be.streik.berlin - be.mayday
“Be Berlin? Ick glaub ick spinn. Wie kann man 10 Millionen für ne Kampagne ausgeben und in den Jugendzentren pfeifts durch die nicht reparierten Fenster?“ (Henning, Imagekampagnenopfer)
Die Millionenschwere Imagekampagne Berlins kann es nicht verschleiern: In Berlin läuft zur Zeit nichts wie gewünscht. Wochenlanger BVG-Streik trotz Medien-Hetze, Warnstreiks bei der Müllabfuhr, Kita-Erzieherinnen gehen am Donnerstag auf die Straße, Aktionen in den Kaufhäusern und vor Museen.
Noch ist kein Ende abzusehen. Nach Jahren des Verzichts und der Abwehrkämpfe werden hier endlich mal wieder Ansprüche gestellt. In den Kämpfen taucht die alte Frage auf: Wie wollen wir leben und arbeiten, und wie ist der Reichtum in der Gesellschaft verteilt?
Diese Stimmung will die diesjährige Mayday -Parade in Berlin aufgreifen so heißt es auch im Aufruf:
"Bewegen, tanzen, demonstrieren - für die Prekarisierung der Macht, die Lust auf Solidarität, eine Stadt für alle und den organisierten Ichstreik gegen den Markt in unseren Köpfen. Wir sind die von der Wir-AG, unsere Börse ist die Straße und der Küchentisch. Die Batterie ist geladen, der Ipod ist schrott. Who cares?"
Wir sehen uns! In diesem Sinne – be.STREIK.berlin- be mayday!
*Maydayparade//1. Mai ‘08//14 Uhr//Boxhagener Platz//Berlin*
http://maydayberlin.blogsport.de/
Noch ist kein Ende abzusehen. Nach Jahren des Verzichts und der Abwehrkämpfe werden hier endlich mal wieder Ansprüche gestellt. In den Kämpfen taucht die alte Frage auf: Wie wollen wir leben und arbeiten, und wie ist der Reichtum in der Gesellschaft verteilt?
Diese Stimmung will die diesjährige Mayday -Parade in Berlin aufgreifen so heißt es auch im Aufruf:
"Bewegen, tanzen, demonstrieren - für die Prekarisierung der Macht, die Lust auf Solidarität, eine Stadt für alle und den organisierten Ichstreik gegen den Markt in unseren Köpfen. Wir sind die von der Wir-AG, unsere Börse ist die Straße und der Küchentisch. Die Batterie ist geladen, der Ipod ist schrott. Who cares?"
Wir sehen uns! In diesem Sinne – be.STREIK.berlin- be mayday!
*Maydayparade//1. Mai ‘08//14 Uhr//Boxhagener Platz//Berlin*
http://maydayberlin.blogsport.de/
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Ergänzungen
be.berlin
1.Mai nicht nur in Berlin
1. Mai nach Nürnberg
MobiClips
Am 1.Mai nach Hamburg!!!
Termine: Do. 10.04.08, Anmeldung einer "Aktuellen Stunde" von der LINKEN in der Bezirksversammlung Nord zum Thema "Nazi-Aufmarsch in Barmbek" +++ Fr. 11.04.- So. 13.04.08, Jugendkongress 'Her mit dem schönen Leben' gegen Nazis, Rassismus und Antisemitismus, Ort: Kölibri, Ab jetzt-Linke Jugend, Avanti, Autonome Jugendantifa Hamburg Sa. 12.04.08, 11-13 Uhr Infostand in Barmbek, Drosselstraße vor Hertie, Anwohnerinitiative Jarresstadt +++ Mo. 14.04.08, 7.30 Uhr, Verteilaktion Margarethe-Rothe-Gymnasium, Langenfort 5, Jusos Barmbek-Dulsberg +++ Di. 15.04.08, 7.30 Uhr, Verteilaktion Hansa-Kolleg, Von-Essen-Str. 82-84, Jusos Barmbek-Dulsberg +++Di. 15.04.08, 14 Uhr, Radiosendung "Hinsichtlich 1. Mai", FSK 93,0 MHZ +++ Do. 17.04.08, 19.30 Uhr, Veranstaltung "Stellen wir uns am 1. Mai den Nazis entgegen - Seid dabei", Bürgerhaus Barmbek, Lorichstr. 