"Kritik ist eine Waffe" - Demobericht
Trotz des schlechten Wetters fanden sich am 1.3.2008 ca. 200 Antifaschistinnen in Bochum ein. Unter dem Motto "Kritik ist eine Waffe", riefen zahlreiche Gruppierungen aus dem ganzen Bundesgebiet zu einer Demonstration gegen "Volk, Staat und Kapitalismus" auf.
Trotz des schlechten Wetters fanden sich am 1.3.2008 ca. 200 Antifaschistinnen in Bochum ein. Unter dem Motto "Kritik ist eine Waffe", riefen zahlreiche Gruppierungen aus dem ganzen Bundesgebiet zu einer Demonstration gegen "Volk, Staat und Kapitalismus" auf.
Um ca. 15.00 Uhr zog die Demonstration, nach einigen technischen Schwierigkeiten am Lautsprecherwagen, in Richtung Innenstadt los. Sofort entwickelte sich eine lautstarke und kraftvolle Demonstration. Aufgrund einiger Schwierigkeiten bei der Anmeldung der Veranstaltung änderte die Polizei im Vorfeld die geplante Demonstrationsroute, weshalb die Demonstration vermehrt durch reines Wohngebiet zog. Nach zwei Kundgebungen endete die Demonstration um ca. 16.30 wieder am Hauptbahnhof Bochum.
Trotz der zahlreichen Drohungen, ausgehend vom Polit-Cafe Azzoncao und anderen, kam es die gesamte Veranstaltung über zu keinerlei Störungen durch eben diese.
Um ca. 15.00 Uhr zog die Demonstration, nach einigen technischen Schwierigkeiten am Lautsprecherwagen, in Richtung Innenstadt los. Sofort entwickelte sich eine lautstarke und kraftvolle Demonstration. Aufgrund einiger Schwierigkeiten bei der Anmeldung der Veranstaltung änderte die Polizei im Vorfeld die geplante Demonstrationsroute, weshalb die Demonstration vermehrt durch reines Wohngebiet zog. Nach zwei Kundgebungen endete die Demonstration um ca. 16.30 wieder am Hauptbahnhof Bochum.
Trotz der zahlreichen Drohungen, ausgehend vom Polit-Cafe Azzoncao und anderen, kam es die gesamte Veranstaltung über zu keinerlei Störungen durch eben diese.
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Ergänzungen
Fahnen?
Pallor
P.S.: Erstaunlich das die Demo in Essen durch Antideutsche massiv versucht wurde zu stören...
Weitere Fotos
@pallor
zur kritik im einzelnen checkt:
fazit
1.mehr als schlechte mobilisierung!
wer im ganzen bundesgebiet mobilisiert zu einer demo, die in einem 17mio-ballungsraum stattfindet und gerade einmal 200 leute zusammenbekommt, muss irgendetwas falsch machen!
vielleicht wars der panzer auf dem flyer. vielleicht wars der mehr als 4 a4-seiten umfassende aufruf. vielleicht auch einfach nur die vollkommen ins leere laufende antideutsche ideologie.
2.gegen staat mit staatsfahnen!
wer schon als header "gegen staat" aufführt, sollte wissen, dass auch israel ein staat ist. noch dazu ein besonders aggressiver, aber das wollte man dann wohl mit "kosmopolitismus staat völkerrecht" auf einem der transpis legitimieren.
3.die häßlichsten transpis ever!
wer mit solchen transpis, die im layout und aussage sowas von schlecht sind, durch die gegend zieht, braucht sich nicht wundern, wenn linke cafes und gruppen sich von der demo distanzieren und man letztendlich nicht einmal in die gesellschaft interveniert.
es war eine mehr als schlechte demo und lediglich zur befriedigung der unzufriedenen "wir kritisieren den szenesumpf"-antideutschen tauglich.
sitz! fein!
This is the end, my friend...
schlechtes wetter!
Alle anderen Antifa-Demos, die am 1.3. stattfanden litten auch an dem Unwetter der Nacht zuvor. Zur Demo in Bad Nenndorf, konnten so dann auch nur ca. 150 Leute kommen.
Schön aber, dass an einem einzigen Tag in verschiedensten Städten so viele Antifaveranstaltungen stattfinden konnten.
...von wegen "nicht nationalistisch"!!?!
