Nazis in Stadtallendorf
Gestern (2.04.08) versammelten sich Anlässlich einer Versammlung der Volksbank Mittelhessen etwa 7 Neonazis um unter dem Deckmantel des Antikapitalismus ihre Propaganda an den Stadtallendorfer Durchschnittsbürger zu bringen. Dies rief auch ca. 9 AntifaschistInnen auf den Plan, die jedoch durch ein übertrieben großes Polizeiaufgebot von zeitweise 5 Einsatzwagen an konkreteren Aktionen gehindert wurden.
Bereits als die AntifschistInnen in Stadtallendorf eintrafen, war ein Polizeivan direkt vor dem Veranstaltungsort der Volksbank Mittelhessen und somit auch der Nazis rund um den sogenannten "Bund freier Bauern" auszumachen.
Allerdings waren seitens der Nazis noch keine Personen zu entdecken, da diese erst mit 15 min. Verspätung gegen 18:15 Uhr eintrafen.
Die AktivistInnen versuchten deshalb im Vorfeld das Gelände zu Checken und wurden dabei bereits im Vorfeld knapp 100 Meter von der Halle entfernt einer Personenkontrolle unterzogen, welche auf Nachfragen der AktivistInnen mit der lokalen Drogenszene begründet wurde.
Während dieser Kontrolle waren die Nazis jedoch bereits erschienen und begannen mit dem Verteilen von Flugblättern und dem eher undeutlichen Ablesen eines Papiers über Megaphon, glücklicherweise war zu diesem Zeitpunkt die Straße rund um die Stadthalle nicht mehr allzu gut besucht, sodass die Propaganda der Rechten letztendlich nur die wohl eher desinteressierten Angestellten der Volksbank Mittelhessen beschallte, welche natürlich ebenfalls kein Interesse an den Flugblättern der Nazis zeigte.
Nachdem die Personenkontrolle beendet war konnten die Aktivisten sich ohne weitere Zwischenfälle dem Veranstaltungsort nähern, dort angekommen wurde begonnen Fotos zu schießen, worauf sie von einem etwas korpulenteren Mann, der sich als angeblich der MLPD nahe stehender Aktivist der Freien Bauern vorstellte, verbal Attackiert.
In seinen Ausführungen behauptete dieser, dass die Antifaschisten ja nun dazu übergingen, selbst die Kapitalisten zu schützen und dass er kein Nazi wäre, sowie dass er nichts von einer Kooperation mit NPD und Aktionsbündnis Mittelhessen wisse - er also nur ein Verteidiger der durch angebliche Kreditverkäufe ruinierten Kunden der Volksbank Mittelhessen sei, was anhand der Tatsachen, dass der weitläufig bekannte Kopf des Aktionsbündnis Mittelhessen Manuel M. ebenfalls Anwesend war, sich jedoch im Hintergrund aufhielt und dass auf der Aufrufseite der Kampagne im Internet (
http://sonderseite.bund-freier-bauern.de/?) eher lächerlich wirkte. Wohl von unseren Kameras alarmiert drängten die Nazis nun jedoch die lokale Polizei dazu, doch gegen uns vorzugehen und so wurde von dieser offensichtlich ebenfalls ein größeres Polizeiaufgebot bestellt. Sodass sämtliche AktivistInnen nach kurzer Zeit von Team Green Platzverweise erhielt, fotografiert, sowie mit Streifenwagen "eskortiert" wurde.
Ein Einzelner der Gruppe konnte sich jedoch der Kontrolle von Team Green entziehen und sich erneut dem Veranstaltungsort nähern, wo es ihm erneut gelang Bildaufnahmen zu machen.
Die jedoch diesmal bereits oben erwähnten Manuel M. auf den Plan riefen, welcher dem Spektrum der sog. "Autonomen Nationalisten" zuzuordnen ist und sich vermummt dem Aktivisten unter Gewaltandrohungen näherte, es jedoch bei Provokationen beließ. Da der Aktivist nicht auf die Provokationen einging schoss dieser lediglich weiter Bilder. Allerdings war in der Zwischenzeit ein vierter Streifenwagen angekommen, aus dem die Polizisten direkt ausstiegen und den Aktivisten nach kurzer Zeit fesselten um ihn "zur Durchsetzung des Platzverweises", der wenn überhaupt nur mündlich erfolgt war, in Gewahrsam zu nehmen, damit er den Nazis weiter keinen Ärger machen konnten.
Angesichts des übertriebenen Polizeiaufgebots und der Verhaftung beließen es die weiteren AktivistInnen bei den geschossenen Fotos und entfernten sich vom Veranstaltungsort, wobei sie jedoch noch eine knappe Stunde lang von einem Polizeiwagen verfolgt wurden..
Allerdings waren seitens der Nazis noch keine Personen zu entdecken, da diese erst mit 15 min. Verspätung gegen 18:15 Uhr eintrafen.
Die AktivistInnen versuchten deshalb im Vorfeld das Gelände zu Checken und wurden dabei bereits im Vorfeld knapp 100 Meter von der Halle entfernt einer Personenkontrolle unterzogen, welche auf Nachfragen der AktivistInnen mit der lokalen Drogenszene begründet wurde.
Während dieser Kontrolle waren die Nazis jedoch bereits erschienen und begannen mit dem Verteilen von Flugblättern und dem eher undeutlichen Ablesen eines Papiers über Megaphon, glücklicherweise war zu diesem Zeitpunkt die Straße rund um die Stadthalle nicht mehr allzu gut besucht, sodass die Propaganda der Rechten letztendlich nur die wohl eher desinteressierten Angestellten der Volksbank Mittelhessen beschallte, welche natürlich ebenfalls kein Interesse an den Flugblättern der Nazis zeigte.