28A, Hamburger Bündnis gegen Rechts +++ Fr., 18.04.08, 20 Uhr, Antifacafe Bergedorf, Infoveranstaltung zum 1. Mai, Rückblick auf den aufgehaltenen Naziaufmarsch 2004 in Berlin, UnserHaus e.V. Bergedorf +++ Sa. 19.04.08, 10-14 Uhr, Infostand Barmbeker Bahnhof vor Bundnikowski, Hamburger Bündnis gegen Rechts und IG BAU +++ Sa. 19.04.08, 18-20 Uhr, Veranstaltung „Soziale Demagogie der Nazis“, Zinnschmelze Barmbek, Maurienstr. 19, 22305 Hamburg, Anwohnerinitiative Jarresstadt und VVN-Nord +++ Sa. 19.04.08, 11-13.30 Uhr, Infostand in Dulsberg vor Edeka, Straßburger Platz, DIE LINKE, Stadtteilgruppe Dulsberg +++ Sa. 19.04.08, 11-13 Uhr, Infostand in Barmbek, Drosselstraße vor Hertie, DIE LINKE, Stadtteilgruppe Barmbek +++ Sa. 19.04.08, 11-13 Uhr, Infostand Hartzloh Ecke Fuhlsbüttler Straße, DIE LINKE, Stadtteilgruppe Barmbek +++ Di. 22.04.08, 17 Uhr, Verteilaktion Barmbeker Bahnhof, Jusos Barmbek-Dulsberg +++ Di. 22.04.08, 14 Uhr, Radiosendung "Hinsichtlich 1. Mai", FSK 93,0 MHZ +++ Do. 24.04.08, 19 Uhr, Antifa-Infoveranstaltung zum 1. Mai, Café Knallhart, Von-Melle-Platz 9, Univiertel +++ Do. 24.04.08, Einlass ab 20 Uhr, Solishow zur Mobilisierung für den 1. Mai, Ort: Rote Flora +++ Sa. 26.04.08, 11-13 Uhr, Infostand in Barmbek, Drosselstraße vor Hertie, DIE LINKE, Stadtteilgruppe Barmbek +++ Sa. 26.04.08, 11-13 Uhr, Infostand Hartzloh Ecke Fuhlsbüttler Straße, DIE LINKE, Stadtteilgruppe Barmbek +++ Di. 29.04.08, 19 Uhr, Veranstaltung: "Die Zerschlagung der freien Gewerkschaften am 2. Mai 1933", Gedenkstätte Fuhlsbüttel, Suhrenkamp 98 +++ Di. 29.04.08, 17 Uhr, Verteilaktion Barmbeker Bahnhof, Jusos Barmbek-Dulsberg +++ Di. 29.04.08, 14 Uhr, Radiosendung "Hinsichtlich 1. Mai", FSK 93,0 MHZ +++ Di 29.04.08, 16 Uhr, Radiosendung zur Nazidemo am 1. Mai, FSK 93,0 MHZ +++ Do. 1. Mai 08, 10 Uhr, Barmbek, Große Bündnisdemonstration "Internationale Solidarität statt Volksgemeinschaft" +++ Do. 1. Mai 08, 23 Uhr, Antifa-Aftershowparty, Ort: Rote Flora
Angehörige neofaschistischer Organisationen wie NPD, DVU und Freie Kameradschaften sind von allen Veranstaltungen gem. § 6 Versammlungssgesetz ausgeschlossen
Aufruf: Wir sind bereit! Naziaufmarsch verhindern!
8. April 2008
Nazis der NPD und freien Kameradschaften wollen am 1. Mai einen Großaufmarsch unter dem Motto „Arbeit und soziale Gerechtigkeit für alle Deutschen – Gemeinsam gegen die Globalisierung“ in Hamburg-Barmbek durchführen.
Mit dieser einfach gestrickten Globalisierungskritik versuchen die Nazis eine simple Lösung auf die sozialen Fragen der Globalisierung zu geben, sowie weitere Anhänger_innen zu gewinnen. Doch dieser Gedanke beinhaltet eben keine gerechtere Welt für alle, vielmehr wollen sie mal wieder ihre menschenverachtende, rassistische und antisemitische Weltanschauung in die Öffentlichkeit tragen, denn unter einer besseren Welt verstehen die NPD und freien Kameradschaften eine nationale Volksgemeinschaft. Das Prinzip der Volksgemeinschaft stammt direkt aus dem Nationalsozialismus. Hierbei war neben der Zugehörigkeit zur „arischen Rasse“ auch die bedingungslose Akzeptanz und Unterstützung des nationalsozialistischen Gedankenguts Vorausgesetzt, um nicht selber ins Visier der Nazis zu geraten. Was mit den Menschen passierte, die nicht in diese Weltanschauung passten, ist bekannt. Jüdinnen und Juden, Homosexuelle, Behinderte, Roma und Sinti und Linke wurden verfolgt und systematisch ermordet. Dies sind jedoch noch längst nicht alle Gruppen die unter dem Nationalsozialismus zu leiden hatten, jegliche Form von Protest wurde im Keim erstickt, Gewerkschaften verboten.
