Vielen Dank Herr Böhmer
Wenn wir sonst auf Sozial-Gangbang die teure Tinte dafür verwenden, unsere Wut über die systematische Ungleichbehandlung der Menschen abzuarbeiten, freuen wir uns heute ganz besonders, dass wir einen prominenten Unterstützer für die Richtigkeit unserer Thesen gefunden haben. Dabei kommt die unterstützende Hilfe aus einer völlig ungewohnten Ecke der Gesellschaft, denn Wolfgang Böhmer (CDU) gibt uns ein erstklassiges Beispiel für die krankhaft entrückte und völlig wahnsinnige Sichtweise, mit der unsere Politiker, und insbesondere die Unionsparteien, teilweise die Welt und unsere Gesellschaft betrachten und verstehen. Die Untermauerung unserer Thesen kommt praktisch wie auf Kommando, vielen Dank Herr Böhmer. ...
Sonntag, 24. Februar 2008 - Im Allgemeinen gelingt es unseren Politkern ja meistens, ihr wahres Gesicht vor dem Wähler aus wahltaktischen Gründen zu verbergen, doch immer wieder rutscht der ein oder anderen politischen Leuchte mal ein Versprecher in Form ehrlicher persönlicher Meinung raus, der dann oft einen Blick auf einen beängstigenden und besorgniserregenden Geisteszustand zuläßt.
Wolfgang Böhmer ist also nicht allein in diesem düsteren Tal, einer rauhen und unwirklichen Wüste voller Stolpersteine, in der der gesunde Menschenverstand so selten ist, wie Wasser in der Wüste Gobi. Aber er hat vorerst den Vogel mit Sicherheit abgeschossen und so den Preis für den unzurechnungsfähigsten Politiker Deutschlands verdient, wenn es diesen Award denn gäbe.
Wolfgang Böhmer kommt es so vor, als ob Kindstötungen von Neugeborenen - die es aber schon immer gegeben habe - "für manche Menschen in den neuen Bundesländern ein Mittel der Familienplanung seien". Diese Einstellung hält er für eine Folge der DDR-Abtreibungspolitik. Die ungleich höhere Zahl von Kindstötungen sei eine Folge des in der DDR seit 1972 erlaubten Schwangerschaftsabbruchs bis zur 12. Woche. Wie krank ist das denn bitte?
Böhmer unterstellt den Menschen der neuen Bundesländer also mit anderen Worten, daß sie nicht in der Lage seien, den Wert des Lebens eines Menschen richtig zu beurteilen und die Ermordung der eigenen Kinder, für die verrohten Barbaren im Osten Deutschlands als Gestaltungselement für die Art und Weise der Zusammensetzung der Familie nutzen.
Es bedarf keiner weiteren Erläuterung, daß das christliche und moralisch einzig Richtige Maß aller Dinge stets die Position der moralapostolischen Unionspolitiker ist, die vor allem durch die eigene, moralisch hoch vorbildliche Lebensweise, immer wieder zeigen, wie man die eigenen moralischen Ansprüche auf unterirdischen Niveau unterlaufen kann, um dann trotzdem wieder als Saubermann mit dem, vom Geld zählen, schmutzigen Finger, auf andere Leute zu zeigen um sie anzuklagen.
Übrigens hatte bereits vor drei Jahren der brandenburgische Innenminister Jörg Schönbohm (CDU, natürlich) ähnlich verschrobene Ansichten vertreten, als er mit Blick auf einen neunfachen Kindermord in Ostbrandenburg konstatierte: "Für die Gewaltbereitschaft und Verwahrlosung im Osten ist die "Proletarisierung" und "zwangsweise Kollektivierung" unter dem SED-Regime verantwortlich." Deutlicher kann man die Idee, mit diesem billigen polemischen Versuch der Meinungsmache, den beängstigenden Linksruck zu bekämpfen, nicht mehr anzeigen, Schönbohm war seiner Zeit da vielleicht etwas voraus.
Das viele junge Mütter zu dieser Zeit von einer verrohenden Proletarisierung oder einer zwangsweisen Kollektivierung aber noch gar nichts mitbekommen haben können, weil sie teilweise erst nach der Wiedervereinigung geboren wurden, oder nicht älter als 3 oder 4 waren, und somit das Produkt der haarsträubenden und ruinösen Verarmungspolitik der jetzigen Ankläger sind, erzählt uns auch die Konzernpresse nicht, wenn es wieder mal darum geht, irgendwelche angeblichen Unterschiede zwischen den Deutschen zu betonen, um so vor den Grauen des Sozialismus zu mahnen.
