Freiraumparty auf dem Kölner Ring
Am Samstag haben rund 1000 Leute eine lustige Freiraumparty auf dem Abschnitt Friesenplatz-Rudolfplatz in Köln gefeiert. Von 18:00 Uhr bis nach Mitternacht wurde musiziert, getanzt, jongliert, gegrillt und die Straße verschönert. Die Polizei nahm die Sache gelassen bis ratlos hin.
Seit den frühen Abendstunden war für Autos die Strecke Friesenplatz-Rudolfplatz auf dem Kölner Ring tabu. Rund 1000 FreiräumlerInnen besetzten den Teil der Kölner Hauptverkehrsader in der Innenstadt und feierten eine fette, fette Party.
Überwiegend Studenten und Schüler verwandelten den Ring in ein buntes, friedliches Chaos und brachten ihre Form der Selbstverwirklichung zum Ausdruck:
Es wurden neue Grünflächen auf dem grauen Asphalt durch Rollrasen geschaffen, Hauswände mit Kreide und Blumen verziert, an jeder Ecke Musik gemacht und mit Federball, Frisbee, Fußball, Jonglage und Feuerspucken eine Alternative zum konsumierbaren Partymachen der belebten Flaniermeile gezeigt.
Obwohl es keinen Veranstalter gab - oder vielleicht gerade deswegen - waren alle Teilnehmer bestens vorbereitet und schafften sogar Sofas, Tische und Sonnen-/Regenschirme her.
Die Clownsarmee war spontan mit der Austragung des olympischen Fackellaufs in Köln als Ausweichort beauftragt worden, nebenan wurden Würstchen vom Grill und veganer Salat verspeist.
Bis nach Mitternacht zog sich das Spektakel, die Freude wurde einzig kurzzeitig durch das Auftreten der Polizei beim Löschen eines kleinen Papp-Lagerfeuers getrübt, wobei einige Partybesucher harsch weggeschubst wurden. Zu Festnahmen kam es aber nicht.
Die Reaktion der Barflaneure war gemischt, es gab Ausgehgruppen die sich spontan unter die Straßenparty mischten aber auch Äußerungen a la "Wo sind heute nur die fetten BMWs, die sollten die alle mal plattfahren".
Insgesamt ist die Aktion in meinen Augen als sehr gelungen zu bezeichnen, man hat gezeigt wie es anders geht und sich die Straße für einen Abend erfolgreich zurückgeholt. Auch die Reaktion der Medien kann erfreuen, bereits in den Morgenstunden des Sonntag gab es erste Berichte über "Die Party, auf die sich die Polizei keinen Reim machen kann".
PRESSE:
http://www.ksta.de/html/artikel/1208066860801.shtml
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,547073,00.html
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/12415/1171023/polizei_koeln
http://www.az-web.de/lokales/euregio-detail-az/489445?_link=&skip=&_g=1000-Teilnehmer-bei-naechtlicher-Spontan-Demo
http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=12294
http://www.zeit.de/news/artikel/2008/04/13/2512287.xml
http://www.tagesspiegel.de/politik/deutschland/Koeln;art122,2512287
http://www.koeln.de/artikel/Koeln/Rund-1000-Teilnehmer-bei-Spontan-Demo-auf-Koelner-Ringen-41598-1.html
http://www.wdr.de/themen/kurzmeldungen/2008/04/13/1000_menschen_tanzen_auf_spontan-demo.jhtml
http://www.express.de/servlet/Satellite?pagename=express/index&pageid=1004370693460&rubrikid=200&unterrubrikid=999&articleid=1207501143961&fotolineid=1207501143967&now=1
Überwiegend Studenten und Schüler verwandelten den Ring in ein buntes, friedliches Chaos und brachten ihre Form der Selbstverwirklichung zum Ausdruck:
Es wurden neue Grünflächen auf dem grauen Asphalt durch Rollrasen geschaffen, Hauswände mit Kreide und Blumen verziert, an jeder Ecke Musik gemacht und mit Federball, Frisbee, Fußball, Jonglage und Feuerspucken eine Alternative zum konsumierbaren Partymachen der belebten Flaniermeile gezeigt.
Obwohl es keinen Veranstalter gab - oder vielleicht gerade deswegen - waren alle Teilnehmer bestens vorbereitet und schafften sogar Sofas, Tische und Sonnen-/Regenschirme her.
Die Clownsarmee war spontan mit der Austragung des olympischen Fackellaufs in Köln als Ausweichort beauftragt worden, nebenan wurden Würstchen vom Grill und veganer Salat verspeist.
Bis nach Mitternacht zog sich das Spektakel, die Freude wurde einzig kurzzeitig durch das Auftreten der Polizei beim Löschen eines kleinen Papp-Lagerfeuers getrübt, wobei einige Partybesucher harsch weggeschubst wurden. Zu Festnahmen kam es aber nicht.
Die Reaktion der Barflaneure war gemischt, es gab Ausgehgruppen die sich spontan unter die Straßenparty mischten aber auch Äußerungen a la "Wo sind heute nur die fetten BMWs, die sollten die alle mal plattfahren".
Insgesamt ist die Aktion in meinen Augen als sehr gelungen zu bezeichnen, man hat gezeigt wie es anders geht und sich die Straße für einen Abend erfolgreich zurückgeholt. Auch die Reaktion der Medien kann erfreuen, bereits in den Morgenstunden des Sonntag gab es erste Berichte über "Die Party, auf die sich die Polizei keinen Reim machen kann".
PRESSE:
http://www.ksta.de/html/artikel/1208066860801.shtml
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,547073,00.html
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/12415/1171023/polizei_koeln
http://www.az-web.de/lokales/euregio-detail-az/489445?_link=&skip=&_g=1000-Teilnehmer-bei-naechtlicher-Spontan-Demo
http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=12294
http://www.zeit.de/news/artikel/2008/04/13/2512287.xml
http://www.tagesspiegel.de/politik/deutschland/Koeln;art122,2512287
http://www.koeln.de/artikel/Koeln/Rund-1000-Teilnehmer-bei-Spontan-Demo-auf-Koelner-Ringen-41598-1.html
http://www.wdr.de/themen/kurzmeldungen/2008/04/13/1000_menschen_tanzen_auf_spontan-demo.jhtml
http://www.express.de/servlet/Satellite?pagename=express/index&pageid=1004370693460&rubrikid=200&unterrubrikid=999&articleid=1207501143961&fotolineid=1207501143967&now=1
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen