FARC läßt vier weitere Gefangene frei
FARC läßt vier weitere Gefangene frei, Chavez wendet sich direkt an Guerilla-Chef ... Am gestrigen Mittwoch ließ die kolumbanische Guerillaorganisation FARC erneut vier Gefangene frei. Dabei handelt es sich um die ehamligen Abgeordneten Gloria Polanco, Orlando Beltrán, Luis Eladio Pérez und Jorge Eduardo Géchem, die sich zwischen sechs und sieben Jahren in Gefangenschaft der FARC waren. FARC läßt vier weitere Gefangene frei, Chavez wendet sich direkt an Guerilla-Chef ...
http://redblog.twoday.net/stories/4741913/
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Donnerstag, 28. Februar 2008 - Bereits Anfang Januar ließ die FARC Clara Rojas und Consuelo Gonzales frei. Die Freilassungen kam auf Vermittlung der kolumbianischen Senatorin Piedad Córdoba und des venezolanischen Präsidenten Hugo Chavez und mit Hilfe des Internationalen Komitees des Roten Kreuzes frei. Die Guerilla zeigte damit ihren Willen zu einem humanitären Gefangenenaustausch.
Von der Regierung verlangt die FARC die Einrichtung einer entmilitarisierten Zone für einen solchen Austausch. Dies lehnt der rechtsextreme Präsident Kolumbienes, Alvaro Uribe, jedoch weiterhin ab. Er vertritt eine Politik der harten Hand gegenüber den Guerillaorganisationen FARC und ELN. Nach der gestrigen Freilassung wurde erklärt, daß es keine weiteren einseitigen Freilassungen geben werde. Die vier freigelassenen ehemaligen Abgeordneten wandten sich an Präsident Uribe und forderte eine politische und keine militärische Lösung zu suchen.
Unterdessen behält Präsident Chavez seine Anstrengungen bei, sich für eine Lösung einzusetzen. Gestern wandte er sich in einer Ansprache direkt an den FARC-Chef Manuel Marulanda, um die Lebensbedingungen der ehemaligen Präsidentschaftskandidatin Ingrid Betancourt, der es gesundheitlich schlecht gehen soll, zu verbessern. "Marulanda, als erstes möchte ich dich von Herzen bitten, den Aufenthaltsort von Ingrid zu ändern, zu einem Komando in deiner Näher, während wir den Weg für ihre Freilassung ebenen."
Am Vormittag, vor der Freilassung, gelang es der Policia Nacional mit Heli Mejia Heli Mendoza alias "Martin Sombra" ein hochrangiges MItglied der FARC festzunehmen, er gehört der Guerilla seit der Gründung im Jahre 1964 an. VIDEO:
http://www.dailymotion.com/video/x4j4sr_telesur-las-farc-liberaron-a-cuatro_news#
Von der Regierung verlangt die FARC die Einrichtung einer entmilitarisierten Zone für einen solchen Austausch. Dies lehnt der rechtsextreme Präsident Kolumbienes, Alvaro Uribe, jedoch weiterhin ab. Er vertritt eine Politik der harten Hand gegenüber den Guerillaorganisationen FARC und ELN. Nach der gestrigen Freilassung wurde erklärt, daß es keine weiteren einseitigen Freilassungen geben werde. Die vier freigelassenen ehemaligen Abgeordneten wandten sich an Präsident Uribe und forderte eine politische und keine militärische Lösung zu suchen.
Unterdessen behält Präsident Chavez seine Anstrengungen bei, sich für eine Lösung einzusetzen. Gestern wandte er sich in einer Ansprache direkt an den FARC-Chef Manuel Marulanda, um die Lebensbedingungen der ehemaligen Präsidentschaftskandidatin Ingrid Betancourt, der es gesundheitlich schlecht gehen soll, zu verbessern. "Marulanda, als erstes möchte ich dich von Herzen bitten, den Aufenthaltsort von Ingrid zu ändern, zu einem Komando in deiner Näher, während wir den Weg für ihre Freilassung ebenen."
Am Vormittag, vor der Freilassung, gelang es der Policia Nacional mit Heli Mejia Heli Mendoza alias "Martin Sombra" ein hochrangiges MItglied der FARC festzunehmen, er gehört der Guerilla seit der Gründung im Jahre 1964 an. VIDEO:
http://www.dailymotion.com/video/x4j4sr_telesur-las-farc-liberaron-a-cuatro_news#
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(Moderationskriterien von Indymedia Deutschland)
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Ergänzungen
FARC Communiqué
27 February 2008
Release of Law Makers
Communiqué
1. The release of former congress members Luis Eladio Pérez, Gloria
Polanco, Orlando Beltrán and Jorge Eduardo Gechen Turbay, is the fruit of
President Hugo Chavez's and Senator Piedad Cordoba's humanitarian
persistence and sincere concern for peace in Colombia.