Selbst der 1. Mai, welcher seit 1890 ein traditioneller Kampftag der Arbeiter_innenbewegung ist, wurde von den Nazis vereinnahmt und in den „Tag der nationalen Arbeit“ umbenannt.
Daher ist es gerade am 1. Mai wichtig, den Nazis zu zeigen, was wir von ihrer menschenverachtenden Ideologie halten, Die Verhinderung eines Naziaufmasches reicht uns jedoch nicht, wir treten ein für eine Welt, die frei ist von herrschenden Unterdrückungsmechanismen wie Sexismus, Rassismus und Antisemitismus. Auch dafür wollen wir am 1. Mai auf die Straße gehen, um diesen Tag wieder zu dem zu machen, was er einmal war. Dem Kampftag der internationalen Arbeiter_innenbewegung – dem Kampftag für eine bessere Welt.
Kommt zum antifaschistischen Jugendblock auf der Antifademo am 1. Mai in Hamburg-Barmbek!
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Internationale Solidarität statt Volksgemeinschaft!
Heraus zum antifaschistischen 1.Mai!
Am 1.Mai wollen NPD und Freie Nationalisten einen bundesweiten Aufmarsch in Hamburg-Barmbek durchführen. Unter dem rassistischen und fadenscheinig antikapitalistischen Motto: „Arbeit und soziale Gerechtigkeit für alle Deutschen! Gemeinsam gegen Globalisierung!“ soll die alljährliche 1. Mai-Demonstration der Nazis diesmal in Hamburg stattfinden. Der Tag ist von den Nazis nicht beliebig gewählt: Der 1.Mai steht als internationaler Kampftag in der Tradition der linken Arbeiter_innenbewegung. Dennoch versuchen Nazis an diesem Tag, die soziale Frage erneut von rechts zu besetzen.
Eine Bestandsaufnahme
Die in der Geschichte der Arbeiter_innenbewegung erkämpften Rechte auf eine soziale Absicherung werden in Folge einer neoliberalen Umgestaltung der Gesellschaft mehr und mehr ausgehöhlt. Die diesem Prozess zugrunde liegende kapitalistische Verwertungslogik forciert die Verschärfung sozialer Widersprüche und führt zu fortschreitender Armut. Trotz immer gravierenderer Einschnitte und wachsender sozialer Ungleichheit findet aber höchstens eine individuelle Auseinandersetzung mit der Problemlage statt. Hierbei wird deutlich, dass wir die Frage nach den politischen Ursachen in den Vordergrund stellen müssen, um so mit linksradikaler Kritik dem Problem der Vereinzelung entgegen zu treten. Der zentrale Widerspruch des Kapitalismus, der zwischen Kapital und Arbeit besteht, ist deutlich spürbar. So müssen die meisten Menschen in lohnabhängigen Beschäftigungsverhältnissen unter immer schlechteren Bedingungen ihre Arbeitskraft verkaufen, um leben zu können. Der durch die Lohnarbeit erzielte Profit kommt aber nur denjenigen zu gute, die Besitzer_innen von Produktionsmitteln sind und die Ausbeutung der Arbeitskraft organisieren.
Nazis machen auf sozial
Seit einigen Jahren haben Nazis das Thema der sozialen Frage auch für sich entdeckt. Besonders offensichtlich wird das durch den Versuch, sich bei den Protesten gegen die Hartz IV-Reformen als „Anwalt der kleinen Leute“ darzustellen. Durch ein bürgernahes Auftreten und eine vermeintlich antikapitalistische Rhetorik versuchen Nazis, die dem Kapitalismus innewohnenden sozialen Widersprüche von rechts zu erklären.
