Antifa-Demo in Pinneberg am 01. März 2008
Am 01.03.2008 fand in Pinneberg eine antifaschistische Demonstration unter dem Motto "Kameradschaften Stilllegen - Keine Toleranz für FaschistInnen". Rund 450 AntifaschistInnen forderten die Schließung mehrerer Nazilokalitäten im direkten Pinneberger Umkreis. Am Rande gab es einige Provokationen von Neonazis, mehrmals musste die Polizei einschreiten.
Begrüßt wurden die Demonstranten von 10 besoffenen Nazis, welche sich gegenüber des Bahnhofs positioniert hatten. Die Polizei war allerdings schon vor Ort. Besonderes Augenmerk bekam ein junger Mann mit auffälligem Skinhead Tattoo auf dem Kopf, da er laut pobelnd und allem Anschein nach sturzbesoffen zu den Demonstranten gelangen wollte. Dies wurde ihm von der Polizei nicht gestattet. Viele der extra angereisten Demonstranten zeigten sich aufgrund dieser Szenerie amüsiert, fanden das von den Rechten aufgehängte Schild mit der Aufschrift "DANKE FÜR DIE AUFMERKSAMKEIT IHR LINKEN CHAOTEN" allerings noch komischer.
Mit einer knappen Stunde Verspätung startete die Demonstration lautstark auf dem Bahnhofsvorplatz. Kurz zuvor waren noch drei mit Fotokameras ausgestattete Rechte von Antifas vertrieben und von der Polizei in Vorbeugehaft genommen worden.
Die mit 280 Personen und zwei Wasserwerfern vertretende Polizei hielt sich während der Demonstration stark zurück und zeigte sich völlig überfordert, als die Demonstration einen kurzen Sprint auf zwei weitere Personen, die der rechten Szene zugeordnet werden dürfen, begann. Vor dem Rathaus in Pinneberg wurde dann der erste Redebeitrag gehalten, indem die Zustände in Pinneberg erläutert wurden.
Die Demonstranten, welche sich nicht einmal von Orkan und Regen abhalten ließen, setzten ihren Weg durch die Fußgängerzone fort. Hier zeigte sich, dass die nächste Demonstration in Pinneberg wohl nicht angemeldet werden muss, da es eh keinen Unterschied machen würde. Die theoretisch umklappbaren Poller standen wie eine 1. Der Lauti konnte seine Fahrt erst nach mehrmaligem rangieren fortsetzten. VIELEN DANK ORDNUNGSAMT! Als die Demo die Fußgängerzone verlassen hatte, zeigte sich den Demo-Teilnehmern ein weiteres belustigendes Bild. Die mit einem PV belegten Nazis vom Bahnhof hatten es tatsächlich auf einen Balkon im 6ten oder 7ten Stock eines Hochhauses geschafft und pöbelten von dort weiter. Auch hier drängte sich der lustige Mann mit dem Skinhead Tattoo wieder in den Vordergrund, indem er bei ca. 5°C sein T-Shirt auszog und nurnoch mit nacktem Oberkörper auf dem Balkon stand.
Die Polizei zeigte sich besorgt um die Lachmuskeln der Antifas und ließ die Nazis vom Balkon räumen.
Nachdem auch dieses "Hindernis" beseitigt wurde, setzte die Demonstration ihren weg ohne weitere Vorkomnisse zum Bahnhof fort. Dort angelangt wurden noch zwei Redebeiträge gehalten. Auch hier wurde auf die starke rechte Szene aufmerksam gemacht. Es wurden die Forderungen nach einer Schließung des NPD-Hotels in Steinburg, des Naziladens in Lägerdorf, sowie der Lokalitäten CULT und GLEIS 4 in Elmshorn, in denen die Nazis des Kreises Unterschlupf finden, laut.
Besonders erfreut zeigten sich die Organisatoren über den extra angereisten johannes D.
Natürlich auch ein großes Danke an alle anderen, die uns aktiv auf der Straße unterstütz haben. Auch in nächster Zeit wird es uns ein Vergnügen sein, den Pinneberger Nazis das Leben schwer zu machen.