Zum thema Nationalismus:
Mich wundert doch ziemlig, dass die im vorfeld diskutierten (doch teils sehr abgedrifteten) meinungen zu dem aufruf meist folgend abliefen:
I "...diese 'nationalistische' Demo wird nicht unterstützt, ist völliger müll etc."
II "...Wo ist das denn nationalistisch, könnt ihr nicht lesen.... in dem aufruf steht "gegen jeden Staat"...." ...
Nun, da schienen sich doch diverse personen mit antideutscher ideologie befasst zu haben, um schon im vorhinein zu wissen, dass eine "Staatensolidarität und -befürwortung" im ganz großen Stil auftreten wird und sich ganz und gar NICHT "gegen jeden Staat" ausgesprochen wird...!!!
Es war völlig vorraussehbar, dass sich ein einziges Israel-Fahnenmeer durch die reihen wogen wird!!
Doch leider scheint es immer noch diejenigen zu geben, welche nicht langsam verstehen, dass der antideutsche Nationalismus eben nicht antifaschistisch/-kapitalistisch ist, sondern sich an imperialistischen, staatlichen und kapitalistischen ideologien bedient.
Zur Demo:
Es wird hier im Bericht völlig außen vor gelassen, dass von den (höchstens 150-160) teilnehmern die hälfte schon NACH DEM ERSTEN REDE BEITRAG wieder ABGEZOGEN sind, nachdem eine absolut Identitäre "Isreal-Soli etc"- Rede gehalten wurde.
...
Nun, der antideutsche mob versteht sich halt auf's leute vergraulen^^
...
Zur "kapitalismuskritik":
Die als Antikapitalistisch angekündigte demo wurde schon im vorfeld auf den Infoveranstaltungen (von den veranstaltern) als Identitär erklärt, wobei sich die "kapitalismuskritik"(=D) lediglich in ansätzen in dem aufruf finden ließ.
Es wurde klar gesagt, dass nach langer "ruhepause" nun mal wieder "bestimmte themen" zum diskurs gestellt werden (müssen).
Nun, das scheint durch und durch antikapitalistisch zu sein..... ebenso wie ein Panzer, welcher NATÜRLICH nicht von rüstungsindustrie gebaut wird (für ein unglaubliches geld) um später zur unterdrückung und imperialistischem machtgehabe zu wirken, sondern damit die USA (und Isreal) den kommunismus und antikapitalismus schaffen....
....hat sich jemals ein antideutscher mit der Kommunismus-Hysterie und verfolgung in den 60ern befasst??? Oder mit dem Kalten Krieg..... wer wirklich glaubt, dass die USA kommunismus-bringend sind, scheint sich wohl wirklich zuviel CocaCola um die ohren gepfiffen zu haben.... (freaks!)
Und nun zum Wetter:
Es war weder so, dass die züge extrem lange verspätungen hatten, noc so, dass in irgendeiner weise regen oder sonstiges eine zufahrt verhindert hat. das wetter war astrein., lediglich der wind blies ein bisschen!!!
Nun, damit sollten einige falschmeldungen/fehlinformationen und weiteres aus dem wege geschafft sein.
Hoffentlich ist der 1.3. allen eine lehre und es wird sich in zukunft nicht so ein konsenzloser-müll auf den straßen breitmachen!!
ALERTA ANTIFASCISTA!
skurile veranstaltung
Diese Leute sind genausowenig Links wie "autonome Nationalisten" oder sonstige Faschisten.
Faschismus bekämpfen - unter welchem Deckmäntelchen auch immer!
nochmal: zum elend der antinationalen kritik
Kategorie: Eigene Veröffentlichungen > Texte
Wir dokumentieren an dieser Stelle ein Flugblatt das auf einer "Libertären Demo" unter dem Motto "Für ein freies und selbstbestimmtes Leben - Kapitalismus abschaffen!" in Dortmund am 30.04. verteilt wurde.
In einem Aufruftext zu einer "antinationalen" Demonstration, die am 01.09.2006 in
Dortmund stattfand, hieß es, man werde auf der Demonstration "keineswegs Nationalflaggen egal(!) von welchem Staat tolerieren", da diese "für feste und klare Herrschaftsstrukturen" stünden und ein "Bestandteil des Systems was es zu bekämpfen gilt" seien. Anhand dieses kurzen aber prägnanten Zitats wollen wir einige inhaltliche Differenzen zwischen uns und den Organisatoren der heutigen Demonstration beleuchten.
