Potsdam: Prozess gegen 13 Schließer
In Potsdam läuft grade ein Prozess gegen 13 Schließer, die in der JVA Brandenburg einen Gefangenen mißhandelt haben.
In dem Verwaltungsgericht von Potsdam findet grade ein Prozess gegen 13 Schließer, die einen Gefangenen in der JVA Brandenburg vor 9 Jahren misshandelt haben statt.
Der Gefangene wurde gefesselt und von vermummten Beamten zusammengeschlagen. Er wurde dann mehrere Tage in Isolationszelle eingesperrt. Kaum aus der Isolation entlassen, wurde er dann erneut zusammengeschlagen.
Er wurde über Monate hinweg terrorisiert, eingeschüchtert und psychologisch misshandelt. Alle Beamte sowie die Anstaltärzte machten mit. Sie versuchten ihn davon zu überzeugen, dass er sich selbst verletzt hätte und penetrierten ihn mit Psychofarmaka. Die Schließer, die ihn verprügelt hatten, zeigten ihn wegen Körperverletzunge an. Seine Dienstaufsichtbeschwerde gegen die Beamte wurde nicht bearbeitet. Ein Verfahren gegen die Schlißer wurde vom Amtsgericht abgewiesen, weil sein Wort gegen das von mehrern Beamten stand. Mitgefangene als Zeugen gegen die Beamten wurden garnicht erst angehört.
Aber dabei sollte es nicht bleiben: Eine Urinprobe diskreditierte ihn als Drogenabhängigen. Der Gefangene bestreitet selbst in der Zeit Drogen genommen zu haben. Aber dieser Art von Urinmanipulation ist auch von anderen Verfahren bekannt.
Der Zeuge, der gegen die Schließer ausgesagt hatte, wurde zwei wochen von dem Prozess telefonisch bedroht. Man hatte ihm gesagt, dass wenn er aussagen würde, würde er direkt in die JVA zurückkehren müssen.
Das Beispiel zeigt wie Gefangene bei Bedarf ungestört misshandelt und psychologisch fertig gemacht werden können, ohne dass sie sich wehren können. Das Problem sind die umfangreichen Machtmittel, die den sadischen Schließer an die Hand gegeben werden. Gefangene sind dem Knast audgeliefert. Ihnen hilft nur sich zu organisieren und sich gemeinsam gegen die Übergriffe zu wehren. Wir von außen können sie unterstützen.
Allein machen sie dich ein!!!
Nächste Prozesstage: 26.3, 28.3, 2.4., 4.4., 9.4., 11.4., 16.4., 18.4., 23.4., 25.4., 7.5., 9.5..
Der Gefangene wurde gefesselt und von vermummten Beamten zusammengeschlagen. Er wurde dann mehrere Tage in Isolationszelle eingesperrt. Kaum aus der Isolation entlassen, wurde er dann erneut zusammengeschlagen.
Er wurde über Monate hinweg terrorisiert, eingeschüchtert und psychologisch misshandelt. Alle Beamte sowie die Anstaltärzte machten mit. Sie versuchten ihn davon zu überzeugen, dass er sich selbst verletzt hätte und penetrierten ihn mit Psychofarmaka. Die Schließer, die ihn verprügelt hatten, zeigten ihn wegen Körperverletzunge an. Seine Dienstaufsichtbeschwerde gegen die Beamte wurde nicht bearbeitet. Ein Verfahren gegen die Schlißer wurde vom Amtsgericht abgewiesen, weil sein Wort gegen das von mehrern Beamten stand. Mitgefangene als Zeugen gegen die Beamten wurden garnicht erst angehört.
Aber dabei sollte es nicht bleiben: Eine Urinprobe diskreditierte ihn als Drogenabhängigen. Der Gefangene bestreitet selbst in der Zeit Drogen genommen zu haben. Aber dieser Art von Urinmanipulation ist auch von anderen Verfahren bekannt.
Der Zeuge, der gegen die Schließer ausgesagt hatte, wurde zwei wochen von dem Prozess telefonisch bedroht. Man hatte ihm gesagt, dass wenn er aussagen würde, würde er direkt in die JVA zurückkehren müssen.
Das Beispiel zeigt wie Gefangene bei Bedarf ungestört misshandelt und psychologisch fertig gemacht werden können, ohne dass sie sich wehren können. Das Problem sind die umfangreichen Machtmittel, die den sadischen Schließer an die Hand gegeben werden. Gefangene sind dem Knast audgeliefert. Ihnen hilft nur sich zu organisieren und sich gemeinsam gegen die Übergriffe zu wehren. Wir von außen können sie unterstützen.
Allein machen sie dich ein!!!
Nächste Prozesstage: 26.3, 28.3, 2.4., 4.4., 9.4., 11.4., 16.4., 18.4., 23.4., 25.4., 7.5., 9.5..
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Ergänzungen
derzeitige situation!
AN DIE JURISTEN : ist das gesetzlich so richtig?
kann ich mir vom "gesunden menschenverstand" her nicht vorstellen!
bücher schicken
dies ging aber nur direkt über den verlag oder den buchladen.
dazu musste ich einen antrag (gefängnisdeutsch: "vormelder") ausfüllen in dem ich anzugeben hatte, dass ich eine büchersendung erwarten würde. in dem antrag muss der absender, also die adresse des buchladens oder verlages angegeben werden und die anzahl der bücher nebst titel und autor. meine freunde konnten dann zum buchladen gehen und diese bücher von dort schicken lassen. in berlin ging das immer über "schwarze risse" aber auch andere ("linke") buchläden machen das.
datum, uhrzeit, raum
kommt zum prozess! es ist wichtig, solche geschehnisse in der linken zu thematisieren. hier geht es nicht nur um ein punktuelles problem (geschweige denn um einen einzelfall), nein, was hier geschieht steht in einem ganz klaren kontext mit der generellen knast-kritik!
zu: "bücher schicken"
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