Anmerkung der Moderationsgruppe:
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Es ist nicht das Ziel von Indymedia, ein umfassendes Infoportal incl. Forum für die Verlautbarungen politischer Gruppen anzubieten. Indymedia will ein Plattform für engagierte MedienmacherInnen und ihren eigenen Inhalte bieten. Indymedia will nicht als virtueller Flugblattständer für die Verbreitung, Kritik und Diskussion konkurrierender teilweise dogmatischer Ideologien herhalten. Das Veröffentlichen von Gruppenstellungnahmen und Flugblatttext gehört nicht zu den Zielen des Projektes. Mehr Informationen darüber, warum sich Indymedia nicht zum Diskutieren von politischen Texten eignet, findest Du hier. Bitte nutze stattdessen die verlinkten Online-Diskussionsforen.
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antimilitaristische Verschönerung in Berlin
In der Nacht zum 29. März 2008 wurde die Fassade der polnischen Botschaft in Berlin von AntimilitaristInnen mit Farbe versehen. Die Aktion richtet sich gegen die bereitwillige Teilnahme der polnischen Regierung an der wachsenden Aufrüstung in Mitteleuropa.
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Pressemitteilung
Weltweiter Widerstand gegen den Aufrüstungswahnsinn - Fassadenverschönerung an der polnischen Botschaft
Wie prinzipiell alle Regierungen widersetzen sich die polnische und die tschechische dem Willen der Bevölkerung. Obwohl sich ein Großteil der Menschen in Polen und Tschechien deutlich gegen die Errichtung US-amerikanischer Militärbasen zu Abwehr von Raketen bzw. Überwachung der Region ausspricht, versuchen die plnischen, tschechischen und amerikanischen Eliten, deren Bau durchzusetzen. Unter dem Deckmantel des "globalen Krieges gegen den Terror" versteckt sich indessen einzig das Interesse an geo-politischen und militärischen Vormachtstellungen und ökonimischen Profiten.
Deswegen gibt es in den drei betroffenen Ländern eine stärker werdende soziale Bewegung gegen die Lügen - nicht nur - im Zusammenhang mit der fortschreitenden Aufrüstung und die Missachtung des Willens der "normalen" Menschen. Der Druck auf die involvierten Regierungen muss weiterhin verstärkt und ihre Entscheidungs- und Durchsetzungsmacht in Frage gestellt werden.
In diesem Sinne sehen wir unsere Aktion in der Nacht zum weltweiten Aktionstag gegen die Errichtung US-amerikanischer Militärbasen in Mitteleuropa. Unsere Solidarität gilt den Menschen, die sich in Tschechien, den USA, Polen und überall auf der Welt dem Wahnsinn der Militarisierung aktiv entgegenstellen.
Pressemitteilung
Weltweiter Widerstand gegen den Aufrüstungswahnsinn - Fassadenverschönerung an der polnischen Botschaft
Wie prinzipiell alle Regierungen widersetzen sich die polnische und die tschechische dem Willen der Bevölkerung. Obwohl sich ein Großteil der Menschen in Polen und Tschechien deutlich gegen die Errichtung US-amerikanischer Militärbasen zu Abwehr von Raketen bzw. Überwachung der Region ausspricht, versuchen die plnischen, tschechischen und amerikanischen Eliten, deren Bau durchzusetzen. Unter dem Deckmantel des "globalen Krieges gegen den Terror" versteckt sich indessen einzig das Interesse an geo-politischen und militärischen Vormachtstellungen und ökonimischen Profiten.
Deswegen gibt es in den drei betroffenen Ländern eine stärker werdende soziale Bewegung gegen die Lügen - nicht nur - im Zusammenhang mit der fortschreitenden Aufrüstung und die Missachtung des Willens der "normalen" Menschen. Der Druck auf die involvierten Regierungen muss weiterhin verstärkt und ihre Entscheidungs- und Durchsetzungsmacht in Frage gestellt werden.
In diesem Sinne sehen wir unsere Aktion in der Nacht zum weltweiten Aktionstag gegen die Errichtung US-amerikanischer Militärbasen in Mitteleuropa. Unsere Solidarität gilt den Menschen, die sich in Tschechien, den USA, Polen und überall auf der Welt dem Wahnsinn der Militarisierung aktiv entgegenstellen.
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
Heute gab´s ne Kundgebung
Kundgebung gegen die geplanten Militärbasen in Polen und Tschechien
In Polen soll als Teil eines weltweiten Raketen"schutz"programmes der USA eine Abschussbasis für Raketen mit Nuklearsprengkopf gebaut werden, in Tschechien soll eine Radarbasis für die Überwachung der Region sorgen. Der Bau wird vom Großteil der Menschen in den betroffenen Gebieten abgelehnt.
Trotzdem sollen die Verträge für den Bau auf dem NATO-Gipfel in Bukarest wenige Tage später (2.-4. April) unterzeichnet werden. Wir wollen die weiter zunehmende Militarisierung der gesamten Region nicht hinnehmen und solidarisieren uns mit dem am selben Tag in Slupsk, Polen und weltweit stattfindenden Aktionstag gegen den Bau der Militärbasen.
