Roll on Roll off Ferry to cross the MOX
Ende Februar 2008 gab der britische Energieminister Malcolm Wicks auf eine Anfrage des Paralmentabgeordneten für den Wahlkreis Blaenau Gwent, Dai Davies bekannt, dass eine Wiederaufarbeitungsanlage für Mischoxididkernbrennstoffe in Sellafield, deren Bau zu einer großen Kontroverse geführt hat, ein Fehlschlag war.
Deshalb wird nun waffenfähiges Plutonium mit einer Roll on Roll off Fähre nach Frankreich verschifft.
the independent Sunday, 9 March 2008 part: Minister admits total failure of Sellafield 'MOX' plant
Deshalb wird nun waffenfähiges Plutonium mit einer Roll on Roll off Fähre nach Frankreich verschifft.
the independent Sunday, 9 March 2008 part: Minister admits total failure of Sellafield 'MOX' plant
umfassend versagt
Der Anlagenteil in Selafield hatte ein Kostenvolumen von 473 Mio. brit. Pfund und umfassend versagt.Ursprünglich war sie für die Wiederaufarbeitung von 120 Tonnen von Mischoxid "mixed oxide" aus u.a. Urandioxid UO2 und Plutoniumdioxid PuO2 (MOX)pro Jahr entworfen worden. Dabei sollte Mischoxid-Brennelemente aus von Plutonium- und Uranoxiden, welche aus Atommüll extrahiert werden, produziert werden. In der bisherigen fünf Produktionsjahren wurden insgesamt 5,3 Tonnen MOX-Brennelemente produziert.
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
Atomtransport Sellafield-Frankreich
Nach Ankunft der 'Atlantic Osprey' im französischen Hafen Cherbourg wird das Plutonium wohl, mit Zwischenstation in La Hague, auf dem Landweg weitertransportiert: Möglicherweise u.a. in die südfranzösische Anlage Cadarache der AREVA, wo es dann zu MOX-Brennelementen für den Atomreaktorbetrieb verarbeiten werden soll.
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Bislang liegen keine Infos in den herrschen Medien vor, daß die 'Atlantic Osprey' in Richtung Frankreich ausgelaufen ist.
'Atlantic Osprey'
Atlantic Osprey noch nicht ausgelaufen
(
Von der britischen Anti-Atom-Organisation Core (Cumbrians Opposed to a Radioactive Environment) wurde bereits am 07.03.08 mitgeteilt, daß ein Transport von mehreren hundert Kilogramm atomwaffenfähigen Plutoniumdioxid aus der Plutonium-Fabrik Sellafield mit der ehemaligen Ro/Ro-Fähre 'Atlantic Osprey' nach Cherbourg in Frankreich ansteht.
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Atlantic Osprey noch im Hafen von Workington
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Nach den Angaben auf dieser Website soll die 'Atlantic Osprey' am 29.03.08 gegen 12:00 Uhr (GMT) im Hafen von Gwalchmai, einem Ort auf der Insel Anglesey nördlich von Wales (UK), einlaufen...
Atlantic Osprey hat aus Workington abgelegt
Nach den Angaben auf
Nach Recherchen im Netz ist Flotta ein Ort auf einer Insel der britischen Orkney's, nördlich von Schottland...
Nach einer Mitteilung der britischen Anti-Atom-Organisation Core (Cumbrians Opposed to a Radioactive Environment) vom 07.03.08 steht ein Transport von mehreren hundert Kilogramm atomwaffenfähigen Plutoniumdioxid aus der Plutonium-Fabrik Sellafield mit der ehemaligen Ro/Ro-Fähre 'Atlantic Osprey' nach Cherbourg in Frankreich in den nächsten Tagen an.
Von der britischen Anti-Atom-Organisation Core (
Auch von Seiten der AREVA NC liegt bislang (30.03.08) kein Communiqué über eine Abfahrt des Atom-Transportes vor (
'Atlantic Osprey' in Flotta eingelaufen?
Aktuelle Angaben sind zur aktuellen Position (01.04.08, 20:15 Uhr) der 'Atlantic Osprey' sind jedoch im Web nicht mehr erhältlich, auf
Die 'Atlantic Osprey' wurde laut PNTLnews (PNTL = Pacific Nuclear Transport Limited) vom Frühjahr 2005 für einen Transport von Ölschlämmen aus den Ballasttanks von Öltankern im britischen Flotta Oil Terminal auf den britischen Orkney Inseln im Frühjahr 2005 eingesetzt. Dabei wurden im Mai 2005 rund 2800 Tonnen angefallener Ölschlamm aus den an Land befindlichen Tanks im Flotta Oil Terminal mit der 'Atlantic Osprey' zu dem Hafen von Workington (Cumbria, UK) transportiert und von dort aus weiter über Land zu einer 'Entsorgungsstation' in Lillyhall (UK) befördert.
Möglicherweise(!) befindet sich die 'Atlantic Osprey' zur Zeit (01.04.08) erneut im Flotta Oil Terminal auf den britischen Orkney Inseln, um dort wieder Ölschlämme zu übernehmen und diese dann zu dem Hafen in Workington (UK) für eine 'Entsorgung' in Lillyhall (UK) zu transportieren.