Auf den ersten Blick scheinen die oben aufgeführten Aussagen der Antinationalen aus kommunistischer Sicht ebenso zutreffend wie unterstützenswert. Die "freie Assoziation der Individuen", wie Karl Marx sie forderte, steht in einem unüberbrückbaren Gegensatz zum (National-)Staat und ohne Zweifel sind Nationalflaggen und alles, was sie symbolisieren, bezeichnend für ein System, das wir lieber heute als morgen auf dem Müllhaufen der Geschichte sähen. Jedoch (und hier dürften die ersten Differenzen zu Tage treten) sehen wir den Nationalstaat nicht ausschließlich als Herrschaftsinstrument und Zurichtungsanstalt (was er ohne Zweifel auch ist). Vielmehr sind wir der Meinung, dass es zur Kenntnis zu nehmen gilt, dass der bürgerliche Nationalstaat (und alles, was er historisch mit sich brachte: Volkssouveränität im Sinne bürgerlicher Demokratie, Gewerbe- und Vertragsfreiheit sowie Meinungs-, Presse- und Versammlungsfreiheit und nicht zuletzt bürgerliche Rechtsverhältnisse, die erstmals den Einzelnen vor der Willkür des Staates bzw. des Souveräns schützten) im historischen Kontext in erster Linie einen Fortschritt darstellt. Zwar soll durch diese Erkenntnis der bürgerliche Nationalstaat keinesfalls vor berechtigter und notwendiger Kritik in Schutz genommen werden, denn das Leben im Kapitalismus ist und bleibt für jeden Einzelnen eine tagtägliche Zurichtung und Erniedrigung. Doch drängt sich in Anbetracht der Weltgeschichte (insbesondere der, der letzten 100 Jahre) die deprimierende Einsicht auf, dass dieser bürgerliche Nationalstaat die freiste Gesellschaftsordnung hervorgebracht hat, die es bisher gab. Dies gilt sowohl im Vergleich mit praktisch jeder vor-nationalen bzw. vor-bürgerlichen Gesellschaft (Vor der französischen Revolution 1789 und der damit einhergehenden Herausbildung des ersten Nationalstaats im modernen Sinne herrschten in ganz Europa absolutistisch regierende Monarchen) als auch unter Betrachtung der facettenreichen faschistischen Bewegungen des 20. Jahrhunderts, die den ursprünglich bürgerlichen Charakter des Nationalstaats durch Außerkraftsetzen bürgerlicher Rechtsverhältnisse zu überwinden suchten. Die Erkenntnis, dass so ziemlich alles bisher da gewesen deutlich "schlimmer" war als der bürgerliche Nationalstaat, sollte zu denken geben, wenn sie auch keinesfalls die berechtigte Forderung nach seiner Abschaffung diskreditieren soll. Doch gilt es gerade heute zur Kenntnis zu nehmen, dass die freudig erwartete soziale Revolution seit gut 150 Jahren ausbleibt und sich in vielen Ländern zur Zeit nicht die herrschaftsfreie Gesellschaft als greifbare Alternative zum bürgerlichen Nationalstaat präsentiert, sondern in höchstem Maße gegen die individuelle Freiheit gerichtete Gesellschaftskonzeptionen wie Faschismus oder Islamismus.
Ein Exkurs in Sachen Kapitalismuskritik
Die Tatsache, dass wir alle auch nach über 150 Jahren Kapitalismus noch vergeblich auf die soziale Revolution warten, wirft zudem die Frage auf, ob der "Großteil der Gesellschaft", der den "kapitalistischen MachthaberInnen" (folgt man der Darstellung des Aufrufs zur heutigen Demonstration) "ohnmächtig gegenüber" steht, überhaupt ein Interesse an der Aufhebung des Systems hat, das ihn tagtäglich auf erniedrigende Weise zu Wirtschaftssubjekten degradiert. (Letzteres gilt für die viel zitierten "kapitalistischen MachthaberInnen" -wer auch immer das sein soll- übrigens ebenso wie für die Klofrau bei Mc Donalds.) Bezeichnend für das kapitalistische Herrschaftssystem ist schließlich gerade die Tatsache, dass es kein personalisierbares System von Herrschern und Beherrschten (wie z.B. im Feudalismus der Fall) ist, sondern alle Mitglieder der Gesellschaft (Top-Manager und Klofrau) den selben
ökonomischen Prinzipien unterwirft und von den Meisten kritiklos mitgetragen wird.
Gegen jeden Nationalismus?