Als Gegenentwurf zur Globalisierung konstruieren sie eine „Volksgemeinschaft“, deren Wohl von äußeren wie inneren Feinden bedroht sei. Der Angriff von Außen erfolge angeblich durch das „internationale Finanzkapital“. Dabei stehe das Finanzkapital stellvertretend für eine vermeintlich jüdische Weltverschwörung. Das Argumentationsmuster der Nazis folgt somit antisemitischen Stereotypen. So sei zwischen dem „jüdisch-raffenden“ und dem „deutsch-schaffenden“ Kapital zu unterscheiden. Ziel der Nazis ist eine auf biologistischer und rassistischer Basis konstruierte „Volksgemeinschaft“. In dieser stehe das hierarchisch organisierte völkische Kollektiv im Mittelpunkt. Das deutsche Kapital wie auch der dem Arbeitsethos unterworfene „deutsche Arbeiter“ habe allein der Nation zu dienen. So wird unterstellt, dass alle dieser Gemeinschaft Angehörenden ein gemeinsames Interesse hätten. In Abgrenzung dazu werden im Inneren diejenigen zu „Volksfeinden“ erklärt, die sich diesem Weltbild nicht unterordnen wollen oder können.
„Nationaler Sozialismus“ - das kennen wir schon!
Nazis reduzieren den Kapitalismus lediglich auf jene Geschäfte, in denen nicht Geld gegen Ware, sondern Geld gegen Geld getauscht wird. Damit werden die Grundlagen der bürgerlich-kapitalistischen Wirtschaftsform jedoch nicht in Frage gestellt. Stattdessen treten Nazis für eine Sozialpartnerschaft mit dem deutschen Kapital ein. In dieser habe das „Unternehmertum“ der Nation zu dienen, Zwangsarbeitsdienste sollen eingefordert und unabhängige Gewerkschaften beseitigt werden. Wenn NPD und Freie Kameradschaften in diesem Zusammenhang von einem „nationalen Sozialismus“ sprechen, meinen sie die Gleichsetzung von „Volksgemeinschaft“ und Sozialismus mit möglichst unabhängiger Wirtschaft und kultureller Einförmigkeit. Dieser Sozialismusbegriff der Nazis hat jedoch nichts mit dem eigentlichen Sozialismus zu tun und verschaffte der nationalsozialistischen Herrschaft lediglich einen scheinbar revolutionären Anstrich. Tatsächlich blieb die kapitalistische Gesellschaftsordnung im Nationalsozialismus völlig unangetastet. Stattdessen wurden große Teile der deutschen Wirtschaftselite eifrig hofiert, da ohne ein Zusammenspiel der NS-Führung mit der Wirtschaft an eine Machtübergabe nicht zu denken war.
Der „nationale Sozialismus“ der Nazis bezieht sich jedoch nicht nur inhaltlich auf die nationalsozialistische Ideologie. Auch praktisch dient der deutsche Faschismus hier als Vorbild. Nachdem die NSDAP den 1. Mai 1933 zum „Feiertag der nationalen Arbeit“ erklärte und zum Anlass für Propagandamärsche umwandelte, stürmten am 2. Mai 1933 SA und SS-Trupps die deutschen Gewerkschaftshäuser. In der Folge zerschlugen die Nazis sämtliche Arbeiter_innenorganisationen und viele Vertreter_innen der traditionellen Arbeiter_innenklasse kamen ins KZ und wurden ermordet. Das „Gesetz […] zur Ordnung im Betrieb“ von 1934 zeigt auf, was unter einer „völkischen Sozialpartnerschaft“ zu verstehen ist. Der Unternehmer wurde als „Führer des Betriebs“ und die Arbeiter_innen als dessen „Gefolgschaft“ festgelegt. Lohnkämpfe und jegliche Streiks wurden verboten. Was weiter folgte, ist bekannt …
Der 1. Mai gehört uns!
Als Antifaschist_innen treten wir für eine herrschaftsfreie und klassenlose Gesellschaft ein. Diese lässt sich weder mit dem völkischen Konzept der Nazis noch mit dem bürgerlich- kapitalistischen System erreichen. Grundlage für ein solidarisches und emanzipatorisches Zusammenleben ist die gesellschaftliche Aneignung der Produktionsmittel und die Überwindung der herrschenden Verhältnisse. Ein Kampf gegen die im Kapitalismus zugespitzten sozialen Widersprüche wie Rassismus, Antisemitismus und Sexismus kann nur so geführt werden.
Weder am 1. Mai noch an einem anderen Tag werden wir es zulassen, dass Nazis ungehindert ihr menschenverachtendes Weltbild propagieren können. Wir werden uns ihnen mit vielfältigen Aktionsformen entgegen stellen! Dass wir dabei mit Einschränkungen von staatlicher Seite rechnen müssen, macht deutlich, dass der so genannte staatliche Antifaschismus nicht mehr als ein Lippenbekenntnis ist. Dies zeigte sich, neben vielen anderen negativen Beispielen, besonders bei dem gezielten Übergriff der Hamburger Polizei auf eine antifaschistische Bündnisdemonstration am 31. Januar 2004 in Hamburg-Barmbek. Dort wurde die Demonstration mit Wasserwerfern und unter Schlagstockeinsatz von der Polizei angegriffen. Unterdessen wurde auch der Lautsprecherwagen, in dem die Auschwitz-überlebende Esther Bejarano saß, heftig attackiert. Während Nazis in unmittelbarer Nähe unter dem Schutz eines massiven Polizeiaufgebotes ungehindert marschieren konnten, wurde antifaschistischer Protest durch den Staat behindert und kriminalisiert.