Bündnis für nachhaltigen Schutz vor militaristischer Verblödung (BüfnaSchuvmiV)
mehr Hintergrundinformationen z.B. hier:
Bild
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
falsche symbolik
Polen und Tschechien auf eine Stufe mit der militärischen Supermacht USA zu erwähnen, (die auch immer für expansive Aussenpolitk stand und steht) schlicht an der Sache vorbei, (zumindest mir) völlig unverständlich.
Wenn es statt der Botschaft wirklich ein "militärisches Ziel" oder eine Firma gewesen wäre, o.k.
Aber so... ich zitiere mal aus den 80ern: "lernt zielen"
d'accord
ps: deutschland baut zur zeit sein militärisches engagement in afghanistan aus. ich zitiere mal karl liebknecht: 'der hauptfeind steht im eigenen land'
Auch Liebknecht konnte irren
@laberbacke
Flasche Symbolik oder nationalgeprägte Antifa
Liebe d’accord und liebe anti-militaristin. Es ist sehr gut zu hören, dass sich die Antifaschist_nnen in Deutschland mit Geschichte beschäftigen. Was es davon aber gelernt wird …ist mindestens fragwürdig.
In euerer Kritik reproduziert ihr so stark das nationale Denken, dass Mensch nicht sicher sein kann wer hinter den Worten steckt!
Polnische Staat war nie und ist auch heutzutage kein „Opfer“. In jeden Moment der Geschichte hat er Menschen unterdrückt (übrigens auch in den Jahren 1939-45(!) – aber um dass zu wissen muss mensch nicht nur die „deutsche Geschichte“ lesen). Alle polnischen Regierungen letzten Jahren schicken überall auf den Welt eigene Truppen (Afghanistan, Irak, Afrika, Kosovo…) und zwar meistens gleich gemeinsam mit den amerikanischen „Dogs of War“. Vor allen die neue Tusk-Regierung zeigt richtigen Lust die Geschäfte mit Krieg und Aufrüstung zu machen. Es ist MEHR als legitim die polnische Regierung als besten Partner der militärischen Supermacht USA zu erwähnen!
Ein Start in das neue kalte Krieg (übrigens ohne Kriegsgefahr – es geht bloß um ein neues Kick für Rüstungsindustrie) soll GERADE von polnischen Staat, und keinen anderen, abgestimmt werden. Dagegen, also gegen eigene Regierung (die von ca.10% der Gesellschaft gewählt wurde!) gehen auf die Strasse tausende von Menschen in Polen. Die rufen auch schon seit Monaten um internationale Solidarität um das Wahnsinn zu stoppen. Daher, Mensch kann nur DANKE sagen, dass endlich jemand auch in diesen Land es gehört und richtig reagiert hat.
Bravo an diejenigen die diese Aktion durchgeführt haben!
Doch „deutschen“ Antifaschist_nnen haben jetzt ein Problem… Wo liegt jedoch das Problem? Sie sehen wieder leider nur „die deutschen Feinden“ und können nicht unterscheiden z.B. zwischen „polnischen (oder sonst welchen) Staat“ und Menschen die in Polen wohnen und diese Staat selber bekämpfen, und auf unsere Solidarität hoffen, genauso wie wir hoffen, dass die uns helfen die lokale Macht/Staats-strukturen zu beenden. Das was oben kommentiert wurde ist ein Denken in nationalen Kategorien. Geschichtslos ist sich als Antifaschist(In) eine nationale Position anzugewöhnen! Und diese, leider, stinkt auf Entfernung aus den beiden Kommentaren oben.
Letztendlich… die linke/anarchistische Bewegung in Berlin ist schon seit Jahren keine explizit „deutsche Angelegenheit“. Großteile der Strukturen sind international und damit kann auch keine Rede von „die Botschaft eines Landes symbolisch anzugreifen, über das vor nicht allzu langer Zeit noch unsere Grosseltern hergefallen sind“.
Welche “UNSEREN Grosseltern”? Hallooooo?! „D’accord“, „Anti-militaristin“... wer spricht da: Antifaschist_nnen oder Nationalist_nnen? Oder wollt ihr etwa gerne die linke Bewegung vor Ort unbedingt bis Ende als “deutsch” verstehen? Dann… viel Spaß dabei. Aber nicht in anarchistischen Reihen.
Auf jeden Fall die Menschen in Polen, die mit dortigem Staat kämpfen, haben sich sehr gefreut auf diese Aktion. Und das wollen wir den Autoren dieser überraschenden Aktion mit unseren Kommentar hier vermitteln.
Genauso, viele Anarchist_Innen in Berlin haben auch diese Aktion begrüßt. Jede staatliche Institution ist Feind der freien Gesellschaft und damit ein Angriffsobjekt, und Mensch muss sich nicht immer fragen… „Also… Da ich eine deutsche Antifaschistin bin, darf ich diese Behörde angreifen, oder nicht…“. Das ist gerade das nationale Denken. Da gehen wir verloren…
Kollektive Stimme die keine Nation kennt