Ein weiterer wesentlicher Kritikpunkt in der Weltsicht der Antinationalen ist für uns die immer wieder implizit oder explizit geäußerte Gleichsetzung aller Nationen bzw. Nationalismen.
Dass eine solche Gleichsetzung alles andere als legitim ist, erschließt sich bei der vergleichenden Betrachtung der Genese des Nationalgedankens in Frankreich und Deutschland.
Im Zuge der französischen Revolution erklärten sich die Vertreter des dritten Standes, also all jener, die nicht dem Adel oder Klerus angehörten, 1789 zur Nation und prägten dadurch erstmals die moderne Bedeutung dieses Begriffes. Die Nation stand somit für die Einheit aller männlichen Staatsbürger, die erstmals unabhängig von Stand, sozialer Herkunft oder Religionszugehörigkeit über gleiche einklagbare Rechte gegenüber dem Souverän verfügten. Wer zur Nation gehörte, war in Frankreich also durch die mit bestimmten Rechten verbundene Staatsbürgerschaft definiert. In Deutschland entwickelte sich ein von einer breiten Bevölkerungsschicht getragener Nationalgedanke erst einige Jahrzehnte später und zwar als eine Bewegung gegen die napoleonische Besetzung des Rheinlandes, durch die erstmals in deutschsprachigem Gebiet bürgerliche Rechtsverhältnisse durchgesetzt worden waren. Der deutsche Nationalismus richtete sich somit nicht allein gegen die französische Besatzungsmacht als solche, sondern auch gegen all jene bürgerlichen Errungenschaften, die die Besatzer mit sich gebracht hatten. (So wurde beispielsweise 1817 im Rahmen des Wartburgfestes eine rituelle Verbrennung verschiedener liberaler Schriften sowie des Code Civil, des französischen bürgerlichen Gesetzbuchs, vorgenommen.) Hinzu kam der seit jeher völkische und antisemitische Charakter des deutschen Nationalismus: Wer "Deutscher" war, war keine Frage der Staatsbürgerschaft, sondern wurde an der "Volkszugehörigkeit" festgemacht. Dieser Logik folgend galten den Vordenkern des deutschen Nationalismus die Juden als undeutsch; eine rechtliche Gleichstellung dieser gesellschaftlich marginalisierten Gruppe gehörte nie zu den Forderungen der Mehrheit der deutschen Nationalisten (im Gegensatz zu den französischen).
Auf die Tradition des deutschen Nationalismus bezogen sich seit den 1920er Jahren auch die
Nationalsozialisten. Getreu der Vorstellung, Deutscher könne nur sein, "wer deutschen Blutes ist" (NSDAP-Parteiprogramm), griffen sie die traditionell völkischen, antisemitischen und anti-aufklärerischen Motive des deutschen Nationalismus auf und führten unter reger Anteilnahme der deutschen Mehrheitsgesellschaft einen historisch beispiellosen Vernichtungsfeldzug gegen alles als volksfremd imaginierte. Dementsprechend kann es keinesfalls als Zufall gelten, dass die größte Barbarei der Menschheitsgeschichte nicht von einer Staatsnation mit bürgerlich-liberaler Tradition wie Frankreich oder den USA ausging, sondern von Deutschland. Im Gegensatz zum bürgerlichen Staatsnationalismus Frankreichs war der hegemoniale Teil der deutschen Nationalisten also seit jeher völkisch, antisemitisch und antiliberal. In Anbetracht der verhängnisvollen historischen Folgen, die aus diesem Unterschied erwachsen sind, verbietet sich jede Gleichsetzung dieser beiden Nationalismen.