2. This release is the clearest statement that humanity can do more than
intransigency. Now, the demilitarization of Pradera and Florida for 45
days ought to be the next step; to reach an agreement with the government,
with guerrilla presence and the international community as guarantors, for
the release of the guerrillas and of the prisoners of war held by the
FARC.
3. The FARC's release of these four congress members takes place in the
middle of a gigantic military operation - disregarding the lives of the
prisoners - that attempts their military rescue by blood and bullets.
Under these circumstances, a fatal end would be the responsibility of the
Colombian Government.
4. Our will to reach an agreement for the exchange with the government is
supported by our unilateral release of 304 army and police officers
captured in combat, of Clara Rojas and Consuelo de Perdomo, of the four
congress members, and of the Putumayo policemen, among others. In
contrast, the Colombian Government - except for the release of Rodrigo
Granda - has done nothing but manipulate the public's opinion with the
release of alleged guerrillas led by the same two or three intelligence
agents they always turn to as shameless wildcards, as circumstances
warrant.
5. We want to thank President Hugo Chavez for the efforts for the exchange
of prisoners of war and peace in Colombia. His efforts, and those of
Senator Piedad Cordoba, should be backed by the families of the prisoners
of war and by everyone. Their courageous position to consider the FARC a
Belligerent Force, is on the right path, because it removes preconditions
and stimulates the search for a political solution to the long social and
armed conflict Colombia is living. To that immense majority that marched,
not against the FARC, but against violence, for the humanitarian exchange
and peace, our recognition and call to continue the efforts for the
realization of such a just cause.
Secretariat, Central High Command of the FARC
Mountains of Colombia, 27 Febrauary 2008
Hintergünde
Außerdem geht es in dem Artikel mit keinem Wort um verschleppte Touristen (und schon garnicht um ermordete) sondern um kolumbianische Abgeordnete, Politiker also, die von der Guerrilla als Geiseln genommen wurden, um politische Ziele zu erreichen. Der Autor hat aus meiner Sicht nicht mal tendenziös berichtet. Ein Gefangenenaustausch kann auch dann humanitär sein, wenn die Austauschenden das nicht sind.
Die FARC gibt es seit den 60er Jahren als militanten Arm der kolumbianischen KP. Ihre knapp 30.000 Mitglieder sind zum Großteil schon die dritte oder vierte Generation meist bitterarmer Landbevölkerung. Die Guerilla stellt in den Gebieten die sie kontrolliert quasi-staatliche Strukturen, dazu gehört neben der Umverteilung von Großgrundbesitz an Kleinbauern auch der Schutz vor der regulären Armmee und paramilitärischen Übergriffen. Viele dieser Kleinbauern leben vom Coca-Anbau, den die FARC besteuert. Eine weitere Einnahmequelle besteht aus Entführungen von Mitgliedern der kolumbianischen Eliten und ihren PolitikerInnen. Dies sind also nicht etwa irgendwelche wahllos gekidnappten Touristen sondern in den Augen der FARC "Klassenfeinde". Diese werden zum Teil unter unmenschlichen Bedingungen festgehalten, jedoch unterscheidet sich die Guerrilla in Bezug auf Brutalität beträchtlich von anderen Akteuren im kolumbianischen Drama. So begehen beispielsweise die sowohl mit Uribe als auch mit Drogenbaronen und vielen staatlichen Stellen inoffiziell zusammenarbeitenden paramilitärischen Gruppen öffentliche Massenhinrichtungen an der Landbevölkerung die mit der FARC zusammenarbeitet.
Venezuela und Ecuador schicken Truppen
Kolumbien hingegen sieht den Angriff im ecuadorianischen Grenzgebiet als Ausdruck des Rechts auf Selbstverteidigung. Außenminister Fernando Araujo sagte dennoch, die kolumbianische Regierung übermittle eine Entschuldigung an die Staatsführung Ecuadors. Das kolumbianische Militär hatte bei einem Luftangriff die Nummer zwei der FARC, Raul Reyes, sowie einen weiteren Kommandanten getötet. Bodentruppen waren dann ohne Genehmigung in Ecuador eingedrungen um die Leichen zu bergen.
Beiträge die keine inhaltliche Ergänzung darstellen
was für eine propagandascheisse — au man
zur: propagandascheisse — dankender
@au man — ich
"au man & dankender" sind beides Faschisten — (muss ausgefüllt werden)
Bitte löschen — ...
@ muss ausgefüllt werden — muss nicht ausgefüllt werden
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und noch was — kommentator