Das Ziel bleibt, ein breites antifaschistisches Bewusstsein zu schaffen. Der 1. Mai steht in der Tradition der linken Arbeiter_innenbewegung und gehört somit uns! Zeigen wir, dass die Nazis weder in Hamburg noch sonst wo auf die Straße gehören, sondern wie das kapitalistische System auf den Müllhaufen der Geschichte! Deshalb beteiligt euch an der antifaschistischen Bündnisdemonstration am 1. Mai in Hamburg-Barmbek!
Heraus zum antifaschistischen 1. Mai!
Nazis von der Straße fegen!
Kapitalismus abschaffen!
Aufrufer_innen:
Autonome Antifaschistische Gruppen Hamburg
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Aufruf der DGB-Jugend Hamburg
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
die extreme Rechte ruft für den 1. Mai 2008 zu einer Demonstration nach
Hamburg- Barmbek auf. NPD und die so genannten “Freien Kameradschaften”
reklamieren den 1. Mai für sich und stellen ihn in einem Akt brutaler
Geschichtsverdrehung in eine nationale Tradition vermeintlicher “deutscher
Arbeitnehmerinteressen”.
Gemeinsam mit anderen linken und fortschrittlichen Kräften im Hamburger
Bündnis gegen Rechts ruft die DGB-Jugend Hamburg zu einer Demonstration auf.
Wir wollen beweisen, dass der 1. Mai uns gehört, uns den Arbeitnehmerinnen,
Arbeitnehmern und Auszubildenden, die weltweit für bessere Lebens- und
Arbeitsbedingungen demonstrieren. Es ist unser Tag der Solidarität, unser
Kampftag der internationalen ArbeiterInnenbewegung!
Deshalb: Schöner leben ohne Nazis! Solidarität statt Volksgemeinschaft!
Heraus zum 1. Mai!
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Aufruf des Hamburger Bündnis gegen Rechts:
Solidarität statt Volksgemeinschaft - Heraus zum Roten 1. Mai
Am 1. Mai 2008 planen Neonazis aus NPD und „Freien Kameradschaften“ in Barmbek einen bundesweiten Aufmarsch unter der Losung »Arbeit und soziale Gerechtigkeit für alle Deutschen«. Das lassen wir nicht zu! Wir haben nicht vergessen, was die Nationalsozialisten taten. Nachdem sie 1933 den 1. Mai zum Feiertag erklärten, stürmte die SA einen Tag später die Gewerkschaftshäuer und die freien Gewerkschaften wurden zerschlagen, viele GewerkschafterInnen kamen ins KZ.
Gegen nationalistische Hetze und rassistische Ausgrenzung
Seit einigen Jahren geben sich die Nazis radikal: Sie skandieren Parolen, die den Kapitalismus kritisieren und deuten den 1. Mai als Feiertag der internationalen ArbeiterInnen- und Gewerkschaftsbewegung zu einem Symbol des völkischen Nationalismus um.
Arbeitsplätze sollen nach rassistischen Kriterien nur an Deutsche vergeben werden, MigrantInnen, Minderheiten und alle, die sich dagegen wehren, sollen ausgeschlossen werden. Die Selbstorganisation in Gewerkschaften, Tarifautonomie, Mindestlöhne für Alle werden von der NPD und anderen Nazis abgelehnt.
Für einen 1. Mai für Alle
Mit einem Kampf um bessere Arbeits- und Lebensbedingungen hat dies nichts zu tun. Der 1. Mai ist keine „deutsche Angelegenheit“. Am 1. Mai gehen weltweit ArbeiterInnen, Angestellte und Arbeitslose auf die Straße, um – in internationalistischer Verbundenheit – gegen Ausbeutung und miserable Arbeitsbedingungen zu demonstrieren.
Stellen wir uns am 1. Mai in Barmbek den Nazis entgegen - Seid dabei!
Hamburger Bündnis gegen Rechts
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
nein zur loveparade am 1.mai — bratze
@nein zur loveparade am 1.mai — All Coomunists Are Beautiful
@TOP-Mensch — auch acab