Weder von der britischen Anti-Atom-Organisation Core noch von der AREVA NC liegen bislang (01.04.08) Mitteilungen über eine Abfahrt des erwarteten Plutonium-Transportes mit der 'Atlantic Osprey' aus Workington (UK) bei Sellafield nach Cherbourg in Frankreich vor.
Atlantic Osprey wieder in Workington (UK)
Bei dieser Fahrt der frühren Ro/Ro-Fähre 'Atlantic Osprey' wurde höchst wahrscheinlich kein Plutonium-Transport durchgeführt.
Laut Greenpeace Francaise in einer Veröffentlichung vom 01.04.08 sollen mit der ehemaligen Ro/Ro-Fähre 'Atlantic Osprey', die von der britischen NDA (Nuclear Decommissioning Authority) betrieben wird, mehrere hundert Kilogramm waffenfähiges Plutonium aus der britischen Plutonium-Fabrik Sellafield in die französische Plutonium-Fabrik in La Hague befördert werden. Die Lastkraftwagen mit dem Plutonium sollen im britischen Hafen von Workington (UK) bei Sellafield an Bord der 'Atlantic Osprey' genommen werden und nach Ankunft in Cherbourg (Frankreich) weiter nach La Hague fahren.
Nach den Einschätzung von Greenpeace Francaise wird die Ankunft des Plutonium-Transportes mit der 'Atlantic Osprey' in Cherbourg voraussichtlich nicht vor Anfang nächster Woche (ab dem 07.04.08) erwartet. Wahrscheinlich ist demnach die Nacht von Montag (07.04.) auf Dienstag (08.04.). Von Greenpeace Francaise wurde erwartet, daß die 'Atlantic Osprey' mit dem Plutonium aus Workington am 04.04.08 in Richtung Cherbourg ablegen wird.
Zurzeit (01.04.08) befindet sich das Greenpeace-Schiff 'Arctic Sunrise' an der Nordspitze der französischen Halbinsel Cotentin (in der Normandie) im Ärmelkanal (English Channel) in der Nähe des Hafens von Cherbourg um den Plutonium-Transport zu beobachten.
Auf der Website von Greenpeace Francaise befindet sich auch ein Video von dem Auslaufen der 'Atlantic Osprey' am 29.03.08 gegen 18:30 Uhr aus dem Hafen von Workington in Richtung Flotta.
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Aktuelle Angaben zur jetzigen (05.04.08, 22:15 Uhr) Position der 'Atlantic Osprey' sind jedoch nicht vorhanden, auf
Weder von Greenpeace Francaise (
Plutonium-Transport wurde vorerst abgesagt
Der erste Schiffstransport mit dem waffenfähigen Plutonium nach Frankreich, der planmäßig Mitte März in Cherbourg mit der ehemaligen Ro/Ro-Fähre 'Atlantic Osprey' der NDA (Nuclear Decommissioning Authority) hätte eintreffen sollen war, laut Core, nach der Weitergabe der Transportinformationen an die Medien (von Greenpeace France in Frankreich und in Groß Britannien durch Core an den Independent on Sunday) abgesagt worden.
"The first shipment to France, scheduled to arrive at Cherbourg on board the NDA’s ship Atlantic Osprey in mid-March was cancelled when the media was 'tipped off' in advance in France by Greenpeace France and by CORE in the UK (Independent on Sunday 9th March)."
Nach der Mitteilung von Core am 24.04.08 ist dieser erste Schiffstransport des Plutoniums nach Frankreich noch nicht erfolgt. Von Core wurde weiter dazu berichtet, daß technische Probleme in der französischen Plutonium-Fabrik in La Hague sowie unvollständige zwischenstaatliche Vereinbarung zwischen Groß Britannien und Frankreich zu weiteren Verzögerungen führen.
Bei dem britischen Atommüll-Frachter 'Atlantic Osprey' handelt es sich, nach der Pressemitteilung von Core, um eine von der BFNL (British Nuclear Fuels) gekaufte und umgebaute Ro/Ro-Fähre. Diese verfügt nicht über die Sicherheitsstandards, wie bei anderen britischen Atomtransportschiffe üblich. Zudem wird die 'Atlantic Osprey' von dem verhältnismäßig unsicheren Hafen von Workington im Norden von Sellafield aus betrieben.
Über eine Tonne Plutonium(!) sollen laut Core nach Europa zurückbefördert werden. Wenn weitere Aufträge der SMP-Anlage (Sellafield MOX Plant) in der britischen Plutonium-Fabrik Sellafield zukünftig an andere Unternehmen weitervergeben werden müssen, wird sich die Gesamtmenge an Plutonium noch erhöhen.
"To date, the first shipment has still not been made and further problems contributing to the delay are understood to include technical issues in receiving the plutonium at France’s La Hague plant and incomplete inter-governmental agreement for such shipments. The ship Atlantic Osprey, a converted roll on-roll off car ferry purchased second hand by BNFL and which lacks the security measures incorporated in other ships in the nuclear fleet, operates out of the relatively insecure port of Workington north of Sellafield. Over 1 tonne of plutonium is expected to be returned to Europe, but the total will increase if further SMP orders have to be sub-contracted in the future."
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Nach der zuletzt am 28.04.08 im Internet veröffentlichten Positionsangabe der 'Atlantic Osprey' befand sich der britische Atommüll-Frachter weiterhin im Hafen von Workington (UK).
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