Mit einer knappen Stunde Verspätung startete die Demonstration lautstark auf dem Bahnhofsvorplatz. Kurz zuvor waren noch drei mit Fotokameras ausgestattete Rechte von Antifas vertrieben und von der Polizei in Vorbeugehaft genommen worden.
Die mit 280 Personen und zwei Wasserwerfern vertretende Polizei hielt sich während der Demonstration stark zurück und zeigte sich völlig überfordert, als die Demonstration einen kurzen Sprint auf zwei weitere Personen, die der rechten Szene zugeordnet werden dürfen, begann. Vor dem Rathaus in Pinneberg wurde dann der erste Redebeitrag gehalten, indem die Zustände in Pinneberg erläutert wurden.
Die Demonstranten, welche sich nicht einmal von Orkan und Regen abhalten ließen, setzten ihren Weg durch die Fußgängerzone fort. Hier zeigte sich, dass die nächste Demonstration in Pinneberg wohl nicht angemeldet werden muss, da es eh keinen Unterschied machen würde. Die theoretisch umklappbaren Poller standen wie eine 1. Der Lauti konnte seine Fahrt erst nach mehrmaligem rangieren fortsetzten. VIELEN DANK ORDNUNGSAMT! Als die Demo die Fußgängerzone verlassen hatte, zeigte sich den Demo-Teilnehmern ein weiteres belustigendes Bild. Die mit einem PV belegten Nazis vom Bahnhof hatten es tatsächlich auf einen Balkon im 6ten oder 7ten Stock eines Hochhauses geschafft und pöbelten von dort weiter. Auch hier drängte sich der lustige Mann mit dem Skinhead Tattoo wieder in den Vordergrund, indem er bei ca. 5°C sein T-Shirt auszog und nurnoch mit nacktem Oberkörper auf dem Balkon stand.
Die Polizei zeigte sich besorgt um die Lachmuskeln der Antifas und ließ die Nazis vom Balkon räumen.
Nachdem auch dieses "Hindernis" beseitigt wurde, setzte die Demonstration ihren weg ohne weitere Vorkomnisse zum Bahnhof fort. Dort angelangt wurden noch zwei Redebeiträge gehalten. Auch hier wurde auf die starke rechte Szene aufmerksam gemacht. Es wurden die Forderungen nach einer Schließung des NPD-Hotels in Steinburg, des Naziladens in Lägerdorf, sowie der Lokalitäten CULT und GLEIS 4 in Elmshorn, in denen die Nazis des Kreises Unterschlupf finden, laut.
Besonders erfreut zeigten sich die Organisatoren über den extra angereisten johannes D.
Natürlich auch ein großes Danke an alle anderen, die uns aktiv auf der Straße unterstütz haben. Auch in nächster Zeit wird es uns ein Vergnügen sein, den Pinneberger Nazis das Leben schwer zu machen.
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
demo
Weiter so! CULT, GLEIS 4, LÄGERDORF und alle anderen Nazi-locations DICHTMACHEN!!!
...
Unter dem Motto „Pinneberger Kameradschaft stilllegen – keine Toleranz für Faschisten“ haben am Sonnabend in Pinneberg 450 Menschen gegen Neo-Nazis demonstriert. Rechtsradikale versuchten die Demonstranten zu provozieren.
Von Sebastian Kimstädt
Pinneberg. Die Pinneberger sollten ihre Augen nicht vor den Neo-Nazis in ihrer Stadt verschließen, lautete eine Botschaft der Demonstration. Entgegen den Aussagen der Polizei, sagte ein Redner, gäbe es in der Kreisstadt „ein Riesenproblem mit Neo-Nazis“. Im Vorfeld der Demonstration sei es laut den Veranstaltern des Protestzuges auf zwei bis drei Übergriffe von Rechtsradikalen auf Andersdenkende gekommen. Die Forderung der 450 Protestierer war daher klar: „Die Pinneberger Kameradschaft stilllegen!“
Nach Angaben der Polizei gibt es in Pinneberg jedoch keine rechtsradikale Kameradschaft mehr. Die Beamten zeigten sich daher erstaunt über die Demonstration.