Zur Notwendigkeit der Existenz eines jüdischen Staates nach Auschwitz
Abschließend wollen wir es uns nicht nehmen lassen, auf das Lieblings-Reizthema der deutschen Linken einzugehen, und deutlich zu machen, warum wir auf der Notwendigkeit der Existenz des Staates Israel bestehen. Dass Israel kein Staat wie jeder andere ist, ist so offensichtlich, dass es eigentlich keiner näheren Erläuterung bedürfte: Israel wurde 1948 von jüdischen Emigranten gegründet, die den Vernichtungsplänen der Nazi-Deutschen entkommen waren. Er wurde explizit mit dem Anspruch gegründet eben das durchzusetzen, was die bürgerlichen Gesellschaften Europas so offensichtlich nicht gewährleisten konnten oder wollten: gleiche staatsbürgerliche Rechte und insbesondere das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit für Juden. Das politische Bekenntnis zu Israel von linksradikaler Seite ist somit der schlichten Tatsache geschuldet, dass wir in einer Welt leben, in der Antisemitismus (also die Ideologie, die zur größten Barbarei der Menschheitsgeschichte führte) eine Selbstverständlichkeit und die soziale Revolution (und mit ihr die unwiederbringliche Überwindung all dessen, was Auschwitz möglich machte) in absehbarer Zeit nicht zu erwarten ist. Auch wenn Israel seinen Bürgern momentan nicht die Sicherheit vor Angriffen von Antisemiten bieten kann, die man sich wünschen würde, stellt dieser Staat doch für viele eine Lebensversicherung dar. Hätte es vor 1945 schon einen jüdischen Staat gegeben, wären wahrscheinlich viele hunderttausende europäische Juden den deutschen Massenmördern entgangen. Doch auch nach 1945 bzw. nach 1948 - dem Jahr der Gründung Israels - wurden Juden verfolgt und zur Flucht gezwungen, ob aus den arabischen Staaten, aus Äthiopien oder aus der ehemaligen Sowjetunion. Der Staat Israel hat in den letzten Jahrzehnten Millionen von Menschen aufgenommen und sie so dem direkten Zugriff von Antisemiten jeglicher Couleur in ihren Herkunftsländern entzogen. Der antinational begründete Antizionismus europäischer Linker stellt deshalb schlichtweg eine unerträgliche Ignoranz gegenüber der Lebensrealität der vom Antisemitismus Verfolgten dar. Solange wir in einer Welt leben, in der es Staaten gibt, in der es Kapitalismus gibt und in der es Antisemiten gibt, muss die Existenz Israels und ihre notfalls militärische Verteidigung von der Linken als Notwendigkeit anerkannt werden.
Antifas aus dem Ruhrgebiet (April 2007)
Alle auf Personengruppen bezogenen Substantive, die im Text verwendet wurden, sind geschlechtsneutral zu verstehen.
diskussion
hxxp://www.kommunismus.ch/forum/index.php?topic=47.0
immer sachlich bleiben.
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
Da wurde sich aber ziemlich armseelig...
Nazi am Hauotbahnhof
kraftvolle Demo ?
Geht ihr auch auf Tierrechts-Aktionen mit Israel-Fahnen ?
Thematisch, durch den Aufruf, hatte ich mir ne richtig tolle Demo erhofft. Aber ein paar Spinner mit Identitätsdefizit ham's zunichte gemacht. Bravo.
Schlechtes Wetter?
Das Wetter war relativ gut um diese Uhrzeit!
wir nix erklären
Mir fehlen die Worte
Panzer auf dem Demo-Plakat/Aufruf (die von Staaten und Konzernen gebaut werden), durchgestrichene Friedenstauben auf Transparenten, gegen Nation, Staat und Kapitalismus - aber Israel-Fahnen ohne Ende...
Was ist denn daaa loooos?
Dass die Existenz Israels nicht zur Debatte stehen sollte, ist natürlich Voraussetzung.
Aber bitteschön: Wie fertig seid ihr denn alle heutzutage?
Ein real gewordenes OXYMORON oder was auch immer...
ABSURD ABSURD ABSURD ABSURD ABSURD ABSURD HOCH 1000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.
Kleine Anmerkung
Alles in allem eine Veranstaltung die man sich hätte sparen können. Und dieser Israelfahnenfetisch in NRW ist auch schon sehr skuriel, es gibt anlässe wo das tragen angebracht ist und Anlässe wo man sie besser zuhause läßt. Aber das versteht ihr wohl nie, für mich war es jedenfalls die letzte Demo dieser Gruppen.
Ohje...
Wenn Leute ihre Fahnen thematisch platzieren wollen, sozusagen themenbezogen, ist das die eine Sache, aber bei dieser Demo schien es offensichtlich darum zu gehen, in großer Zahl einen Fahnenspaziergang zu veranstalten und für bürgerliche Verkehrsformen zu werben. Der Inhalt des Aufrufs und der "Anspruch" dieser Demo driften leider sehr weit auseinander.
"Kritik ist eine Waffe" ja, aber identitäres Fahneschwenken von Antid Kids ist nichts progressives oder emanzipatorisches, wenn es denn um eine Kritik an Kapitalismus und Staat geht!
Bin gespannt auf die Auswertung.
bitte was ? lesen bildet!
Ähm also um da nochmal was klarzustellen.