Das Ermordungen von Kindern aber in den alten Bundesländern von Zeit zu Zeit auch gerne mal vorgekommen, hat die Milliardärspresse im Eifer des Gefechts wohl versehentlich übersehen, aber dafür sind wir ja da, und holen diesen Hinweis hier deshalb kurz nach.
Langsam mache ich mir Sorgen, ob unsere Politiker nicht alle ein ernsthaftes Gesundheits- oder Drogenproblem haben. Da braucht doch jemand Hilfe.
Kindstötung:
http://de.wikipedia.org/wiki/Kindst%C3%B6tung
Wolfgang Böhmer ist also nicht allein in diesem düsteren Tal, einer rauhen und unwirklichen Wüste voller Stolpersteine, in der der gesunde Menschenverstand so selten ist, wie Wasser in der Wüste Gobi. Aber er hat vorerst den Vogel mit Sicherheit abgeschossen und so den Preis für den unzurechnungsfähigsten Politiker Deutschlands verdient, wenn es diesen Award denn gäbe.
Wolfgang Böhmer kommt es so vor, als ob Kindstötungen von Neugeborenen - die es aber schon immer gegeben habe - "für manche Menschen in den neuen Bundesländern ein Mittel der Familienplanung seien". Diese Einstellung hält er für eine Folge der DDR-Abtreibungspolitik. Die ungleich höhere Zahl von Kindstötungen sei eine Folge des in der DDR seit 1972 erlaubten Schwangerschaftsabbruchs bis zur 12. Woche. Wie krank ist das denn bitte?
Böhmer unterstellt den Menschen der neuen Bundesländer also mit anderen Worten, daß sie nicht in der Lage seien, den Wert des Lebens eines Menschen richtig zu beurteilen und die Ermordung der eigenen Kinder, für die verrohten Barbaren im Osten Deutschlands als Gestaltungselement für die Art und Weise der Zusammensetzung der Familie nutzen.
Es bedarf keiner weiteren Erläuterung, daß das christliche und moralisch einzig Richtige Maß aller Dinge stets die Position der moralapostolischen Unionspolitiker ist, die vor allem durch die eigene, moralisch hoch vorbildliche Lebensweise, immer wieder zeigen, wie man die eigenen moralischen Ansprüche auf unterirdischen Niveau unterlaufen kann, um dann trotzdem wieder als Saubermann mit dem, vom Geld zählen, schmutzigen Finger, auf andere Leute zu zeigen um sie anzuklagen.
Übrigens hatte bereits vor drei Jahren der brandenburgische Innenminister Jörg Schönbohm (CDU, natürlich) ähnlich verschrobene Ansichten vertreten, als er mit Blick auf einen neunfachen Kindermord in Ostbrandenburg konstatierte: "Für die Gewaltbereitschaft und Verwahrlosung im Osten ist die "Proletarisierung" und "zwangsweise Kollektivierung" unter dem SED-Regime verantwortlich." Deutlicher kann man die Idee, mit diesem billigen polemischen Versuch der Meinungsmache, den beängstigenden Linksruck zu bekämpfen, nicht mehr anzeigen, Schönbohm war seiner Zeit da vielleicht etwas voraus.
Das viele junge Mütter zu dieser Zeit von einer verrohenden Proletarisierung oder einer zwangsweisen Kollektivierung aber noch gar nichts mitbekommen haben können, weil sie teilweise erst nach der Wiedervereinigung geboren wurden, oder nicht älter als 3 oder 4 waren, und somit das Produkt der haarsträubenden und ruinösen Verarmungspolitik der jetzigen Ankläger sind, erzählt uns auch die Konzernpresse nicht, wenn es wieder mal darum geht, irgendwelche angeblichen Unterschiede zwischen den Deutschen zu betonen, um so vor den Grauen des Sozialismus zu mahnen.
Das Ermordungen von Kindern aber in den alten Bundesländern von Zeit zu Zeit auch gerne mal vorgekommen, hat die Milliardärspresse im Eifer des Gefechts wohl versehentlich übersehen, aber dafür sind wir ja da, und holen diesen Hinweis hier deshalb kurz nach.
Langsam mache ich mir Sorgen, ob unsere Politiker nicht alle ein ernsthaftes Gesundheits- oder Drogenproblem haben. Da braucht doch jemand Hilfe.
Kindstötung:
http://de.wikipedia.org/wiki/Kindst%C3%B6tung
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Ergänzungen
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Böse — ich
Hilfe??? — Ossi
Für die Christianisierung des Ostens — Peter Lustig
@ Peter Unlustig — Zyn
@zyn — peer