eicke ist an einem Punkt angekommen, wo es kein stabiles Lebensverhältnis gibt: Es gibt keine Aussichten, einen Job ähnlich ihres alten zu finden, sie verdient ihren Lebensunterhalt mit 1-Euro-Jobs oder ähnlich bezahlten Arbeitsverhältnissen (z.B. Minijobs und Teilzeitarbeit). Jetzt hat Eicke ein Problem, er ist in ein prekäres Arbeitsverhältnis reingeschlittert.
Der Fall Unternehmen X
Obwohl Unternehmen X unheimliche Gewinne verzeichnet, entschloss sich das Management, einen neuen Fabrikstandort zu erschließen. Es entschloss sich, in ein "Billiglohnland" zu wechseln, weil die Produktion dort günstiger ist als an ihrem alten Standpunkt. Mit diesen höheren Gewinnen bleibt Unternehmen X wettbewerbsfähig, weil alle anderen Unternehmen in der Textilindustrie auch abgewandert sind. Ein Standortwechsel ist die einzige Option für Unternehmen X, da die Produktionskosten des Unternehmens sonst höher wären als die der Konkurrenz. Dies würde sich auch im Preis der fertigen Produkte ausdrücken, die Produkte von Unternehmen X wären viel teuer als die der Konkurrenz. In der Folge steigen die Gewinne, das freut vor allem die Aktionäre.
Warum ist das so?
Vorerst: Der Begriff des Kapitals bezeichnet im allgemeinen eine Summe an Werten, dessen Zweck es ist, sich selber zu verwerten. Vereinfacht kann man sagen, dass das Kapital danach strebt, einen Wert zu sich selber hinzuzufügen, sodass sich der Gesamtwert des Kapitals erhöht. Das Kapital kann das von sich aus natürlich nicht, dazu muss es Akteure bestimmen, die nach seinem „Willen“ handeln. Diese werden im folgenden "Kapitalisten" genannt.
Ihre Aufgabe im kapitalistischen System ist es, für die beschriebene Verwertung zu sorgen. Dabei geht das Phänomen des Kapitals - wegen seiner abstrakten Natur - über Menschenrechte und achtet nicht auf persönliche Schicksale. Dies wird an Eickes Beispiel deutlich, der Kapitalist entscheidet sich dazu, seine Fabrik ins Ausland zu verlegen, denn die Verwertungsrate ist größer als die an seinem
ursprünglichen Standort. Dabei wird vollkommen übergangen, dass die Arbeitnehmer in der Fabrik ihre Beschäftigung verlieren. Dennoch ist hier nicht der Chef des Unternehmens daran schuld, vielmehr hat er keine andere Wahl, denn wie oben beschrieben, verliert er so seine Konkurrenzfähigkeit und würde in letzter Konsequenz auch arbeitslos dastehen. Es bleibt noch zu erwähnen, dass es Unternehmer sich in der Regel in Billiglohnländer zieht, in denen Menschen- und Arbeitnehmerrechte keine große Rolle spielen, denn dort kann das Kapital seine Verwertung am besten vollziehen.
Was könnte Eicke tun?
In der Theorie klingt alles ganz einfach: Da der Kapitalist von Eicke abhängig ist (schließlich ist es seine Arbeit, die den Wert produziert), müsste Eicke sich dem einfach nur verweigern. Aber was würde dann passieren? Eicke wohnt zwar in einem Sozialstaat und würde nicht sterben, würde aber an der Armutsgrenze leben und nicht das Leben führen, was ihr von anderen vorgelebt wird. Dieses Schema würde zugreifen, solange Eicke alleine dasteht, ebenso würde sich nichts ändern, wenn Eickes Mitarbeiter sich mit Eicke zusammenschließen. Dann würde eine ganze Gruppe an der Armutsgrenze leben und nichts würde sich ändern, ausser der Lebenssituation dieser Menschen.
Doch es würde schon ganz anders aussehen, wenn nicht nur Eicke und seine Arbeitskollegen sich verweigern würden, sondern auch alle anderen Menschen aus der Textilindustrie ein Bewusstsein für die gegenseitige Abhängigkeit und ihre Lage in dieser entwickeln. Wenn dieses Bewusstsein erst einmal entwickelt ist, können sie sich zusammenschließen um gemeinschaftliche Aktionen, mit dem Ziel, ihre Lage verbessen, durchzuführen. Dies wäre natürlich kein Ausweg aus dem Abhängigkeitsverhältnis zwischen den Arbeitern und den Kapitalisten, aber dies würde zumindest die Ausbeutung und die Abhängigkeit verringern. Von diesem Ausgangspunkt wäre es möglich, sich vollständig aus diesem Abhängigkeitsverhältnis zu befreien – warum könnte es dann nicht möglich sein, die Produktion in Selbstorganisation unter den Arbeitern ohne den Kapitalisten weiterzuführen?
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Ergänzungen
zweiter teil des artikels
Um 19 Uhr dann machte sich die Karawane vom Recklinghäuser Hauptbahnhof auf in die Innenstadt. Leider war diese nicht mehr so belebt und die Gemeinschaft, die von dem Tag schon sehr geschlaucht war, gab sich mit einer Runde durch die Stadt zufrieden um noch die restlichen Flyer loszuwerden wobei auch der örtliche McDonalds in die Partypläne mit einbezogen wurde.
Auch hier gab es keinerlei Stress mit den Ordnungshütern.
Insgesamt ist die Aktion als erfolgreich zu bewerten.
Anfangs war die Stimmung aufgrund der geringen Teilnehmerzahl, wegen Fehlern bei der Organisation eher gedämpft. Aber das gute Wetter, die Partylaune und die laute kitschige Musik verbesserten die Stimmung schnell.
Da die Passanten über das Auftreten sehr verwundert waren, nahmen die meisten den Flyer entgegen um sich ein Bild über die Aktion zu machen. Es wurden ca. 500 Flyer verteilt.
Es waren sich alle Partypeople einig diese Art der Aktion in anderen Städten auf jeden Fall nachzuholen.
Aufklärung zum Klassenbewusstsein- das beste Mittel zum antikapitalistischen Widerstand!
Solidarische Grüße an alle anderen Menschen, die an den Squat Days teilnahmen!
warum die Produktion nicht weiterführen?
Was gegen die billigen Hemden aus Übersee tun? Schutzzölle, damit sie so teuer sind wie die hier hergestellten? Einfuhr verbieten und Regionalwirtschaft durchsetzen? Das setzt alles einen restriktiven und protektionistischen Staat voraus. Und was ist mit den Arbeitern in den armen Ländern? In den Ländern entstehen Arbeitsplätze, die es vorher nicht gab. Auch wenn das angesichts der Arbeits- und Umweltbedingungen zynisch klingt...
davon abgesehen, die Überschrift wirkt sehr befremdlich, Menschen in "Klassen" stecken und sie dann beschulen wollen... nene so nicht! und "einkaufende Massen aufklären" klingt elitär hoch 10!
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
Guter Artikel,Party und Inhalt — Clownssuporter
schöner text — abc
Eicke — x
pfui — arbeiter
haarspalterei — autor