Dass die Protestierer aber keinem Gespenst hinterher jagten, zeigte sich während des rund zweistündigen Demonstrationszuges durch die Pinneberger Innenstadt. Mehrmals kam es zu Provokationen von Rechtsradikalen. Drei Männer, die laut Angaben der Polizei „möglicherweise dem rechten Spektrum“ angehörten, versuchten, an den Zug zu gelangen und wurden von der Polizei für die Zeit der Demonstration in Gewahrsam genommen.
Zu einem weiteren Zwischenfall kam nach der Zwischenkundgebung am Rathaus, als die Demonstranten an der Mühlenstraße an einem Hochhaus vorbeizogen. Auf einem Balkon im achten Stock hatten sich neun Rechtsradikale versammelt, die den Demonstranten Schmähungen zuriefen und obszöne Gesten zeigten. Die Polizei sicherte das Hochhaus ab. Den Beamten gelang es zudem, die Rechtsradikalen vom Balkon zu holen, so dass der Demonstrationszug ungehindert zum Ausgangspunkt, dem Pinneberger Bahnhof, weiterziehen konnte.
Nach einer Abschlusskundgebung reisten die Teilnehmer, die überwiegend der autonomen Szene angehörten, mit der S-Bahn wieder ab. Außer den Autonomen – unter denen auffallend viele Jugendliche waren – nahmen aber auch Mitglieder der Jüdischen Gemeinde aus Pinneberg, der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes, des Friedensforums Wedel, der SPD, der Jusos und der Partei „Die Linke“ trotz Regens und heftiger Windböen an der Demonstration teil.
Die Polizei hatte 280 Beamte in Pinneberg zusammengezogen. Die Beamten sprachen mehrere Platzverweise aus und leiteten zwei Strafverfahren wegen des Verstoßes gegen das Versammlungsgesetz ein. Denn obwohl die Organisatoren die Demonstrationteilnehmer dazu aufgerufen hatten, sich nicht provozieren zu lassen, gab es drei Mal von Autonomen den Versuch, aus dem Zug auszubrechen, um Jagd auf echte oder vermeintliche Rechtsradikale zu machen. Die Polizei schritt jedoch jedesmal rechtzeitig ein und konnte die Lage dadurch schnell wieder beruhigen.
@blubb
Gleis 4 Standtpunkt
Das Gleis 4 gewährt keinen offensichtlich Recht`s oder Link`sradikalen einen Zutritt zur Diskothek. Im Gleis 4 werden zudem Naziparolen und Hitlergrüsse schon seit geraumer Zeit unterbunden. Jeder der etwas anderes behauptet lügt. Sollte jemand allerdings handfeste Beweise vorbringen können so möge er sich an folgende Email Adresse wenden :
Man kann uns auch gerne persöhnlich ansprechen während der Öffnungszeiten.
Mit Freundlichen Grüssen
flugiaktion der nasen
RockStarT wählt keine "rechten" Lokalitäten
Veranstalter im Gleis 4
Sicherlich werdet ihr da eure "Sachen" machen und wahrscheinlich auch ohne Nazis, aber die Nazis sind auch da und so liegt es ganz einfach an euch. Entweder dort noch etwas machen oder Courage zeigen und raus aus der Lokalität, da sich anscheinend eh nichts ändert!
Oder könnt ihr 100% sagen, in dem Laden feiern keine Nazis?
Ich sage mal eher: Ich glaube denen, die sich mit dieser ätzenden Thematik täglich beschäftigen garantiert mehr, als irgendwelchen Leuten die mit ihren Veranstaltungen/Läden nur Kohle machen wollen!!
Und Rechts = Links, damit hast du dich (Gleis 4 SprecherIn) gleich mehr als nur ins Abseits gestellt!!
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
Jubel? — 129 a
fascho verhauen? — blubb
und jetzt — ich
@ 129a — ...
@Ich — Redheart
wow. — x
Blaa — Jojoo
hehe das ist ja lustig! — xantifax
@x — ich
genatzt! — x
genatzt @x — ich
-.- — antifa aus pi
öhm — hamburga-CUB
und am 15.03.2008 — fahren
topf — lappen
nazi fotos — afa
Bezügl. Nazifotos — Moe
was ? — elvira
Wikipedia? — anon
Nazis sind überall - zuhause bleiben! — Nichtwähler