Zu sagen das man weder durch Orga, noch durch Anwesenheit, eine Demo unterstüzen will ist also eine Angedrohung von Störung(der Demo)?
Oh man noch nen paar Gramm mehr in den kopp bitte ....
...
die route ging mit sicherheit nicht "durch reines wohngebiet", wie auch auf einigen der photos erkennbar ist, die bochumer "innenstadt" gibt einfach nicht mehr her...
ich muss sagen die transpis waren mit abstand sowohl im design, als auch in der aussage mit das beste, was man in letzter zeit so auf demos gesehen hat.
die stimmung schien auch druchweg gut gewesen zu sein
zu den redebeiträgen: genau genommen kam meiner erinnerung nach in gerade mal einem beitrag das wort "israel" vor, andere beiträge beschäftigten sich beispielsweise mit nokia und verkürzter kapitalismuskritik
Sauber!!!
Weiter so,Antifa NRW!!!
Israelfahnen auf der Demo
Israel bis zum Kommunismus!
Volk, Staat, Kapitalismus abschaffen!!!
Frage?
Und der Kapitalismus hat vor Israel halt gemacht? Der Staat ist genau so im Kapitalismus wie jeder andere...wer das noch nicht mitgekriegt hat sollte vielleicht mal nach Israel fahren, was zu empfehlen ist.
Warum Solidarität mit Israel?!
Israel ist der verstaatliche Antinationalismus und der bewaffnete Versuch der Juden den Kommunismus lebend zu erreichen.
...Jetzt habt ihr was wodrüber ich euch aufregen könnt und ihr euch hoffentlich Gedanken macht.
Titel
"Israel ist der verstaatliche Antinationalismus und der bewaffnete Versuch der Juden den Kommunismus lebend zu erreichen."
Eine Nation ist Verstaatlichter Antinationalimus?
Ein Nationalstaat ist also plötzlich Schutz einer "Volksgemeinschaft" vor ihrer Vernichtung?
Und die Kriege und Aktionen dieser Nation die gegen Völker und Menschenrechtlichen Ansprüche verstoßen, sind im Namen des Kommunismus legitim?
Und du fragst dich wieso sich niemand mit der Antideutschen Ideologie befasst?
Schlicht weil es Dogmen sind die nicht Hinterfragt werden können, 2/3 der Kritik der
AD kann ich teilen. Und dann driften sie schlicht ab, verlassen den Konsequenten Antinationalismus etc.
Sie blenden den Klassenkampf in Israel aus, sie blenden die Notwendigkeit der Sozialenfrage aus und vor allem denken sie schlicht Völkisch, da keine Differenzierung der Bewohner der Nationen erfolgt sondern ein Schwarz Weiß Schema in Reaktionäre und Progressive Staaten erfolgt.
Keine Antifa wird etwas dagegen haben das Leute auf die Strasse gehen und gegen die Wiederholung der Shoa/des Holocaust auf die Strasse gehen, ich halte diesen Kampf sogar für verpflichtend.
Dann tragt aber nicht die Nationalfahne als Zeichen der Solidarität, sondern z.b. wie in Prag geschehen den David Stern! Es gibt viele Juden die verfolgt werden und nichts vom Staat Israel wissen wollen, ebenso wie viele Israelis keinen Lust auf Israel haben.
Und haben sich die ADs schonmal gefragt wieso sie auf Seite der Rechten Falken in Israel sind, und klar gegen die Positionen der kommunistischen und anarchistischen Linke in Israel kämpfen?
für eine antinationale, antimilitaristische und vor allem libertäre Linke!
Pallor
Stumpf???????
Wer die Israel Solidarität als solches Begreift das sie bedienungslos mit der alltäglichen Tagespolitik zusammenhängt hat nichts verstanden.
Israel Solidarität entspringt natürlich in erster Linie aus der Geschichte, Israel ist das reaktionäre Produkt der Shoa und bittet allen Juden auf der Welt einen Schutzraum vor der Weltweitern Barbarei.
Eine andere Association warum eine Solidarität mit Israel vielleicht garnicht so falsch ist, sind die Feinde Israels wie z. B ein Islamofaschistisches Antisemitisches Terrorregime wie der Iran, dass als Zielsetzung beinhaltet Israel mit Nuklearen Mittel zu leqidiren.
Desweiteren ist Israel der lebenswerteste und modernste Staat im Nahen Osten, im Gegensatz zu denn anderen Nahost Staaten ist Israel Fortschrittlich.
