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25 Jahre an.schläge

you can feminism 03.03.2008 14:50 Themen: Medien
Das feministische Magazin an.schläge feiert zum Internationalen Frauentag am 8. März sein 25-jähriges Bestehen! Die an.schläge sind nach wie vor das einzige feministische Monatsmagazin im gesamten deutschsprachigen Raum.
1983 als vierteljährliches Magazin gegründet, erscheinen sie seit 1988 monatlich. Berichtet wird nicht nur über „Frauenthemen“, sondern über das aktuelle politische, gesellschaftliche und kulturelle Geschehen aus feministischer Perspektive.
Das feministische Magazin berichtete von Anfang an über Themen, die mittlerweile auch im Mainstream-Journalismus angekommen sind: Gewalt in der Familie, Sexismus in der Werbung, Diskriminierung auf dem Arbeitsmarkt, Frauengesundheit etc.
Neben diesen notwendigen Analysen von Ungleichheit ging es den Feministinnen aber immer auch um positive Gegenentwürfe. Zu allen Zeiten wurden erfolgreiche Frauen porträtiert, feministische Etappensiege gefeiert, die Ergebnisse von Geschlechterforschung und die neuesten Gender-Theorien diskutiert.
Anfang der 1980er wollten die an.schläge-Gründerinnen nicht „ob der Tristesse des alltäglichen Sexismus und Antifeminismus resignieren“, sondern wortwörtlich „das Heft in die Hand nehmen“, so Mitgründerin Brigitte Mayr über ihre damalige Motivation. Als Do-it-Yourself-Projekt von einigen engagierten Frauen mit viel Herzblut auf die Beine gestellt, wurde die Zeitung schnell „auf ein Niveau gebracht, dass niemand uns geglaubt hat, unter welchen Umständen wir damals gearbeitet haben“, erinnert sich die ehemalige Redakteurin Angela Heissenberger. Mit Schreibmaschinen und einigen Riesencomputern samt Floppy-Disks wurden die ersten Jahrgänge produziert, das Layout wurde noch per Hand auf Leuchttischen gesetzt. Vom Schreibmaschinenanschlag hat die Zeitschrift bis heute ihren Namen behalten, die Assoziation eines – wenn auch gewaltlosen – Anschlags auf das Patriarchat war daneben durchaus ebenso gewollt.
Neben der Herausgabe des Magazins produzieren die an.schläge-Redakteurinnen Saskya Rudigier und Lea Susemichel seit 2005 auch das Fernsehmagazin an.schläge tv. Ausgestrahlt wird es vom partizipativen Fernsehkanal OKTO in Wien, mittlerweile auch vom Hamburger Fernsehsender „Tide“. „Mit an.schläge tv soll die feministische Gegenöffentlichkeit der an.schläge einen weiteren wichtigen Teil der Medienwelt erobern und feministische Perspektiven jenseits des Malestreams auch im niederschwelligen Medium Fernsehen präsentieren“, so die Macherinnen.
Anlässlich des Jubiläums werden die an.schläge im Herbst einen Sammelband über feministische Medien im deutsprachigen Raum herausgeben. Außerdem ist eine Tagung zum Thema mit feministischen Medienmacherinnen geplant.
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crossposting? — also ich find die gut