Uranmülltransport startet in Gronau !!

SOFA Münster 05.03.2008 18:45 Themen: Atom Weltweit Ökologie
In diesen Minuten startet in Gronau ein neuer Uranmülltransport nach Russland. Dank intensiver Recherchen gelang es, auch diesen Geheimtransport wieder zu entdecken. Dabei hatten Urenco und Polizei diesmal besonders stark versucht, die Abfahrtszeit zu verschleiern. Ein Polizeihubschrauber und die Lok sind bereits an der UAA eingetroffen. Nach der spektakulären Abseilaktion beim letzten Uranmülltransport im Januar (s. www.urantransport.de), ist diesmal mit verstärktem Polizeieinsatz zu rechnen.
Die Aktion hat aber unter anderem dazu geführt, dass die Urenco ihren für Februar geplanten Transport ausfallen ließ. Für Wirbel sorgte auch der Streit um den GSG9-Einsatz, um die französische Aktivistin vom Seil zu holen (Fotos www.anti-atom-aktuell.de).

Dennoch will Urenco weiterhin den Menschen in Russland Tausende von Tonnen Uranmüll vor die Tür kippen. Das ist widerlich und zynisch.

Deshalb: Urantransporte stoppen - Urananreicherungsanlagen sofort stilllegen !!

Aktuelle Infos unter www.urantransport.de
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Ergänzungen

19 wagons

atom-nix 05.03.2008 - 21:52
hat in Münster zwischen 20:45-21:15 gewendet.
etwa 12 Demonstranten am Bahnsteig,
Team Grün ~6 plus Ziwis mit Hund haben aufgepasst.

Zug in Bad Bentheim - 1,62 Mikrosievert !!

SOFA Münster 05.03.2008 - 23:00
Der Uranzug ist inzwischen in Bad Bentheim eingetroffen. Insgesamt waren zwei Hubis im Einsatz - die halbe Hundertschaft Bundespolizei war nicht mehr am Hauptbahnhof in Münster, sondern war unterwegs postiert. Weitere Aktionen fanden in Emsdetten und Rheine statt. Auch unterwegs sollen noch Leute an der Strecke gewesen sein.

Bei einer Strahlenmessung im Hauptbahnhof von Münster wurden 1,62 Mikrosievert gemessen. Der Abstand war ca. 3 m seitlich von den Waggons (ein Gleis war dazwischen). Normal waren vorher 0,14-0,18 Mikrosievert. Das heißt, die Strahlung war ca. 10 mal höher als normal. Im Januar wurden in Gronau von der Brücke (ca. 3 m von schräg oben) "nur" 0,38 Mikrosievert gemessen. Das heißt, die Strahlung war diesmal deutlich höher. Die Behauptung, Züge mit abgereichertem Uranhexafluorid würden keine Strahlenbelastung darstellen, lässt sich so also nicht aufrecht erhalten.

Weitere Infos gibt es sicher morgen auf www.urantransport.de