Also ich lesse hier nur "Israel ist Scheisse, weil das is auch ein Staat und da is auch Kapitalismus!" mit solch Stumpfen und Plumpen Parolen macht ihr euch allerhöchsten Lächerlich, anstatt das euch jemand wirklich ernst nimmt, setzt euch doch bitte etwas mehr mit der Israel Solidarität auseinander bevor ihr hier son unreflektierten Scheiss propagiert...
Sonst...Klasse Demo, Klasse Aufruf weiter soo!....
Lieber Grüsse aus Hamburg
Bei diesen Anlass vieleicht mal das hier, schaut mal vorbei:
Das war wohl nix
Leute, den Müll, den ihr hier als Dialektik ausgebt und
den ihr, offenbar unverstanden, bei Bahamas und co abgeschrieben
habt ist doch wohl nicht euer ernst...
Mal ehrlich: 150-200 Leute auf der Demo ist ein riesen Reinfall und ein
zeichen dafür, dass euer Konzept nichts ist.
Nichts gegen eine kritische Solidarität mit Israel, richtige
Kapitalismuskritik und Actions gegen Deutschland aber mit dem
Identitären Quatsch wird das mal gar nichts. Kritik und Praxis lassen
sich eben nicht trennen.
Und dass "Bad Weather" aus Hamburg sich freut, dass ihnen noch ein paar Leute
in der selbstgewählten Bedeutungslosigkeit beim selbstbespiegeln Gesellschaft leisten
ist doch auch wirklich kein Wunder.
Scheinbar ist das Problem im Pott schlichtweg, dass auf der einen (Antiimps)
wie auf der anderen Seite (Antid's) intelektuele und soziale Verwahrlosung
der Antrieb der radikalen Linken sind. Habt ihr nix besseres zu tun?
In anderen Regionen geht es doch auch besser.
ps: Warum Umsganze-Gruppen so einen wirren Mist, zumindest ideel unterstützen, versteh ich übrigens auch nicht.
lasst die israel fahnen zu haus!
mit solidarischen grüßen
Equality
People get even anoyed by this and join the other side with such stupid behavior :\
Can't you see it. My god.
Being antifa means being for a world where all are equal. No need to be pro-one-state if all states are gone and everyone is equal!
DELETE ALS BORDERS! DELETE ALL NATIONS!
THE WORLD IS FROM US ALL!
War da...
Sowas verschreckt den Bürger mehr als jeder Steinwurf. Und auch wenn ihr denkt "f+++ die Bürger", hey aus "Einem werden Viele"!.
Lasst eure dummen Fahnen zuhause, denkt nochmal drüber nach was euer Sektierertum der Linken antut. Oder wollt ihr diese zerstören? Ich glaube schon...
Eine Freundin die auch da war meinte nur "Das sind Linke????"...
Danke schön...
Mit libertärem Gruß
Gullien
Unglaublich
Ein Wanderzirkus der Autonomen Nationalisten Sektion Israel, wenn ich mich nicht irre?
Oder doch einfach nur deutsche Jungmänner auf ihrem identitären Trip, die den Judenstaat für ihre widerlichen Zwecke instrumentalisieren.....
Solidarität ist unsere Waffe
Lionbridge Technologies in Polen entlässt Gewerkschafter
Lionbridge ist ein multinationales Unternehmen für Lokalisierungen und Übersetzungsservice mit Standorten in Europa, den Vereinigten Staaten, Indien und China. Im Dezember 2007 gründete sich eine neue basisdemokratische Gewerkschaft in der Firma. Ende Januar diesen Jahres gab sie sowohl ihre Gründung als auch die zuständigen Vertreter an den Arbeitsplätzen der Firma bekannt. Nur wenige Gewerkschaftsmitglieder wurden dem Management benannt. Die vertretende Gewerkschaft hat somit das Recht, jede/n ArbeiterIn in der Firma rechtlich zu verteidigen.
Am 12. Februar wurde der Gewerkschafter Jakub G. entlassen. Die
Entlassung kam kurz nach der Bekanntgabe der Existenz der Gewerkschaft.
Nach polnischem Arbeitsrecht genießt Jakub als gewählter Vertreter der
Gewerkschaft Kündigungsschutz.
Einige Management-Vertreter reagierten negativ auf die Gründung der
Gewerkschaft. So erklärte Jakub, dass er gewarnt wurde, eine
Gewerkschaft würde der Kompetenz des Unternehmens schaden. Am 7.