Nachdem die Personenkontrolle beendet war konnten die Aktivisten sich ohne weitere Zwischenfälle dem Veranstaltungsort nähern, dort angekommen wurde begonnen Fotos zu schießen, worauf sie von einem etwas korpulenteren Mann, der sich als angeblich der MLPD nahe stehender Aktivist der Freien Bauern vorstellte, verbal Attackiert.
In seinen Ausführungen behauptete dieser, dass die Antifaschisten ja nun dazu übergingen, selbst die Kapitalisten zu schützen und dass er kein Nazi wäre, sowie dass er nichts von einer Kooperation mit NPD und Aktionsbündnis Mittelhessen wisse - er also nur ein Verteidiger der durch angebliche Kreditverkäufe ruinierten Kunden der Volksbank Mittelhessen sei, was anhand der Tatsachen, dass der weitläufig bekannte Kopf des Aktionsbündnis Mittelhessen Manuel M. ebenfalls Anwesend war, sich jedoch im Hintergrund aufhielt und dass auf der Aufrufseite der Kampagne im Internet (
http://sonderseite.bund-freier-bauern.de/?) eher lächerlich wirkte. Wohl von unseren Kameras alarmiert drängten die Nazis nun jedoch die lokale Polizei dazu, doch gegen uns vorzugehen und so wurde von dieser offensichtlich ebenfalls ein größeres Polizeiaufgebot bestellt. Sodass sämtliche AktivistInnen nach kurzer Zeit von Team Green Platzverweise erhielt, fotografiert, sowie mit Streifenwagen "eskortiert" wurde. Ein Einzelner der Gruppe konnte sich jedoch der Kontrolle von Team Green entziehen und sich erneut dem Veranstaltungsort nähern, wo es ihm erneut gelang Bildaufnahmen zu machen.
Die jedoch diesmal bereits oben erwähnten Manuel M. auf den Plan riefen, welcher dem Spektrum der sog. "Autonomen Nationalisten" zuzuordnen ist und sich vermummt dem Aktivisten unter Gewaltandrohungen näherte, es jedoch bei Provokationen beließ. Da der Aktivist nicht auf die Provokationen einging schoss dieser lediglich weiter Bilder. Allerdings war in der Zwischenzeit ein vierter Streifenwagen angekommen, aus dem die Polizisten direkt ausstiegen und den Aktivisten nach kurzer Zeit fesselten um ihn "zur Durchsetzung des Platzverweises", der wenn überhaupt nur mündlich erfolgt war, in Gewahrsam zu nehmen, damit er den Nazis weiter keinen Ärger machen konnten.
Angesichts des übertriebenen Polizeiaufgebots und der Verhaftung beließen es die weiteren AktivistInnen bei den geschossenen Fotos und entfernten sich vom Veranstaltungsort, wobei sie jedoch noch eine knappe Stunde lang von einem Polizeiwagen verfolgt wurden..
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Ergänzungen
falsches Datum
Es
Kein Fußbreit den Faschisten, auch nicht unter vermeindlicher Kapitalismuskritik!
No Pasaran!
Fotos?!
/* Weil Persönlichkeitsrechte verletzt wurden. d.Mod. */
frühere Aktivitäten des Manuel M.
Das "Aktionsbüro Mittelhessen", kurz ABM, besteht aus einem engen Personenkreis um den Marburger Neonazi Manuel M***. Es begreift sich selbst als Sammelbecken der mittelhessischen "Freien Kameradschaften" (lokale Zusammenschlüsse von Neonazis ohne parteilichen Überbau). Das Ziel ist eine bessere Koordinierung der "freien" faschistischen Kräfte sowie ein geschlossenes Auftreten auf Aufmärschen. In mehreren Flugblättern des ABMs fanden sich außerdem Aufrufe zur Anti-Antifa Arbeit.
Manuel M***: Der 24jährige Manuel M*** aus Rossdorf ist wohl einer der aktivsten Neonazis im Raum Mittelhessen. Er war der Anmelder der ersten Nazidemo am 17.01.04 in Gladenbach bei Marburg, die sich gegen das Verbot einer bekannten Rechtsrock Band richten sollte. Er ist Mitglied der NPD Hessen, des "Volkstreuen Komitees für gute Ratschläge" der "Kameradschaft Marburg" sowie diverser anderer Organisationen deren tatsächliche Existenz eher zweifelhaft erscheint. Er unterhält enge Kontakte zu den "Berserkern Kirtorf" bzw. "Kameradschaft Kirtorf" und ist seit langem aktiver Kader und Gründungsmitglied im "Aktionsbüro Mittelhessen". Erst am 9. Juni 2004 will er wieder "über 3000 Flugblätter zur Europawahl" in Marburgs Innenstadt verteilt haben. Zu seinen engsten Vertrauten gehören vor allem Dennis A***, mehrfach vorbestrafter Gewalttäter, sowie Konstantin "Nino" V***, rechter Schläger und Brandstifter.
Antikap von rechts
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
Antikapitalismus - quo vadis? — D. D.
Nazifake — RealAntifa Action
tolle aktion — zuk
Belege?! — Antifa Action
@Antifa Action — keine Antifa Action
Voba Mittelhessen — Heiner Kraft
Keine Mühe geben — Antifa-55
Ergänzung Heiner Kraft — Antifa-55
Voba Mittelhessen — Heiner Kraft