Februar, vor einem Gewerkschaftstreffen, erhielt ein anderer
Gewerkschaftsvertreter einen Brief seitens des Managements mit der Bitte
um die Befürwortung von Jakubs Entlassung. In diesem Brief klagt ihn
Lionbridge an, er hätte Firmengeheimnisse verraten und vertrauliche
Informationen weitergegeben.
Ihm wurde vorgeworfen, das Firmenimage mit einem im Internet
veröffentlichtem Artikel zu beschädigen. Dafür gab es keinerlei Beweise
und tatsächlich hatte sich eine andere Person zu dem Artikel bekannt.
Der fragliche Text bezieht sich auf die Gründung der Gewerkschaft bei
Lionbridge in Polen, beschreibt die praktische Gewerkschaftsarbeit und
wurde ebenfalls in anderen Publikationen zitiert. Lionbridge unterstellt
die Veröffentlichung von vertraulichen Daten, obwohl der Inhalt des
Textes nachweislich auf Quellen im Internet verfügbarer Informationen
besteht.
Die Gewerkschaft beantwortete den Brief vom 7. Februar mit dem Hinweis
auf keinerlei Beweislast und den Kündigungsschutz Jakubs. Die Firma
reagierte weder auf diese Antwort noch auf die eingereichten Beweise,
die Jakubs Unschuld bezeugen.
So hielt die Firma an ihren Plänen fest und entließ Jakub am 12.
Februar. Er klagt nun vor dem polnischen Arbeitsgericht und dem
Zivilgericht auf Wiedereinstellung gegen seinen früheren Arbeitgeber.
In Polen sind solche Fälle von Entlassungen in Missachtung des Gesetzes
sowie des Kündigungsschutzes von Gewerkschaftern üblich. Meistens
passieren sie nach einer Gewerkschaftsgründung. Es gibt Fälle, in denen
GewerkschafterInnen Entlassungen wegen "Schädigung des Unternehmens"
erfahren, weil sie Arbeitsbedingungen der Presse weiter gegebenen
hatten. Vor dem Arbeitsgericht sind solche Entlassungen nicht zulässig,
und die ArbeiterInnen werden wieder eingestellt. Dennoch haben die
Unternehmen es schaffen können, sie einige Monate vom Arbeitsplatz fern
zu halten.
Die ITUC hat dutzende dieser Fälle dokumentiert, auch die Entlassung
geschützter ArbeiterInnen. Dabei sind die "Weitergabe vertraulicher
Informationen" oder das "Handeln zum Schaden des Unternehmens" die
häufigsten Unterstellungen, um GewerkschafterInnen entlassen, die gerade
beginnen, Gewerkschaftsstrukturen aufzubauen.
Im aktuellen Fall wird die Klage gegen Lionbridge 3000 USD zuzüglich
2000 USD schon geleisteter Gerichts- und Anwaltkosten in Anspruch
nehmen. Sicherlich geht die Klage positiv für Jakub aus, aber sie kann
über ein Jahr dauern.
Deshalb sind jegliche Spenden erwünscht, Jakubs finanzielle Situation
ist zur Zeit schwierig. Nachdem der Fall gewonnen wurde, können die
Spenden zurückgezahlt werden. Bitte kontaktiert dazu info(at)zsp.net.pl,
um die Kontoverbindung zu erhalten.
Dieser Kontakt beantwortet ebenfalls für Fragen zur neu gegründeten
Gewerkschaft.
kommt ma runter
Antideutsche rechts liegen lassen!
Gegen Nation, aber imperialistische Nationalfahnen schwenken.
Gegen Kapitalismus, aber dann behaupten, Managergehälter ständen in keiner Verbindung zu denen der Arbeiter. Wahrscheinlich leben wir schon im Kommunismus, und habens bloß bisher einfach nicht gemerkt.^^
Dann noch Pro-Kriegs-Embleme dabei und ein Panzer auf dem Flyer, aber wenn sie mal einen auf die Nase kriegen monatelang die Scene mit ihrem Rumgeheule nerven.
Meiner Meinung nach bestenfalls zur Unterhaltung gut, wie die Zeitschrift Titanic, aber langsam habe ich genug gelacht.
schade um die zeit un d das fahrgeld
fazit: tut mir leid um die zeit, die ich anders hätte nutzen können, die 23 € fürs nrw-ticket hätte ich sinnvoller verbrutzeln können